Elsässers Rede bei Legida in Leipzig am 21. Januar

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Gegen islamistischen Terror und Parallelgesellschaften, für die deutsche Souveränität, Ami go home! Rede des COMPACT-Chefredakteurs

 

Lasst Euch von den Systemmedien nichts Falsches erzählen: Legida war gestern mit 15.000 Teilnehmern ein großer Erfolg – praktisch eine Verdreifachung der Teilnehmerzahlen der Vorwoche. Über 5.000 weitere kamen nicht durch, weil das Einsatzkonzept der Polizei, für das die politische Führung verantwortlich ist!, sie direkt in die Blockaden der gewalttätigen Antifa laufen ließ… Legida kommt wieder! Wir werden noch mehr sein!

Es folgt meine Rede von gestern Abend in der Manuskriptfassung; der gesprochene Wortlaut wich leicht davon ab; den Komplettmitschnitt der Rede auf Video könnt Ihr hier ansehen.)

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Mein Name ist Jürgen Elsässer und meine Zielgruppe ist das Volk. Ihr seid das Volk, und gerade das Volk in Leipzig hat 1989 gezeigt, wo der Hammer hängt.

Zum Volk gehören auch die Polizisten, die hier und heute das Demonstrationsrecht tapfer verteidigen. Die Polizisten sind die Söhne und Töchter des Volkes, und ich bin sicher, sie hätten das Demonstrationsrecht auch am Montag in Dresden verteidigt, wenn sie nicht von Frau Merkel, Herrn Tillich und Frau Orosz daran gehindert worden wären. Es ist doch der Hohn: Zuerst sagen unsere Regierenden, Pegida übertreibt die Gefahr durch die Islamisten – und jetzt wurde, mit Verweis auf die Terrorgefahr durch die Islamisten, die Pegida-Demo in Dresden verboten. Die Freiheitsrechte der Deutschen gegen islamistische Drohungen zu verteidigen, anstatt feige zu kapitulieren, das wäre Ihre Aufgabe, Frau Merkel und Herr Tillich! Warum wird jeder Auftritt von Obama in Deutschland gegen Terroranschläge geschützt – aber wenn 40.000 und mehr Dresdner demonstrieren wollen, zwingt man sie zur Absage? Sind 40.000 Pegida-Demonstranten in Dresden, die unser Volk bewahren wollen, für die Bundesregierung weniger schützenswert als der amerikanische Präsident, der unser Volk und auch die Kanzlerin selbst abhört und kontrolliert? Frau Merkel, besinnen Sie sich: Wir sind das Volk!

Ich begrüße auch die Gegendemonstranten. Auch ihr Versammlungsrecht ist ein demokratisches Recht. Aber ich bitte Euch Gegendemonstranten einen Augenblick zu überlegen: Der islamistische Terror in Paris hat sich gegen eine linke Zeitung gerichtet, gegen die Redaktion von Charlie Hebdo. Das heißt, Ihr Gegendemonstranten irrt Euch, wenn Ihr denkt, dass Ihr von Pegida bedroht werdet. Vielmehr solltet Ihr Euch uns anschließen, damit wir gemeinsam gegen den islamistischen Terror vorgehen, der unterschiedslos alle mundtot oder ganz tot machen will, egal ob links oder mitte oder rechts. Vor allem bitte ich die Gegendemonstranten, sich endlich von den Gewalttätern in ihren Reihen zu distanzieren. Diese Kriminellen haben vorletzte Woche das Polizeirevier in Connewitz verwüstet, und letzten Donnerstag ihren Protest gegen Pegida mit 600 Vermummten in einer Schneise der Gewalt durch die ganze Südvorstadt gezogen. Warum nahm die Polizei die Tatverdächtigen, die bei dieser Randale festgenommen wurden, nicht in Sicherheitsheitsverwahrung, damit sie heute Abend nicht wieder ihren Hass ausleben – gegen uns friedliche Demonstranten wie gegen die Polizei? Ich gestehe Ihnen, mein Herz schlug immer links und tut es immer noch. Aber von dieser antifaschistisch kostümierten Szene in Connewitz trennt mich ein Abgrund – das sind für mich nichts anderes als rotlackierte Faschisten!

Was mich besonders empört: Michel Friedman hat in „Hart aber Fair“ unsere Kritik an der Lügenpresse, die begründet ist, in einem Atemzug genannt mit dem Terroranschlag gegen Charlie Hebdo. Dasselbe hat der FAZ-Herausgeber Berthold Kohler getan, dasselbe hat der Bundesverband deutscher Zeitungsverleger getan. Herr Friedmann, Herr Kohler, die Damen und Herren Zeitungsverleger: Schämt Euch! Wer unseren friedlichen Protest und unsere durchaus begründete Kritik an den Lügen der Staatsmedien in einem Atemzug nennt mit Terroranschlägen, verhöhnt die Toten von Paris und spuckt auf ihre Gräber!

