Video: Elsässer zur Geschichtsdebatte in der AfD und zum Versailler Vertrag

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Referat zum 100. Jahrestag des Versailler Vertrages.

Volles Haus am vergangenen Freitag bei COMPACT-Live in Magdeburg. Vorgestellt wurde COMPACT-Geschichte Nr. 5 „Versailler Vertrag – Der Pakt, der Hitler an die Macht brachte“.

Meine Thesen:

* Die AfD hat die Geschichtsdebatte mit Höcke und Gauland gut angefangen, weicht jetzt leider aber ängstlich zurück.

* Die skandalösen Ausschlussverfahren gegen die Abgeordneten Jessica Bießmann und Doris von Sayn-Wittgenstein stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Ängstlichkeit in historischen Fragen.

* Die Debatte um den Versailler Vertrag wird anlässlich seines 100. Jubiläums eine gute Gelegenheit sein, die antideutsche Politik der Westmächte und die antideutsche „Vergangenheitsbewältigung“ vorzuführen.

* Die Siegermächte haben nach 1918 dem deutschen Volk alle moderaten Auswege aus der Überlebenskrise versperrt und die NSDAP aus geostrategischen Gründen stark gemacht, um ein deutsch-russisches Bündnis zu vereiteln.

Alles Nähere im Video – und in COMPACT-Geschichte „Versailler Vertrag – Der Pakt, der Hitler an die Macht brachte“.  Hier das Einzelheft bestellen – oder gleich COMPACT-Geschichte abonnieren, da sparen Sie die Versandkosten.

Hier das Inhaltsverzeichnis von COMPACT-Geschichte „Versailler Vertrag“:

Unannehmbar!

«Weg mit diesem Mordplan!»
_ von Philipp Scheidemann, SPD
Vollständiger Redetext des Reichsministerpräsidenten.

 

Vor dem Sturm

Europa vor dem Krieg
_ von John Maynard Keynes
An der Schwelle zum 20. Jahrhundert genossen die meisten Menschen in Europa und Amerika einen Wohlstand wie nie zuvor.

 

Die Konferenz

Die Verheißung des Friedens
_ von John Maynard Keynes
Stolz und Vorurteil: Die Arroganz der Sieger gegenüber den Besiegten.

Falsche Versprechungen
_ von John Maynard Keynes
Deutschland verließ sich auf die Zusagen des amerikanischen Präsidenten.

 

Der große Raubzug

Demagogie der Wiedergutmachung
_ von John Maynard Keynes
Der englische Premier entdeckte die Ausplünderung Deutschlands als Wahlkampfschlager.

Die Verelendung Europas
_ von John Maynard Keynes
In Deutschland und Österreich starben die Menschen an Unterernährung.

Lob und Tadel für Keynes
_ Dokumente
Kann man einem britischen Finanzmann trauen?

 

Von Versailles zu Hitler

Aufstieg aus dem Nichts
_ von Karel Meissner
Das Thema Versailles stand im Fokus der nationalsozialistischen Agitation.

Der Traum der hundert Stunden
_ von Guido Giacomo Preparata
Der Kapp-Putsch von 1920 hätte die Fesseln von Versailles sprengen können.

Wall Street und die Nazis
_ von Jürgen Elsässer
Der Diktatfrieden schuf die ökonomischen Bedingungen, um den Hitlerismus heranzuzüchten.

COMPACT-Geschichte „Versailler Vertrag – Der Pakt, der Hitler an die Macht brachte“.: Hier das Einzelheft bestellen – oder gleich COMPACT-Geschichte abonnieren, da sparen Sie die Versandkosten.

