Erfahrungsbericht eines Soldaten: Wie die Bundeswehr zerstört wird

62

Landesverteidigung und Wehrhaftigkeit, das war gestern. In COMPACT schildert ein Soldat in der Offizierlaufbahn der Reserve wie die Bundeswehr unter Ministerin Ursula von der Leyen heruntergewirtschaftet wurde, übrig geblieben ist die Karikatur einer Armee.

Florian Zumwinkel kennt die Bundeswehr. Er weiß: Berichte über marode Zustände sind weit untertrieben. „Dass diese Armee jährlich mehrere tausend Soldaten in den Auslandseinsatz schickt, erscheint absurd, wenn an der Heimatfront so sehr gespart wird, dass nicht einmal Kernauftrag und Regelbetrieb gewährleistet sind“, schreibt er in COMPACT. (Lesen Sie hier die ganze Geschichte in der neuen COMPACT.)


compact0218stasiDen vollständigen Artikel finden Sie
im COMPACT-Magazin 02/2018

Stasi 2.0 – Die große Säuberung >

Sie wollen mehr Hintergrundwissen als der
Mainstream? COMPACT liefert Antworten!

jetzt vorbestellen | zum Abo

 


Zumwinkel schildert unglaubliche Zustände in den Waffendepots. Über einen Abstecher in eine Waffenkammer, wo unter anderem die Ausrüstung der Aufstandsbekämpfung verwahrt wird, erinnert er sich: „Sofort schlug uns beißender Schimmelgeruch in Nase und Augen: Schnell wurde klar, dass der Schimmel auch die Pistolenholster erfasst hatte, die dort langsam verrotteten.“

„Selbst die 40 Soldaten, die mehr oder minder jeden Tag oder zumindest einmal in der Woche ihren Dienst leisteten, waren nicht ausreichend ausgerüstet, um ihren eigentlichen Kernauftrag, die Landesverteidigung,
auszuführen“, führt er aus. „Es gab in unserem Waffenschrank nicht genügend G36 für alle Soldaten.“ Mindestens 8.000 der fehlenden Sturmgewehre lieferte von der Leyen an die Kurden im Nahen Osten – „Waffen, die hier im Lande ganz offensichtlich fehlen, sollte der Verteidigungsfall ausgerufen werden“.

Die Einsatzbereitschaft der Truppen infrage stellend, schreibt Zumwinkel: „Der Iwan muss sich vor dieser Armee vermutlich nicht fürchten, da das Trainingsschießen bereits nach wenigen Stunden wegen Munitionsmangels beendet werden musste und regelmäßig Busse angefordert wurden, weil die Kompanie selbst nicht genügend Fahrzeuge hatte, um alle Soldaten zu transportieren.“


Dieses Thema stammt aus dem neuen COMPACT-Magazin – ab dem 27. Januar am Kiosk. Jetzt im COMPACT-Shop.

Über den Autor

 

Bitte beachten Sie unsere Kommentarregeln. Kommentare sind nur innerhalb von 24 h nach Veröffentlichung des Artikels möglich.

Empfehlen Sie diesen Artikel