In seiner Ansprache beim Pegida-Weihnachtssingen am vergangenen Sonntag gab der COMPACT-Chefredakteur Heiteres und Besinnliches zum Besten. Ob das zur AfD-Spitze durchgedrungen ist, erscheint im Lichte der heutigen Ereignisse fraglich.*

    3.000 folgten dem Aufruf von Pegida und kamen am 16. Dezember zum Weihnachtssingen vor die Semperoper. Neben den Sprechern der Bürgerbewegung selbst kamen wie immer Patrioten aus Nah und Fern zu Wort, dieses Mal unter anderem Michael Stürzenberger (pi-news), Martin Sellner (IB), Christoph Berndt (Zukunft Heimat) und Jürgen Elsässer. Dessen Rede hier im Video, darunter in vollständiger Abschrift.

    https://www.youtube.com/watch?v=b6eWrQk5KJA&t=10s

    „Mein Name ist Jürgen Elsässer, ich bin Deutscher, und ich will nicht zulassen, dass unser schönes Deutschland vor die Hunde geht.

    Heute sind wir beim Weihnachtssingen und wollen es etwas besinnlich zugehen lassen. Ich hab drei Sachen für Euch mitgebracht. Zum einen eine Weihnachtsgeschichte aus dem Bayrischen Wald, zum zweiten die Frohe Botschaft und zum dritten die Geschichte von den drei Christkindl und der AfD.

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    Die Weihnachtsgeschichte aus dem Bayrischen Wald, da spielt der alte Holzmichel die Hauptrolle. Und Ihr kennt doch alle das Lied, also wenn gefragt wird: Lebt der alte Holzmichel noch…. Dann heißt es? (Demonstranten singen im Chor: „Ja, er lebt noch, er lebt noch, er lebt noch. Ja, er lebt noch, er lebt noch, stirbt nicht.“) Sehr gut! Also, Bayrischer Wald, tief verschneit, kurz vor Weihnachten. Der alte Holzmichel ist unterwegs mit seinem Pferdefuhrwerk, hinten die Baumstämme, die ragen weit hinter das Fuhrwerk heraus. und Dann kommt einer übern Weg, der kleine Heiko Maas. Der kleine Heiko hat sich verlaufen. Der findet den Bahnhof nicht mehr und fragt den alten Holzmichel: „Könnten Sie mich bitte mitnehmen, ich hab mich verlaufen?“, und der alte Holzmichel sagt: „Jo mei, steig halt hinten druff, setz dich aufn Stamm, fährst mit mir runter.“ Gesagt getan, der kleine Heiko krabbelt hoch, und der alte Holzmichel fährt mit seinem Fuhrwerk los, und ne halbe Stunde später sind sie am Bahnhof. Klein-Heiko steigt ab, bedankt sich beim alten Holzmichel: „Vielen Dank dass Sie mich mitgenommen haben, ohne Sie hätte ich nicht rausgefunden ausm Wald.“ Sagt der alte Holzmichel: „Jo, passt scho, ich hätt sowieso nen roten Lumpen hinten dran hängen müssen.“ (Demonstranten rufen im Chor: Zugabe, Zugabe, Zugabe!)
    Lebt der alte Holzmichel noch? (Demonstranten singen im Chor: „Ja, er lebt noch, er lebt noch, er lebt noch. Ja, er lebt noch, er lebt noch, stirbt nicht.“)

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    Jetzt kommt die Frohe Botschaft, von Waldimir Putin, dem Propheten. Putin hat gesagt: „Aufgabe Gottes ist es, islamischen Terroristen zu verzeihen und zu vergeben. Aber meine Aufgabe ist es, islamische Terroristen zu ihm zu schicken.“ In dem Sinne freuen wir uns, dass die Straßburger Polizei diese Woche dem göttlichen Gebot und dem Propheten Wladimir Putin Folge geleistet hat. Danke, La France!

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    Jetzt die drei Christkindle und die AfD. Drei Christkindle, hohe Politikerinnen dieser Partei, die so schön sind und so blond wie in der biblischen Geschichte. Die eine heißt Christiane Christen und war lange im Landesvorstand von Rheinland-Pfalz. Aktuell wird ihr ein Strick draus gedreht, dass sie mal auf einer Grillparty war, auf der auch ein NPDler gewesen sein soll. Tatsächlich soll sie rausgeworfen werden, weil sie die Bürgerproteste von „Kandel ist überall“ ganz vorne an der Front mitangeschoben hat, und einige Funktionäre in der West-AfD es nicht zugeben wollen, dass es auch Opposition auf der Straße geben muss und nicht nur im warmen Parlament. Ich halte diesen Ausschlussantrag für einen Skandal, die Frau Christen muss in der Partei bleiben.

