„Es ist eine Frage des Anstands“: Familien der Terroropfer von Berlin werfen Merkel Totalversagen vor

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Mitglieder aller 12 Familien der Todesopfer vom Dschihad auf dem Breitscheidplatz vor einem Jahr bescheinigen Angela Merkel in einem offenen Brief ein Armutszeugnis in Sachen Anti-Terror-Arbeit sowie im Umgang mit den Opfern und Hinterbliebenen.

Angehörige der Toten vom letztjährigen LKW-Dschihad auf dem Berliner Weihnachtsmarkt werfen der Bundeskanzlerin in einem offenen Brief eine zutiefst respektlose, verachtliche Behandlung vor:

In Bezug auf den Umgang mit uns Hinterbliebenen müssen wir zur Kenntnis nehmen, Frau Bundeskanzlerin, dass Sie uns auch fast ein Jahr nach dem Anschlag weder persönlich noch schriftlich kondoliert haben. Wir sind der Auffassung, dass Sie damit Ihrem Amt nicht gerecht werden. Der Anschlag galt nicht den unmittelbar betroffenen Opfern direkt, sondern der Bundesrepublik Deutschland. Es ist eine Frage des Respekts, des Anstands und eigentlich eine Selbstverständlichkeit, dass Sie als Regierungschefin im Namen der Bundesregierung unseren Familien gegenüber den Verlust eines Familienangehörigen durch einen terroristischen Akt anerkennen.

Einen von Merkel und weiteren Regierungsvertretern besuchten Trauergottesdienst am Tag nach dem Anschlag entlarven die Familienmitglieder quasi als plumpe PR:

Zu diesem Zeitpunkt wussten wir Betroffenen noch gar nichts von unserem Schicksal. Das dem Bundesministerium des Innern nachgeordnete BKA hatte eine Informationssperre zum Verbleib der Opfer verhängt und sich 72 Stunden Zeit für die Identifikation der Opfer gelassen. Während also der Trauergottesdienst stattfand, haben wir Hinterbliebenen verzweifelt nach unseren Angehörigen gesucht und dabei sämtliche Krankenhäuser in Berlin persönlich aufgesucht oder telefonisch kontaktiert.

Wochenlang habe sich keine offizielle Stelle um die Hinterbliebenen gekümmert. Erst nach 22 Tagen habe Bundesjustizminister Heiko Maas sich schriftlich „an einen Teil der Familienangehörigen“ gewendet. Erst nach 60 Tagen habe Bundespräsident Joachim Gauck die Familien ins Schloss Bellevue eingeladen. Erst nach 90 Tagen sei mit dem ehemaligen SPD-Ministerpräsidenten Kurt Beck ein Beauftragter für die Opfer und Hinterbliebenen ernannt worden, der jedoch über keine Ressourcen verfüge, um „effektiv helfen zu können“. Leider, so stellen die Verfasser fest, sei ein solches Amt zum Opferschutz inzwischen dauerhaft notwendig.

Unsere Erwartung ist, dass der Staat für die Familien der Hinterbliebenen „in die Schuhe der Opfer steigt“ und zumindest die finanziellen Lücken schließt, die der Anschlag reißt. Es ist unsere konkrete Erwartung an Sie, Frau Bundeskanzlerin, dass die Bundesrepublik unseren Familien unbürokratisch und umfassend hilft und für die heutigen und künftigen finanziellen Schäden aufkommt.

Gegenüber dieser Erwartung bleibt der Umfang der aktuellen staatlichen Unterstützung weit zurück.

Keine Tränen, keine Trauer: Haben die Deutschen sich selbst aufgegeben? Oder treibt uns nur die Regierung in den Untergang? COMPACT ist dieser Frage schon am Jahresanfang nachgegangen und hat den Opfern der Multikulti-Politik ein publizistisches Denkmal gesetzt.

Über Amris Todesfahrt und weitere Massaker, unsere Trauer und grenzenlose Unsicherheit handelt „Asyl. Unsere Toten“. Das COMPACT-Spezial ist weiterhin im COMPACT-Shop erhältlich.

 

Niemand ist mehr sicher…

Desweiteren beklagen die Hinterbliebenen ein tödliches Defizit „an grundlegender Professionalität im Umgang mit dem Terrorismus“.

