Einfach alternativlos: Angela Merkel will noch einmal kanzlern

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Was zu erwarten war: Angela Merkel kandidiert wieder für das Kanzleramt. – Jetzt liegt die ganze Verantwortung beim Souverän: Das Volk muss durch seine Stimme die Wiederwahl verhindern. Mag die ödipale Kriecherpresse ihm auch Gegenteiliges suggerieren. Lesen Sie im „Schwarzbuch Angela Merkel“, warum sie nicht noch einmal Kanzlerin werden darf – hier bestellen

Eine kleine Ährenlese aus deren Propaganda:

„Merkels Entscheidung ist konsequent, nachvollziehbar, logisch. Ein Abschied wäre ihr ohnehin negativ ausgelegt worden, als Flucht von der Brücke in stürmischen Zeiten (…) Angela Merkel, die letzte Verteidigerin des freien Westens, die uns jetzt auf keinen Fall im Stich lassen kann.“ (Spiegel Online)

„Merkel bekommt für Kandidatur ,tosenden Applaus‘ (…) Merkel gilt trotz der Flüchtlingskrise im vorigen Jahr und der daraufhin einbrechenden Beliebtheitswerte für sie persönlich und die ganze Union als konkurrenzlos in der CDU. International wird sie nach dem Wahlsieg von Donald Trump in den USA als letzte Verteidigerin westlicher Werte gesehen.“ (Tagesspiegel)

„Zum Abschied Obamas versammelte Merkel alle bedeutenden europäischen Staats- und Regierungschefs um sich. Nicht nach London, nicht nach Paris, nicht nach Rom sind sie gereist – sondern nach Berlin. Dass Obama gerade Berlin als letzte Station seiner Abschiedstour wählte, hat einen Grund: Der scheidende US-Präsident sieht in der deutschen Bundeskanzlerin eine unverrückbare Säule der westlichen Welt, die die Stabilität in Europa erhalten kann (…) Merkel macht also weiter. Sie weiß, dass es derzeit keine Alternative zu ihr gibt.“ (tagesschau.de)

„Rund um Deutschland drängen Populisten an die Macht, weil herkömmliche politische Anschauungen, Institutionen und Verfahrensweisen ihren Stellenwert einbüßen. Es geht Merkel um die Stabilisierung der politischen Mitte – einer Mitte, die immer mehr Menschen nicht mehr als Mitte empfinden. Es geht ihr um die Verteidigung der westlichen Werte, die so manche Wähler gar nicht mehr als ihre Werte betrachten. (…) Eine Mehrheit will Merkel behalten. Die Kanzlerin wird einen Wahlkampf führen, der die Verteidigung des eigenen Erbes zur Verteidigung der ganzen westlichen Welt seit 1945 und 1989 erhöht.“ (Die Welt)

„Sie erntete nach BILD-Informationen breite Zustimmung, es wurde lange auf die Tische geklopft, hieß es. Zwei Stunden später teilte sie auch dem Vorstand ihre Entscheidung mit und bekam nach Angaben von Teilnehmern ,tosenden Applaus‘.“ (Bild.de)

Die Zeit und die Südedeutsche Zeitung gaben sich skeptisch, aber primär, weil sie der SPD die Daumen drücken.

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