Epstein: Kann ein Toter untertauchen?

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Offizielle Darstellung: Selbstmord. Unsere Recherche in der Septemberausgabe von COMPACT: Mord. Hier kommt eine dritte Theorie.

_ von Wolfgang Eggert
Diese Woche wurde bekannt, dass der pädophile Prominentenerpresser Jeffrey Epstein nur zwei Tage vor seinem angeblichen Suizid ein Testament aufgesetzt hat.
Das Dokument, das auf den Virgin Islands eingereicht worden sei, beziffert Epsteins Vermögen auf rund 578 Millionen US-Dollar (rund 521 Millionen Euro), berichtet die „New York Post“. Begünstigte seien darin nicht aufgeführt, hieß es weiter. Der 66-jährige habe sein Vermögen einem Treuhandfonds namens „The 1953 Trust“ übertragen, bezugnehmend auf sein Geburtsjahr.
In seinem Testament habe Epstein unter anderem angegeben, Bargeld in Höhe von mehr als 56 Millionen Dollar zu besitzen, sowie Flugzeuge, Autos und Boote im Wert von gut 18 Millionen Dollar. Der Marktwert seiner Kunstsammlung müsse noch geschätzt werden. Das Testament sei laut „New York Post“ am 8. August von Epstein unterzeichnet worden.
Es dürfte ebenso kurzweilig wie interessant sein, die Verwendung dieser guten Stange Geldes weiterzuverfolgen. Irgendwer wird irgendwann das entsprechende Konto beheben. Und dann irgendwohin gehen. Die Spur mag am Ende zu keinem Geringeren als Epstein selbst führen, ein Dunkelmann, den Trumps gewesener Arbeitsminister bereits vor Jahren – damals noch als oberster Strafverfolger und Leiter der Staatsanwaltschaft Florida – dauerhaft hinter schwedische Gardinen schicken wollte, das aber nicht konnte, da der Multimillionär Protektion von ganz oben genoss. „Der ist eine Nummer zu groß für Dich“ erfuhr Acosta. Und: „Er hat Geheimdienstverbindungen“
Epstein soll einem Tweet, der VOR!(!!) der ersten medialen Suizidmeldung veröffentlicht wurde, in der Nacht des angeblichen Freitods ausgetauscht worden sein. Der Tweet stammt von einem Insider ebenjener Haftanstalt, in welcher sich das Drama abspielte, während zwei zuständige Wachen einschliefen und die Videoanlage ausfiel. Kurz zuvor war ein Mithäftling aus der Zelle entfernt und spezielle, wegen Suizidgefahr verordnete, Beobachtungsmassnahmen aufgehoben worden.
Das Fotoshooting, das die vorgeblich von der Polizei gesuchte Epstein-Komplizin Ghislaine Maxwell, Tochter eines Mossad-geführten Medien-Moguls, jüngst vor einem Burger-Laden gab, bringt die ganze Affäre schön auf den Punkt. 1. befindet sich der Imbissladen direkt auf dem Filmstudiogelände Universal City. 2. liest Maxwell ein Buch, das sich mit „dem Leben und Tod der besten CIA-Agenten“ befasst. Und 3. – wir erinnern uns an das Schicksal ihres Pädo-Kumpans Epstein, lautet der Name der Hamburger-Bude „In and Out“, was man hierzulande als „erst drin und schon wieder raus“ übersetzen könnte“- irgendwie despektierlich für die Qualität der Burger, aber passend auf die dunklen Wege des Herrn Epstein, am vermeintlichen Ende seiner „Karriere“.
Lesen Sie zu Epstein den Artikel: „Ein Toter redet nicht“ im aktuellen COMPACT-Magazin 9/2019.

 

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25 Kommentare

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    Eggerts Version scheint mir die richtige. Über viele Jahre hat Epstein ein ganzes Archiv von Fotos/Videos angelegt womit er einige hundert Personen erpressen kann, sollte ihm etwas geschehen. Dieses Material wird er an besste Kollegen verteilt haben, die dieses an die Oberfläche sickern lassen würden, sollte ihm etwas zustossen. Das war und ist seine Lebensversicherung. Die Höhe seines Vermögens ist sekundär und Vermutungen anzustellen erfolglos, denn das ist so bei Gaunern, wo die eine Hand die andere wäscht und das Geld sowieso.

