Englands Banken gewinnen durch Brexit

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Nach dem Brexit hört die Kriecherpresse nicht auf, Englands Untergang zu heraufzubeschwören. Gab es einen verregneten Tag in Großbritannien, war auf jeden Fall der Brexit schuld. Und was noch alles kommen sollte!

_von V. Berger

Zwischen Hass und verlogenem Mitgefühl zählten Systemjournalisten auf: Der Brexit beinhalte für Großbritanien nahezu 44 Milliarden Euro an verlorenen Einnahmen und 11 Milliarden Euro weniger Steuereinnahmen. Hinzu kämen noch der Verlust von 70.000 Arbeitsplätzen. Gestützt wurde das auf eine Studie, die im Auftrag des Banken-Lobbyverbandes „TheCityUK“ angefertigt wurde.

Jetzt aber gibt es eine Studie der Pro-Brexit-Organisation „Leave Means Leave“ –  und die kommt zu völlig anderen Ergebnissen: Danach könnten die Banken bis zu ca. 13,3 Euro pro Jahr einsparen! Denn seit dem Austritt unterliegen die britischen Finanzhäuser nicht mehr den EU-Regularien. Auch müssten sie den „Überlebenskampf der Eurozone“ nicht mit austragen. Ein Vorsitzender der Organisation, Rice Tice, erklärt: „Großbritannien hat eine sehr profitable und vielversprechende Zukunft außerhalb der EU vor sich. Indem die unnötige Regulierung abgelegt und die Rechtsprechung wieder nach Großbritannien gebracht wird, eröffnet sich ein ganzer Korb von Chancen.“ (1)

Mehr noch: Die Organisation ist sich sicher, dass europäische Banken bald in größerer Zahl nach London ziehen würden, um dort am „tiefsten, liquidesten Kapitalmarkt“ der Region teilzuhaben.

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(1) http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/11/01/studie-britische-banken-werden-milliarden-durch-eu-austritt-sparen/

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