Eilmeldung: Boris Johnson wird neuer Premierminister von Großbritannien

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Die Konservative Partei Großbritanniens hat sich entschieden: Boris Johnson soll Theresa May nachfolgen. Und damit nicht nur Parteichef sondern auch Premierminister werden.

Die 160.000 Mitglieder konnten bis gestern Abend ihre Stimme einreichen. Dabei stimmten 92.153 der Parteimitglieder für Johnson, 46.656 für seinen Kontrahenten Jeremy Hunt. Die Zeit der bedächtig taktierenden May ist nun vorbei, Hardliner Boris Johnson zeigt sich in seiner Rede kompromisslos: „We’re gonna get Brexit done!“ („Wir kriegen den Brexit geregelt“). Notfalls wolle er die Union auch ohne Abkommen verlassen. Für Großbritannien sieht Johnson eine glänzende Zukunft voraus:

Wie ein schlummernder Riese werden wir uns erheben und die Halteseile von Selbstzweifel und Negativität von uns streifen – mit besserer Bildung, besserer Infrastruktur, mehr Polizei, fantastischem Breitband in jedem Haushalt.

Am 31. Oktober will der neue Premier sein Land aus der EU herausführen. Bis dahin wird vor allem eine versuchen, ihm Steine in den Weg zu legen: die ebenfalls neu gewählte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.

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32 Kommentare

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    Pool ist fertig am

    Salvini, Trump, Höcke, Johnson….alles Polit-Clowns ohne Bildung und Intelligenz.

    GB wird ein paar Jahre wirtschaftlich untergehen wenn der no deal Brexit kommt. Egal, die Briten haben ihren Totengräber selbst gewählt.

    Aktien welche in diese Richtung gehen habe ich alle abgestoßen. Solltet ihr auch machen. Hauptsache es sterben nur ein paar Hundert im neuen Grenzkonflikt zu Nord-Irland dann nur.

    Die EU hatte es dort befriedet. GB eröffnet den Krieg dort neu. Aber auch da = Selbst Schuld. Arme Iren

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    Irgendein Gegenkandidat und Brexitgegner hat schon verlauten lassen, daß das Volk nicht hinter ihm stünde. Fragt sich welches? Das britische meint er offensichtlich nicht. Aber muß das deutsche oder das belgische, nur mal so als Beispiel, hinter ihm stehen?
    Wenn ein Trump sagt "America first" und ein Johnson "Ich zieh den Brexit durch und zwar schnell" dann geraten all die auf 180 die sich keinen Vorteil davon versprechen (können) – das ist doch logisch! Also müssen diese Leute doch nicht uns, dem Großkapital oder Herrn Soros gefallen?
    Ich wünschte mir auch einmal eine/n Bundeskanzler/in, der/die das Wohl ihres eigenen Volkes mehr im Auge hätte als ihre/seine Reputation im Ausland!

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      Pool ist fertig am

      Bei einer neuen Anstimmung käme es nicht mehr zum Brexit dank der jungen Neuwähler. Das weis Johnson und jeder intelligente Mensch auch.

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        Doris Mahlberg am

        Hahahahaha ! Die jungen Neuwähler ! Das sind genau die, die hier in D. die dummen Grünen wählen und nicht die geringste Ahnung haben, wie katastrophal die Folgen sein werden. Das sind die, die gegen CO2 demonstrieren und nicht die geringste Ahnung haben, was CO2 ist. Das sind die, die nur völlig gehirngewaschen und indoktriniert jeden Blödsinn nachplappern, den ihre grünen Lehrer und Politiker samt Lügenpresse ihnen eintrichtern. Spätestens dann, wenn diese grünen jungen Neuwähler auf dem Arbeitsmarkt ihre Brötchen verdienen müssen, werden sie sich wundern nach allen Regeln der Kunst.

        Und wo bleiben denn die Kommentare der jungen Neuwähler bei jeder neuen Gruppenvergewaltigung, bei jedem neuen Mord, bei Milliarden geschredderten Vögeln u. Insekten oder wenn man junge Frauen vor einen Zug schubst oder eine deutsche Rentnerin mit ihrem Rollator erschlägt ??? Wo ? Ich höre nichts ! Gar nichts !

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    Walter Bornholdt am

    Boris ist noch mehr Drehhofer als der bekannte deutsche Politiker. Der bringt es auch fertig den Brexit umzudrehen, wenn es ihm nutzt. … wir werden es sehen.

    Ein typischer Amerikaner eben – Immerhin ist Boris in ‚Gottes eigenem Land’ geboren und sozialisiert worden!