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    Steinigt mich am

    Meiner Ansicht nach wird zu wenig differenziert und dadurch schwere Verbrechen – wie damals in Belgien – relativiert.

    Es ist ein Unterschied ob Kinder weggefangen, bzw. zwangsprostituiert werden, oder ob man junge Damen mit GELD und Luxus "zwingt". Teilweise generierten die frühreifen Lolitas selber Nachschub und kassierten mächtig ab. So weit mir bekannt erfreuen sich die "Opfer" heute bester Gesundheit. Morgen dann bei #metoo?
    Ist keine Reinwaschung, sondern nur in entsprechende Relation gesetzt. Wenn sich 14-16 jährige (Jungfrauen?) freiwillig darauf einlassen ist das was anderes, als wenn bsplw. mit KO Tropfen nachgeholfen wird.

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    Wolfgang Otto am

    Ueber Epsteins moeglichen Tod kann man nur spekulieren. Mir persoenlich waren da zu viele seltsame Zufaelle, welchen den moeglichen Tod von Epstein " ermoeglichten ". Seine zahlreichen Kunden aus der Oberklasse muessten eigentlich doch befuerchten, dass Epstein fuer den Fall eines fragwuerdigen Todes irgendwo eine Art " Lebensversicherung " hinterlegt hat. Dass er das nicht getan haben soll, erscheint mir etwas weltfremd. Eines ist jedoch soc sicher wie das Amen in der Kirche . . . . den grossen Knall wird es nicht geben. Ich sage dies mit der Phrase eines seiner Kundeen : ich geben Ihnen mein Ehrenwort . . . .

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    Der Gute wird möglicherweise nur im "Zeugenschuttprogramm"
    Einfach mal den Namen wechseln wie ein Ron Sommer.

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      Freundin der Natur am

      Ach, Herr Schmidt, Sie wollen "prüfbare Fakten"?
      Finde ich niedlich.
      Hinterließen Geheimdienste "überprüfbare Fakten", dann wären sie ja keine Geheimdienste mehr, sondern nur noch Dienste.
      Alles, was wir haben sind viele Merkwürdigkeiten.
      Aber das macht Sie ja nicht stutzig, denn es ist bestimmt alles so, wie es uns erzählt wird, nicht wahr?

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    VIDEO: Protestors in Hong Kong are cutting down facial recognition towers
    https://twitter.com/Jordan_Sather_/status/1165327628825284610

    ich hätte mal gerne die position von compact in dem fall erfahren. ihr drückt euch davor.

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      Schätzchen, diese Totalüberwachung ist doch genau das was die Selbstauserwählten Soros Scheinlinke wollen.

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        schätzchen, hast keine ahung, aber davon reichlich. mal bei konstantin von notz oder markus beckedahl (beide grüne) zum thema überwachung nachfragen. dann biste schlauer. was weißt du schon von linker politik? nada, rien, zero, null.

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    Interessant Herr Eggert und ich glaube Sie sind ganz nahe an der Wahrheit. Man muesste mal die Fluege nach Seoul unter die Lupe nehmen, denn dort gibt es die besten Schoenheitschirurgen der Welt.

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      Das nützt nichts. Der fliegt nicht direkt. Weil, der ist schlau und der genießt Protection von Leuten die die Hosen gestrichen voll haben.

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    Bitte lesen. am

    .mzwnews.com/geschichte/zum-80-jahrestag-des-angriffs-auf-scapa-flow/

    In wenigen Wochen, am 14. Oktober, jährt sich zum 80. Mal das größte Bravourstück der Seekriegsgeschichte, der Angriff von U 47 unter dem legendären Kommandanten Günther Prien auf die britische Marinefestung Scapa Flow. Alle Kriegsmarinen der Welt lehren und analysieren dieses einmalig kühne, dieses navigatorisch fast unbegreifliche und bis heute an seemännischer Fähigkeit unübertroffene Unternehmen.

    Der legendäre Angriff von U 47 auf die als uneindringbar geltende britische Marinebasis Scapa Flow in der Nacht vom 13. auf 14. Oktober 1939 endete mit der Versenkung des britischen Schlachtschiffs Royal Oak, dem Symbol der als unbezwingbar geltenden britischen Seemacht. Die Vorstellung eines Angriffs auf Scapa Flow galt sowohl unter den meisten deutschen Strategen wie auch unter allen britischen Seekriegsspezialisten als aussichtslos, die Erfolgsaussichten wurden mit NULL bewertet. Die kriegspsychologische Bedeutung wie auch die Art und Weise der Durchführung dieses Marinekunststücks ist deshalb als beispiellos in die Seekriegsgeschichte eingegangen.

