Fass ohne Boden: Regierung verprasst weitere Steuermilliarden für E-Autos

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Der in dieser Woche abgehaltene Autogipfel im Berliner Kanzleramt hat die verheerenden Weichenstellungen, die die Politik derzeit für die Industrie trifft, nochmals vertieft. Es wurden milliardenschwere Anreize für den Kauf von E-Autos beschlossen, weil die Bundesregierung offensichtlich weiterhin die Auffassung vertritt, dass es trotz Wirtschaftskrise ratsam ist, das Geld der Steuerzahler mit vollen Händen aus dem Fenster zu werfen.

So wurde beschlossen, dass für rein batterieelektrisch betriebene Autos unterhalb eines Listenpreises von 40.000 Euro der Zuschuss von bisher 4.000 Euro auf 6.000 Euro steigen soll. Für sogenannte Plug-in-Hybride soll es in dieser Preisklasse statt bisher 3.000 Euro 4.500 Euro geben. Profitieren von den mit dem Füllhorn ausgeschütteten Geldern werden vor allem französische und ostasiatische Hersteller, die derzeit die Nase in diesem Segment vorne haben.

Selbst E-Luxuskutschen werden üppig subventioniert

Für E-Autos mit einem Listenpreis von über 40.000 Euro steigt der Zuschuss auf stolze 5.000 Euro, für Plug-In-Hybride in dieser Klasse auf 4.000 Euro. Die Förderung wird künftig nicht mehr ab einem Listenpreis von 60.000 Euro gedeckelt, sondern bis zu einer beliebigen Höhe weitergezahlt. Schließlich müssen ja auch die Fahrer eines neuen Porsche Cayenne E-Hybrid, die es sich leisten können, für ihre neue Luxuskutsche fast 100.000 Euro auf den Tisch zu blättern, von den ärmeren Steuerzahlern entlastet und subventioniert werden, damit sie nun ohne Sorgen durch ihre Großstadtviertel mit 40 Prozent grünem Wähleranteil brausen können!

2019 widmet sich die COMPACT-Konferenz dem Thema, das neben der Asylinvasion die zweite Riesengefahr für unser Deutschland bildet: der drohenden Klima-Diktatur, mit der immer schlimmer werdenden Einschränkung unserer individuellen Freiheitsrechte und dem Kahlschlag unserer Industrie. Die Grünen als typische Verbotspartei treiben mit ihren jugendlichen Sturmtruppen die Altparteien vor sich her und setzen schon vor ihrer Machtübernahme immer mehr von ihrem Programm um. Auf unserer Konferenz referieren unter anderem AfD-Verkehrsexperte Dirk Spaniel, Daimler-Betriebsrat Oliver Hilburger oder Bestsellerautor Gerhard Wisniewski.

Außerdem sollen in den kommenden drei Jahren 50.000 neue Ladestationen entstehen. Tatsächlich stellt die geringe Dichte von Ladestationen insbesondere im ländlichen Raum die Besitzer von batterieelektrischen Fahrzeugen vor teilweise große Probleme. Diese führen bei jeder Reise, die über die Grenzen des eigenen Wohnorts hinausführt, häufig ein Klappfahrrad im Kofferraum mit, um im Falle eines Falles die mitunter relativ große Distanz zur nächsten Ladestation besser bewältigen zu können.

Ein echter Bremsklotz für die Verbreitung der E-Mobilität ist auch der Tarifdschungel, der sich für jeden Fahrer eines Batterieautos auftut und der zu einer Wiederauferstehung der deutschen Kleinstaaterei geführt hat. So dominiert Innogy, eine Tochtergesellschaft des deutschen Energieversorgers RWE, das Ladenetz im Ruhrgebiet, EnBW kontrolliert die Region um Freiburg und Rheinenergie den Großraum Köln.

Wer mit seinem Batterieauto die Grenzen seiner Heimatregion überschreitet, hat es deshalb oft mit völlig anderen Zugangsbedingungen zum Ladenetz zu tun. An der einen Ladesäule geht das nur per SMS, an der nächsten über eine App, eine Ladekarte oder eine Registrierung auf einer Internetseite vorab. Manchmal werden genaue Preisangaben erst sichtbar, wenn das Auto schon an der Ladesäule angedockt hat.

Kein Geld für die Erhaltung des Verbrennungsmotors

Der politischen Klasse scheint es aber nicht die geringsten Probleme zu bereiten, die Bürger nun massenhaft in ein derartig unausgereiftes System zu treiben.