Durch die Arbeit von investigativen Journalisten sowie des Untersuchungsausschusses in NRW und des Sonderbeauftragten des Senats von Berlin, Bruno Jost, sind mittlerweile Fehlleistungen der Anti-Terror-Arbeit in Deutschland ans Licht gekommen, die als alarmierend einzustufen sind.

Jost hatte der Polizei von Berlin, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg erhebliches Versagen vorgeworfen. Bei der Vorstellung seines Abschlussberichts am 12. Oktober sagte er: „Man kann einen Fall wie Amri nicht 08/15 behandeln. Das geht nicht. Amri war einer der Gefährder, die im GTAZ (Gemeinsames Terrorismusabwehrzentrum) so oft und intensiv besprochen wurden wie kaum ein anderer. Und dann kann man nicht so tun, als ob man da einen Eierdieb festgenommen hätte.“

Auch interessant: V-Mann im Zwielicht: Anis Amris Freund und Helfer

Die Angehörigen von Amris Opfern stellen die Verbindung des Terrors vom 19. Dezember 2016 zu Merkels Flüchtlingspolitik her:

Der Terrorist, der den Anschlag am Breitscheidplatz verübt hat, ist unter vielen Migranten zu Beginn der Flüchtlingskrise nach Deutschland gekommen, hat vielfach Asyl beantragt, war als einer der Top-Gefährder bekannt und ist auch vor dem Anschlag bereits mehrfach straffällig geworden. Seine Fingerabdrücke zur elektronischen Identifizierung wurden – wie die der meisten Flüchtlinge – mehrfach gar nicht oder erst mit großer Verzögerung ausgewertet. Als Top-Gefährder in der Bundeshauptstadt wurde er nur gelegentlich und nur an Werktagen und nie nachts observiert, obwohl bekannt war, dass er gewerbsmäßigen Drogenhandel betrieb. Möglichkeiten zur Abschiebung wurden verpasst. Es herrschte ein Kompetenzchaos zwischen Landeskriminalämtern (LKAs) verschiedener Bundesländer, dem Bundeskriminalamt (BKA) und weiteren circa 50 Behörden, deren genaue Aufgaben kaum abgegrenzt werden können und die ihn betreffende Informationen nur äußerst mangelhaft austauschten.

Das Blutvergießen am Berliner Weihnachtsmarkt sei auch „eine tragische Folge der politischen Untätigkeit Ihrer Bundesregierung“.

In einer Zeit, in der die Bedrohung durch islamistische Gefährder deutlich zugenommen hat, haben Sie es versäumt, rechtzeitig den Ressourcenausbau und die Reformierung der wirren behördlichen Strukturen für die Bekämpfung dieser Gefahren voranzutreiben.

Die Hinterbliebenen fordern Merkel auf, die „eklatante[n]  Missstände“ zu beseitigen und der Terrorabwehr mit Priorität zu behandeln. Der Brief endet mit einem eindringlichen Appell:

Frau Bundeskanzlerin, leider ist zu befürchten, dass der Anschlag vom Breitscheidplatz nicht der letzte terroristische Anschlag in Deutschland gewesen sein wird. Auch deshalb wenden wir uns mit diesem offenen Brief an Sie. Es sollte alles dafür getan werden, künftige Anschläge zu verhindern und zumindest einen angemessenen Umgang mit Opfern und Hinterbliebenen, ungeachtet der Nationalität, zu gewährleisten. (…)

Wir fordern Sie daher dringend auf, gemeinsam mit den Bundesländern die Probleme umgehend anzugehen und Lösungen herbeizuführen.

„Was tun?“ fragen wir auch in unserem COMPACT-Spezial. Über Merkels Verfassungsbruch im Amt, die Notwendigkeit und Gefahr einer wehrhaften Demokratie und den Widerstandsparagrafen 20,4 GG lesen Sie in COMPACT-Spezial „Asyl. Unsere Toten“. Erhältlich im COMPACT-Shop.

 

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Über den Autor

Tino Perlick, Jahrgang 1982, studierte Kulturwissenschaften und Soziologie in Deutschland, Polen und den USA. Einem zweijährigen Intermezzo in der wissenschaftlichen Forschung und Lehre folgte 2016 die Anstellung als Korrespondent bei COMPACT.

