Es ist bekannt, dass fanatische Anhänger des politisch-korrekten Sprechs, die im harmlosesten Wort noch „strukturellen“ Rassismus oder sexistische Mikro-Aggression wittern, mit bestem Gewissen Handys und E-Autos nutzen, die durch afrikanische Kindersklaven hergestellt wurden. Rassismus pur! Aber stört sie das? Nicht im Geringsten. Die Sprache ist der virtuelle Gutmenschen-Kosmos, der keimfrei bleiben soll, während man in der Realwelt bis zum Hals im Dreck steht.

    Zu den schlimmsten Neusprech-Regulierern gehört Facebook. Es fordert und fördert via Zensur einen infantilen Kuschelraum für Linksgrüne, wo es weder politische Auseinandersetzung noch Sex geben darf. Auf analoger Ebene aber ermöglicht die soziale Plattform – wie auch Google – letzteres in schlimmster Form, kombiniert mit Rassismus und Ausbeutung. Nach einem Bericht der BBC werden in Kuwait junge Mädchen als Sklavinnen verschachert, die aus benachbarten Armutsstaaten kommen, weil sie sich dort einen Job als Haushälterin erhoffen. Ihres Personalausweises beraubt, dürfen sie das Land ohne Genehmigung ihres „Besitzers“ nicht mehr verlassen.

    Der Sklavenhandel läuft über Facebook, Google und Instagram. Dort angebotene Sklavinnen können von Kunden nach vier Kriterien – Rasse (!), Herkunft und „Eignung“ – mit einer 4Sale-App herausgefiltert werden. Zwei Beispiele für solche Beschreibungen: „Afrikanische Arbeiterin, sauber und lächelnd“ oder „Nepalesin, die es niemals es wagt, um einen freien Tag zu bitten.“ Dementsprechend auch die „Reklamationen“: „Inderinnen sind die schmutzigsten“, hörte das Undercover-Team bei einer Reklamation.

    Der Menschenhandel läuft teilweise mittels Privatnachrichten und Hashtag-Verbreitung über Facebook und Instagram, sowie durch Apps von Apples App Store und Google Play. Die Menschenrechtsanwältin und UN-Sonderberichterstatterin Urmilla Bhoola bilanziert: „Wenn Google, Apple, Facebook oder andere Unternehmen Apps wie diese hosten, müssen sie zur Rechenschaft gezogen werden, denn sie fördern einen Online-Sklavenmarkt.“

    Nachdem Facebook über diese Aktivitäten informiert wurde, sperrte es einen Hashtag. Google und Apple versuchen in Zusammenarbeit mit einem App-Entwickler, den Sklavenhandel zu unterbinden. Klingt alles nicht sehr engagiert. Zumal BBC News Arabic feststellen musste, dass auf Instagram (das zu Facebook gehört) und Google solche Gesuche und Apps weiterhin aktiv sind. Zwar gibt es in Kuwait seit 2015 ein Gesetz zum Schutz von Hausangestellten, aber die Regierung hat Schwierigkeiten es durchzusetzen.

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