Kein Thema war auf dem Autogipfel natürlich die Entwicklung synthetischer Kraftstoffe, obwohl diese die Möglichkeit böte, die Produktion von Verbrennungsmotoren mitsamt ihrer in Deutschland bestehenden tiefen Wertschöpfungsketten und Hunderttausenden von Arbeitsplätzen zu erhalten, doch das ist leider kein Thema für die Bundesregierung und die Ministerpräsidenten der Länder.

Öko-Diktatur. Die heimliche Agenda der Grünen. Ein COMPACT-SpezialDeutschland geht mit seiner „Energiewende“ einen unfassbar teuren und hochgefährlichen energiepolitischen Sonderweg, der im Rest der Welt nur noch mit Erstaunen und Kopfschütteln registriert wird. In den vergangenen Monaten schwebte schon mehrfach ein Blackout wie ein Damoklesschwert über dem ganzen Land. Immer deutlicher wird, dass die erneuerbaren Energien überhaupt nicht die Strommenge liefern können, die eine Industrienation wie Deutschland braucht, dennoch beschreiten die Deutschen ihren weltweit einmaligen energiepolitischen Sonderweg unbeirrt weiter. Lesen Sie mehr zum deutschen Irrweg, der zur Katastrophe zu werden droht, in dem neuen COMPACT-Spezial 22 „Öko-Diktatur – Die heimliche Agenda der Grünen“.

Kein Thema war auch die forcierte Förderung von Wasserstoff-Autos mit Brennstoffzelle, obwohl diese aufgrund ihrer längeren Reichweite erhebliche Vorteile gegenüber batterieelektrisch betriebenen Fahrzeugen aufweisen.

Der Autogipfel, der in dieser Woche stattfand, hat am Ende nur zur Bereitstellung weiterer Milliardensubventionen für die globalen Konzerne geführt, die nun per Gießkannenprinzip verteilt werden. Die Bürger werden sich das hoffentlich nicht gefallen lassen und ihre Konsequenzen bei den anstehenden Wahlen ziehen.




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38 Kommentare

  1. Avatar

    Ich habe eine SUPER-IDEE: Die AMERIKANISCHE ZITZE (Strom-Unterwasserkabel nach Amerika). Denn die NASA hat angekündigt, demnächst auf dem Mond solar-betriebene Windräder (aus deutscher Produktion) aufzustellen! Der auf dem Mond gewonnene Strom wird dann per telepathischer Energieübertragung in das US-SEC (United States Space Energy Center) in den USA geflushed, von wo er dann per Tiefseekabel in die "BRD" (Besatzungszone Restdeutschland) weiter-geflushed wird! Hurra – Amerika rettet wieder einmal die Deutschen!

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    und es macht keinen Sinn.

    Ein Blick vor die eigene Haustür belegt, dass die Masse der Fahrzeuge, an der öffentlichen Straße parken. Selbst in den "schönen Vororten" mit vielen Grundstücksbesitzern ist das so.
    Man müsste die Straßenseiten nur so mit Ladestationen vollpflastern. D.h. also überall dort wo Fahrzeuge parken (oder parken könnten). Dazu würden utopische Geldmengen benötigt, weil Ladestationen aufgestellt (und in der Folge instandgehalten werden) müssten. Und es bleibt ja nicht nur bei den Ladestationen. Es müsste nähmlich das gesamte Stromnetz angepasst werden. Dazu müssten sämtliche Kabelrohre aufgemacht werden um dickere und/oder mehr Leitungen verlegen zu können. Neben den Kabeln, müssten die Umspannwerke und Verteiler angepasst werden…… muss man da noch weiter reden?

    Fazit: Das mit dem E-Autos funktioniert also nur, wenn nur eine überschaubare Masse an Menschen mit solchen Mobilen unterwegs sind (und der Rest zuguckt).

    Eine Umstellung auf alternative Betriebsarten funktioniert also nur, wenn die bestehende Infrastruktur größtenteils weiter genutzt werden kann. D.h. entweder E-Fuels (100% synthetischer Benzin/Diesel) oder LOHC. Das wäre (wenn man es denn unbedingt will) machbarer.