43 Kommentare

  1. Beobachterin (aka Beobachter) am

    "Ich kann nicht erkennen, was wir jetzt anders machen müssten." Merkel

  2. Um es klar zu sagen: Merkel hat weder Anstand noch Respekt vor dem Grundgesetz. Sie verfügt über keinerlei Charakterbildung und ist unfähig die Realität wahrzunehmen. Deshalb löst sie keine Probleme, sondern schafft welche. Empathie und Trauer mit den Angehörigen von Terroranschlägen ist ihr ebenso fremd, wie die Einsicht, dass sie dem Deutschen Volk massiv schadet. Stattdessen lässt sie Hasenscharten – Peter erklären, die AfD spaltet das Volk. Die CSU hat verstanden und wenigstens Seehofer aus dem Verkehr gezogen. Niemand in der charakterlosen und verlogenen CDU hat die Eier die Stasi- Provokateurin zu stoppen.

  3. Michael Theren am

    Opfer innerhalb eines Tätervolkes kann es nicht geben oder vielmehr darf es nicht geben – eines der Gründe für den hysterischen Haß auf die Herren Höcke und Hohmann

  4. Rumpelstielz am

    Es gibt keinen friedlichen Islam, jeder Muslim ist verpflichtet den Islam mit Gewalt zu verbreiten. Mindestens freuen sie sich über jeden Schlag den die Ungläubigen erleiden.
    Selbst erkennbare islamische Taten werden soweit als möglich umgewidmet damit alle Schlafschafe weiter pennen können.

    Im übrigen bin ich der Meinung, dass der öffentlich rechtliche GEZ Lügen-Funk zerschlagen werden muss. Auch wegen der belästigenden Hintergrundduselmusik in jeder Sch.. Sendung – als ob die einen noch verhöhnen wollen. Lügenfunk und Lügenpresse halt die Fr… Übrig bleiben darf ein ÖR Sender der von Städten und Gemeinden
    finanziert werden kann – abhängig von der Grundsteuer – so max 2€/ Haushalt und Monat.
    Das Fernsehen ist längst ein Staatsfunk geworden. Die Mächtigen dieser Welt hassen das Internet, weil es den Menschen ermöglicht echte Nachrichten zu verbreiten und wichtige Informationen zu teilen.

  5. Welche Angehörigen von welchen Opfern ???

    Seltsam das Compact auch auf dem Pferd sitzt.

    • Marc Dassen

      Hallo "Denker",

      für die Recherchen zu unserem Spezial Asyl. Unsere Toten haben wir mit echten Angehörigen der Opfer gesprochen, Auge in Auge, und darüber berichtet. Jetzt kommen Sie – und einige andere Leute aus dem Internet gekrochen – und wollen uns erzählen, es habe gar keine Opfer gegeben? Alles Fake? Überdenken Sie Ihre Story nochmal. Den Verwandten der Toten jedenfalls könnten Sie diesen Unsinn nicht ins Gesicht sagen. Glauben Sie mir das, bitte.

      mfG

      Marc Dassen

      • Mathias Szymanski am

        Dennoch war der Tathergang sehr merkwürdig und nicht nachzuvollziehen, da ein so großer LKW nicht durch eine so schmale Gasse rasen kann. Ich glaube auch, dass es sehr schwer ist als Journalist vor den Angehörigen zu stehen, um sie durch Fragen über das (angebliche) Opfer zu „belästigen“. Man kann auf unterschiedliche Weise falsche „Wahrheiten“ erzwingen, die mit der Unterstützung des Anstands eines Menschen (Journalisten) fast erzwungen wird. Ich war nicht in Berlin und kann nicht mit Gewissheit behaupten, dort sei an dem Tag niemand zu schaden gekommen. Aber an mir bleibt der Zweifel hängen. Haben Sie die Gräber der Opfer aufgesucht?

