Ein Syrer, zwei Ehefrauen, sechs Kinder – Scharia-Propaganda bei „Spiegel-TV“

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„Einblicke in ein fremdes Familienleben“, gewährte Spiegel-TV  seinen Zuschauern am Montagabend laut eigener Aussage. Die Sendungsmacher besuchten einen Syrer, seine sechs Kinder und zwei Frauen. Man konnte meinen, die Scharia-Sippe lebe bei Homs statt bei Hamburg, so respektvoll der Ton. Die Botschaft: Auch mit Vielehen sollen wir uns fortan abfinden.

Der Fall des 2015 mit vier Kindern und Frau nach Deutschland gekommenen Syrers Ahmad A. hatte vor kurzem Schlagzeilen gemacht, weil er nicht nur vier weitere Nachkommen per Familiennachzug nachholen durfte, sondern auch deren Mutter – seine Zweitfrau!

Die Reporter von Spiegel-TV lieferten nun ein einfühlsames Porträt der Scharia-Sippschaft ab. Bemerkenswerter Schlußsatz: „Einblicke in eine andere Welt, mit anderen Normen und anderen Werten. Aber mit einem Lebensziel, das alle eint: in Frieden glücklich sein.“

Glücklich ist Ahmad A. auf jeden Fall. Inzwischen ist schon Kind Nummer Sieben unterwegs, sagt er. Wie viele er haben wolle? Antwort: „10, 20? Kein Problem?“ Wie viele Frauen? „Vier, bei Allah.“ Auch eine Deutsche würde er heiraten – wenn sie Muslima ist!

Die Frauen, denen Ahmad zuvor die Erlaubnis erteilte, mit den Reportern zu sprechen, verstehen die Aufregung um ihre Lebenssituation nicht. „Das ist unser Schicksal. Gott will, dass wir zu zweit sind.“


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Arbeiten käme für Ahmad ebenso wenig in Frage wie der Besuch eines Deutschkurses. O-Ton Spiegel-TV: „Der Analphabet will lieber bei den Kindern sein“

Bunt aber bankrott

Wir wissen auch nicht, wie viel der der syrische Hengst Ahmad abkassiert. In der brandneuen COMPACT heißt es: „Einer Auskunft des Landkreises Leipziger Land zufolge «können die Kosten für die Unterbringung einer zehnköpfigen Familie monatlich durchaus über 4.000 Euro betragen». Diese horrende Summe wird jedoch nicht an die Migranten selbst ausgezahlt, sondern landet oftmals zuerst auf dem Konto von Vereinen der Asyl-Lobby, die sich auf Kosten der Allgemeinheit eine goldene Nase verdienen.“

Und: „Laut Angaben des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung hatten im Mai 2017 rund 870.000 Migranten aus den acht zugangsstärksten Asylherkunftsländern Anspruch auf Hartz IV. Als Bedarfsgemeinschaft erhalten Eltern neben der Warmmiete demzufolge noch jeweils 374 Euro Regelsatz aus dem Arbeitslosengeld II. Für jedes Kind kommen je nach Alter zwischen 237 und 311 Euro Sozialgeld dazu, was mit dem Kindergeld verrechnet wird. Großfamilien können das verschmerzen. Ab dem vierten Kind klingeln monatlich 225 Euro in der Haushaltskasse.“

Solche Zahlen liefert Spiegel-TV aber nicht. Stattdessen nochmal der Hinweis auf das, was alle (außer Nazis!) eint: „Einblicke in eine andere Welt, mit anderen Normen und anderen Werten. Aber mit einem Lebensziel, das alle eint: in Frieden glücklich sein.“

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Über den Autor

Jürgen Elsässer

Jürgen Elsässer, Jahrgang 1957, arbeitete seit Mitte der neunziger Jahre vorwiegend für linke Medien wie Junge Welt, Konkret, Freitag, Neues Deutschland. Nachdem dort das Meinungsklima immer restriktiver wurde, ging er unabhängige Wege. Heute ist er Chefredakteur von COMPACT-Magazin. Alle Onlineartikel des Autors

 

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