„Feindliche Übernahme“: Thilo Sarrazin warnt vor der demografischen Zeitbombe des Islam

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Seit gestern ist das neue Sarrazin-Buch „Feindliche Übernahme – Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht“ im Handel erhältlich. COMPACT hat einen ersten Blick in den neuen Bestseller geworfen.

In seinem neuen Buch widmet sich Bestsellerautor Thilo Sarrazin erstmals intensiver dem Islam und den Problemen, die seiner Ansicht nach mit dieser Religion einhergehen. „Feindliche Übernahme“ gliedert sich in fünf Kapitel, in denen er zunächst das Wesen des Islam und seines „Prinzips der Unterwerfung“ beschreibt, um dann die Gründe für die technische und wissenschaftliche Rückständigkeit der meisten muslimischen Gesellschaften zu erläutern. Schließlich warnt er davor, dass der Islam auch „in Deutschland und Europa langfristig auf dem Weg zur Mehrheitsreligion“ sei und der Prozess der Einwanderung „möglicherweise überhaupt erst begonnen“ habe. Er vergleicht die heutige Massenzuwanderung nach Europa mit der Völkerwanderung und den osmanischen Feldzügen.

Einen besonderen Fokus legt Sarrazin gleich am Anfang auf die Demografie – und schreibt:

Durch die Möglichkeit des Mannes, mehrere Frauen zu haben, und die für den Mann unkomplizierten Scheidungsregeln sind eine weitgehende Verheiratung aller jungen gesunden Frauen und ein früher Zeitpunkt der ersten Geburt gesichert. So erklärt sich der traditionell besonders große Kinderreichtum der islamischen Länder. Dieser hält bis heute an und hat dazu geführt, dass der Anteil der Muslime an der Weltbevölkerung seit Mohammeds Zeiten kontinuierlich angestiegen ist und weiter ansteigt.

Die Bevölkerungsexplosion in den muslimischen Staaten des Orients und Afrikas sei aber nicht nur eine Gefahr für die Stabilität dort, sondern auch für uns. Weil die islamische Welt nämlich „wegen der durch den Islam beförderten Rückständigkeit weitaus fruchtbarer“ sei als das geburtenschwache Europa, sei, so Sarrazin weiter, „die dem Islam innewohnende Sprengkraft über Kriege und Einwanderungsdruck gleichzeitig eine Bedrohung für die Zukunft und die Stabilität der westlichen Welt.“

Das demografische Gewicht der islamischen Länder verdeutlicht Sarrazin in gewohnter Weise anhand akribisch zusammengetragener Daten und Fakten:

Im Jahr 1950 lebten rund 470 Millionen Muslime auf der Welt. Rund 70 Prozent davon in Asien und rund 30 Prozent in Afrika. Ihre Anzahl wuchs seitdem auf das Fünffache und liegt jetzt bei 2,3 Milliarden. Ihr Anteil an der Weltbevölkerung hat in dieser Zeit von 19 Prozent auf 31 Prozent zugenommen. (…) 1950 lebten in der gesamten islamischen Welt 20 Prozent weniger Menschen als in Europa, 1990 waren es 80 Prozent mehr, und 2015 lebten in der islamischen Welt dreimal so viele Menschen wie in Europa.“

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Die Nettoreproduktionsrate liege in Europa mit 0,67 unter dem Bestanderhaltungsniveau (1), im islamischen Afrika liege sie derzeit bei 1,97. Mit jeder Generation verdopple sich dort also die Bevölkerung. Insgesamt betrage die Nettoreproduktionsrate in der islamischen Welt 1,65. Dies bedeute, so Sarrazin, dass jede nachfolgende Generation um zwei Drittel größer sei als die vorhergehende.

Die hohe Anzahl an jungen Männern in stark wachsenden Bevölkerungen steigere nicht nur die Aggression und Gewaltbereitschaft in diesen Gesellschaften, aufgrund von Arbeitsplatzmangel und anderen wirtschaftlichen Gründen führe dies auch dazu, dass der Bevölkerungsüberschuss aus diesen Ländern zunehmend in andere Regionen, vornehmlich nach Europa, auswandere, um dort sein Glück zu suchen.

Doch auch die in den meisten arabischen und nordafrikanischen Ländern seit Anfang der 1970er Jahre zu beobachtende Islamisierung habe ihre Ursachen in der Demografie. Hierzu schreibt Sarrazin:

Aus meiner Sicht kann dies so erklärt werden, dass die von der Modernisierung bereits erfassten Teile der Gesellschaft damals bereits die einem hohen Entwicklungsniveau entsprechende niedrige Geburtenrate hatten und deshalb zahlenmäßig stagnierten. Dagegen behielten die von der Modernisierung nicht erfassten Teile der Gesellschaft ihre hohen Geburtenraten bei. So wurden die Träger der Moderne in der islamischen Welt in wenigen Jahrzehnten aus rein demografischen Gründen von einer Minderheit zu einer kleinen Minderheit.

Übertragen auf die bereits bestehenden muslimischen Parallelgesellschaften in Deutschland und anderen westeuropäischen Ländern verheißt das nichts Gutes.

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Über den Autor

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Daniell Pföhringer, Jahrgang 1973, stammt aus Bayern, wuchs in Hamburg auf und studierte dort Politikwissenschaft, Soziologie und Kulturwissenschaften. Seit Oktober 2017 ist er Redakteur von COMPACT-Magazin und betreute federführend diverse Sonderausgaben wie COMPACT-Spezial „Finanzmächte“, „Politische Morde“ oder „Tiefer Staat“.

 

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