      • Marc Dassen

        Ja, haben wir. Nicht alle, aber einige. Und Nein, wir haben Sie nicht aufgebuddelt, um nachzusehen…Mir persönlich kommt beim Breitscheidplatz auch einiges sehr komsich vor, aber von einem Voll-Fake zu sprechen – noch dazu von der warmen Wohnung aus – ist einfach nicht hinnehmbar und unwürdig…

        mfG

        Die Redaktion

      • Mathias Szymanski am

        Hallo Herr Dassen,

        das Ereignis sieht aus der „warmen Stube“ konstruiert aus und deshalb glaubt man ebenfalls bei den geschilderten Folgen an einer Fiktion aus der gleichen Schmiede. Zumindest gibt es bei einem Delikt die Tatwaffe, die Tatspuren, den Täter, das Motiv und das Opfer. Die Tatwaffe war offensichtlich für den geschilderten Tathergang sehr eingeschränkt geeignet, die Tatspuren waren auf den veröffentlichen Bildern bruchstückhaft, der Täter wurde (in Italien) getötet, das Motiv ist unklar und nur die Spuren an den Opfern könnten etwas Genaues beschreiben.

    • Guten Tag, Herr Denker,
      leider haben Sie Ihrem Namen keine Ehre zuteil werden lassen.
      Mit Verlaub, der Ehre halber, von Denkprozesse können wir nach Kenntnis dieser, der Ihrigen Zeilen, beileibe nicht von ausgehen.
      Sie kennen dieses Video?

      https://www.youtube.com/watch?v=QHrmTSyc4aI&feature=youtu.be

      Dann bitte ich Sie sich, den kurzen, aber doch einprägsamen Aussagen zu stellen.

      Danach möchte ich Sie zu einem Diskurs, auch hier wenn möglich, einladen.
      Ich gehe fest von aus, das wir dann auf gleicher Höhe urteilen können.

  6. Harald Kaufmann am

    "Es ist eine Frage des Anstands“: Familien der Terroropfer von Berlin werfen Merkel Totalversagen vor"

    Dieser Überschrift kann ich im vollem Umfang nur beipflichten. Es ist eine Schande, dass so etwas in unserem Lande möglich ist.

    Bin ich jetzt ein Rechtsradikaler wenn ich so etwas schreibe. Werde ich von Goebbels äh Maas beobachtet und bestraft?

  7. Herbert Weiss am

    @ Michelangelo, @ Ernst:

    Natürlich geht es um Geld! Den verdammten Zahlmist braucht man nun einmal in jedem halbwegs zivilisierten Land. Wenn von einem Moment auf den anderen der Hauptverdiener ausfällt, enorme zusätzliche Kosten entstehen und sonstige Belastungen, dann wird es echt kompliziert. Zumal der Besuch eines Weihnachtsmarktes eigentlich alles andere ist als eine Mutprobe.

    Fragt mal Eure Mitmenschen nach den Gründen für ihre Wahlentscheidung. Schätze mal, mindestens 80 %erwarten von ihren Regierenden, dass sie u. a. für Sicherheit sorgen. Doch die da oben und auch die Behörden vor Ort, in NRW wie auch in Berlin, haben offensichtlich gepennt. Ein halbes Jahr nach dem grauenhaften Anschlag von Nizza hätte man eigentlich auch in Deutschland mit so etwas rechnen können. Und müssen. Eine schnelle unbürokratische Hilfe und ein deutliches Zeichen der Betroffenheit und Anteilnahme – das wäre wohl das Mindeste gewesen!

  8. STEUERFLÜCHTLING am

    Man ließt immer wieder den Begriff "Top-Gefährder" …
    und denkt doch an die Gefahr dieser Politik und die mögliche Gefährdungslage;

    die Politik scheint absichtlich schlecht gemacht,
    weil man mit sowas rechnen mußte und auch konkret gerechnet hat,
    und auf diese seltsame Weise sogar damit zufrieden sein scheint;

    man will so weiterhin Kanzleramt spielen und die nächsten Bauklotz-Spielkästen sind schon bestellt;

    Eine Bundesregierung muss sich ja immer mit allem sofort – zurechtwissen – Bauklotz-Kompetenz zeigen;

    und man hat ja auch agitiert – Beileid wurde ausgesprochen – und eine Messe gehalten – direkt dort in Berlin in einer alten Kirchenruine; fast in Bomber-Harries-Feeling;

    nur folgte bislang keine politische Umkehr – sogar ist eine weitere Verstärkung der Migrationsbewegung und Nachzüglerei toleriert;

    – neue Fässer in Afrika werden aufgerissen;
    – neue Gelder in der Wüste abgeworfen;

    Es gibt wohl wenige Leute die nicht innerlich schon längst dieser Bundesregierung das MISSTRAUENSVOTUM ausgesprochen haben;

