Filterblase: Welchen Beitrag leistet Facebook zu Volksverhetzung?

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Facebook kennt Dich. Besser als Du Dich selbst. Zumindest Dein digitales „Ich“, die Nummer Zwei, wie Frank Schirrmacher es in seinem Buch Ego benannte.

Schau in Deine Timeline und ich sag Dir, wer Du bist
Die große Raffinesse der Sozialen Medien um Facebook, Google & Co. steckt in deren Algorithmen.
Die Suchmaschine kennt uns. Wenn wir nach „Windmühlen“ googeln, wird der eine Suchergebnisse der niederländischen und niederdeutschen Tiefebene, ein anderer Informationen zu Protagonisten der Weltliteratur bekommen. Ein Dritter muß den Kampf gegen übermächtige Feinde führen, die doch nur in seiner Phantasie existieren. Oder doch nicht.

Don Quijote und die Maschine
Vielleicht schwante dem Ritter von der traurigen Gestalt, daß die Maschine – repräsentiert in der Stoik der Windmühle und dem Sinnbild des Materialismus der Umwertung alles Lebens zu Funktion, alsbald die Frage entschied: Ist er Narr oder tragischer Held? Weder noch, antwortet die Maschine. Er ist Teil des Spiels.

Paradebeispiel ritterlicher Spiegelfechterei
Don Quijote erschienen also die Windmühlenflügel als Gegner, und seine Paraden richteten sich gegen das, was er sah. Nun wollen wir für den Hidalgo eine Lanze brechen: Wenn auch aus der Zeit gefallen, so sah der Ritter doch, was sein geistiges Auge ihm vorgaukelte: Seinen Feind. Den Feind von Ritterlichkeit und Beherztheit. Den seelenlos mahlenden Automatismus.

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Vielleicht wäre er heute schlauer. Heute wüßte er vielleicht, daß, je schneller er die Attacke reitet, desto stärker der Gegenwind. Und je stärker der Gegenwind, desto rasender drehen sich die Windmühlenflügel.
Wäre es klüger gewesen, gleich den Wind als Antrieb des Bösen anzugehen?

Algorithmen bringen uns zum Ventilieren
Es fällt schwer, etwas so Urnatürliches wie eines der vier Elemente, den Wind, mit etwas so Urkünstlichem, einem schlauen Softwareroboter, einem Algorithmus, gleichzusetzen.
Der Wind, der uns heute aus den Sozialen Medien entgegenweht, kann aus vielen Richtungen kommen. Je nachdem, wie und womit wir die Plattform füttern, kommt der Wind mal achteraus, mal von vorn oder von der Seite.
Manchmal sind wir im Auge des Wirbelsturms. Doch das ist selten und kommt eigentlich nur vor, wenn wir mit einem neu aufgesetzten Rechner, mit neuem Benutzerkonto, an einem neuen Standort die Segel setzen. Dann liegen wir, um bei der seemannschaftlichen Sprache zu bleiben, im Wind. Doch bald, allzubalde treibt’s uns hierhin und dorthin. Dann ist sind IP,  facebook- und Googlekonto, dann sind die ebay- und Amazonkäufe zugeordnet und alles in seinen Datenbahnen.
In unserer Timeline, in unseren Suchergebnissen und all der drumherum platzierten unverblümten aber doch algorithmisierten Werbung sehen wir, was wir sehen sollen.