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    Hans Hamberger am

    Auch ich habe sehr gelacht, als ich das mit dem Klappfahrrad (um damit zur nächsten E-Tankstelle zu fahren) las. Ich freue mich schon auf die technische Umsetzung eines Elektro-Reservekanisters 😉
    Als Mitarbeiter in der Automobilindustrie stellen sich mir aber dringendere Fragen: Warum muss der Steuerzahler für die Einführung des E-Autos zahlen? Tesla baute auf eigene Kosten ein gutes Netz das funktioniert und ist der Anzahl der verkauften Kfz angemessen. Angesichts der Milliardengewinne deutscher Automobilkonzerne ist eine staatliche Förderung wie wenn man Wasser ins Meer kippt. Naja, Gier kennt keine Scham…
    Der unsägliche Bezahl-Wahnsinn mit hunderten Apps wurde ja schon kritisiert – 100%ige Zustimmung! Bei herkömmlichen Tankstellen gibt es Bargeld und EC-Karten-Bezahlung. Und man zahlt, was man braucht – sonst nix. Bei E-Autos wird üblicherweise pro Tankvorgang oder pro Zeiteinheit eine Pauschale abgebucht, dazu eine monatliche Gebühr. Und wenn man an die falsche Säule kommt (falsche Karte, Säule defekt – was häufig vorkommt, oder das Auto wird nicht erkannt) – Pech gehabt und mit dem Klapprad weiterfahren.
    Das mit dem Wasserstoff ist leider viel komplizierter und vor Allem teurer als viele glauben, zudem auch mit der Brennstoffzelle ein – kleinerer – Akku notwendig ist. Auch ist der Wirkungsgrad drastisch schlechter als mit Lithium-Akkus.

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      Hans Hamberger am

      Vielen wird es nicht gefallen, auf 700-Bar H2Bomben zu sitzen. Mal sehen, ob in Flüssigkeit gelöster H2 praxistauglich umgesetzt werden kann, aber selbst wenn, dann dauert es noch ein Weilchen!
      Und dann die enormen Fahrzeugkosten – gute Nacht, Mobilität. Zumindest für den Großteil der Bürger. Laternenparker ohne eigene Garage haben, sagen wir mal: schlechte Karten. Selber Schuld, wenn sie nicht vorausschauend ein Eigenheim mit 32A Kraftstromanschluss gekauft haben.32A/400V braucht man, um über Nacht das fast leere E-Auto voll zu bekommen. Nicht gewusst? Selber schuld! Auch sollte man den Stromanschluss auf der richtigen Seite haben, Sonst wirds mit dem schweren, sperrigen Kabel im Alter schwierig. Zumindest erledigt sich das Problem mit Ü70-Autofahrern von selbst. Ironie off.

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      Frank Felgenträger am

      Da hätte ich einen schönen Betrag auf KEN-FM zum Thema H2-
      Tim Koch spricht über sein Buch :Das Supermolekül. Mal anhören oder das Buch lesen. Der Beitrag ist aber besser)
      Es gibt gut H2Ansätze, die auch schon Vermarktet werden. Da aber kein echtes Interesse an einer Energiewende besteht, werden diese Neuerungen auch schwer durch zu setzten sein. Warum werden Neubaugebiete errichtet, und ich sehe so gut wie keine PV Dächer? Stattdessen werden immer neue Windparks gebaut. (Klar bei bis zu 50.000 Euro Pacht pro Rad/Jahr sehr lukrativ für Herrn Verpächter, gerne auch auf 20 Jahre im Voraus kassiert). Und Wasserstoff wäre dezentral. HUUUU- dezentale Energie, die womöglich vom Genossenschaften betrieben wird. Ein Greul für die Eneriekonzerne und unserem Regimes (Steuereinnahmen).
      So, nun muß ich los und noch etwas für meine Pflanzen im Aquarium tun- CO2 einspeisen :))

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    Lila Luxemburg am

    "Der politischen Klasse scheint es aber nicht die geringsten Probleme zu bereiten, die Bürger nun massenhaft in ein derartig unausgereiftes System zu treiben."

    Das Problem ist nicht und war nie … die politische Klasse, die ‚das Volk‘ (das es nicht gibt (R. Habeck)) in irgendwelche unausgereiften Systeme treibt, sondern das Problem ist DAS VOLK, das sich von ‚der politischen Klasse‘ hierhin und dorthin treiben läßt… 😥

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      Da die Mehrheit der Deutschen die Zustände in der ehemaligen DDR nicht kennt und sich auch nicht schlau gemacht haben, wollen sie das jetzt nachholen. Sie sehnen sich nach dem Arbeiter und Bauernstaat. Die Vorsitzende wählen sie ja schon eine Ewigkeit und merken dabei gar nicht, dass es immer "besser" wird!