  9. Dicke Bertha am

    Freilich lässt man die Opfer-Familien allein. Das passt in die Entwicklung der letzten Jahre. Wir bekommen ja auch keine Gesundheitsversorgung mehr. Viele Kranke werden alleine Gelassen, dürfen einmal pro Quartal beim Arzt vorbeischauen, damit die Karte durchgezogen werden kann. Der Besserverdiener -mehr Bürokrat und Jurist als Arzt- will ja das letzte Quartalsdrittel frei machen. "Jeder ist seines Glückes Schmied" heißt eben, dass der normale "Bürger" der letzte Dreck ist, gegenüber dem zahlungsfähigen "Kunden".

  10. Marco Mehlenberg am

    Dies ist kein totales Versagen der Regierenden, sondern einfach nur ihr mieser, ekelhafter, antideutscher Charakter.

  11. Dass der unsägliche Anschlag nicht der letzte sein wird, befürchte ich auch. Und dass den Politprominenten und den Medien verletzte oder tote Ausländer und Migranten mehr wert sind, kann man am praktischen Beispiel belegen: NSU-Endlosprozess! Dabei würde ich behaupten, dass deren Hinterbliebenen von den vielen Gedenkfeiern und Ehrungen ganz abgesehen, etliche Sümmchen kassiert haben an Schmerzensgeld, usw… Und es trotzdem noch mit den Forderungen weiter laufen wird, wenn man so nebenbei mit bekam, wie viele Anwälte immer noch im Einsatz sind für die Angehörigen der Opfer. Dass man sich aber so eine Blöße gegeben hat nach dem Terrorakt auf dem Weihnachtsmarkt, das schlägt wirklich dem Fass den Boden aus! Meine Güte, das Verhalten von Marsmännchen ist da noch das, was einen am wenigsten daran wundert. Doch das Versagen auf der ganzen Linie, das Versagen aller Behörden beim Kümmern um die Angehörigen, ist erschreckend! Scheinbar war denen nur wichtig, dass der Trauergottesdienst (sprich die öffentliche Show fürs Ausland) generalstabsmäßig durchorganisiert wurde. Wie bitter für alle Betroffenen – diese Ignoranz auf der einen Seite, großes Gewese aber für die Öffentlichkeit! Absurdistan live eben.

  12. Jeder hasst die Antifa am

    Ja Lichterketten, Straßenumbenennungen und Beileidskrokodilstränen gibt es nur für Goldstücke und Kulturbereicherer die Berliner Toten sind eben nur Tode zweiter Klasse und die sollen so schnell wie möglich vergessen werden.

  13. Verstehe,es geht hauptsächlich um Geld.
    Was mich brennend interessieren würde: Ein gründlicher Bericht über die Ergebnisse des AfD-Bundesparteitages. Kommt der noch? Das Meuthen und Gauland zu "Sprechern" gewählt wurden,kann ja wohl nicht alles sein. Wo ist Alice Weidel? Schon der Petri nachgesegelt? Gibt es einen neuen Vorstand und hat der schon den inzwischen öffentlich bekannten,niederträchtig begründeten Ausschlußantrag gegen Höcke zurückgezogen? Fragen über Fragen,aber keine Antworten.

    • Soll Compact jetzt wie die anderen Medien über den "Rechtsruck" nach dem "Rechtsruck" schreiben? Meines Erachtens ist es sehr schwer, eine sachliche Einschätzung abzuliefern. Denn die Einschätzungen hat ja die Systempresse geliefert, was natürlich im Käfig bekannter Narrative bleibt.

      Solange der von der Presse bezeichnete "gemäßigte Flügel" nur einen blassen Nato-Offizier als Alternative zum Höcke-Flügel aufbieten kann, bleiben die Werte für die "Gemäßigten" im Keller. Seine 41 Jahre Bundeswehr im Dienste fremder Interessen scheint auch viele "Gemäßigte" nicht zu überzeugen. Wirtschaftsliberal ist daran gar nichts, allenfalls Befehl und Gehorsam das prägende Merkmal. Das ist eine berufliche Biographie für die Union, aber eher nicht für die Afd.

