Erinnerung an das, was vor und beim deutschen Angriff auf Polen vor 80 Jahren tatsächlich geschah

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Pünktlich zum 1. September wurde wieder und leider mit scharfen und falschen Tönen an den Beginn des Zweiten Weltkriegs mit dem deutschen Polenfeldzug erinnert. Die Töne aus Polen dazu waren scharf und fordernd, die aus Deutschland falsch und schädlich. Es ging dabei um Reparationsforderungen an Deutschland und Zurückweisungen deutscher Einmischungen in innerpolnische Angelegenheiten auf der einen Seite und um Schuld- und Verantwortungs-Bekenntnisse und Einmischungen in innerpolnische Vorgänge auf der anderen.

Eine noch ausführlichere Darstellung jener Ereignisse, die 1939 zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs führten, bietet der Autor in seinem berühmten Werk „Der Krieg, der viele Väter hatte“. Eine von ihm überarbeitete Neu-Version des Klassikers erschien in der Reihe COMPACT Geschichte

_ von Gerd Schultze-Rhonhof

Kulminiert hat diese Gemengelage am polnischen Gedenktag zur 80. Wiederkehr des Kriegsbeginns. Die polnische Seite inszenierte Gedenkfeiern in der am ersten Kriegstag von der deutschen Luftwaffe bombardierten „friedlichen und ungewarnten“ Kleinstadt Wielun. Und in ganz Polen fanden solche Feiern zur Erinnerung an den deutschen „Überfall“ auf das „Opfer“ Polen statt. Das alles wäre eine innerpolnische Angelegen gewesen, wenn nicht die Frau Bundeskanzler, der Herr Bundespräsident und der Herr Bundestagspräsident nach Polen gereist und mit ihren „Schuld- und Verantwortungs-Bekenntnissen“ das würdelose Bild von schlecht informierten Bußgängern im Namen des deutschen Volks abgegeben hätten.

Das Problem historischer Erinnerungen und Betrachtungen ist, dass man Geschichte nur in Zusammenhängen begreifen kann. So muss ich, um diese darzustellen, auf das heutige und das frühere deutsch-polnische Verhältnis eingehen, auf die vertraglich vereinbarten Festlegungen für die deutsche Geschichtsschreibung zur Vorkriegs-und Kriegszeit und auf den Gedenkanlass „Wielun“.

Das heutige deutsch-polnische Verhältnis

Vorrang im heutigen Umgang zwischen Polen und Deutschland hat die Pflege des guten und dennoch fragilen Verhältnisses der zwei inzwischen ausgesöhnten Völker. Störend und gefährlich wirken dabei die deutschen Einmischungen in die polnische Migrationspolitik und Rechtspolitik sowie die offensichtlich völlige Unkenntnis deutscher Spitzenpolitiker von der Mitverantwortung Polens am Kriegsausbruch. Störend und gefährlich wirken dabei auch die polnischen Reparationsforderungen, das Instrumentalisieren angeblicher deutscher Alleinschuld am Kriegsausbruch und die fehlende Aufarbeitung der eigenen Kriegs- und Außenpolitik und der Verfolgung der Juden und Orthodoxen Christen in Polen zwischen beiden Kriegen.

Die Deutschen sollten aufhören, den Demokratie- und Migrationsoberlehrer Europas zu spielen, und die Polen sollten aufhören, Deutschland mit seinem Teil der Kriegsschuld zu erpressen. Und Deutsche und Polen sollten die Realitäten der Jahre zwischen 1918 und 1939 zur Kenntnis nehmen und anerkennen. Entlarvend ist hierzu ein Kommentar des Leiters der deutschen Delegation bei der deutsch-polnischen Schulbuchkommission bei einer Vorstellung der deutsch-polnischen Schulbuchempfehlungen. Er sagte: „Ich möchte sehr hoffen, dass das, was wir hier vorlegen, nicht etwa als Wissenschaftsergebnis betrachtet wird. Das ist es nicht. Es ist ein politisch-pädagogisches Ergebnis des geringsten gemeinsamen Nenners. In der vorliegenden Form sind die deutsch-polnischen Schulbuchempfehlungen Ausdruck politischen Wollens, nicht aber wissenschaftlicher Erkenntnis.“

Polens Beitrag zum Kriegsausbruch 1939

Nach vielen hässlichen deutsch-polnischen Auseinandersetzungen um Oberschlesien und Danzig nach 1918 trat unter Hitler und Pilsudski ab 1934 eine kurzzeitige Beruhigung des angespannten Verhältnisses und sogar eine Bündnispartnerschaft ein. Wie konnte es trotzdem schon bald danach zu einem deutsch-polnischen Krieg und damit zu einem neuen Weltkrieg kommen?

Nach dem Ersten Weltkrieg hatten die Siegermächte dem Staat Polen mehrere ehemals deutsche Gebiete zugesprochen: die Provinz Westpreußen mit nur 35% polnischer, aber mehrheitlich deutscher Bevölkerung, die Provinz Posen und den östlichsten Teil Oberschlesiens mit polnischer Mehrheit. Der erste Konfliktherd war die von Deutschland abgetrennte Hansestadt Danzig. Die Stadt Danzig mit Umland und mit 97% deutscher Bevölkerung war ein so genannter Freistaat unter der Oberhoheit des Völkerbunds geworden, also eine kleine halbsouveräne Republik, aber nicht ein Teil des Staates Polen.

Dem Staat Polen waren jedoch im Versailler Vertrag besondere Zoll-, Post-, Bahn- und Wegerechte im Freistaat zugestanden und die diplomatische Außenvertretung Danzigs übertragen worden, und Danzig war dem polnischen Zollgebiet zugeschlagen worden. Polen aber wollte die übrigen Hoheitsrechte, die nun beim Freistaat Danzig lagen, nicht anerkennen und auf sich selber übertragen haben.

Polen beantragte beim Völkerbund, Protektoratsmacht über Danzig zu werden, die Oberhoheit über Danzig zu erhalten, es versuchte Truppen in Danzig zu stationieren, dort ein eigenes Postnetz aufzubauen, die Pässe der Danziger gegen polnische Pässe auszutauschen, es legte 24 polnische Behörden in die Stadt und verlegte Kriegsschiffe in den Danziger Hafen. Schon vor Hitlers Machtübernahme in Deutschland 1933 musste der Völkerbund 106 mal in die Streitfälle zwischen dem Freistaat Danzig und der Republik Polen eingreifen, also durchschnittlich alle 6 Wochen einmal. Der Völkerbund hat damals fast alle angeblichen Ansprüche Polens zurückgewiesen.

Ab dem 24. Oktober 1938 versuchte Deutschland in sechs immer neuen Verhandlungsanläufen mit dem damals verbündeten Polen die deutsch-polnischen Differenzen aus der Welt zu schaffen. Die deutsche Reichsregierung hatte dabei drei Ziele: erstens die Wiedervereinigung der schon genannten Stadt Danzig mit dem Mutterland, zweitens einen exterritorialen Zugang quer durch den polnischen Korridor nach Ostpreußen und drittens die Einhaltung der vertraglich zugesicherten Minderheitenrechte für die deutsche Minderheit in Polen. Das deutsche Gegenangebot war die immer wieder von Polen erbetene deutsche Anerkennung der polnischen Gebietserwerbungen seit 1918 in Ost-Oberschlesien, Westpreußen und der Provinz Posen. Zum deutschen Vorschlag gehörte auch das Angebot, den deutsch-polnischen Nichtangriffspakt von 10 auf 25 Jahre zu verlängern. Hitlers ergänzender Kompromissvorschlag dazu vom Januar 1939 lautete: „Danzig kommt politisch zur deutschen Gemeinschaft und bleibt wirtschaftlich bei Polen.“

Frankreich torpedierte die deutschen Verhandlungsversuche von Anfang an und England unterlief sie, nachdem Hitler Chamberlains Vertrauen mit der völkerrechtswidrigen Besetzung der Rest-Tschechei zutiefst verletzt hatte. Beide, Frankreich und England, versprachen Polen, das zu der Zeit noch mit Deutschland verbündet und das von Deutschland in der Danzig-Sache noch nicht einmal unter Druck gesetzt worden war, eine „Garantie“, nämlich militärische Unterstützung für den Fall, dass Deutschland seine Wünsche nach Danzig und der Passage durch den Korridor eines Tages mit Gewalt durchsetzen würde. Polen wechselte nach dem Garantieversprechen die Front vom deutschen zum britisch-französischen Bündnispartner und wies fortan alle deutschen Wünsche kategorisch ab.