Ich sehe was, was Du nicht siehst
Facebook und Co. haben uns kennengelernt. So ganz freundschaftlich. Man wurde eingeladen, brauchte für nichts zu bezahlen (außer natürlich mit seinen Daten und seinem Nutzerverhalten). Viele Bekannte und Freunde waren auch schon da, viele Onlinefreundschaften konnte man hinzugewinnen. Und aus allem, was Deine Freunde und Du so erzählen, und die Freunde Deiner Freunde und die Freunde derer, die die gleichen Interessen teilen wie Du, und die völlig Fremden, die aber die gleichen Interessen teilen wie die Freunde Deiner Freunde – aus all dem lernte man Dich und Deine Freunde kennen.
Du bist nichts, Deine Daten sind alles. Bis auf Weiteres zumindest.
Na ja, ein bisschen bist Du schon: Du gehörst zu denen, die sie kennen und denen sie zeigen, offenbaren, was SIE wollen, was Du sollst.
Wenn die, die den Willen haben, durchsetzen und bestimmen können, was Du sollst, stehst Du am Ende auf der Habenseite. Per Definitionem und systemimmanent: Aus der kostenlosen Zusammenarbeit wird ein dauerhaftes Schuldnerverhältnis. Jede Aktion und Interaktion, sämtliches Nutzerverhalten zahlt den Preis, mit Zins und Zinseszins – und unabträglich.
Und das besondere Schmankerl: Mit Deinem Nutzverhalten verkaufst Du auch gleich Deine Freunde, deren Freunde und die Freunde ihrer Freunde und alle, die das teilen, was Du, Deine Freude und deren Freunde teilen.
Hehler! – wär’s denn gestohlen.
Aber Du gabst und gibst freiwillig. Sofern zumindest Unwissen oder Unbewußtheit etwas mit freiem Willen zu tun haben.

Filterwatte und die Blasen an den Fingern
Die große bunte Vielfalt dieser Welt da draußen wird also – vermittels Algorithmen – durch unzählige Filter geführt. Nebeneinander oder nacheinander. Leider wird kein Markerstoff beigegeben, sonst wären unsere Webbrowser entweder rosarot, aschgrau, mittelbraun oder – nebeneinander her – so ganz Regenbogen-RGB schillernd.
Für unsere digitale Identität stellt das moderne Display zumindest 16 Millionen Farbmöglichkeiten bereit.
Sicherlich gibt es nicht so viele Schubladen, in die wir gesteckt werden. Aber da es alleine mehrere Hunderttausend sogenannte Schlüsselwörter (Selektoren) gibt, nach denen unser Nutzerverhalten abgefragt wird, welche wiederum intelligent (und diese Algorithmen sind so intelligent, daß ihr Wert ihre Eigentümer zu den wertvollsten Unternehmungen der Welt machen) verknüpft werden.
Die millionenfache Kombinationsmöglichkeit und die Milliarden täglicher Datensätze machen das Ganze durchaus empirisch (kommt Empirie nicht von Herrschaft?).
Milliarden Sucheinträge, Postings, Kommentare, ja, allein die Dauer der Betrachtung eines Postings – jede dieser Aktionen erzeugt einen Datensatz, der durch die Filter läuft. Und dann wird zu- und eingeordnet.
Je mehr Du in die Tastatur haust und mit Maus und Finger wischi-waschi treibst, desto maßgeschneiderter die Schublade – für Dich und Deine virtuellen Freunde.

Ein Leben in der Blase
Eigentlich ist es ja gar nicht schlecht, wenn ich nur das zu sehen und lesen bekomme, was mich interessiert. Und was soll ich da auch verbergen? Bei all der Reizüberflutung sind zielgerichtete Information und Werbung doch fantastisch.
Unser advocatus diaboli hat schon recht. Was werden wir mit nutzlosem Müll und überflüssigem Tand penetriert. Wie viele Bäume – und all die Fauna und Flora in und bei ihnen – könnten (über)leben, wenn  Papierwerbung nur noch für die exakt passende Zielgruppe gedruckt würde.
Und nur noch Bücher mit Inhalten, die die Vorlieben und Leidenschaften der Zielgruppe ansprächen. Exakt.
Und Parteiprogramme, die nur die erreichen, die den Inhalten zustimmen können. Und Nachrichten, die den Konsumenten in seiner momentanen Stimmungslage abholen. Und Kommentare in den Zeitungen und Zeitschriften, die das wiedergeben, was er lesen soll, ähh will.
Eine ungeheure Effizienz, marktgerechte Abnehmergruppenorientiertheit und Schonung von Ressourcen.
Gedanken sind auch eine Ressource.
Die sogenannte Informationsblase, bzw. Filterblase (filter bubble, Eli Pariser) läßt Dich also nur das sehen, von dem das System meint, daß es für Dich relevant und gut ist. Sein soll?