Über den Autor

Jürgen Elsässer

Jürgen Elsässer, Jahrgang 1957, arbeitete seit Mitte der neunziger Jahre vorwiegend für linke Medien wie Junge Welt, Konkret, Freitag, Neues Deutschland. Nachdem dort das Meinungsklima immer restriktiver wurde, ging er unabhängige Wege. Heute ist er Chefredakteur von COMPACT-Magazin. Alle Onlineartikel des Autors

34 Kommentare

  1. Lila Luxemburg am

    Teil 3

    Wenn man dieses Bild sieht … und dann den Vergleich mit Versailles zieht … müßte man einem Volk, das tatsächlich ein Volk ist, nichts mehr weiter erklären. Einem Volk allerdings, das schon länger KEIN Volk mehr ist, sondern eine durch fremdbestimte Rituale zusammengehaltene Konsumgemeinschaft, muß man auch nichts weiter erklären – es ist ohnehin nicht (mehr) in der Lage irgendetwas, das Wert wäre begriffen zu werden, zu begreifen. Geschweige denn, daß es sich dafür interessieren würde.

  2. Lila Luxemburg am

    Teil 2

    Dass Versailles wohl kaum allein stand, sondern natürlich auch das wirtschaftliche Chaos und Elend erst der Hyperinflation und danach – grade mal 6 Jahre später – die, natürlich bewußt ausgelöste, Weltwirtschaftskrise – und schließlich die allgemeine politische Hoffnungslosigkeit nach der Erfahrung von 12 Jahren Weimarer Dauerkrise mit gegenseitiger politischer Dauerzerfleischung, ihre Rolle dabei spielten, daß die Nationalsozialisten an die Macht kommen konnten, können Leute wie Sie natürlich auch nicht nachvollziehen.

    Für alle anderen aber als kleinen Hinweis auf die Fallhöhe zwischen den Gepflogenheiten von vor Versailles und zu Versailles: In der Ausgabe Dezember 2018 des militärgeschichtlichen Magazins ‚Clausewitz‘ findet sich auf Seite 37 oben ein Bild, das die Übergabe der Stadt Metz an die siegreichen preußisch-deutschen Truppen illustriert – darunter steht zu lesen:

    "DES EINEN FREUD, DES ANDEREN LEID: Am 29 Oktober übergibt Bazaine (von rechts kommend) Metz an Prinz Friedrich (in der Bildmitte, seinem Gegner salutierend). Im Hintergrund rechts marschieren französische Soldaten in die Gefangenschaft."

  3. Die Parteien sind ein Problem, denn sie dienen systemgemäß dazu, dass sich darin Bürger aufarbeiten und dann aus Frust jedes gesamtgemeinschaftliche Wirken hinschmeißen, so dass nur die willfährigen Abkassierer (komödienreifes Beispiel: Frauke Petry) übrigbleiben. Die Bürger wählen ein Parteiprogramm, aber die Gewählten entscheiden nach auf GG-Befehl nur nach ihrem "Gewissen".

    Wer etwas bewirken will, sammelt am besten viele Anhänger und spricht alle Volksvertreter und Minister an, wie es der ADAC, der Bund Naturschutz, der Tierschutzverein oder die Genossenschaftsvereinigungen mit sehr großen Erfolgen tun. COMPACT möge sich wie ein einflussreicher Verein als wirkfähige, unabhängige und sich selbst tragende Sammlungsbewegung verstehen!

    Weil die Wirtschaft die grundlegende Lebensquelle ist, ist sie von Natur aus mächtiger als das dürre Paragraphenbasteln in Parlamenten. Wer gute, starke Demokratie will, möge Genossenschaften gründen oder sich an Genossenschaften beteiligen. Darüber hinaus sollten Deutsche deutsche Aktien halten, damit die Gewinne nicht ins Ausland fließen und Fremdmanagement vermieden wird.

  4. Hitler wurde von den angloamerikanischen Banken an die Macht finanziert um die Sowjetunion anzugreifen.

    Ziel: Ausschaltung und Zerstörung Deutschlands und Zerstörung Russlands durch gegenseitigen ausbluten.

    Ohne Bank für internationale Zahlungsverkehr (BIZ) kein Hitler und kein Weltkrieg.