Die Streitigkeiten zwischen Polen und der kleinen Republik Danzig schmorten derweilen weiter. Sie gipfelten im Sommer 1939 in einer Auseinandersetzung um die Bewaffnung polnischer Zollbeamter auf Danziger Territorium. Der Danziger Senat wollte die Bewaffnung der polnischen Beamten auf seinem Hoheitsgebiet nicht dulden und kündigte die Zusammenarbeit zwischen Danziger und Polens Zollbeamten auf. Die polnische Regierung drohte dem Freistaat Danzig daraufhin mit Zwangsmaßnahmen, was de facto eine Kriegseröffnung bedeutet hätte. Es war Hitler, der drei Wochen vor seiner eigenen Kriegseröffnung den Danziger Senat gedrängt hat, im Streit mit Polen einzulenken. Er sagte, er könne keinen Streit mit Polen brauchen. Hitler wollte sich offensichtlich noch immer die Tür für eine Verhandlungslösung mit den Polen offen halten. Und die englische und die französische Regierung haben die polnische zurückgepfiffen, weil sie nicht wollten, dass der Krieg von Polen ausgelöst würde.

Wenn jemand das Danziger Problem zum Sieden gebracht hat, dann war es der Staat Polen mit seiner Danzig-Politik bis 1939. Der zweite Konfliktherd war der so genannte polnische Korridor. Zur Erinnerung: 1921 musste Deutschland Westpreußen an Polen abtreten und damit auch das Gebiet zwischen Ostpreußen und dem deutschen Hauptgebiet, den sogenannten polnischen Korridor zur Ostsee. Über Westpreußen liefen jedoch ehemals deutsche Eisenbahnstrecken nach Ostpreußen.

Jetzt ist die Schmach von Versailles gerade 100 Jahre her. Noch immer sitzt dieser Stachel tief. Zeit daran zu erinnern, dass damals alle Parteien in Deutschland dieses Diktat der Siegermächte ablehnten, selbst die Kommunisten.

Zwei Drittel der Transporte über diese Strecken transportierten Kohle aus deutschen Gruben für die Energieversorgung Ostpreußens. Die Transitgebühren dafür waren in Zloty an Polen zu entrichten. Das war vertraglich so geregelt worden. In und nach der Weltwirtschaftskrise aber nahm Deutschland nicht mehr genug Zloty-Devisen ein, um die Gebühren in voller Höhe bezahlen zu können. Deutschland bezahlte die fehlenden Beträge nun in Reichsmark und wollte sie mit polnischen Schulden verrechnen. Beides lehnte Polen ab.

Polen schloss stattdessen zur Strafe für den deutschen Vertragsbruch eine Eisenbahnverbindung nach der anderen. 1936 drohte die polnische Regierung, bei weiterhin unvollständigen Zloty-Zahlungen, auch die letzten Eisenbahnverbindungen zwischen dem Reichsgebiet und Ostpreußen zu schließen. Damit wäre Ostpreußen dem wirtschaftlichen Ruin preisgegeben. Ähnliches hat die Sowjetunion ja 20 Jahre später mit der Berliner Blockade auch versucht.

So entstand Hitlers zweites Ziel für die Verhandlungen und der zweite Grund für den späteren Angriff auf Polen, nämlich der Wunsch nach einer exterritorialen Eisenbahn-Trasse vom Reich nach Ostpreußen unter deutscher Hoheit und Regie und auf deutsche Kosten.

Den dritten Verhandlungs- oder Kriegsgrund kann ich in seinen Einzelheiten hier wohl überspringen. Ich glaube, es ist bekannt, wie Polen mit seinen 12 Millionen nationalen Minderheiten an Weißrussen, Ukrainern, Juden und Deutschen umgegangen ist. Hitler verlangte von Polen die Einhaltung der in Versailles verbrieften Minderheitenrechte für die deutsche Minderheit in Polen. Diese Minderheitenrechte waren 1937 noch einmal in einem bilateralen deutsch-polnischen Vertrag zugesichert und dann erneut vielfach verletzt worden. Als 1939 der polnische Druck auf die deutsche Minderheit noch einmal anstieg, flohen bis zum Kriegsausbruch 94.000 Deutsche aus Polen nach Danzig und ins Reichsgebiet in dortige Auffanglager.

Im neuen Staat Polen lebten also genau 60% Polen (18 Mio.) und 40 % Bürger (12 Mio.) anderer Nationalität. Letztere waren 5 Mio Ukrainer, 2,9 Mio Weißrussen, 2,5 Mio Juden, 1 Mio Deutsche und 0,7 Mio Andere. Es sollte auch nicht ganz vergessen werden, dass die polnische Regierung der französischen 1933 dreimal angeboten hat, einen gemeinsamen Zweifrontenkrieg gegen Deutschland in der Mitte zu eröffnen. Die Franzosen haben damals abgelehnt.

Auch hat die Wehrmacht 1939 kein überraschtes Polen überfallen. Das polnische Heer war am 23. März 39 „teilmobil“ gemacht und mit ersten Teilen seitdem aufmarschiert, die Wehrmacht war erst seit Juni 1939 aufmarschiert. Wenn man es in Eskalationsschritten ausdrückt, klingt das so: Ende März 1939 boten England und Frankreich dem bis dahin mit Deutschland verbündeten Polen einen Beistandspakt gegen Deutschland an, und Polen leitete seine erste Mobilmachungsmaßnahme ein. Ende März! Am 3. April gab Hitler erstmals eine Weisung an die Wehrmachtsführung, einen Plan für einen Angriff gegen Polen zu erarbeiten.

Polen glaubte sich mit den Garantieversprechen der Briten und Franzosen auf der sicheren Seite, zumal die Franzosen mit ihren Zusagen an die Polen sehr konkret geworden waren. Am 19. Mai 1939 – also vier Monate vor Kriegsausbruch – versprach der französische Oberbefehlshaber General Gamelin dem polnischen Kriegsminister Kasprzycki, dass Frankreich – wenn nötig – mit 40 Divisionen gemeinsam mit Polen in einen Krieg gegen Deutschland ziehen werde. Der französische Premierminister Daladier wusste aber aus einem vorherigen Gespräch mit Gamelin, dass Gamelin nicht plante, diese Zusage auch notfalls einzulösen. Daladier und Gamelin ließen die Polen in dem falschen Glauben, dass sie mit Frankreich gemeinsam gegen Deutschland siegen könnten. Anders ist die Siegesgewissheit der Polen vor Kriegsausbruch auch nicht zu erklären.

Ich glaube, mit dem Dauerstreit um Danzig, mit den nicht enden wollenden Versuchen, Danzig dem polnischen Staate einzuverleiben und den Drohungen, die Energieversorgung Ostpreußens abzuschneiden, hat Polen seinen großen Anteil an der Verantwortung für den Kriegsausbruch zu tragen. Ansonsten ist der Staat Polen mit seinen selbst begonnenen Kriegen seit 1919 gegen die Sowjetunion und Litauen, seinen Erpressungs-Truppenaufmärschen an der litauischen und der tschechoslowakischen Grenze, den Annexionen weißrussischer, ukrainischer, litauischer und tschechoslowakischer Gebiete, seinem Militäreinsatz bei den Polenaufständen im damals deutschen Oberschlesien und der Verfolgung der Juden und Orthodoxen Christen im eigenen Land der damalige Brandstifter der Region gewesen. Die Polen waren nicht die Opfer dieser Zeit sondern Haie im Haifischbecken, die zum Schluss selbst gefressen wurden. Trotzdem ist die „Opferrolle Polens“ bis heute der Staatsmythos der Polen. Ihre Täterrolle zwischen beiden Weltkriegen ist dahingegen ein staatlich durchgesetztes Tabu.

COMPACT-Geschichte: „Panzerschlachten“ mit den legendären Blitzkriegern Rommel, Guderian, Manstein, Schukow, Patton, Dayan.
„Panzerschlachten“ bietet eine Mischung aus strategisch-analytischen Artikeln – Was heißt eigentlich Blitzkrieg? Warum ist Tempo nur die Folge, nicht das Fundament dieser Strategie? Lesen Sie längst verschollene Texte von Panzeroffizieren des Zweiten Weltkriegs. Von den analytischen Artikeln seien besonders die Beiträge des britischen Militärhistorikers Sir B.H. Liddell Hart empfohlen. 