Der Widerspruch: Weltoffenheit versus Mündigkeit
Die Weltsuchmaschinen und die Sozialen Medien sind unser Zugang zur großen weiten Welt. Ein globales Netz ist gesponnen, auf dessen klebrigen Fäden wir hart am Wind oder vor dem Wind durch die Weltgeschichte, Gegenwart und Zukunft surfen.
Unser lustiges Tun bringt ganz neue Saiten zum Schwingen, schon da beißt die Maus keinen Faden ab. Aber das Netz wurde genau so und da gebaut, damit wir das tun.
Das Netz ist riesig und wir können uns kaum vorstellen, daß es ein Zentrum hat…
Kaum hat der Mensch den Ausgang aus der fremdverschuldeten Unmündigkeit gefunden, sein Larvendasein gegen die schönen Schmetterlingsflügel getauscht – schon klebt er im Netz.
Auch wenn der Morgentau am Netz wie süßer Nektar glänzt (und genauso klebrig ist), die Welt wirkt für den surfenden Schmetterling so riesig groß, daß er bald vergessen haben wird, wie vielfältig der Blüten Meer gewesen wäre.
Die Algorithmen zeigen, was Du sehen sollst. Diese zielgruppenorientierte Offenbarung ist das Geschäftsmodell. Die Werbekunden zahlen dafür. Die Shareholder zahlen dafür.
Die Geheimdienste verlangen das. Denn die wollen ja auch was sehen.
Oder das Du was siehst, was andere nicht sehen – und andere wiederum auch.

Everybody’s gone surfin‘ – Surfin‘ U.S.A.
Schon mindestens seit 2008 hatten Heuschrecken (Private Equity- und andere Investmentunternehmen) Schnittstellen zu globalen Social Media Plattformen. Es wurde in den anvisierten Investitionsräumen aus den Postings die allgemeine Stimmungslage „herausgelesen“ und unter Bewertung derer das Anlageverhalten vollautomatisch gesteuert.
Das Ganze kann und wird natürlich Rückkopplungen haben: Das Anlageverhalten wirkt sich massiv auf die Wirtschaftslage in dem betreffenden Raum aus – und damit auf deren Stimmung.
Wie geht es eigentlich Griechenland und haben die „Big 3“, die großen US Rating-Agenturen, eigentlich solchen Zugriff auf Facebook und Co.? Haben sie.
Und überhaupt: Gibt es Verflechtungen und Interessenskonflikte, besser Interessenskorrespondenzen in der Eigentümerschaft? (Eigentümer Facebook [Gesichtsbuch (-: ]  2011  und  2016)
Ist Facebook eine Wohltätigkeitsorganisation oder ist es genauso philanthropisch wie George Soros…?

Apropos George Soros, Philanthropie und selbst-erfüllende Prophezeiungen
Es gehören keine blumige Sprache oder Phantasie dazu, sondern ist vielfach aufgezeigt und nachgewiesen:
Die Open Society Foundation von Soros ist maßgeblich in die Blumenrevolutionen der vergangenen 10 Jahre involviert. Über die Philanthropie könnte man die hunderttausend Toten befragen, die in Folge der sogenannten Facebook- & Twitter-Revolutionen des Arabischen Frühlings ins reale und digitale Jenseits befördert sind.
Soros hat(te) auch Beteiligungen bei Facebook und Co.
Und Schnittstellen, die das Anlageverhalten dort steuern?

Automatische oder gesteuerte Rückkopplung
Die Realität hängt, kehren wir zurück zu den Bildern des Spinnennetzes und des Prä-Seidenspinnerraupenschmetterlings, am seidenen Faden.
Wer möchte da nicht mal Mäuschen spielen in den Timelines der Araber mit Frühlingsgefühlen – 2011 in Misrata und in der Silvesternacht 2015. Oder dieser Tage im Paris? Oder im Frühjahr letzten Jahres in den Flüchtlingslagern?
Die allgemeine Stimmungslage – gesteuert sich selbst steuernd – wird manipuliert durch die, algorithmisch gefilterte, Sichtbarkeit in den Netzwerken. Auch da beißt die Maus keinen Faden ab.