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    In Dreckhalden Kobolde von zerlumpten Kindern jagen lassen und dann von Menschenrechten in N-Korea faseln. Sowas kann nur von 6 Mille Euro Beratern fürs Marionettentheater kommen. Macht mal ne Demo mit Schildern wo die Koboldjäger zu sehen sind. Am besten vor dem Eingang zur DUH. Möglicherweise hilft auch ein Paket mit Peitschen. Lieferung an BILD, Empfänger >die Aufseher der Koboldjäger .

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    HERBERT WEISS am

    Bereits zu Heinrich Zilles Begräbnis im August 1929 nutzte die große Mehrheit der ca. 2000 Trauergäste die Elektromobilität. Allerdings die ein Jahr zuvor unter Strom gesetzte S-Bahn und teilweise auch die von Berlin-Tempelhof bis zur Machnower Schleuse fahrende Straßenbahn 96. Der Anmarschweg zum nächsten Bahnhof war auch nicht viel weiter als es heutzutage bis zur mühsam gefundenen Parkmöglichkeit ist.

    Viele Berliner verzichten bereits auf ihr Wägelchen, manche Ein- und Auspendler wären dazu bereit, wenn es denn ginge. Die Wiederherstellung der durch Krieg und ;Mauerbau unterbrochenen Strecken sowie der durch falschen Fortschrittswahn stillgelegten würde etwas bringen – und nicht die Schnapsidee mit dem E-Mobil.

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      Die deutschen Politiker waren so weise , das sie die Magnet-Schwebebahn schnellstens nach China verschenkt haben. Bei uns fliegen die Politiker lieber!

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    Es scheint leider das Ziel der Kapitäne unseres Narrenschiffes zu sein, die Wirtschaft total zu ruinieren. Ich erinnere an den Regierungseid. Tun wir was gegen Rechtsbruch. Meineid ist ein Rechtsbruch!

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    Jeder der in Mathe aufgepasst hat und das kleine 1×1 beherrscht sowie einige Grundregeln der Physik
    beherrscht, muß doch zwangsläufig erkennen das hier ein totgebohrenes Pferd geritten werden soll.
    Merkt denn diese Frau (die angeblich etwas von Physik verstehen müßte) und die unzähligen Hinterherlaufenden (auch viele "Fachkräfte") daß sie sich und die gesamte BRD lächerlich machen ???

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      In unserem Bildungssystem wird fxxxi-fxxxi und Gender Mist gelehrt und nicht das 1×1! Man sieht es an unseren Politikern. Schulabbrecher, Steinewerfer, kein Beruf usw. Warum sollten sich denn andere anstrengen, wenn es auch ohne Abschluss zu reichlich Steuergeld geht!

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    josef eisele am

    Köln. Im Jahr 2018 wurde nur für das Putzen von Asylbewerberheimen in Köln über eine Million Euro mehr ausgegeben als ursprünglich veranschlagt war. Mit satten 2.140.000 Euro statt der vorgesehenen 900.000 Euro. Junge Männer aus Ländern der dritten Welt dürfen sich auch weiterhin über eine Rundumversorgung inklusive deutscher Putzfrauen und -männer freuen.

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      Hans Hamberger am

      Ich könnte unsere hirntoten Politiker dafür mit einem rostigen Nagel an die Wand heften, dass sie tatsächlich den jungen, kräftigen, sich langweilenden Männern nicht einen Eimer mit Putzmittel hinstellen und ihren Scheißdreck selber putzen lassen. Wer von den verwöhnten Muttersöhnchen nicht mitzieht: Ab nach Hause (oder nach Schweden)

      Ferkel muss weg

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    Jeder hasst die Antifa am

    Das ist genau so ein Schwachsinn wie der Atomausstieg Kostenexplosion und Geldverschwendung größten Ausmasses aber was will man von Schwachmaten Politikern anders erwarten.