    Ohne Vatikan, dh. Ohne die Stimmen der Zentrums Partei (Konkordat siehe Deschner „Die Politik der Päpste“) hätte die Machtergreifung gestoppt werden können.

    „Wer hat Hitler gezwungen die Sowjetunion anzugreifen“
    Starikow

    Wichtige Lektüre.
    .

  5. Jürg Rückert am

    Nur die Sieger haben die gute Moral. Alles andere wäre Geschichtsrevisionismus, ein schlimmes Vergehen. Die Deutschen versichern sich ängstlich bis heute ihres Geschichts-Submissivmusses.
    "Verbieten verboten" krakeelten die 68iger. Heute: verbieten geboten! Unsere politischen Straßen weisen einen Schilderwald an Verboten auf, den ansonsten noch keine Verkehrs-Bürokratie geschafft hat.

  6. Bernd Nowack am

    Eine Frage an Jürgen Elsässer!

    Sollten Sie nicht in die AfD eintreten? Und dann mindestens für einen Landtag kandidieren, um die vernünftigen Kräfte in der AfD zu stärken. Die trüben System-Tassen in der AfD fahren die AfD an die Wand und sie entledigen sich immer mehr der wirklichen Oppositionskräfte. Mit einem Mandat versehen, ließe es sich doch noch besser Politik machen, als nur mit "Compact"!

    Meine Stimme hätten Sie, wohingegen ich den meisten AfD-Politikern meine Stimme nicht geben würde (Ausnahmen: Höcke, Poggenburg, Tillschneider)

  7. Michael Theren am

    wenn man sich den auf der ganzen Welt (bei uns natürlich Besonderen) gewaltigen Aufwand betrachtet, den der Feind seit 104 Jahren tagtäglich betreibt um seine Lügen aufrecht zu erhalten, begreifen wir, was der Schlüssel seiner Herrschaft ist; das Reich der Lüge (und der Verschleierung des Bankensystems).

    Und zumindest da hat die Bibel recht – Die Wahrheit macht frei (aber einsam und arm, aber das mag sich ändern, wenn genügend erwachen)

    • @M.T.:Was heißt "zumindest da"? Immer! (Zu gestern: Würden Sie sich für folgendes Experiment zur Verfügung stellen? :Ich packe Sie an den Beinen und schleudere Sie so lange im Kreis bis sie ohnmächtig werden.Nach Wiederbelebung sagen Sie mir,ob der Vorgang doch eher grausam war oder angenehm. Hammer auf den Kopf können wir leider nicht testen,da es mit der Wiederbelebung wahrscheinlich nichts wird. Es gibt auch im Schlachthof keine wirklich schmerzfreie Betäubung,fragen Sie einen Tierarzt. Tatsächlich stirbt erlegtes Wild leichter als Schlachttiere, aber schmerzfrei auch nur beiTreffern ins Hirn,Halswirbelsäule und wenn die großen Gefäße vom Herz abgeschossen werden,alles schwierige Schüsse. Mehr Wild essen ist auf jeden Fall gut,dann steigen die Preise für Wildpret.

      • P.S.: Hühnern schlägt man am besten mit einem handlichen Beil schnell den Kopf,da merken sie nicht, daß sie sterben. Was glauben denn Sie und die anderen Schächtungs-Hysteriker,wie lange ein Warmblüter bei Bewußtsein bleibt,wenn beide Halsschlagadern durchtrennt sind? Wenige Sekunden!

  8. DerSchnitter_Maxx am

    Letztendlich, wird die Wahrheit obsiegen … eher später als früher, aber besser spät und überhaupt … als niemals !

