„Feldzug gegen die Nation“ – Gespräch mit Buchautor Viktor Timtschenko

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Was ist Nation? Wie können die Deutschen als Volk überleben? Wer treibt zum Volkstod? Jürgen Elsässer im Gespräch mit Viktor Timschenko.

„Feldzug gegen die Nation“: Dieses Buch ist dick wie eine Bombe und enthält genauso viel Sprengstoff: 700 Seiten, fast 1.000 Fußnoten, ein wahres opus magnum über die brennendste Frage unserer Zeit: Warum die Nationen ausgelöscht werden sollen – und was man dagegen tun kann.

Viktor Timtschenko, „Feldzug gegen die Nation“ – nicht im Buchhandel, nur hier erhältlich:. 

Die ungekürzte Langfassung des Gesprächs finden Sie auf COMPACT-Digital+.

In der ungekürzten Fassung des Gesprächs mit Jürgen Elsässer wird Viktor Timtschenko auch über die strategischen Aspekte seines Riesenwerkes „Feldzug gegen die Nation“ befragt: Warum man den Begriff Nation schwerlich vom Begriff Rasse lösen kann und das noch lange kein Rassismus ist; ob neben ethnisch weitgehend homogenen Nationen auch politisch konstruierte überleben können; wo die Zukunft des „Schmelztiegels“ USA liegt; ob nationale Souveränität, wie Alexander Dugin behauptet, nur durch einen Verbund befreundeter Staaten, also durch erneute Abgabe von Souveränität bewahrt werden kann. Und: Was heißt eigentlich „moderner“ Nationalismus“?

Über den Autor

Jürgen Elsässer

Jürgen Elsässer, Jahrgang 1957, arbeitete seit Mitte der neunziger Jahre vorwiegend für linke Medien wie Junge Welt, Konkret, Freitag, Neues Deutschland. Nachdem dort das Meinungsklima immer restriktiver wurde, ging er unabhängige Wege. Heute ist er Chefredakteur von COMPACT-Magazin. Alle Onlineartikel des Autors

5 Kommentare

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    "Der Staat ist ein Volk, das sich selbst beherrscht" – das hat Imanuel Kant einmal gesagt. Leider ist das in diesem Land nicht mehr der Fall. Hier herrschen politische Willkür unter dem Deckmantel einer Pseudodemokratie. Honneker in Reinkultur! Man könnte denken, in Berlin wird nur noch Kasperltheater aufgeführt – leider merken viele Wähler das nicht. Es gibt zu viele Leute, die glauben, die diversen Daily Soaps im TV wären aus dem realen Leben gegriffen. Diese Leute machen sich auch wenig Gedanken um ihre Zukunft, Hauptsache Fussball im TV und genug Bier im Kühlschrank! Die „da oben“ werden das schon richtig machen!

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    Die SA ist von Anfang an keine Nation im Üblichem Sinne gewesen, eher eine Zusammenhäufung unterschiedlicher Ethnien, die aus unterschiedlichen Gründen dorthin ausgewandert sind. Der häufigste Grund: Es waren Sektierer und / oder kleinkriminelle, die sich gegen die Regeln und Bräuche ihrer Herkunftsvölker stellten, bzw. Regeln grundsätzlich nicht anerkennen wollten. Für US-Bürger steht (individuelle) Freiheit an 1. Stelle. Das bedeutet die Freiheit von allen Regeln / Vorschriften.
    Im kleinerem Rahmen war das bei der Gründung Roms ähnlich, aber bezüglich Individualität und Freiheit nicht so krass, auch haben die ihre Götter anerkannt, einen Crowley nicht hervorgebracht und als sich das in der Spätphase änderte begann auch der Untergang. Beiden ist jedoch zu eigen, daß sie schnell in eine Situation kamen, größer zu werden, Weltmacht zu werden. Rom wurde zur Nation, da sie Rom in den Mittelpunkt stellten, die USA über christliche Werte und Menschenrechte, die zu verteidugen sie ihren eigenen Machtgelüsten vorschiebt. Das gleicht sie aus, indem sie ihren Lebensstil den Eroberten aufzwingt. In der Antike war das noch freiwillig.

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    heidi heidegger am

    Sprechen wir über Kultur als Naturberrschung und also darüber, dass der Deutsche zunächst sich beherrschen muss und zammreissen und nicht so wie hier Opernkenner Adorno 1967 in Wien(?) über den Richard-Wagnerschen Wotan: "Weißt Du, was Wotan will? Wotan will das Ende." Und das Mrkl, eine gescheiterte Physikerin, denkt vom Ende her, wird ihm nachgesagt und hat in Bayreuth eh nix zum suchen!

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    Gernulf Schalow am

    Der Architekt Le Corbusier hatte 1933 beim Internationalen Kongreß Moderner Architektur, französisch CIAM, mit der Veröffentlichung der Charta von Athen die Kritik an der Stadtentwicklung in den Groß- und den Hauptstädten der Völker der Welt eingeleitet mit den Worten (in Übersetzung) ; "Das ist die Geschichte der weißen Rasse". Die qualifizierten Architekten aus 33 Ländern zu jenem Kongreß damals kritisierten wissenschaftlich und scharf die von den Regierungen jener 33 Staaten eingesetzten Stadtplaner. Das Problem war als eines von den zur Planung nicht zugelassenen Fachleuten erkanntes falscher Entscheidungen der Regierungen. –
    Le Corbusier stellt auf die weiße Rasse ab.
    Unter jenen Architekten waren die Lehrer meiner Lehrer. Wir werden heute totgeschwiegen. Die Völker wissen nichts mehr von uns. Meine Generation getraut sich nicht einmal mehr, solch einen Kongreß zu versantalten.
    Gleichwohl ist die Kritik von Nichtfachleuten der weißen Rasse kräftig genug, das allerschlimmste in den Industrieländern zu verhindern. Das liegt wohl an der Selbständigkeit der großen Industrieunternehmen – Gott sei´s gedankt.

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    DerSchnitter_Maxx am

    Theoretisch, gibt es nur eine Nation, welche alle Rechte für sich und den Nationalismus beansprucht: " Usrael " … alle Anderen haben Rücksicht zu nehmen … und gefälligst auf deren Pfeife zu parieren – sonst Beule ! 😉

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