Panzerschlachten

Die heutige amtliche Geschichtsschreibung in Deutschland

Wie kommt die entgegengesetzte Behandlung desselben Themas in Deutschland zustande? Die heutige amtliche deutsche Geschichtsschreibung ist durch die Rechtsprechung des Nürnberger Tribunals begründet worden, die in ihrem Urteilsspruch von 1946 auf exakt 200 Seiten die Siegerdarstellung der Vorkriegsgeschichte und der Geschichte des Zweiten Weltkriegs formuliert hat. Die Regierung der BRD hat 1955 im Artikel 7 des Überleitungsvertrags und die Regierungen der BRD und der DDR haben 1990 gemeinsam in einem Zusatzprotokoll zum 2-plus-4-Vertrag festgelegt, dass das Nürnberger Urteil – damit auch die 200 Seiten Siegergeschichtsschreibung – auf ewig für deutsche Gerichte und Behörden verbindlich bleibt. Beide Festlegungen haben den deutschen Bundestag passiert, und sie sind nachzulesen in den Bundesgesetzblättern BGBl Teil II, 1955, Heft 8, Seite 413 und BGBl Teil II, 1990, Heft 42, Seite 1387.

Behörden sind im Sinne des Vertragstextes auch die Kultusministerien der Bundesländer, die die Geschichtslehre und Unterrichtsmaterialien in und für Schulen, Universitäten und andere Landesbildungsinstitute überwachen und genehmigen oder sperren. Damit ist die Siegergeschichtsschreibung über die Entstehung und den Verlauf des Zweiten Weltkriegs derzeit in Deutschland kodifiziert. Die oft erhobene Gegenbehauptung, die im Grundgesetz verankerte Freiheit von Forschung und Lehre setze diese beiden internationalen Verträge außer Kraft, wirkt sich in der Praxis nicht aus. Erstens sind die Verträge nicht gekündigt und nicht in den Bundesgesetzblättern für ungültig erklärt, zweitens entspricht die Lehr- und Veröffentlichungspraxis immer noch den genannten Verbindlichkeitsauflagen der Siegergeschichtsdarstellung und drittens wird die Abweichung von der Siegergeschichtsschreibung nach erneuter Akten- und Faktenüberprüfung von den Verfassungsschutzämtern als „Revisionismus“ und als verfassungsfeindlich eingestuft. Dessen ungeachtet schreiben inzwischen etwa zehn deutschsprachige Historiker in Deutschland und Österreich entgegen der Verbindlichkeitserklärung für die Siegergeschichtsschreibung wie sich die Vorgeschichte und die Geschichte des Zweiten Weltkriegs tatsächlich zugetragen haben.

Es müsste bisher auch schon einigen Geschichtsinteressierten verdächtig vorgekommen sein, dass sich die deutsche Schulgeschichtsliteratur und die marktübliche Geschichtsliteratur konsequent über die nicht-deutschen Kriegsursachen ausschweigen. Das sind, um Beispiele zu nennen, Vertragsbrüche gegenüber Deutschland, Ablehnungen deutscher Vorschläge für Rüstungs-Obergrenzen, Rüstungswettläufe vor der deutschen Wiederaufrüstung, Kriegsvorbereitungen gegen Deutschland, die polnischen Versuche, Danzig dem polnischen Staat anzugliedern, der polnische Versuch, Ostpreußen von seiner Energieversorgung abzuschneiden, Einmärsche französischer, belgischer, polnischer und litauischer Truppen in deutsche Grenzregionen in den 1920er Jahren, die Minderheiten-Unterdrückungen in Polen und der Tschechoslowakei gegen ihre deutschen, österreichischen, jüdischen, weißrussischen, ukrainischen, slowakischen und ungarischen Bevölkerungsanteile und zum Schluss die französischen und englischen Behinderungsversuche und Behinderungen der deutsch-polnischen Verhandlungen um eine friedliche Danzig-Lösung 1939. Alle diese Vorgänge gehören zu einer umfänglichen Geschichtsdarstellung und Bewertung dieser Zeit und zur Beurteilung der damaligen deutschen Außen- und Sicherheitspolitik.

Das Beispiel „Wielun“

Zum 80. Gedenktag des deutschen Angriffs gegen Polen ist diesmal der deutsche Luftangriff auf die polnische Grenzstadt Wielun zum Symbolfall stilisiert worden ( und nicht, wie sonst üblich, Danzig ). Den Polen sei ihr Gedenken dort unbenommen. Für uns Deutsche bekommt das dortige Gedenken durch die Teilnahme des Herrn Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, seine Rede dort und das deutsche Presseecho sein Gewicht. Bundespräsident Steinmeier hat in Wielun im deutschen Namen „um Vergebung für die deutsche historische Schuld gebeten“, sich zur deutschen „bleibenden Verantwortung bekannt“ und seine Rede mit einigen falschen Tatsachenbehauptungen angereichert. Er und die Mehrheit der deutschen Medien haben weitgehend überlappend den deutschen Luftangriff auf Wielun am ersten Kriegstag als Bombenterror auf eine kleine, militärisch unbedeutende Stadt geschildert, bei dem 1200 Bürger dieser Stadt getötet worden seien und, so die hiesige Presse, dass das dortige Krankenhaus das Ziel gewesen ist. Wieweit sich hier Wikipedia-Wissen und polnische Selbstdarstellung mischen, denen Herr Steinmeier aufgesessen ist, kann ich nicht beurteilen. Darauf will ich auch erst im folgenden Absatz eingehen.

Zum „Fall Wielun“ hätten sich Herr Steinmeier und sein Geschichtsberater im Bundespräsidialamt besser an ältere polnische Fachliteratur gehalten.

So galt der erste deutsche Luftangriff nicht dem „Wieluner Krankenhaus“ sondern der 28. polnischen Infanteriedivision, die mit ihrem Divisionsstab und Truppen in und um Wielun in Stellung lag. So nachzulesen in „Kampania Wrześniowa 1939“. Auch stimmt die Behauptung nicht, dass „dort keine militärischen Einrichtungen oder Verteidigungsanlagen existierten“. Im Vorfeld Wieluns waren militärische Stellungen angelegt worden. Weitere polnische Truppen waren hinter Wielun aufmarschiert. Diese Konzentration stammte aus einem Aufmarschplan für einen ursprünglich vorgesehenen Angriff der polnischen „Armee Lódź“ auf Breslau.

Auch war der deutsche Angriff 1939 kein „Überfall auf ein militärisch unvorbereitetes Land“. Die polnische Teilmobilmachung begann am 23.März 1939, so schreibt Ryscard Mirowicz im Buch „Edward Rydz-Śmigly“. Und Hitler gab seinen allerersten Befehl an die Wehrmachtsführung, einen Angriffsplan gegen Polen zu erarbeiten, erst am 3. April 39, also eine Woche danach. Der polnische Aufmarsch begann mit ersten Teilen ebenfalls am 23. März 39 und der deutsche erst im Juni. Und am 1. Kriegstag waren sowohl die polnischen als auch die deutschen Streitkräfte in fast voller Stärke gegeneinander aufmarschiert. Polen war zu Beginn des deutschen Angriffs nach zehn Monaten ergebnisloser deutsch-polnischer Verhandlungen und fünf Monaten eigenem Aufmarsch weder politisch noch militärisch überrascht. Insofern ist der Begriff „deutscher Überfall“ auch deplatziert. „Überfall“ ist ein auf die Überraschung eines ahnungslosen und unvorbereiteten Gegners berechneter Angriff.

Das letzte Märchen sind die „1200 Bürger Wieluns“, die Bombenopfer dieses deutschen Angriffs wurden. Nach dem polnischen Buch Tadeusz Olejniks „Wielun, das polnische Guernica“ sind nach den dortigen Kirchenbüchern ca. 100 katholische Zivilpersonen umgekommen, denen man entsprechend dem hohen Anteil von Juden in der Stadt sicherlich noch einige zig bedauerliche jüdische Bombenopfer hinzuzählen muss.