„Das ist eine völlige Abkopplung von dem Ort der Macht. Und diese Abkopplung widerspricht allen Theorien, die wir noch vor dem arabischen Frühling hatten.
Da haben wir geglaubt, das waren Ideologie, Transparenz, Partizipation, Sharing, und so weiter – was wir erleben, ist etwas völlig anderes: Wir erleben einen total immunen Raum von Macht und stattdessen innerhalb der Gesamtgesellschaft ein ständiges Bekriegen und Beschimpfen. Das ist etwas, was jetzt zum Beispiel richtig beunruhigend ist.“ (Frank Schirrmacher, im Video ca. min 21.30)

Die Botschaft: Hass und Hetze
Entweder stimmt etwas mit den Algorithmen nicht oder die Filter sind verstopft. Viele Surfer in den Netzen der Sozialen Medien wundern sich dieser Tage, warum sie so viel Negatives zu lesen bekommen.
Die Beiträge perpetuieren Schreckensmeldungen, der Umgangston in Kommentaren und Diskussionen ist unterirdisch. Unflätigkeiten, Beschimpfungen, Drohungen, Unterstellungen, Nachstellungen, Diffamierungen allerorten. Kaum einmal ein mäßigender Ton. Mitgefühl, Verständnis und Ausgleich? Fehlanzeige.
Jeder ist dünnhäutig. Eine holprige Formulierung, Hinterfragen oder leiser Widerspruch – schon fühlt man sich auf Schlips, Fliege, Pali-Tuch oder Kapuze getreten und beißt wild um sich.
Lesen bildet. Und so bildet sich jetzt eine Unkultur gemeiner Bösartigkeit heraus.
Man denkt, man ist im falschen Film. Man fragt nach seinem Umfeld, so digital es auch sein mag: Was ist in die Leute gefahren, daß sie so am Rad drehen?
Eines kann man sich sicher sein: Der „Gegenseite“ übrigens, also denen, gegen die man im Sinne der strategia di tensione (Strategie der Spannung) gehetzt werden soll – also z.B. die Asylgegner, die Willkommensklatscher, die Asylforderer, Gutmenschen, Bösmenschen, etc. pp., dem Gegenüber an den Fronten also, geht es genauso:
Auch hier Diffamierung, Stigmatisierung, Dämonisierung auf niedrigstem Niveau.
Hat man die falschen „Freunde“? Haben die Freunde die falschen Freunde? Haben die Freunde etwas geliked oder geteilt, was böse Menschen auch liken und teilen?
Was macht man bei solchen Botschaften? Ausreise beantragen.

Don’t feed the Algorithms. Resist.
Apologeten des freien, mündigen Geistes und Handelns und solche Datenschützer sehen einen wichtigen Ausweg aus der zunehmenden Steuerung des Menschen durch sein gesteuertes Nutzungsverhalten in der Wiederherstellung einer Waffengleichheit: Während Facebook, Google & Co. seine Nutzer sozioökonomisch und soziologisch bis ins kleine Detail kennen und damit steuerbar halten, weiß der Nutzer so gut wie gar nichts.
Deshalb bleiben als wichtigste Forderungen an diese Globalisten:

  • Offenlegung aller Selektoren (Schlüsselwörter)
  • Offenlegung aller Algorithmen in ihrer Funktion
  • Offenlegung aller gesammelten Daten zu einem Benutzer
  • Offenlegung aller Schnittstellen, insbesondere nicht unmittelbar ökonomischer Natur

Filterblase: Hass erzeugt Hass
Was natürlich völlig unerträglich ist, wenn die eine Ecke, die selbst vom Hass- & Hetzvirus befallen ist, gemeinsam mit globalisierten Unternehmungen eine ministerial beauftragte Gesinnungsforschung betreibt und in den Netzwerken nach Hasskommentaren aus der anderen Ecke schnüffeln läßt.
Bei so einer Vorgehensweise werden lediglich Strukturen der Meinungsüberwachung und -diktatur erprobt und geschaffen.
Viel effizienter und vor allem richtiger wäre es doch, Manipulationsplattformen zu überwachen, denen unterstellt werden kann – bewußt oder unbewußt – zu der Verbitterung des Diskurses und Aufstachelung zum Hass beizutragen.
Die Profiteure dieser Gemengelage passen zwar nicht durch’s Nadelöhr, aber mit der Spitze sollte man wunderbar die Blase durchstechen können.
Aber welche Spitze hätten wir, wenn nicht die Exekutive des Rechtstaates, hier repräsentiert durch das Justizministerium? Dieses hat aber lieber den Bock zum Gärtner gemacht.
Und damit ein ganz reales Spinnentier zur Hüterin der virtuellen Hassfreiheit des Netzes.