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    Heinrich Wilhelm am

    "Der politischen Klasse scheint es aber nicht die geringsten Probleme zu bereiten, die
    Bürger nun massenhaft in ein derartig unausgereiftes System zu treiben."
    Das beschreibt exakt die Problematik.
    Ich hatte beruflich mit alternativen Antriebsarten zu tun. Was mich erschreckt hat, war
    das unprofessionelle Herangehen an den notwendigen Wechsel zur Elektromobilität.
    Dieser ad hoc-Wechsel vom Brennkraft- zum reinen Elektroantrieb innerhalb kürzester
    Zeitvorgaben lässt weder den Infrastrukturbetreibern, noch Herstellern und Verbrauchern
    die Gelegenheit zur vernünftigen, heißt kosten- und umweltverträglichen Umstellung.
    Richtig wären Zwischenschritte gewesen, die dem jeweiligen Stand der Technik entsprochen
    hätten. Damit wäre Zeit gewonnen zum Ausreifen der Technik (Energiedichteproblem) für
    den reinen E-Betrieb, die Umstellung der erforderlichen Infrastruktur, für Unfallfolgen-
    und Recyclingkonzepte(!), die den Namen auch verdienen. Das Reichweitenproblem wäre
    beherrschbar und Industrie sowie Verbrauchern bliebe das alternativlose Kostenbombar-
    dement erspart. Im übrigen ist es vom Stand der Entwicklung abhängig, ob der reine E-Antrieb
    tatsächlich der energetisch und umwelttechnisch günstigste im Vergleich zu anderen
    Konzepten ist…
    Es ist in Teilen zu erwarten, dass es zu Flopsituationen kommt, wie bei der Einführung des "E-Highways".

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      Gesslers Hut am

      (nur)So argumentiert könnte man dagegen halten, dass dahingehend die letzten ? 100 Jahre freiwillig nicht viel passiert ist.

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    Nur keine Panik.
    Die Kobalt Kobolde werden es richten.

    Oder sollen doch wieder Poststationen wie einst im wilden Westen errichtet werden, wo man sich mit einem frischen Pferd beim Versagen des E Autos versorgen kann?

    Auf ein Jippieieh.

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    Ich habe mich schon umgehört, ob es in England die Möglichkeit gibt auf das Nichterreichen der E Auto Ziele zu wetten und wann dem Stromnetz bei Überlastung zum ersten Mal die Puste ausgeht.

    Ich denke, daß aufgrund der Erfahrungen bei den technischen Jahrhundertwerken BER und Stuttgart 21 sind die Chancen auf einen Gewinn gut.

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    Und ne Ladestation gibts von Apple gratis dazu. Direkt an der Vogelschredderanlage, ehm, Windmühle. Schwachsinn wie ist dein Name?

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    Gerade hat das KIT in Karlsruhe eine Versuchsanlage in Betrieb genommen, die synthetischen Kraftstoff aus CO2 und Wasser erzeugt. Ist zwar noch im Entwicklungsstadium, und im großen Maßstab setzt das Verfahren Solarstrom aus sonnenreichen Gebieten voraus, aber es ist ein interessanter Ansatz.

    Nun sollen also 50000 Ladestationen bis 2022 entstehen. Mich würde eine Rechnung interessieren, wieviele Autos man bei gegebener Fahrleistung in Anbetracht der hohen Ladezeiten damit versorgen kann. Ob die Regierung das mal kalkuliert hat, oder ob es bloß eine politisch motivierte Hausnummer ist?

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      Heinrich Wilhelm am

      Es gibt (großenteils im Netz verfügbar) wissenschaftliche Ausarbeitungen zur E-Mobilität
      und zur entsprechenden Infrastruktur. Und die Industrie forscht natürlich jeweils konzernintern.
      Inwiefern ein darauf basierender konzeptioneller Stand politische Entscheidungen beeinflusst
      hat bzw. sich diese darauf stützen, sieht man am besten auf den Netzseiten der Bundesministerien.
      Mach Dir aber keine allzu großen Hoffnungen auf erschöpfende Erkenntnisse.

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      Lila Luxemburg am

      Ich dachte die Firma ’sunfire‘ würde das Zeug schon herstellen? Gab doch glaube ich schon 2017 oder so … einen Clip, wo die in … Dresden (?) das Zeug an einer Tanke in einen Verbrenner eingetankt haben … und der ist dann halt gefahren. So wie man es eigentlich von Autos gewohnt ist … 😥

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      Für das Laden werden dann Nummern-Marken beantragt werden müssen. Ist wie in der ehemaligen DDR, da mussten die Leute auch 10 Jahre auf einen Trabi warten! Vorher aber mussten sie zahlen!