Solcher Selbstbezichtigungen und Luschigkeiten sollte sich der erste Mann in unserem Staat nicht schuldig machen, vor allem, wenn sie das deutsche Ansehen im Ausland zusätzlich belasten und wenn sie das Tor für Polens Reparationsforderungen ein Stück weit öffnen. Das Auswärtige Amt hätte vor der Reise des Herrn Bundespräsidenten in Warschau ausloten müssen, ob die polnische Seite ebenfalls vorgesehen hat, dass auch ein polnischer Redner das polnische Verhalten in der Vorkriegszeit bedauert, das den Kriegsausbruch mit verursacht hat.

Wenn solches nicht vorgesehen war, hätte Bundespräsident Steinmeier besser geschwiegen. Außerdem gab es vor dem und während des Zweiten Weltkriegs genug deutsche Schuld und Opfer. Da musste Bundespräsident Steinmeier nicht Weiteres hinzu erfinden.

Bundespräsident Steinmeiers „Schuld- und Verantwortungsrede“

Bundespräsident Steinmeier hat mit seiner Wieluner Rede um „Vergebung für die deutsche historische Schuld“ gebeten und sich „zu unserer bleibenden Verantwortung bekannt“. Er hat mit dieser Rede auch Falsches über den deutschen Luftangriff auf Wielun gesagt und nicht einmal die Mitverantwortung Polens am Ausbruch des deutsch-polnischen Krieges 1939 angedeutet. Er hat in seiner Funktion als deutscher Bundespräsident im Namen des deutschen Volkes gesprochen und mit seiner Wortwahl zu „Schuld und bleibender Verantwortung“ die unselige Hypothese von der deutschen Kollektivschuld wieder aufgewärmt.

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Die bei Kriegsende und dem Ende des Dritten Reichs 18jährigen und älteren männlichen Deutschen sind jetzt 92 Jahre alt und älter und damit unter 1% der deutschen Bevölkerung. Schuld ist etwas Persönliches und weder vererblich noch übertragbar. Die mögliche persönliche Schuld von unter 1% der deutschen Bevölkerung als „deutsche historische Schuld“ zu bezeichnen, heißt, sie dem Kollektiv aller heute lebenden Deutschen anzulasten. Wenn er mit dem Wort „historische Schuld“ „frühere Schuld“ gemeint hätte, hätte er das auch so sagen müssen.

Mit seiner Hinzufügung der „bleibenden Verantwortung“ hat er aber ausgedrückt, dass auch diese frühere Schuld bleibt. Er hat damit die deutsche Kollektivschuld gegenüber Polen „reanimiert“. Bundespräsident Steinmeier war weder politisch noch moralisch befugt, dem deutschen Volk das Kainsmal einer bleibenden Kollektivschuld auf die Stirn zu malen. Mir fällt dazu ein Artikel eines Erziehungspsychologen in der Zeitschrift „Psychologie heute“ von 2012 ein. Dort beklagte er unter dem Titel „Die Nation, die sich nicht mag“ den Identitätsknick bei deutschen Schülern, den sie durch ständige Wiederholung deutscher Schuld ab dem 9. Schuljahr verpasst bekommen.

Was kann Bundespräsident Steinmeier zu seiner Fehlleistung bewogen haben?
Ich vermute:
1. mangelnde Kenntnis und falsche fachliche Beratung,
2. die oben erwähnten vertraglichen Bindungen an die Siegergeschichtsschreibung,
3. der in sich geschlossene Regelkreis von Politik und amtlicher Historiographie,
4. jahrzehntelanger irreführender Medieneinfluss und
5. ein gewisses Quantum persönlichen Pharisäertums.

Zum geschlossenen Regelkreis von Politik und regierungsabhängiger Historiographie ist anzumerken, dass „Politik“ und Parteien in Deutschland dafür sorgen, dass nur Historiker mit dem Bekenntnis zur deutschen Alleinschuld am Zweiten Weltkrieg in leitenden Stellungen in Archiven, Universitäten und staatlichen und Landes-Bildungseinrichtungen Anstellung finden. Und die dort angestellten beraten die „Politik“ und die Parteien wiederum in diesem Sinn. Historiker, die nach ihren Forschungsergebnissen auch über die Mitverantwortung der Briten, Polen, Russen usw. am Weltkrieg und deren Kriegsverbrechen schreiben, kommen nicht in diesen geschlossenen Kreislauf. Sie werden stattdessen von den Verfassungsschutzämtern als „Revisionisten“ beobachtet und als verfassungsfeindlich bezeichnet und behandelt. So darf es nicht wundern, dass auch ein Bundespräsident in diesem falschen Sinn beraten wird.

Zum irreführenden Medieneinfluss ist anzumerken, dass die großen deutschen Medienkonzerne international vernetzt sind. So besitzen die größten deutschen Konzerne unter Anderem zig polnisch-sprachige Zeitungen in Polen. Sie können sich historische Beiträge zu Polens Verhalten gegenüber Deutschland vor Kriegsausbruch wirtschaftlich nicht leisten. Sie bleiben deshalb mit ihrer großen Medienwirkung in Deutschland bei ihrer polenverträglichen aber verfälschenden Berichterstattung über Krieg, Kriegsausbruch und Vorgeschichte. So veröffentlichte gerade eine große deutsche Mediengruppe, die auch 47 Zeitungen in Polen besitzt, in einer Ihrer bekannten Fernsehzeitschriften einen schauerlichen, ganzseitigen Artikel zum Ausbruch das Zweiten Weltkrieges. Da dies ein Dauerverhalten fast aller deutschen Medienkonzerne ist, darf es nicht wundern, dass die Dauerberegnung der Deutschen auch eine Dauerwirkung zeigt. So darf es auch nicht überraschen, dass auch der deutsche Bundespräsident davon beeinflusst ist. Die Polen mögen sich über Herrn Steinmeiers Schuld-Exhibitionismus freuen. Aus anderen Ländern habe ich gehört und gelesen, dass dies Verhalten so vieler Deutscher für würdelos gehalten wird.

Ich wünsche mir, dass ein deutscher Bundespräsident unser Land wahrheitsgetreu und die Deutschen als ihr Anwalt vertretend repräsentiert und weder Eigentore schießt noch sich von Polen als „nützlicher Irrender“ missbrauchen lässt. Und von unserem Nachbarvolk, den Polen, wünsche ich mir, dass auch sie selbstkritisch in den Spiegel schauen. So wie der deutsche Staatsmythos von der Alleinschuld Deutschlands ein Aberglaube ist, so ist es auch der polnische, wirkungsmächtige Staatsmythos von der ewigen eigenen Opferrolle.

Post Scriptum des Autors: Ich versende diesen Beitrag nicht an den Herrn Bundespräsident, weil ich in ähnlich gelagerten Fällen keine Antwort erhalten habe.

Eine noch ausführlichere Darstellung jener Ereignisse, die 1939 zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs führten, bietet der Autor in seinem berühmten Werk „Der Krieg, der viele Väter hatte“. Eine von ihm überarbeitete Neu-Version des Klassikers erschien in der Reihe COMPACT Geschichte

COMPACT-Geschichte Nr. 4: Der Krieg, der viele Väter hatte, Schultze-Rhonhof

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64 Kommentare

  1. Avatar
    Lila Luxemburg am

    "Wie konnte es trotzdem schon bald danach zu einem deutsch-polnischen Krieg und damit zu einem neuen Weltkrieg kommen?"

    Das ist schon mehr als ein faux pas… – ein deutsch-polnischer Krieg mußte eben KEINESWEGS – sozusagen zwangsläufig – zu einem neuen Weltkrieg führen. Zu einem Weltkrieg führte(n) der Wille Großbritanniens und vor allem der VSA genau einen solchen zu wollen. Um ihre eigenen Weltherrschaftspläne durchsetzen zu können.

  2. Avatar
    Paul, der Echte am

    Warum der überbordende Naziwahn der sog. Regierenden?

    Ganz einfach deshalb, weil die Gründung dieses XXX auf einer gewaltigen Geschichtsfäischung aufbaut.
    Die Furcht der Diktatoren vor der historischen Wahrheit ist gewaltig und so schützen sie vor allem sich selbst mit den bekannten §§-Werken.

  3. Avatar
    Yamashita Tomoyuki am

    Die Arbeit von Rhonhoff ist lobenswert und gut gemeint.

    Seine Einschätzung des Zustandes des Deutschen, vor allem der Angehörigen der Staats- und Gesellschaftssekte, Steinmeier sei hier beispielhaft genannt, halte ich entweder für naiv oder – aus Vorsicht – für plakativ gespielt.