    "Mit Greuelpropaganda haben wir den Krieg gewonnen. Und nun fangen wir erst richtig damit an! Wir werden diese Greuelpropaganda fortsetzen, wir werden sie steigern, bis niemand mehr ein gutes Wort von den Deutschen annehmen wird, bis alles zerstört sein wird, was sie etwa in anderen Ländern noch an Sympathien gehabt haben, und diese selber so durcheinander geraten sein werden, daß sie nicht mehr wissen, was sie tun. Wenn das erreicht ist, wenn sie beginnen, ihr eigenes Nest zu beschmutzen, und das nicht etwa zähneknirschend, sondern in eilfertiger Bereitschaft, den Siegern gefällig zu sein, dann erst ist der Sieg vollständig. Endgültig ist er nie. Die Umerziehung (Reeducation) bedarf sorgfältiger, unentwegter Pflege wie Englischer Rasen. Nur ein Augenblick der Nachlässigkeit und das Unkraut bricht durch, jenes unausrottbare Unkraut der geschichtlichen Wahrheit."(Sefton Delmer nach der Kapitulation 1945 zu dem deutschen Völkerrechtler Prof. Grimm)

    Dieses UN-ausrottbare Unkraut, wuchert ganz woanders … und es hat nie aufgehört, bis zum heutigen Tage, sein Unwesen über-wuchernd -weiter- zu verbreiten ,,,

    • Genau dieses Zitat wollte ich eben auch wieder einmal in Erinnerung rufen! Es wird immer schlimmer mit Wegducken, um Gotteswillen nichts "unbotmäßiges" sagen, denken – na ja, vielleicht, aber dann geheim … Die Gehirngewaschenen in den drei westlichen Besatzungszonen haben ihre in Jahrzehnten eingebläute "reeducation" total verinnerlicht. Es ist offenbar nichts mehr zu machen. Der Gesinnungsterror und die Verwirklichung des Ziels das Bewußtsein des deutschen Volkes für seine Geschichte zu vernichten ist de facto erreicht. Und nicht nur das – siehe Morgenthau, Hooton, Kaufmann.

    • Ein Spinner,der Delmer. Kriege gewinnt man nicht durch Propaganda,ist reine Verschwendung von Geld und Zeit.

  9. Lila Luxemburg am

    Teil 3

    Mir jedenfalls, als schlichtem Internet-Konsument ist das was ich jahrzehntelang für den Holocaust hielt (seit ich Mitte der siebziger Jahre in der Schule darüber ‚aufgeklärt‘ wurde) in den letzten Jahren schlicht und einfach … abhanden gekommen. Ich weiß nicht mehr, was genau ich mir darunter jetzt vorzustellen habe. Davon abgesehen fühle ich mich nachgeborenes Opfer perfider Desinformationsstrategien zur Durchsetzung ganz banal egoistischer politischer Machtinteressen der ‚Sieger der Weltgeschichte‘ (= alle, außer den Deutschen), die mir jahrzehntelang eine Schuld aufgebürdet haben, von der ich heute nicht mehr weiß, worin sie eigentlich genau besteht. Vielleicht wäre es mal eine lohnenswerte Aufgabe für ihr Magazin, GENAU und BELASTBAR darzustellen, was man diesbezüglich, beispielsweise aufgrund forensischer Beweise, tatsächlich nachweisen kann – und was nicht nicht … um zu wissen, was man eigentlich heute glauben kann – und was nicht.

    • Deutschösterreicher aus dem Wienerwald am

      Liebe Lila Luxemburg!
      Sehr schön zusammengefasst und , hinsichtlich Ihrer persönlichen Entwicklung, praktisch genau wie bei mir gelaufen. Trotzdem: wer heute für die Zukunft wirken will, sollte sich aus taktischen Gründen von diesem Thema in der Öffentlichkeit fernhalten. Jürgen Elsässers Ausführungen sind ausgesprochen geschickt und meiner Meinung nach unangreifbar. Unser Volk braucht die Haverbecks und die Elsässers, bis wir stark genug sind, über alle Themen frei sprechen, forschen und lehren zu dürfen. Ich hörte neulich eine Diskussion nach der IB-Demo gegen den Migrationspakt in Wien zwischen zwei Damen. Die eine kam mit Ihren Argumenten, die zweite war empört, daß dieses wichtige Anliegen von solch verbohrten Hxxxxxxxxleugnern mißbraucht würde. Resultat: Streit unter Patriotinnen. Nicht notwendig. Jeden dort abholen, wo er steht. Wahrheit in kleinen Dosen verabreichen, zuviel auf einmal hält niemand aus. Freuen Sie sich, daß Herr Elsässer kein Antideutscher mehr ist und viel für die patriotische Sache bewirkt. Liebe Grüße aus Österreich!

