Fans aufgepasst: Heute Nacht startet „Game of Thrones“

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Heute Nacht um 3 Uhr geht´s los: Die von vielen Fans sehnsüchtig erwartete achte und damit leider auch finale Staffel der Kult-Serie „Game of Thrones“ startet, und Fans weltweit fiebern dem Endkampf um den Eisernen Thron entgegen. Den kann man in Deutschland via Pay-TV-Sender Sky Atlantic HD erleben. Fast zeitgleich zur Premiere im US-TV-Sender HBO bietet Sky die neuen Folgen wahlweise im Original oder auf Deutsch im Stream auf Abruf an. Denjenigen, die bereits jetzt schon wissen wollen, worum es geht, legen wir den Artikel „Serie für Souveräne“ aus dem Kulturteil von COMPACT 4/2019 „Greta nervt – Klima-Hysterie als Ersatz-Religion“ ans Herz.

_ von Jonas Glaser

Liebe Game of Thrones-Fans, Ihr müsst jetzt ganz tapfer sein: Die achte Staffel, die HBO am 14. April aushaut, ist zugleich die letzte. Aber es gibt auch eine gute Nachricht: Laut Trailer haben sich die Macher beim Finale noch mal so richtig ins Zeug gelegt. So deutet die Szenerie voll grimmiger Armeen, die – von einem Riesendrachen überflogen – unter dunklem Gewitterhimmel marschieren, auf eine große Finalschlacht. Die visuelle Pracht erinnert an Peter Jacksons Herr der Ringe.

Diese achte Staffel ermutigt die Zuschauer noch einmal, ihre Gegenwart in einer Parallelwelt zu spiegeln: einem mittelalterlichen Kosmos, der im scharfen Kontrast zu unserer Gegenwart steht. Zwar gibt es darin auch einen sogenannten Klimawandel – aber nicht Hitze ist angesagt, sondern Kälte: Eine Eiszeit von unberechenbarer Länge beginnt. Die Protagonisten ähneln den Archetypen des Tarots: Krieger, König, Königin, Priester, die Zauberin (Drachenmutter)… Archaische Rollen, die zur Identifikation einladen, die nicht durch Dekonstruktion zermetzgert wurden. Dennoch haben Frauen wie Cersei oder die Drachenmutter mehr Power und Freiheit als jede universitär geklemmte Gender-Feministin.

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Das gilt auch für andere Minderheiten. Kein Krieger hätte es gewagt, den kleinwüchsigen Tyrion Lannister nach neuestem Political-Correctness-Sprech als vertikal Herausgeforderten zu bezeichnen – oder er wäre am Galgen geendet. Nein, Lannister hat sich mit seiner Persönlichkeit Respekt verschafft, sein scheinbares Defizit erfolgreich kompensiert. Das ist die Souveränität, die wir jedem wünschen und die sich zahllose Fans mit jeder Folge einsaugen.

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3 Kommentare

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    Lila Luxemburg am

    Schon komisch … habe überhaupt keinen Draht zu dieser Serie. Hab niemals nicht auch nur eine Folge gesehen. Oder davor etwa ‚Breaking Bed & Breakfast‘ … oder so ähnlich. Oder davor ‚Sex in the City‘. Oder davor … – dabei fällt mir auf, daß ich eigentlich schon recht lange keine Serien – und damit also kein US-Fernsehen – mehr konsumiere. Was Wunder … hab seit 10 Jahren keinen Fernseher mehr. Sehe höchstens noch ‚Flocky TV‘ von und mit Heidi Spyri. Nimmt mich seelisch und intellektuell immer total mit … bin danach immer ganz ausgeweinbrand…

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    Lila Luxemburg am

    "Kein Krieger hätte es gewagt, den kleinwüchsigen Tyrion Lannister nach neuestem Political-Correctness-Sprech als vertikal Herausgeforderten zu bezeichnen – oder er wäre am Galgen geendet."

    Hoffentlich nimmt sich die Sache mit dem Galgen nicht ein ‚vertikal Herausgeforderter‘ unserer Gegenwart zum Vorbild – ‚unser‘ Außenminister, der … der … verflixt, wie hieß er doch gleich. Sowas aber auch … ist mir doch glatt der Name entfallen … – na ja, scheint dann wohl nicht sonderlich wichtig gewesen zu sein…

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    heidi heidegger am

    servus, Jonas Glaser, ick hör Dir äh Sie trapsen: "Archaische Rollen, die zur Identifikation einladen, die nicht durch Dekonstruktion zermetzgert wurden." aha!

    Nun, Gabi (Pharaonin) und ich (Schakal bzw. "Anubis") sind aber auch nicht ohne (Einladung zur Identificacion), oder? hihi + grüßle! änd keep up da good wörk, yo!

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