    Die Geistes- und Seelenstruktur der Germaniden – schon häufig zur Sprache gekommen in Kommentaren dieser Seite – ist in mehrdimensionaler Hinsicht so, dass es in erster Linie gar nicht mehr um die Grundlegung historischer Wahrheit geht. Das interessiert viele gar nicht. Andere wissen oder ahnen sie ohnehin. Wieder andere WOLLEN sie gar nicht wissen. Man arbeitet sogar aktiv daran mit, Geschichte der Gegenwart und der Vergangenheit zu verfälschen, weil man zum Feind der eigenen Art geworden ist und zwar bewußt und vorsätzlich, da man auf unterschiedliche Art und Weise daraus einen politischen oder persönlichen Nutzen zieht.

    • Avatar
      Yamashita Tomoyuki am

      Erstrangig wäre also eine Re-Reeducation in politischer, völkischer und persönlich-charaktärer Hinsicht, als deren Folge alles weitere automatisch verliefe. Ein Deutscher, der geistig und seelisch ein solcher ist, wird sich rein instinktiv darum bemühen, seinem Volke genauso verpflichtet zu sein wie seiner Familie oder sich selbst. Auch in der Geschichts- und Gedenkpolitik.

      Trotzdem ist die Korrektur des gegenwärtigen Geschichtskatechismus durch Dissidenten sinnvoll, weil dieser selbst im System ein wichtiges Instrument zur Entfremdung der Deutschen von sich selbst darstellt.
      Er ist aber nur eines mehrerer Instrumente, die ALLE korrigiert werden müssen. Und ebenso nur Mittel zum Zweck. Im Auge muß erstrangig immer die gesamte Fehlstruktur des heutigen Deutschen stehen, die nicht zuletzt durch diesen freiwillig angenommen und ausgebaut wurde.

      Es grüßt zum WE

      Y.T.

      • Avatar
        Lila Luxemburg am

        "Erstrangig wäre also eine Re-Reeducation in politischer, völkischer und persönlich-charaktärer Hinsicht, als deren Folge alles weitere automatisch verliefe."

        Das Problem, das iCH mit ‚Re-education‘ oder auch ‚Re-re-education‘ habe: Es wird/würde etwas von oben herab ‚den Leuten‘ eingedtrichtet, was sie dann, wenn es nur lange genug eingetrichtert würde, genauso glauben würden, wie sie heute ‚die Wahrheit der Re-education‘ glauben.

        Was mir dabei fehlt: Dass irgendetwas aus-sich-heraus IN den Leuten geschieht! Dass irgendetwas aus-sich-heraus ‚Nein‘ sagte … zu der sie vollständig umgebenden allgegenwärtigen Lüge. Dass da irgendein … absolutes Unwohlsein … ein Grundekel wäre, der Resultat der erlebten Differenz zwischen dem Außen der Lüge und der im Inneren empfundenen Wahrheit wäre.

        Allein … da ist … NICHTS. Leider. Alles was sie wirklich wollen … ist das näxte Sonderangebot… 😥 😥

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      Lila Luxemburg am

      "… oder – aus Vorsicht – für plakativ gespielt."

      Wenn der Mann dumm wäre … hätte er wohl kaum herausgefunden, was er herausgefunden hat. Wieso haben das selbe eigentlich nicht die ‚Berufshistoriker‘, die in dem halben Jahrhundert vor ihm geforscht haben, herausgefunden?

      Und wenn er nicht dumm ist … dann wird er wohl kaum nicht in der Lage sein zu erkennen, in welchem Zustand sich die SOGENANNTE deutsche Führungsschicht befindet. Von den ihnen willig folgenden Trotteln will ich hier gar nicht erst anfangen … schadet meiner Restgesundheit … 😥

  4. Avatar
    Yamashita Tomoyuki am

    Die Polen haben geerntet, was sie säten.
    Chauvinistische Exzesse einer Mittelmacht zahlen sich nicht aus.

    Die Polen haben in den östlichen Gebieten, die sie der Sowjetunion entrissen hatten, eine fast noch brutalere Umvolkungspolitik gegenüber Weißruthenen und Ukrainern denn Deutschen im Westen vollzogen. Abgesehen von Ostoberschlesien, wo sie an Deutschen einen Ethnozid verübten.

    Lipski und Warschau gingen bei ihren Kriegsplänen – ähnlich den Briten – sogar von einer Unterernährung des Dt. Volkes aus, welche sie in kühler Berechnung zugrundelegten; Ausdruck absoluter Entmenschtheit.
    Anscheinend ist ihnen entgangen, dass die neue Ordnung die physischen Qualen des Dt. Volkes korrigiert hatte; zudem scheinen sie die Reichsparteitage der NSDAP übersehen zu haben, auf denen die schwarzen und braunen Formationen recht vital aussahen; besser als die meisten Deutschen, die als abgerissene und ausgezehrte Gestalten heute auf den Straßen Deutschlands herumlaufen.

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      Yamashita Tomoyuki am

      Generalsekretär Stalin und Reichskanzler Hitler haben im Ergebnis notwendige militärpolitische Maßnahmen ergriffen, um Warschaus unerträgliche Provokationen und Bestialitäten zu beenden.
      Und plötzlich standen die armseligen polnischen Verbände in ihrem Größenwahn der Sowjetunion und dem Dt. Reich, Roter Armee und Wehrmacht, NKWD und SS gegenüber!!! So etwas bekommt einem schlecht. Keine Schadenfreude selbstverständlich.

      Man sollte jedoch unterscheiden zwischen dem Warschauer Regime damals und heute und polnischen Individuen. Es hat immer erstaunlich viele Polen gegeben, die unabhängig an Dt. Seite waren. Im I. und II. WK auf Dt. Seite sogar kämpften. Die erste Entlarvung der Hetzausstellung von Reemtsma und Co. wurde nicht durch BRD-Historiker vorgenommen, sondern durch einen germanophilen und antikommunistischen Polen. Sollte man auch berücksichtigen.

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        Yamashita Tomoyuki am

        Deutschland, wäre es kein Fremdherrschaftskonstrukt, bzw. das Dt. Volk, so es keine Fremdherrschaftszuchtkastraten wären, dürfte überhaupt nicht teilnehmen an den Feierlichkeiten der Polen. Es müßte genaugenommen am Jahrestag des Sieges über Polen eigene Feierlichkeiten abhalten und den erfolgreichen Feldzug-der-18-Tage mit einer großen Militärparade in Berlin begehen.
        Gemach, Gemach, ein Ding der Unmöglichkeit heutzutage in Deutschland. Für den Bunzelbürger weniger vorstellbar als die Nichtexistenz seines Christengottes; das zeigt uns aber sehr gut als Indikator, wie weit der Deutsche heute von einer Normalität als intaktes Volk in souveräner Nation als politischer Faktor entfernt ist.
        Beileid.

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        Lila Luxemburg am

        "Man sollte jedoch unterscheiden zwischen dem Warschauer Regime damals und heute und polnischen Individuen."

        Eine Frage: WO … sind eigentlich die ‚polnischen Individuen‘, die UNSERE (gemeint sind: Ostpreußen (ich BIN einer! … und es war schmerzhaft und qualvoll genug mich als ein solcher überhaupt erst zu entdecken und zu erkennen), Westpreußen, Pommern, Posener, Schlesier) seit einem dreiviertel Jahrhundert stattfindende KOLLEKTIVE VERGEWALTIGUNG UND VERNICHTUNG IN PERMANENZ als DAS tatsächlich absolut singuläre Weltgeschichtsverbrechen anprangern, das es ist. Und die bedingungslose Beendigung dessen fordern, was uns durch – hauptsächlich – Polen angetan wird??

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        Lila Luxemburg am

        "das zeigt uns aber sehr gut als Indikator, wie weit der Deutsche heute von einer Normalität als intaktes Volk in souveräner Nation als politischer Faktor entfernt ist."