Was bleibt dem Surfer übrig?

  • Nicht jede Welle so zu reiten, wie andere es scheinbar vormachen.
  • Wissen, daß man in einem Netzwerk klebt, das da irgendwer gebaut hat
  • Hasser und Hetzer darauf hinweisen, daß sie Kontaminatoren sind
  • Hassern und Hetzern kein Forum, keinen Zuspruch bieten
  • Erkennen und wissen, daß man durch sein Auftreten andere kontaminieren könnte
  • Vielseitig interessiert und neugierig bleiben (Verwirrungstaktik)
  • Des Lebens süßen echten Nektar erkennen und suchen, und das Netz als Todesfalle achten und höchstens nutzen.

 

Über den Autor

Arne Fischer, Jahrgang 1970, lebt in Hamburg und ist COMPACT-Online Redakteur. Er ist außerdem Ansprechpartner in allen technischen Belangen rund-um das COMPACT Internetportal. Alle Artikel des Autors

3 Kommentare

  1. Toller Artikel! Der bringt es auf den Punkt. Danke dafür.

    Das mit dem Hassen und Hetzen geht mir schon lange gegen den Strich, und es ist verdammt schwer sich da nicht beeinflussen zu lassen bzw. sich rauszuhalten.

    Hier soll jeder gegen jeden ausgespielt werden, damit wir am Ende gar nicht mehr wissen wo oben und unten, gut und böse ist und prinzipiell erstmal jeden als Feind ansehen.

    Es dient alles der Destabilisierung des Volkes.

    Also, immer schön die eigenen Gedanken beobachten 😉

  2. Franz Malache am

    Bisschen verwirrend geschrieben, aber im Grunde (sofern man den Kern des Textes aus den verwirrenden Elementen herausfiltern kann) ziemlich reich an schlauer Denke. Weniger Aluhut, mehr Realitätssinn, und heraus käme ein fetter Brocken Erkenntnis für viele. Weiter so. Der Kern hat es wirklich in sich, wird aber etwas zu verschachtelt wiedergegeben. Viele werden es daher leider nicht auf Anhieb kapieren… Viele Wahrheiten drin in dem Artikel!

  3. Volker Spielmann am

    Der Markus Zuckerzwerg und die Parteiengecken sind mir schon so Gesichtsbuchfreunde!

    Es hilft den hiesigen Parteiengecken und der Lizenzpresse alles nichts: Nur weil der Markus Zuckerzwerg auf seinem Gesichtsbuch ihren Freundschaftsantrag angenommen hat, so ist es deshalb noch lange nicht ihr Freund. „ Der Große stürzt: seht seinen Günstling fliehn! Der Arme steigt, und Feinde lieben ihn. So weit scheint Liebe nach dem Glück zu wählen: Wer ihn nicht braucht, dem wird ein Freund nicht fehlen, und wer in Not versucht den falschen Freund, verwandelt ihn sogleich in einen Feind.“ Möchte man da mit dem angelsächsischen Mundartdichter Wilhelm Schüttelspeer ausrufen. Denn jedwedes Nackedei wird vom Gesichtsbuch rasch gefunden und entfernt, aber auch die schlimmste politische Hetze bleibt unangefochten im Gesichtsbuch stehen, obwohl diese ja grundsätzlich nicht schwerer zu finden ist wie die Nackedeis, sind ihre Symbolik und Losungen doch hinreichend bekannt. Nein, der Markus Zuckerzwerg scheint dem deutschen Volk für die Parteiengecken nicht das Maul stopfen zu wollen…

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

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