  10. Lila Luxemburg am

    Teil 2

    Und wieder zwanzig Jahre später gibt es dann plötzlich das Internet als Aufklärungsmedium für Jedermann … und da taucht plötzlich ein Clip einer Wochenschau von 1947 auf, in dem vom Auschwitz-Prozeß in … Krakau glaube ich, berichtet wird. Und da ist plötzlich die Rede von ANNÄHERND 300.000 Opfern (wieviele davon Juden (also die ‚erster-Klasse-Opfer‘, während der ‚Rest‘ eben … nun ja, Holzklasse ist) wird meiner Erinnerung nach nicht erwähnt).

    Und dann erfahre ich irgendwann – natürlich auch über das Internet – von einem französischen ‚Holocaust-Leugner‘, der fragt, wo denn eigentlich ein FORENSISCHER BEWEIS für all die Millionen (durch Gas) ermordeten Juden ist? Und nachdem er wohl einen fünfstelligen Geldbetrag demjenigen ausgelobt hat, der ihm diesen forensischen Beweis bringt, er aber wohl bis heute trotzdem keinen solchen erhalten hat, finde ich es nicht unbotmäßig einmal zu fragen, was denn nun eigentlich dieser Holocaust ist/war, den ‚wir selbstverständlich NICHT leugnen‘?

    • Fragen sind nicht erlaubt, denn es muß offenkundig die Wahrheit sein, denn sonst wäre die ja nicht durch die §§130 säuberlich auf alle Ewigkeit festgezurrt, oder?

  11. Es gibt wohl kaum Publizisten mit Breitenwirkung,
    die sich so sehr gegen diejenigen zur Wehr setzen,
    die Deutschland vernichten wollen
    oder bereits für vernichtet erklären.

    Hitler selbst war bis Versailles höchstens geringfügig Antisemit.

    Auffällig auch, dass von den Nürnberger Hauptangeklagten
    ausgerechnet Hjalmar Schacht davonkam.

    Als Deutscher, d.h. *Nazi*, ausgerechnet mit dem *Judas*-Stigma zu überleben,
    ist eine heilsgeschichtliche Bürde,
    die zu tragen nicht viele Ausgewählte imstande sein werden.

    Deutschland stirbt nicht.

  12. Lila Luxemburg am

    Teil 1

    Verzeihung, Herr Elsässer, aber … ich störe mich in der Tat daran, daß Sie Begriffe wie ‚Holocaustleugnung‘ und ‚Leugnung deutscher Kriegsverbrechen‘ in ihrem Vortrag ebenfalls in einer Art und Weise verwenden, die ich zumindest auch als ‚vorbeugende Unterwerfung‘ (um den ‚mainstream‘ nicht (unnötig) zu reizen) empfinde.