        Der Deutsche von heute ist … Antideutscher. Und tragischerweise erlebt er sich dabei auch noch als ‚endlich RICHTIGER Deutscher‘ (im Sinne von: endlich tatsächlich bei sich (selbst) angekommen…). So viel Selbstverlust ist durch Menschenhand allein nicht zu heilen. Da bedürfte es schon übermenschlicher Mächte … 😥

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    Rumpelstielz am

    Es waren immer unsere Erzfeinde die jeden Lumpen einsetzten um Deutschland klein zu kriegen und zu halten.
    Der Satz: Kaum gestolen schon in Polen ist traurige Realität.
    Zudem schulden uns die Polen die Rückgabe der dt Ostgebiete unter polnischer Verwaltung.
    Die Aufrechnung "Ihrer" Reparationsansprüche mit Gegenforderungen. Stichwort "Bromberger Blutsonntag".
    Die Herausgabe der erpressten Forderungen aus dem Katynmassenmord – alles von Uns erpresst ! – bis Russland zugab "das in Katyn waren Wir".
    Bis zur Befriedigung unserer Ansprüche sollte das Fass ohne Boden Polen die EU verlassen müssen.

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      Lila Luxemburg am

      "Es waren immer unsere Erzfeinde die jeden Lumpen einsetzten um Deutschland klein zu kriegen und zu halten."

      Ja. Aber dummerweise waren UND SIND es auch immer WIR … die genau diese Lumpen auch noch freiwillig wählen. Seit über 50 Jahren. Und die weder die Wahrheit wissen wollen (Laß mich doch mit diesem alten Scheiß zufrieden…) noch gar ‚für die Wahrheit‘ einstehen wollen. Alles was ‚wir‘ wollen ist: Die Lüge aufrechterhalten … solange es irgendwie geht. Das einzig in meinem Sinne Positive dabei ist, daß genau das, ganz egal wie lange es funktioniert, nicht ewig funktionieren wird, weil eben auch hier mal das Ende kommen wird. Wie auch immer … wann auch immer …

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    Rumpelstielz am

    Kohl Pole – Merkel Polin Agniezka Kaczmirzak.
    Man sollte wissen was und wen man wählt.

    Das ist jetzt Sonntag unbedingt zu beachten. Mein Geliebter Voltaire wusste alles schon vorher während ich noch lerne.

    Der Himmel ist weiter nichts als der große Schlafsaal der Erde, der allen Menschen offensteht.
    Wer dem Verbrechen Nachsicht übt, wird sein Komplize. Immer gierig nach dem Gute anderer, immer barbarisch, kriechend im Unglück und frech im Glück." – Essai sur les Moeurs 42
    „das abscheulichste Volk der Erde“ bezeichnet.„Sie werden in ihnen nur ein unwissendes und barbarisches Volk treffen, das schon seit langer Zeit die schmutzigste Habsucht mit dem verabscheuungswürdigsten Aberglauben und dem unüberwindlichsten Hass gegenüber allen Völkern verbindet, die sie dulden und an denen sie sich bereichern. Man soll sie jedoch nicht verbrennen.“ Voltaire

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    Erstmal Danke für den Artikel.
    Historische Aussagen:
    “Die Tschechen haben tausendmal weniger und die Polen hundertmal weniger erlitten im Vergleich zu dem, was sie in den letzten beiden Generationen den Deutschen zugefügt haben – Prof. David L. Hoggan, US-amerikanischer Geschichtswissenschaftler-

    “Die Polen haben das letzte Gefühl für Maß und Größe verloren. Jeder Ausländer, der in Polen die neuen Landkarten betrachtet, worauf ein großer Teil Deutschlands bis in die Nähe von Berlin, weiter Böhmen, Mähren, Slowakei und ein riesiger Teil Rußlands in der überaus reichen Phantasie der Polen bereits annektiert sind, muß denken, daß Polen eine riesige Irrenanstalt geworden ist!” –vgl. Ward Hemans, flämischer Schriftsteller, 3.8.39, bei Lenz F., Nie wieder München, Heidelberg 1965, Bd. I, S. 207-

    “Wir sind bereit mit dem Teufel einen Pakt abzuschließen, wenn es uns im Kampf gegen Hitler hilft. Hört ihr: Gegen Deutschland, nicht nur gegen Hitler. Das deutsche Blut wird in einem kommenden Krieg in Strömen vergossen werden, wie dies seit Entstehung der Welt noch nicht gesehen worden ist!” –die Warschauer Zeitung “Depesza” vom 20. August 1939-

    In meiner Sammlung befinden sich 385 historische Aussagen der “Macher” des WKII. Und das sind nicht nur Polen. Mich kann niemand blenden wer warum die Vernichtung der Deutschen will.

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      Lila Luxemburg am

      "In meiner Sammlung befinden sich 385 historische Aussagen der “Macher” des WKII. Und das sind nicht nur Polen."

      DIE hätte ich gerne … auch. Kann man sie irgendwie durch Sie erhalten …??

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    Man kann auch Nationalstolz übertreiben,etwa so: "Die anderen Europäer sind dekadent,weil sie dekadent sind, die Deutschen nur,weil "man" ihnen Schulgefühle eingepflanzt hat.Humbug. Kein heute lebender Deutscher empfindet wirklich Schuldgefühle,nicht mal Heiko Maas. Schuldgefühle werden geheuchelt,wo es der Karriere dient, weiter nix. Sämtliche Apologien sind deshalb für die Katz.Oder für Geschichtsprofessoren.

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    Neiiiiiiin, schuld waren natürlich nur die Deutschen. Meine Kinder und Enkelkinder waren zu dieser Zeit jedoch noch nicht zugegen. Gut, mein Vater war als junger Kerl noch einige Monate an der Front und trug mich vielleicht schon bei sich. Ich habe aber nicht aktiv an Kampfhandlungen teilnehmen können. Das tat ich erst einige Jahre nach dem Krieg und erreichte den Endsieg im gnadenlosen Kampf um eine unbesetzte und neutrale Eizelle gegen Millionen von Gegnern. Meine unterlegenen Feinde waren aber keine Polen, es waren einmal mehr nur Deutsche. Und deshalb verstehe ich nicht, warum der schleimende Bundesaugust für meine Nachfahren und für meine Wenigkeit bei den Polen Abbitte leistet und um Vergebung winselt. Sind Sippenhaft und Erbsünde nicht längst out und verpönt?

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      Meinen Sie, Sie können sich aus der Identität Ihres Volkes herauskaufen, indem Sie sich von Ihren Vorvätern distanzieren, als ob Sie nicht deren Fleisch, Blut und Wesen seien? Dies mag zwar bequem sein, aber es ist ehrlos! Ihre Pflicht vor den Leistungen und Opfern jener um Ihr Leben und das Ihrer Kinder und Kindeskinder ist es, die Ehre Ihrer Ahnen hochzuhalten und zu verteidigen. Wollen Sie im Ernst feiger sein, als jene es waren? Wollen Sie denn nicht Vorbild auch für Ihre Nachkommen sein, oder wollen Sie, daß diese Sie ebenso verraten, wie Sie Ihre Vorangegangenen?

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        Gehen Sie für einen Mord in den Bau, den ihr Ur-Großvater begangen hat? Natürlich sollte man aus der Geschichte lernen, was bei der seit 2015 durch Medien und Politik künstlich hochgezüchteten Anzahl von bösen "Nazis" mächtig in die Hose ging. Ich halte die Ehre meiner Ahnen hoch, denn das waren keine Mörder und Verbrecher. Mein Vater wäre als Jugendlicher erschossen oder aufgeknüpft worden, hätte er die Uniform verweigert und er ist bestimmt nicht freiwillig Soldat gewesen.
        Wäre er ein KZ-Scherge gewesen, so hätte ich ihn sehr wohl dafür verachtet, allerdings war er es nicht. Warum also sollten seine/meine Nachfahren sich mit Schuldgefühlen herumplagen und auf ewig vorführen und abkassieren lassen, von wem auch immer? Im übrigen fließen die Gelder dafür heute nur an Leute, die mit dieser unseligen Zeitepoche genau so wenig zu tun haben wie fast alle Nachkriegsgeborenen. Heften Sie sich den kollektiven Schuldkult von mir aus an die eigene Backe, spenden Sie um Ihr Gewissen von der eingetrichterten Kollektivschuld zu entlasten. Aber versuchen Sie nicht Ihren Mitmenschen einen derart abgestandenen Schwachsinn zu verkaufen. Es ist nicht bekannt, dass sich Amis, Australier oder Engländer für die Mord-, und Totschlagorgien ihrer Vorväter an der Urbevölkerung ihrer Kontinente oder den getöteten Menschen in ihren Ex-Kolonien verantwortlich zeichnen und dafür einen Schuldkult hegen und pflegen.

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    Deutschland ohne Schuld am

    Erfrischend nah dran an den ‚vermutlich‘ wahren Ereignissen. Zumindest deckt sich der Artikel mit allen Reden Hitlers die ich aus jener Zeit kennen gelernt habe.