  14. Karl Blomquist am

    PS. Rückstellungen

    sind Verbindlichkeiten, die wahrscheinlich oder sicher, hinsichtlich der Höhe und des Zeitpunkts jedoch ungewiss sind. Der ESM, unbeschränkter (!) Rettungschirm für bankrotte Staaten und damit auch (angloamerikanische) Banken, hat bis jetzt ein Volumen von 700 Mrd. Euro.
    Art. 9(3): „Die ESM-Mitglieder verpflichten sich unwiderruflich und uneingeschränkt, Kapital, das der Geschäftsführende Direktor gemäß diesem Absatz von ihnen abruft, innerhalb von sieben Tagen ab Erhalt der Aufforderung einzuzahlen.“
    Das ist ein Blankoscheck. Denn: im Zusammenhang mit Art. 10 gilt die Verpflichtung auch über das ursprüngliche Stammkapital von 700 Mrd. Euro hinaus.
    Art. 10(1) Der Gouverneursrat … kann beschließen, das genehmigte Stammkapital zu verändern und Artikel 8 und Anhang II entsprechend zu ändern.“
    Unbeschränkt. Und Schäuble hat keine Rückstellungen gebildet, die Risiken noch nicht einmal bilanziert. Schäubles „schwarze Null“ überdeckt also ein schwarzes Loch. Mit Konteneinfrierungen ist zu rechnen. Wer schlau ist, hebt sein Geld ab, solange es noch geht.
    Wartet nicht, bis der große Terroranschlag kommt:
    Dann wird selbst das Verlassen des Landes schwierig.
    Zeitrahmen: schätzungsweise 3 Monate

    • STEUERFLÜCHTLING am

      Das ganze paßt in ein Konzept:

      – ESM – Plünderung der Bankvermögen des Bürgers (kommende Bail ins)
      – Migrantenszuzug
      – Plünderung der Sozialkassen

      "Stell Dir vor es wäre Krieg und keiner geht hin" – war mal ein alter Spruch;

      das Establishment, das vom Krieg profitieren will – hat inzwischen darauf reagiert;
      der Spruch wurde komplett entkräftet und ersetzt – durch den neuen Paradigmenwechsel :

      "Was wenn schon längst Krieg herrscht und keiner der Bürger merkt es ?"

      Also wenn ich auf den

      – ESM
      – Migrantenflut
      – und vieles mehr …

      blicke – dann ist das alles schon weit mehr als nur "spirituelle Kriegsführung";
      das sind komplett-Programme zur absoluten Umkrempelung einer Gesellschaftsform;
      die nur auf den Moment X warten;

      Und in Bayern – wird leise und zum richtigen Zeitpunkt – das Schiff verlassen;
      dort herrschen MARITIME GEFÜHLE !!! aber eigentlich viel zu Spät um sich noch rausreden zu können …

  15. Die Angehörigen des angeblichen NSU-Terror(gespenste)s erhielten bereits 2012 gemäß Spiegel 900 000€ Entschädigungszahlungen. Nach Forderungen von rot-rot-grün in Thüringen sollen jetzt weitere 1,5 Mio. hinzukommen. (Opferzahl: 10) Zudem wollen die allen Ernstes ein Mahnmal für 350.000 € errichten. Das meldete vor einigen Tagen der MDR Thüringen.

    Laut Bild hat man für die 82 offiziellen Opfer des Weihnachtsmarktanschlages ebenfalls 1,5 Mio. € gezahlt. Darunter fällt u.a. die Einrichtung behindertengerechter Wohnungen für dauerhaft geschädigte Opfer. Zudem hatte sich die Gerichtsmedizin der Charite allen Ernstes erdreistet, den Angehörigen drei Tage nach dem Anschlag Kostenbescheide für die Untersuchung der Toten zuzustellen, musste diese jedoch nach Ermahnung später zurücknehmen. Hinzu kommen sämtliche im Text aufgeführten Ärgernisse. Und hätten die Opfer keinen Druck gemacht, wäre wahrscheinlich gar nichts in Richtung Entschädigung passiert.

    Wir sind eben alle gleich, nur manche sind halt gleicher.

  16. Noch eine kleine Ergänzung von mir: ich war im Mai dieses Jahres in Berlin und schaute auch am Breitscheidplatz vorbei. Dort hing eine kleine, provisorische Gedenktafel für die Todesopfer. Auffallend: von den 5 ausländischen Opfern waren 4 mit Namen und Foto zu erkennen. Von den 7 deutschen Opfern war – knapp ein halbes Jahr nach dem Anschlag – nicht ein einziges auch nur mit Namen zu identifizieren.