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    Der ist bestimmt nicht Tod, es wurde nur alles inszeniert von seinen Zionistenkumpels !
    Ein Toter sollte eigentlich ziemlich Blass aussehen, aber er hatte eine gesunde Hautfärbung gehabt als er auf der Trage war, falls er es überhaupt war.
    Die Ohren und die Nase passen absolut nicht, das war ein Schauspieler den die da raus getragen haben !
    Das ist keine Verschwörungstheorie, sondern einfach nur Objektivität.
    😉

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    DerSchnitter_Maxx am

    Totgesagte … leben halt länger … und pedophile, einflussreiche, Freunde und Gesichts-Chirugen, machens bestimmt möglich … because Money doesn’t matter 😉

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    Peter Aschbacher am

    Eine interessante Hypothese. Die wichtigere Frage in diesem Zusammenhang ist aber wohl, WOHER Epstein sein Geld hatte. Die Antwort auf diese Frage könnte auch die Antwort auf die Frage liefern, ob Epstein ermordet oder sein Tod inszeniert wurde. Die Suche nach der Antwort könnte bei Ghislaine Maxwell beginnen, die nach dem mysteriösen Tod ihres Vaters Robert Maxwell, einem israelischen Gangster und britischen Medien-Zampano einen "Sugar-Daddy" benötigte und ihn in Jeffrey Epstein fand. Ghislaine ist aber derzeit wie vom Erdboden verschwunden …

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    Wenn sich zwei Thesen streiten, freut sich eine dritte.

    Was auffällt ist, dass über den Tod gestritten wird.
    Das seine Anwälte Selbstmord bestreiten.
    Das es kein auth. Leichenbild gibt (als Leak).

    Deshalb vermute ich seit längerem, dass beide Todesursachen zur Diskussion freigegeben sind, damit eine dritte nicht mehr ins Blickfeld kommt. Und untertauchen auf einer Insel oder wo auch immer, das dürfte zB. für Chefblackmailer Epstein und die ihn womöglich deckende Elite (die von ganz oben) weder Novum noch unmöglich sein.

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    heidi heidegger am

    *spooky* ist das Ganze (im Eggert-Report)..yo, lieber Eggert, erinnerst Du die dt. Sync in THE BIG LEBOWSKI ? – "ooch, nur rein und raus (just in änd out)" sagt einer der zwei Killer zu einem Freudenmädchen bei der nackichen Begegnung auf deren Frage: " Na, seid ihr zwei für länger in der Stadt, häh?" LOL

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      heidi heidegger am

      FARGO (natürlich)!! -> war im falschen Coen. Bros. Film aber im richtigen Forum! 😉

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    Verrückt! Das es solche "privaten " Vermögen gibt und geben darf ist der eigentliche Skandal und schlägt jedes andere Thema aus dem Feld.

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      Archangela Gabriele am

      Was wäre die Alternative?
      Volkseigentum?

      Wer sollte die Macht haben, Jedermann zu enteignen und wie sollte verhindert werden, dass Derjenige oder Diejenigen ihre Macht missbrauchen?

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      Alla Makakka am

      Im Sozialismuss nennt sich das "Volkseigentum". Frag mal bei den Linken nach, wohin die 24 Mrd. DM (Parteivermögen?) verschwunden sind. So weit ich weiß wurde das von den Arbeitern und Bauern nicht versoffen und verhurt, oder gar in Bananenfonds angelegt.

      DIR wünsche ich den Sozialismus von ganzem Herzen!

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      Hansherbert32 am

      Das ist noch ein geringes Vermögen, in den Kreisen viele sehr viel mehr.
      Das ist zwar ein Skandal, aber unser System wurde so aufgebaut, das weiß man auch nicht erst seit heute.
      Nichtsdestotrotz finde ich Menschen und Kinderhandel bzw. Prostitution und Misshandlung um einiges schlimmer.
      Dazu kommt, dass diese Mädchen auch als Honeypot genutzt wurde. Welche Auswirkungen das also im gesamten hat, wird sehr schwer aufzuklären sein und ist wahrscheinlich kaum vorstellbar.
      Politiker und Stars vieler Länder waren so lenkbar.

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