    Eine Sache hätte ich noch zum Nachdenken und als Ergänzung für das Forum.

    Zum Thema Lebensraum Ost –> wenn jene Anschuldigung stimmen würde, warum hat dann die deutsche Wehrmacht nicht ebenso ethnische Säuberungen z.B. von ganz Polen vorgenommen als sie die Gelegenheit dazu hatten – also so wie die Polen in bekannter Weise nach dem Kriege ? Warum taten die Wehrmachtssoldaten das auch im besetzten Frankreich nicht ?
    Und warum anektierte die Wehrmacht weder in Ost noch in West irgendwelche Gebiete ?

    Müsste man nich viel mehr von polnischem Lebensraum West reden ?

    Im übrigen ist dieses Thema neben Katyn nicht die einzige historische (Nürnberger) Lüge die noch fallen wird.

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      Hm,die Wehrmacht als weisungsgebundenes Organkonnte keine Gebiete annektieren,das konnte nur die Reichsregierung.Die war zu beschäftigt und hatte keine Zeit für bloße Formalien.

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    Das ich mit diesem peinlichen ungebildeten Menschen Schulze-Ronhoff zusammen als Offizier gedient habe dreht mit immer noch den Magen um.

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      Tausendnicks, der Herr mit dem Doppelnamen war General,nicht Offizier (es gibt da national verschiedene Ansichten), du aber warst nur Stabsfeldwebel.Kein Offizier,der den Namen verdient würde einen anderen Offizier unter Tarnnamen,also anonym ,beleidigen.Soviel zur "Bildung".

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        @ Sokrates . Ich korrigiere mal ihre unwissende Ansprache =

        1. Die Bezeichnung Offizier gilt vom Leutnant bis zu 4 Sterne General. Somit auch für Schulze-Ronnhof welcher lediglich 2 Sterne General wurde.

        2. Ich WAR nicht Stabsfeldwebel sondern BIN Hauptmann (FD) Offizier militärischer Fachdienst noch 2 Jahre nach dann fast 40 Jahren bis zur verdienten Pension !

        COMPACT: Hatten wir nicht schon letztes Jahr einen Troll, der sich als Bundeswehr-General ausgegeben hat?!?

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      Du bist höchstwahrscheinlich vieles gewesen, nur ganz bestimmt nicht :Deutscher Offizier!

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      Es ist natürlich nicht auszuschließen, dass S. R. ebenfalls noch Brechdurchfall hat, weil er zusammen mit Ihnen diente. Er hat sich dazu leider nicht geäußert. Man sollte eine solche Behauptung daher schon ein wenig begründen, denn das verschafft ihr nachhaltig ein gewisses Maß an Glaubwürdigkeit.

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      Yamashita Tomoyuki am

      Freundchen, lerne erst einmal die Interpunktion der mit Abstand großartigsten komplexesten, leistungsfähigsten und daher schwierigsten Sprache der Weltgeschichte – der Dt. Hochsprache!
      Eine Sprache, die selbst von einem Emigranten wie dem Kunsthistoriker Panofsky während seiner Lehrtätigkeit in Harvard aufgrund ihrer Virtuosität verwendet wurde, obwohl er dafür durch aufgehetzte Studenten geächtet und sogar physisch attackiert wurde.

      Also durch Gestalten wie Dich. Und erzähl hier den Lesern keinen Unsinn. Selbst die heutige Operettentruppe BW bedient sich nicht der Absolventen der Gosse.

    • Avatar
      Lila Luxemburg am

      "Das ich mit diesem peinlichen ungebildeten Menschen Schulze-Ronhoff zusammen als Offizier gedient habe dreht mit immer noch den Magen um."

      Ganz privates Meinungsverbrechen: Ehrlich gesagt wäre es mir lieber, wenn es dir statt den Magen den Hals umdrehen würde… 😆 😆

  12. Avatar

    Man muß mal daran erinnern: In internationalen Beziehungen gibt es keine Moral,folglich auch keine Schuld.

  13. Avatar

    Ich behaupte nicht,daß ALLE Polen Gauner sind. Sie müssen ja sogar sowas wie einen Adel gehabt haben( man erinnere sich an die ehebrecherische Affaire Bonapartes mit der Gräfin Walevska) Aber der Pole,an den Ich gerade ein Autowrack praktisch verschenkt habe,war bestimmt einer. Hat gleich noch Sachen eingeladen,die nicht dazu gehörten. Ich werde alte Schuhe künftig nicht wegwerfen,sondern irgendwelchen Polen überlassen.

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      Unser aller DERSCHNITTER MAXE würde loslegen:Polen?
      Alles nichtsnutzige, versoffene(u.s.w.)Zeitgenossen.
      Ha Ha Ha

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    Paul, der Echte am

    Der polnische Historiker Pawel Wieczorkiewicz bestätigte in der renommierten polnischen Zeitung Rzeczpospolita, daß Hitler mit Polen keinen Krieg wollte, sondern den Nachbarstaat bis März 1939 als potentiellen Verbündeten ansah; dies wurde erst durch Polens Allianz mit Großbritannien untergraben. Briten und Franzosen hätten Polen mutwillig ins offene Messer laufen lassen.
    Nun, so ganz rund ist das nicht, da das damalige Polen alles getan hat um in einen Krieg mit dem Reich zu kommen.
    Polen hatte in den 1920er Jahren den „Plan Foch” ausgearbeitet, mit Angriffshandlungen gegen Berlin und Danzig. 1933 beabsichtigte man, eine gemeinsame „Präventivaktion” gegen Deutschland als „Polizeiaktion” durchzuführen, ohne ernsthaften deutschen Widerstand von seiten des abgerüsteten Deutschen Reiches erwarten zu müssen. Dieses Vorhaben scheiterte aber am fehlenden Einverständis der Westmächte. Später wurde ein „Plan West” auch Frankreichs General Gamelin unterbreitet und ab März 1939 weiter ausgearbeitet.

    • Avatar
      Paul, der Echte am

      Dem polnischen Generalstab und der polnischen Führung war nur teilweise klar, daß Polens Streitkräfte inzwischen denen der Wehrmacht materiell und operativ unterlegen waren. So meinte der Kriegsminister Tadeusz Kasprzycki.
      „Man rät uns zum Bau von Festungen und zur Vorbereitung eines Verteidigungskrieges, empfiehlt uns Rückzugsmanöver und Widerstand an unseren Flußläufen. Nichts davon werden wir tun. Wir kennen nur die Offensive, und im Angriff werden wir siegen.“
      Der polnischen Botschafter in Paris, Graf Julius Lukasiewicz tönte großmäulig:
      „… die polnische Armee wird vom ersten Tage an nach Deutschland eindringen“

      Nachdem das polnische Außenministerium dem Deutschen Reich schon am 10. August erstmals offen mit einem Angriff gedroht hatte, erfolgte die Generalmobilmachung in Polen bereits am 24. August 1939, wurde aber erst am 29. August 1939 öffentlich zugestellt.

      Der polnische Aufmarsch war damit drei Monate vor dem deutschen eingeleitet. Die deutschen Mobilmachungs- und Aufmarschvorbereitungen begannen erst am 26. Juni 1939 mit der Verlegung von neun Infanteriedivisionen an die polnisch-deutsche Grenze.“

  15. Avatar

    Aaah, hab schon immer gehofft, ….

    COMPACT: Nein, den Kommentar schalten wir nicht frei, weil Sie dem Autor Behauptungen unterstellen, die er nicht gemacht hat. Wenn Sie damit überfordert sind, dass jeder Sachverhalt mehr als eine Seite hat, dass es nicht zwangsläufig auf Schuldrelativierung hinausläuft, wenn man die (auch) erwähnt, und daraus sogar eine Entschuldigung für weitere Verbrechen ableiten, dann sind Sie entweder beschränkt oder böswillig. Oder Sie haben den Text (mal wieder) nur oberflächlich gelesen. Suchen Sie es sich aus.

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      heidi heidegger am

      2,5 Mio Juden..hat er aber wohl..*sorry!*

      wattwattwatt?? 2,5 Mio Polen jüdischen Glaubens, häh? Watt für Pässe hatten die und ab wann assimilierten die usw. usw.

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        Polen jüdischen Glaubens hat es nie gegeben,sind alles brave Christen (äh,von den polnischen Kommunisten mal abgesehen), wohl aber Juden mit polnischen Pässen.