    Ich entsinne mich beispielsweise eines ‚Internationalen Frühschoppens‘ (das war diese Sendung, in der Gastgeber und Gäste rauchten wie die Schlote und auch gerne mal mehr als ein oder zwei Glas Wein von den Dschurnalisten verkostet wurde…) so etwa Mitte der achtziger Jahre, in der ein (damals junger) Rafael Seligmann, als es seitens der anwesenden Dschurnalisten mal wieder um die Frage der ‚6 Millionen‘ ging, gönnerhaft meinte, daß ‚wir uns jetzt doch nicht um die Frage streiten sollten, ob es denn nun 5.999.000 oder 5.999.050 oder … gewesen seien‘. Und dabei hatte er so ein … ‚feines Lächeln‘ um die Lippen…

    Ja, und 6 oder 7 Jahre später wird im ehemaligen KZ Auschwitz das Schild ausgewechselt, das bis dahin der Welt verkündete, daß dortselbst 4 Millionen Juden ermordet worden seien (ob es explizit auf Vergasung hingewiesen hat, weiß ich nicht) und es sind ab da dann plötzlich ca. eineinviertel Millionen Ermordete/Umgekommene/Getötete … ‚die meisten davon Juden‘!

    • " Begriffe wie ‚Holocaustleugnung‘ und ‚Leugnung deutscher Kriegsverbrechen"
      muß der werte Compact Häuptling wohl mit aufnehmen – ansonsten kommt die Merkeljugend.

    • Was soll das Zahlengewichse? Auch 10.000 wären ja wohl 10.000zuviel,oder wie? Der springende Punkt ist die Instrumentalisierung der Sache, noch ein Menschenalter danach.

  13. These 5.:Und als Deutschland dabei war,die Sowjetunion auszulöschen, fielen die gleichen Leute Deutschland mit Bomber-Strömen in den Rücken? Kabbes,da spricht der Toskana-Wein. 1918 konnte selbst der begabteste Hellseher sowas wie Hitler u. die NSDAP nicht ahnend voraussehen. Briten u. Franzen nahmen die Russen nicht für voll,genau wie Hitler,leider ein Irrtum,wie sich später zeigte.

    • Sie waren nicht in der Lage, richtig zu lesen:

      1) "Die Siegermächte haben nach 1918 dem deutschen Volk alle moderaten Auswege aus der Überlebenskrise versperrt und die NSDAP aus geostrategischen Gründen stark gemacht, um ein deutsch-russisches Bündnis zu vereiteln" …
      … war Elsässers 4. These, nicht die 5.

      2) Wenn Elsässer von "nach 1918" spricht, meint er nicht "1918".
      Selbst das Jahr 2018 ist "nach 2018".
      Ab einem gewissen Zeitpunkt war mit Hitler die Zeit für die Fortzsetzung des Zweiten Dreißigjährigen Krieges gegen die Deutschen gekommen.
      Alles lief darauf hinaus, und die Resttschechei war das Häppchen, das man als Köder hinwarf wie Bosnien vorher den Österreichern.

      3) Sie sagen, die "Briten u. Franzen nahmen die Russen nicht für voll".
      Sie nahmen die Russen jedenfalls so für voll, wie sie wussten, dass sie Deutschland mit einem Zweifrontenkrieg auslöschen können.
      Ebenso wussten das die Sowjets, was gut an dem Gesprächs Molotows bei Hitler im November 1940 zu sehen ist, in dem Molotow Hitler mit dem abstrusen Argument konfrontiert, die SU müsse sich vor dem DR ängstigen, da es bald schon GB erobert habe. Dieses Argument war so irrwitzig, dass man sagen kann, dass man schon damals mit der Lügenpropaganda begann, die nach dem Krieg dann voll durchschlug.

  14. Krieg den Hütten am

    Ach Jürgen….wie würden denn alle Auswege versperrt? Schon in den 20er Jahren gab es übereinkünfte welche den versailler Vertrag langsam zurück genommen haben

    Was hier verbreitet wird ist nichts anderes als die Propaganda der Nsdap die einfach nur ihre macht sucht rechtfertigen wollten

    Zum Thema anti deutsch könntest du doch mal was erzählen, schließlich hast du diese Bewegung mit begründet

    Wird bestimmt wieder zensiert….immer diese Fakten

    • Siehste kleine Knalltüte es wurde nicht zensiert.
      Warum?
      Weil so viel Unsinn auch erheieternd ist.

