Facebook-Zensuropfer Imad Karim erhält viele Solidaritätsbekundungen (plus UPDATE)

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UPDATE, 17.04.2017:
Inzwischen wurde Imad Karims Facebook-Seite kommentarlos wieder freigeschaltet.

16.04.2017:

Die Maas-lose Zensurpolitik des Bundesjustizministers (SPD) hat bei Facebook vorauseilenden Gehorsam bewirkt und ein prominentes Opfer gefordert. Die Seite des Journalisten und Filmemachers Imad Karim wurde auf Facebook gelöscht. Sein Vergehen? Karim ist Islamkritiker.

Wer in seiner Naivität geglaubt hat, dass die Anti-Hate-Speech-Kampagne von Justizminister Heiko Maas tatsächlich Schutz vor persönlichen Angriffen bieten sollte, der dürfte jetzt endlich Klarheit haben: Hier geht es um politische Zensur. Jetzt traf es den deutsch-libanesischen Journalisten Imad Karim.

Es wurde dabei nicht etwa ein bestimmter Eintrag gesperrt, sondern gleich die gesamte Seite. Dabei ist Karim alles andere als ein Hassprediger. Seine Verbrechen: Er liebt Deutschland und kritisiert den Islam. Sein Interview mit COMPACT lesen Sie auszugsweise hier! Diese zweifach „kriminelle Gesinnung“ hat er bereits im GEZ-TV und in Magazinen wie Cicero kundgetan. Karims Kommentar zur Facebook-Löschung: „Als Heranwachsender erlebte ich mit 15 bis 19 Jahre staatliche Willkür im Libanon, jetzt 40 Jahre später, wiederholen sich bestimmte Erlebnisse.“

Auf dem Blog Achgut hieß es zutreffend: „Die erste Welle der Löschungen und Sperrungen zielt auch direkt auf die glaubwürdigsten Gegner des politischen Islam in Deutschland“

Aber schon wenige Minuten nach der Sperrung, so schrieben David Berger und Naftali Neugebauer auf der Blogseite Philosophie Perennis, seien über 700 Solidaritätsbekundungen mit Karim eingegangen. Auch von Prominenten. Leider hatten fünf Prozent davon jedoch Angst, ihre Solidarität öffentlich zu äußern. Wegen beruflicher Nachteile und Gewerkschaftsspitzeln.

Berger und Neugebauer ziehen Fazit: „Eines hat sich aber sehr deutlich gezeigt: Die Angst der Menschen, ihre Meinung zu sagen, ist sehr groß.“. Dennoch: „Jetzt ist endgültig eine Linie überschritten, die nicht mehr hinnehmbar ist.“

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Vor einem Jahr hat COMPACT über Imad Karim berichtet, als er die AfD-Politikerin Frauke Petry verteidigte. Karim war Zeuge beim Interview des Mannheimer Morgens und verglich die Situation mit einem „Verhör“.

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