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        Lila Luxemburg am

        Und wo waren d-d-dann die r-r-restliche 3,5 Millionen her? Ach, ja … aus ganz Europa geraubt und in Viehwaggons … transportiert. Denn: Es müssen 6 Millionen sein! Hat … Gründe. Die wir hier nicht diskutieren können, die aber mit einiger Berechtigung als mindestens so verwerflich betrachtet werden können wie besoffene Rentner auf Wehrmachtsausstellungen.

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      COMPACT
      NIC ist nicht bescheuert. Er ist einer der vielen bösartigen Deutschlandhasser

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      Diese Zensur kann jetzt natürlich niemand überprüfen.

      COMPACT: Muss auch niemand, denn das Schreiben des Admins. war an Sie gerichtet. Nic, Sie sind hier lange und regelmäßig freigeschaltet worden. Und wir werden das evtl. auch bei Ihren folgenden Kommentaren wieder tun. Aber verschonen Sie uns mit Ihrer Märtyrerpose. Wir haben oben geschrieben, was Sie dem Autor unterstellt haben und wir sind nicht masochistisch genug, solche falschen Behauptungen auszustellen. Ihr Spiel ist genauso albern wie Ihre Umbenennung von „Nic“ in „Big Mike“.

  16. Avatar
    Querdenker der echte am

    Die Geschichte wird immer von den Siegern geschrieben. Und von ihren Lakaien immer wieder hinaus posaunt! Und die Besiegten sind, solange das Sieger- Gesetz gilt, nur erbarmungswürdige Knechte! Und das müssen die Kinder und Kindes-Kindes-Kindes- Kinder solange aushalten! Das nennt sich aus Selbstkasteiung!!

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        Lila Luxemburg am

        Tut es in der Tat. Nur nicht in materieller Hinsicht. Und der Beweis dafür wie mies es uns tatsächlich geht, kann man in der völligen Heruntergekommenheit von weit über 90 Prozent der sogenannten ‚Deutschen‘ sehen (Sie sind dort nicht automatisch eingeschlossen, weil sie auch auch … na ja, ‚einer-von-denen‘ sein könnten … die in allen möglichen Foren eben ‚ihre Aufgabe‘ erfüllen), die ihre tatsächliche völlige identitäre Verkommenheit nicht mal mehr merken. Geschweige denn, daß sie sie interessieren würde. Die interessieren sich eher für ‚Bibis Beauty-Ratschläge‘ und ähnliches…

  17. Avatar
    Direkter Demokrat am

    Es wird Zeit, das man die Ereignisse in der Zeit von 1933 bis 1945 von Märchen befreit. Dann, und nur dann, kann in Europa eine wirklich friedliche Zeit beginnen.

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      heidi heidegger am

      sehr richtig.

      1) Machterrrgreifung anno 1933..hah! (hier und da bereits: -übergabe..okay!)

      2) Die Wehrmacht hatte ausser in Leningrad äh Stalingrad (selber) nix zum futtern und so verhungerte der Russe.

      3) Partisanenbekämpfung (dauernd und überall) *grrrrrmpff* ☠☠☠☠☠☠☠

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        Paul, der Echte am

        Was ist der Unterschied zwischen einem Schwaben und einem Ausländer?
        Den Ausländer versteht man.

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        heidi heidegger am

        @Paule, bei 2 und 3 rekurrierte ich auf die wohlbekannten Wehrmachtsausstellung(en) und die besoffenen Rentner, die da davor (stehend und pöbelnd) dergestalt (2 und 3) Landfriedensbruch begingen mutmasslich..achach..von die heidi selbst erlebt-erlitten, jawoll erlittääään und fremdgeschämt. punkt.

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        Lila Luxemburg am

        "… .von die heidi selbst erlebt-erlitten, jawoll erlittääään und fremdgeschämt. punkt."

        Das Problem waren doch nicht ‚die besoffenen Rentner‘, sondern die ’nüchterne HeidY‘! Hättest du stattdessen selber – wie es sich gehört hätte – ausreichend ‚getankt‘ … wäre dein Erleben völlig anders ausgefallen. 😥

      • Avatar
        heidi heidegger am

        @Luxi 26. Oktober 2019 15:35, da ist watt dran wohl..hinterher bisse schlauer und hoffentlicher beim näxxn mal blauer..ämm *lach* und GGR (grüssegehenraus.an.disch) 😉

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      Da wirst du wohl noch etliche Jahrzehnte warten müssen.

      lt. US-Doktrin weren wir bis 2099 von denen besetzt bleiben und deren Geschichtsschreibung uns anhören müssen.

      Ja und dann gibts keinen mehr, der noch nach der Wahrheit fragen wird.

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        Lila Luxemburg am

        "Es wird Zeit, das man die Ereignisse in der Zeit von 1933 bis 1945 von Märchen befreit."

        Wenn Sie als Maßstab ‚die Wahrheit über den ersten Weltkrieg anlegen‘, bei dem es geschlagene EINHUNDERT Jahre gedauert hat, bis durch die beiden Hobbyhistoriker (ähnlich wie bei Schulze-Ronhof) Docherty und Macgregor (und, als deutsche Namen, auch Effenberger und Roewer) die Wahrheit ans Licht gebracht wurde, daß Großbritannien den ersten Weltkrieg geplant, organisiert UND ausgelöst hat, dann können Sie mit ‚der Wahrheit über den zweiten Weltkrieg‘ wohl so ab 2040 rechnen.

        Was aber noch ganz bestimmt nicht heißt, daß diese Wahrheit deshalb diese Wahrheit dann auch schon in den Schulbüchern stehen würde. Das dürfte noch mal locker weitere 50 Jahre dauern. Und was bis dahin dann noch von dem übrig ist, was mal ‚die Deutschen‘ waren … na ja …

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        Maas bis Memel am

        Die Polen tragen eine Mitschuld. Eine ganz große. Sie wollten Krieg und hatten nie Interesse an ein friedliches Miteinander. Sie wollen nur unser Land, unsere Städte, unser Geld und unser Tod. Und sie haben Völkermord an den Deutschen begangen.

        Und nicht nur, dass sie die Ostgebiete, die sie so sehr wollten, kulturell und wirtschaftlich völlig zerstörten, jetzt wollen die auch noch mehr deutsches Land bis zur Elbe einschließlich Lübeck haben. Aber ist ja in Ordnung. Sind ja Polen, die dürfen das. Deutsche waren ja schon immer Menschen zweiter Klasse.

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        Natürlich waren die Polen selber schuld, wenn du Honk dir mal die Mühe machen würdest in den Vertrag von Brest Litowsk rein zu schnuppern könntest du zur Erkenntnis kommen das es der Deutschen Gnade geschuldet war das es überhaupt zu einer erneuten Staatsbildung kam.Tja aber die Polen haben es halt verkackt. Wie immer! Polen halt!

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        Paul, der Echte am

        Informier Dich mal in seriösen ,sprich verifizierbaren Quellen dann kann Deine Dumheit evtl. gelindert werden

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        Der Pole war schon immer ein XXX und das seit Jahrhunderten. Er hat sich selbst zerpflückt und war gegen das römische Reich deutscher Nation von je her feindlich eingestellt. Es lag an der Unfähigkeit des polnischen Wesens wirtschaftlich selbst auf die Beine zu kommen und sich aus Neid quer zu stellen.
        Nic wenn du Pole bist will ich dir nicht zu nahe treten aber diese Nation ist keine, Ich bin selbst polnischer Abstammung und schäme mich für diese XXX.
        Lass es gut sein, deine Kommentare sind leider Gottes nur zusammengesponnen.

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        Lila Luxemburg am

        "Nic wenn du Pole bist will ich dir nicht zu nahe treten aber diese Nation ist keine, …"

        Der ist mit ziemlicher Sicherheit keiner … sonst würde er nicht zu praktisch ALLEN Themen seinen Sermon zugeben, mit denen man eine Selbstaufrichtung der Deutschen unterdrücken kann. Ich habe eher das Gefühl, daß … – es soll da eine sehr rege Truppe geben, deren Aufgabe die Beeinflussung des Meinungsklimas in relevanten Internetforen ist … und die einem sehr speziellen ‚Gebiet‘ im Nahen Osten zugeordnet wird (Hinweis: Der Libananon ist damit NICHT gemeint …) … 😥 😆

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