    • "wie würden denn alle Auswege versperrt?"

      Sagt Elsässer doch selbst:
      "Der Versailler Vertrag wurde nur insofern verändert, dass die US die Schulden in die Länge streckten, um darauf ihr Kreditimperium aufzubauen."

      Die NSDAP an die Macht zu bringen, war mit medialer Steuerung etwa genauso leicht, wie es den Kartellmedien heute leicht fällt, die CDU (oder alternativ eine andere US-hörige Partei) an der Macht zu halten.

    • "Schon in den 20er Jahren gab es übereinkünfte welche den versailler Vertrag langsam zurück genommen haben.."

      Leider gibt Quatsch mit Dummheit vermischt keine Fakten.

      Und warum hat Bunzelland vor kurzer Zeit noch die sog. letzte Rate an die Erpresser gezahlt?

    • Lila Luxemburg am

      Teil 1

      "Schon in den 20er Jahren gab es übereinkünfte welche den versailler Vertrag langsam zurück genommen haben"

      Welche? Und was war tatsächlich zurückgenommen worden? Und … was blieb noch übrig?

      "Was hier verbreitet wird ist nichts anderes als die Propaganda der Nsdap die einfach nur ihre macht sucht rechtfertigen wollten"

      Dass ‚heutige dEUsse‘ – also solche Gestalten wie SIE! – den Begriff ‚Entwertung‘ zwar (vielleicht) noch als Begriff kennen, aber eben nicht mehr als EMPFUNDENE ERFAHRUNG, und noch viel weniger als KOLLEKTIV EMPFUNDENE ERFAHRUNG, macht ihr Kommentar, der vor linker Herablassung nur so strotzt, mehr als deutlich.

      Von daher ist es natürlich illusorisch zu erwarten, daß jemand wie Sie bzw. ihresgleichen begreifen könnten, wie DEUTSCHE damals – als sie noch tatsächlich so etwas wie ‚ein Volk‘ waren, empfunden haben … und daß dieses Empfinden bei der Wahrnehmung der politischen Wirklichkeit und der Entscheidung für oder gegen eine politische Partei, damals immer AUCH mitbestimmend war – bei manchen mehr, bei anderen weniger – werden Leute wie Sie nicht nachvollziehen können.

    • Lila Luxemburg am

      "Zum Thema anti deutsch könntest du doch mal was erzählen, schließlich hast du diese Bewegung mit begründet 2

      Wurde schon vor Zeiten gemacht und ist darüber hinaus allgemein bekannt. Und ebenfalls darüber hinaus, hat er in der Zwischenzeit – im Gegensatz zu Ihnen – einiges getan, um frühere Fehler wieder gut zu machen.

  15. Geschichtsdebatte in der AfD? Ist mir ganz entgangen. Ist auch noch nicht wirklich Geschichte. Um wieder auf den rechten weg zu kommen,müßten die Deutschen wieder zurück dahin,wo sie nach 1945 den falschen Weg eingeschlagen hatten und die Fehler des Hitlerismus als faule Begründung für Kollaboration und Überläufertum nahmen. Ein weiter Weg,den sie wahrscheinlich nicht mehr schaffen werden.

    • "Geschichtsdebatte in der AfD? Ist mir ganz entgangen"

      Glaub ich sofort, als Muselanbeter haste Wichtigeres zu erledigen 😉

    • Lila Luxemburg am

      "Um wieder auf den rechten weg zu kommen,müßten die Deutschen wieder zurück dahin,wo sie nach 1945 den falschen Weg eingeschlagen hatten und die Fehler des Hitlerismus als faule Begründung für Kollaboration und Überläufertum nahmen."

      ‚Die Deutschen‘ haben nach 1945 überhaupt keinen Weg eingeschlagen, sondern sie wurden auf die Wege gezwungen, die die jeweiligen Sieger eben für sie entschieden hatten.

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