    Das kann man jetzt zwar nicht direkt Merkel anlasten, aber irgendwie symptomatisch ist es doch auch.

    • STEUERFLÜCHTLING am

      @BORTI

      exakt das ist der anonym-degenerierte deutsche Lebensstil – der durch blinden Weber´schen Bürokratie-Gehörsam tief eintrainiert wurde;

  17. Karl Blomquist am

    Warum demnächst wieder mit einem großen Anschlag zu rechnenn ist

    FDJ-Agitprop-Sekretärin und transatlantische Strippenzieher wissen, warum sie Neuwahlen um jeden Preis verhindern wollen. AFD und FDP wetteifern derzeit um den 1. (ERSTEN) Platz. CDU-Klatschhäschen/CSU-Bettvorleger haben kläglich versagt und stürzen ab – irgendwo auf das Niveau der Linkspartei oder der Grünen Umerzieher.
    Das macht die Sache gefährlich: Weil sie die Macht über das Besatzungskonstrukt BRD nicht verlieren wollen, werden die transatlantischen Strippenzieher demnächst einen großen Anschlag verüben. Um die anschließende Errichtung einer Notstands-Diktatur nach Art. 81 GG zu rechtfertigen. Das ist dann der Beginn der verschärften Destabilisierungsphase, der sich aufgrund der Unfähigkeit der FDJ-Agitprop-Sekretärin, ein „stabiles“ Regime zu bilden, und der Hinhaltetaktik von FDP, SPD und Jusos um einige Monate verzögert hat: eine unverhoffte Atempause für Deutschland. Lange anhalten wird sie nicht mehr: Macron-Frankreich und die Hochfinanz schreien nach Geld. Aber Schäubles „schwarze Null“ ist in Wahrheit ein schwarzes Loch. Warum? Er hat keine Rückstellungen für die unbeschränkte (!) ESM-Haftung gebildet, sie noch nicht einmal bilanziert. Was wird die Agitprop-Sekretärin tun? Wie immer, die Deutschen zahlen lassen. Man wird die Sparkonten einfrieren und sich bedienen. Den Deutschen bleibt vielleicht noch der Dezember zum geordneten Rückzug.

  18. brokendriver am

    CDU-Merkel sollte sich schämen:

    Erst ein Jahr, nachdem einer ihrer muslimischen Neubürger den islamistischen Terrortod über 12 unschuldige Menschen auf einem Berliner Weihnachtsmarkt gebracht hat,

    spricht diese Uckermark-Schönheit mit den
    Opferfamilien:

    Meine Frage an Dich, CDU-Merkel:

    Schämst Du dich nicht, erst nach einem Jahr mit den Opferfamilien zu sprechen und Ihnen dein Beileid persönlich
    zu übermitteln ?

    Ich schäme mich für Dich…..

  19. heidi heidegger am

    wo bleibt?: christlich teilen und die schwarze null, also das mrkl sollte der anderen dicken null, dem kanzlaamtsminista, empfehlen: *friß die hälfte* und gib sie den terroropfern und deMasseur sollte auch die hälfte von seiner jeweils 3tsd *reisekostenpauschale* rausrücken. dann sollen die schäd äh flüchlinge halt economy reisen, mann! istdochweihnachten!

  20. Als Top-Gefährder in der Bundeshauptstadt wurde er – Anis Amri, nur gelegentlich und nur an Werktagen und nie nachts observiert, obwohl bekannt war, dass er gewerbsmäßigen Drogenhandel betrieb.

    Im Unterschied dazu :

    „Ich war schon immer der Auffassung, dass diese Partei (AfD) der Rechtspopulisten und Rechtsextremisten vom Verfassungsschutz überwacht werden sollte. In deren Reihen und Führungskadern befinden sich bekanntermaßen auch Nazis und Demokratiefeinde“, sagte der SPD-Bundesvize Ralf Stegner dem „Handelsblatt“ (Samstagausgabe).

    Der CSU-Innenpolitiker Stephan Mayer sieht ebenfalls Handlungsbedarf. „Es ist unerlässlich, jetzt genau zu schauen, wie Vertreter der AfD mit den Identitären zusammenarbeiten. Dabei können sich Anhaltspunkte für Bestrebungen gegen unsere freiheitliche demokratische Grundordnung bestehen“, sagte Mayer dem „Handelsblatt“.