    Das zweite Christkindl ist die Jessica Bießmann, Abgeordnete im Landtag Abgeordnetenhaus zu Berlin. Eine Politikerin, die mit fast 30 Prozent ihren Wahlkreis direkt gewonnen hat, stärker war als alle anderen Parteien. Jetzt soll sie ausgeschlossen werden, weil Fotos im Internet aufgetaucht sind, wo sie bei einem Freund in der Küche ihre schönen Beine zeigt. Diese Fotos sind elf Jahre alt, da war die Frau noch unpolitisch und die AFD war nicht gegründet, und jeder, der die Fotos heute sieht, der guckt natürlich auf die schönen Beine von Frau Bießmann. Außer die Antifajäger, die haben im Hintergrund dieser schönen Beine im Küchenregal Weinflaschen entdeckt und mit fotografischer Vergrößerung auf den Weinflaschen das Etikett gesehen, und da ist der ewige Gottseibeiuns Adolf Hitler zu sehen. Das ist der Anlass, das ist nicht der Grund! Der Grund ist: Dass die Frau Bießmann eben eine überzeugte Patriotin ist und immer noch hinter dem alten Holzmichel aus Thüringen steht. Da frag ich Euch: Lebt der alte Holzmichel noch? (Demonstranten singen im Chor: „Ja, er lebt noch, er lebt noch, er lebt noch. Ja, er lebt noch, er lebt noch, stirbt nicht.“)

    Das dritte Christkindl, auch eine hohe AfD-Politikerin: die Landesvorsitzende, noch im Amt, von der AfD in Schleswig-Holstein, Doris von Sayn-Wittgenstein. Ihr ist zum Verhängnis geworden, dass sie einen Verein unterstützt, der sich um deutsche Kriegsopfer kümmert, und wir wissen alle, dass sich um deutsche Kriegsopfer und um das Gedenken, etwa hier in Dresden, viel zu wenig gekümmert wird. Also hat die Frau was Gutes gemacht, aber ihr wurde ein Strick draus gedreht, dass der namentliche Verein vor 25 Jahren, ungefähr, von einer gewissen Ursula Haverbeck mitgegründet worden ist – die aber damals noch völlig unbescholten war und erst viel, viel später erst, 20 Jahre später, mit der Justiz in Kollision kam. Deswegen will man die Frau ausschließen, so sagt man. Aber der wahre Grund ist natürlich: Doris von Sayn-Wittgenstein hat beim letzten oder vorletzten AfD-Bundesparteitag, da wäre sie fast zum Bundesvorsitzenden der AfD gewählt worden. Hat sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Berliner Vorsitzenden Georg Pazderski geliefert und dadurch verhindert, dass der Pazderski es geworden ist. Das wird ihr nicht verziehen, und deswegen soll sie jetzt ausgeschlossen werden, meiner Ansicht nach ein Skandal, das kann nicht sein.

    Es wäre eine gute Friedensbotschaft, wenn der AfD-Bundesvorstand jetzt zum Weihnachtsfest für den inneren Frieden der Partei sorgt und diese Parteiausschlussverfahren allesamt vom Tisch nimmt. Denn wir können doch Deutschland nicht verteidigen nur mit Professoren, Schönrednern und irgendwelchen Honoratioren. Wir brauchen auch die mutigen Christkindl und die alten Holzmichel!

    Und was ich immer sage: Im Widerstand müssen wir zusammenhalten! Wir haben verschiedene Ebenen, die müssen wir alle nutzten:
    *Wir haben die parlamentarische Ebene durch die AfD.
    *Wir haben die außerparlamentarische Ebene wie PEGIDA, Pro Chemnitz oder Zukunft Heimat.
    *Wir haben die freien Gewerkschaften, die patriotischen Gewerkschaften, die immer stärker werden, grade jetzt in der Automobilindustrie mit dem Dieselschwindel.
    *Wir haben die freien Medien, zu denen auch COMPACT gehört.
    *Und wir haben die neue Freie Deutsche Jugend namens Identitäre Bewegung.
    Das sind unsere fünf Wege, und einen Finger kann man brechen, aber diese fünf Finger sind eine Faust!
    Deswegen: Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland, danach lasst uns alle streben, brüderlich mit Herz und Hand.

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