Noch schlimmer hat es der türkische Premier Davutoglu getrieben, als er nach den Pariser Anschlägen in Berlin unter anderem vor seinen Landsleuten auftrat. „Türkischer Premier vergleicht Pegida mit IS“, hieß es anschließend in der FAZ. Im Falle von Davutoglu ist es nicht empörend, wenn ein ausländischer Regierungschef nach Deutschland kommt und friedliche deutsche Demonstranten beleidigt, ohne dass ihm ein deutscher Politiker widerspricht. Mit Davutoglu spricht auch ein Typ, der selbst für den islamistischen Terror von ISIS und Al Qaida mitverantwortlich ist. Er und sein Parteispezl Erdogan, mittlerweile Präsident, haben ISIS und Al Qaida in Syrien in den letzten Jahren mit Waffen versorgt und Dschihadisten an die Fronten geschleust, das ist erwiesen. Das Gleichheitszeichen, das der türkische Premier zwischen ISIS und Pegida macht, gehört zwischen ISIS und der türkischen Regierung. Premier Daivutoglu und Präsident Erdogan – hören Sie endlich auf, islamistische Terroristen in Syrien und dem Irak zu unterstützen und dadurch auch unser Leben in Gefahr zu bringen. Sie sind die Brandstifter, nicht wir friedlichen Demonstranten.

Zu den ungebetenen Ratgebern gehört auch der bereits erwähnte Obama. Er empfahl den Europäern nach den Bluttaten in Paris, „nicht nur mit dem Hammer“ gegen Islamisten vorzugehen, sondern die Muslime „besser zu integrieren“. Hallo, Herr Obama? Das sagen ausgerechnet Sie?? Das ist doch der Hohn! Kein anderer geht mehr „mit dem Hammer“ gegen Islamisten vor als Sie, und bei Ihren völkerrechtswidrigen Drohnenangriffen auf muslimische Länder haben Sie Tausende unschuldige Frauen und Kinder gekillt. Und gleichzeitig arbeiten Sie, Ihre Geheimdienste und Ihre Armee auf das innigste mit ausgerechnet den schlimmsten Islamisten zusammen: Die Verwüstung Lybiens war ein Gemeinschaftswerk von Al Qaida und US Army, und die Zerstörung Syriens ein Joint Venture aus ISIS und CIA. Und jetzt bedroht dieses Joint Venture Europa. Deswegen sage ich zu Obama: Sie sind der letzte, der uns Europäern Ratschläge für den Umgang mit islamistischem Terror zu geben hat, denn Sie sind für diesen Terror mitverantwortlich! Lassen Sie uns in Ruhe, ziehen Sie endlich Ihre Truppen aus Deutschland ab – Ami go home!

Wenn wir Deutschen unsere Angelegenheiten in Ordnung bringen wollen, müssen wir uns an der Schweiz orientieren. Wir müssen endlich ein souveräner und neutraler Staat wie die Schweiz werden, und dazu brauchen wir das Recht auf Volksentscheid, endlich auch auf Bundesebene. Wir wollen, wie die Schweizer 2009, demokratisch über ein Minarettverbot abstimmen! Wir wollen, wie die Schweizer 2014, über einen Stopp der Masseneinwanderung abstimmen! Das ist Demokratie, da müssen wir hin – und Washington und Brüssel und Ankara und Tel Aviv haben nicht das Recht, uns die Demokratie zu verbieten.

Ganz wichtig noch: Wir sind keine Ausländerfeinde und keine Asylfeinde. Wir wissen, dass die große Mehrheit der Zuwanderer anständige und fleißige Mitbürger sind. Und ein Deutscher mit Migrationshintergrund wie Xavier Naidoo, der immer wieder für die deutsche Souveränität eintritt, ist mir hundertmal lieber als eine Biodeutsche wie die linke Landtagsabgeordnete Jule Nagel, die jeden Tag gegen ihr eigenes Land und ihr eigenes Volk hetzt.

Die Flüchtlinge, die aus dem Irak und Syrien vor dem Terror des Islamischen Staates fliehen, müssen in Deutschland eine gute und sichere Aufnahme finden. Liebe Syrer, Kurden und Iraker – lasst Euch nicht gegen Pegida aufhetzen, sondern schließt Euch Pegida an! Wir kämpfen dafür, dass der Terror von IS, der Euch zur Flucht aus Eurer Heimat zwang, nicht auch noch hierher kommt.

In diesem Sinne:
Patrioten aller Länder und Religionen, vereinigt Euch! Für die Verteidigung Deutschlands, für die deutsche Souveränität, für ein Europa der Vaterländer von Lissabon bis Wladiwostok! Mit Mut voran, mit dem Mut zur Wahrheit gegen die Lügen des Systems! Wir sind das Volk! Wir kommen wieder!

 

Über den Autor

Jürgen Elsässer

Jürgen Elsässer, Jahrgang 1957, arbeitete seit Mitte der neunziger Jahre vorwiegend für linke Medien wie Junge Welt, Konkret, Freitag, Neues Deutschland. Nachdem dort das Meinungsklima immer restriktiver wurde, ging er unabhängige Wege. Heute ist er Chefredakteur von COMPACT-Magazin. Alle Onlineartikel des Autors

 

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