    Wann werden die Regierenden beobachtet ?

    • @ SLAVO

      Regierende Topgefährder beobachten?

      Wenn man bedenkt, dass Erich Mielke sogar eine Akte über Erich Honecker
      anlegen ließ, dann muss man dem Verfassungsschutz wohl fahrlässige und
      allgemeingefährliche Nachlässigkeit im Dienst unterstellen.

  21. Karl_Friedrich am

    Sind die Opfer wenigstens mit einem Schmerzensgeld bedacht worden – auch wenn der Verlust eines Angehörigen natürlich nicht mit Geld abgegolten werden kann?
    Jetzt ist zu hören, dass Asylanten für eine freiwillige Rückkehr in ihr Heimatland mit bis zu 6.000 € belohnt werden, dafür ist offenbar genug da. Diesen Heimkehrern mann man ja nahelegen, in ein paar Monaten wieder zurück zu kommen (ohne Papiere selbstverständlich) und die nächste Rate einzusammeln.

    Ein verrücktes Land, was ihr aus Deutschland gemacht habt. Und nun droht uns eine Koalition der Wahlverlierer, genau der Leute, die uns in diese Situation geritten haben.

  22. Direkter Demokrat am

    Merkel ist völlig egal, ob hier und da eine Frau vergewaltigt wird, jemand ermordet wird, ob Diebstahl und Drogenhandel florieren, ob es Parallelgesellschaften gibt. Ihre Agenda schreibt vor, daß die Deutschen zu vernichten sind. Zweimal wurde gegen die Deutschen im 20. Jahrhundert ein Krieg angezettelt. Dieselben Mächte, die damals diese Kriege wollten, ja sogar brauchten, sind es, die jetzt unser Land mit Millionen fremden, aggressiven und frauenfeindlichen Horden fluten. Da von den Deutschen, aus verschiedenen historischen Gründen, kein Widerstand zu erwarten ist, wird das Ende der Deutschen unausweichlich kommen. Und zwar noch in diesem Jahrhundert!

  23. Heiko Stadler am

    Juristen empfehlen ihren Klienten, die wegen Mordes angeklagt sind: "Keine Entschuldigung! Eine Entschuldigung wäre ein Schuldgeständnis. Schiebt die Schuld auf Andere!". Merkel weiß eben, wie sie ihren Kopf aus der Schlinge ziehen und ihre Macht erhalten kann. Die Forensik kann von Merkel lernen.

  24. Ja und was kommt im Bundeskanzlerbunker dann an von dem Vorwurf …vorbei am dicken Reichsmarschall Altmeier …. Grosse Dankesworte an Kim il Angela , an den leuchtenden Stern im Paradies Eden ….

  25. Edmund, der schon immer hier lebt! am

    Bei diesem Anschlag stimmt es doch "hinten und vorne" nicht … das erklärt vielleicht auch das merkwürdige Verhalten der Politiker. Vielleicht sollte es keine "echten" Opfer geben oder mit den Opfern stimmt irgendetwas nicht. Es gibt keine Aufnahmen der zahlreichen Überwachungskameras, kein Tropfen Blut war am LKW (der zudem diese engen Kurven mit 50 km/h nicht hätte bewältigen können), der unvermeidliche Ausweis wurde im Cockpit gefunden, der drogenabhängige Täter auf der Flucht erschossen und alle Behörden haben in bemerkenswerter Weise "versagt". Alles äußerst merkwüdig …

    • Direkter Demokrat am

      @Edmund, der schon immer hier lebt!: Das war eine von Geheimdiensten durchgeführte sogenannten "Falsche-Fahne-Aktion!" Das Verhalten der Rettungskräften spricht auch Bände!

      • Edmund, der schon immer hier lebt! am

        Na klar, deshalb haben Merkel und ihre Kasper ja auch solche Skrupel, an irgendwelchen Trauerveranstaltungen teilzunehmen. Die sind wohl selber reingelegt worden. "Echte" Opfer waren wohl nicht abgesprochen. Auf dem Breitscheidplatz sind die ja auch nicht zu Schaden gekommen … mal seh´n, was demnächst passiert.

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