  16. Avatar
    josef eisele am

    man kann es nur immer wieder sagen:

    …alle dateien der politkasper speichern, im auslamd aufbewahren und am tage der wahrheit alle aufsuchen um zu klären – ob sie dabei waren bei der volksverdummung…
    nur der ordung halber, sonst wegen gar nichts… lach.

  17. Avatar

    Ja wie jetzt…? Klappfahrrad im Kofferraum, wenn der Akku leer ist und es nicht mehr bis zur nächsten Station reicht!? Nehmen die Fahrer ihr E-Auto mit dem Klappfahrrad dann ins Schlepptau?
    Echt jetzt?
    Spaß beiseite! Ich begreife nicht, daß die Automobilindustrie diesen Wahnsinn mitmacht. Da kann ich nur noch hoffen, daß der Verbraucher vernünftig bleibt!

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      @ BURKAHARD

      Das mit dem Klappfahrrad geht anders.
      Das Ding wird aufgebockt, dann wird in
      die Pedalen getratscht und das Dynamo
      des Rades erzeugt elektrischen Strom,
      mit dem die Akkus des E-Autos aufgeladen
      werden. (Starterkabel nicht vergessen!)

      Anstelle eines Klapprades geht auch
      ein dynamosiertes Hamsterrad.

      Nach drei Tagen kann man weiter fahren.
      Die Industrie arbeitet aber schon an der
      Verringerung der Ladezeit.
      (Vorgabe von Angelika: (in 2035 nur
      noch 20 Minuten. Wir schaffen das!)

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      Lila Luxemburg am

      "Nehmen die Fahrer ihr E-Auto mit dem Klappfahrrad dann ins Schlepptau?
      Echt jetzt?"

      Klawo! Was haben Sie denn gedacht? Das gibt ordentlich Muckis … und körperliche Fitneß braucht es halt – sowohl für den Beruf (Rente ab 70 … irgendwann) und den Kampf mit den Eroberern…

  18. Avatar

    Autos sind hauptsächlich für den Export, das heißt, das Ausland braucht ebenfalls Ladestationen. Da das unsere Kunden sind, können wir nicht erwarten, das sie erst das Netz aufbauen, um sich dann unsere teuren E-Autos zu kaufen. Es wäre daher sinnvoller, auf Wasserstoff umzusteigen, weil das über das bestehende Tankstellennetz verkauft werden kann. Wasserstoff ist zwar nicht Energieeffizient herzustellen. Aber wenn man bedenkt, das die ganze Welt mit Ladestationen, Windmühlen & Co. zugepflastert wird und dann noch die teuren Rohstoffe für die Batterien abgebaut und später wieder entsorgt oder aufbereitet werden müssen, sieht die Bilanz nicht mehr ganz so schlecht aus. Ein Wasserstoffmotor ist ein Verbrennungsmotor, es würde sich in der Produktion also nichts ändern. Die Vorteile überwiegen die Nachteile.

  19. Avatar
    Gesslers Hut am

    Für den Fall, dass man gerade mal wieder keinen Stromkanister dabei hat, wird neben dem Klappfahrrad auch noch ein (elektrischer?) Gabelstapler der Marke "Kobold" benötigt, um zumindest den 600Kg Batterieblock auf den Gepäckträger hiefen zu können.

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      Heinrich Wilhelm am

      Also: Das mit dem Klappfahrrad erschließt sich mir gar nicht.
      Damit führt man dann wohl eine Kabelrolle mit sich, um den Akku des
      havarierten Tesla fernzuladen? Oder doch ein Klapp-Lastenfahrrad für den Akku?
      Oder schlicht, um das Reiseziel überhaupt zu erreichen?
      Also da ist wohl der beliebig belastbare "Siemens-Lufthaken" das Mittel der Wahl.
      Damit sollte man schon fabrikseitig das E-Mobil ausstatten.
      Kostet zwar extra, aber man bedenke: Das schwere Ding! Ächz!

    • Avatar
      Lila Luxemburg am

      "… um zumindest den 600Kg Batterieblock auf den Gepäckträger hiefen zu können."

      Es gibt keine Gravitation. Und damit auch keinen 600 kg Batterieblock. Sagt ‚der Robert‘. Und der ‚Kobold‘-Plärrbock stimmt zu. Na also …. 😥

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