    Gegen den wirkt Trump sogar ‚gebildet’: Boris spricht nämlich das ‚reinste PIDGING-ENGLISH’ – was selbst für einen fließen Englisch parlierenden ‚Ausländer’ kaum zu verstehen ist.

    Jeder halbwegs gebildete Inder oder Araber spricht deutlicher!

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      Hans Hamberger am

      Zumindest war Boris (unglücklich gewählter Vorname, haha) auf Eton, was, im Vergleich zu Boris Becker, auf eine gewisse Bildung und Intelligenz schließen lässt. Pidgin sprachen übrigens die Neger in den englischen Afrika-Kolonien. Also ganz so unterirdisch ist Boris‘ Englisch auch nicht. Letztlich zählt, was er bewirkt. Und dass es Sache der Tommies ist, wer sie regiert. Wir sind Zuschauer.

      Ferkel muss weg

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      Doris Mahlberg am

      @ Walter Bornholdt

      Das ist total unwichtig. Papperlapapp ! Den Briten geht es um ganz andere Prioritäten u. im Gegensatz zu den Deutschen haben sie endlich den Zusammenhalt in der Bevölkerung, den man braucht, um Veränderungen herbeizuführen. Das Outsourcing ihrer Industrie in andere Länder, die Beschneidung ihrer Fischereirechte durch Brüssel, die fortschreitende Abschaffung ihrer Redefreiheit und Demokratie, die fortschreitende Machtübernahme der Islamisten, Korruption, Mord u. Vergewaltigungen ……….., das ist es, was die ach so "gebildeten" Politiker mit "reinstem Englisch" dem Volk gebracht haben. Und jetzt reicht es ! Die Briten werden kämpfen müssen, aber sie werden ihr Land zurückerobern. Und sie stehen Seite an Seite und das MACHT STARK !

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    Sachsendreier am

    Unsere Staatsjournalisten haben heute einen schweren Tag. Da muss man ja etwas Schadenfreude empfinden, wenn man von denen so oft enttäuscht worden ist, oder? Tja, die Briten. So viel Biss hätte man denen vor einigen Jahren gar nicht zugetraut, wie die sich mal aus dieser Ungleichgemeinschaft, genannt EU,
    lösen würden. Und nun kommt dort noch dieser ausgeflippte Johnson ans Ruder. Man könnte echt Neidgefühle entwickeln…

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      Pool ist fertig am

      Werden sie doch Brite. Die haben grad Millionen Staatsbürger durch Ausbürgerung verloren. Viel Spaß im zukünftigen Armutshaus 😀

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        Doris Mahlberg am

        Es ist die EU, die England arm gemacht hat, die Italien arm gemacht hat und die auch uns bettelarm machen wird.

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    Ich bin froh, dass es jetzt Johnson ist. Er wird einen harten Brexit vornehmen.
    Die bisherige Bilanz:
    rund 1.800.000 UK Einwohner haben nun eine weitere EU Nationalität oder gaben ihre auf.
    rund 1.200.000 Jobs (hochbezahlte) sind auf Festland gezogen.
    rund 6.000 Firmen haben ihre Firma nach FR, NL, DE umgezogen.
    Die Läger in UK sind voll, die meisten befürchten Engpässe (sogar bei Papier für Zeitungen)

    Ich bin gespannt, was kommt.

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      Pool ist fertig am

      Es sind mittlerweile weit mehr als diese 1,8 M ehemalige Briten welche den Brexit bedauern.

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        Doris Mahlberg am

        Nein ! Man sollte nicht jeden Unfug glauben, den die englische Lügenpresse verbreitet.

        Nur die Briten, die in England noch viel Geld verdienen, bedauern den Brexit aus bekannten Gründen. Sie haben Angst um ihre Pfründe und um ihren Mammon. Aber dazu besteht kein Anlass. Keine Angst müssen sie haben um ihre Frauen, Töchter und Kinder, denn die gehen auf Privatschulen u. werden mit dem Rolls jeden Tag hingefahren u. auch wieder abgeholt. Diesen Kindern aus den reichen, abgeschotteten Villenvierteln werden nicht die Zähne eingeschlagen, der Kiefer gebrochen oder die Augen blau geprügelt von den Söhnen der Islamisten. Ich kenne einen Fall aus meinem Freundeskreis in England dessen Tochter zur Polizei ging um den Täter anzuzeigen und allen Ernstes den Rat bekam, sie möge ein Tagebuch über die Mißhandlungen führen, dann könne sie sie besser verarbeiten. Das ist gängige Praxis seit mehr als 10 Jahren. Für derartig zweifelhafte Ratschläge gab es natürlich eine entsprechende "Belohnung".

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    Das englische Recht sieht aber vor, daß der Boris erst zum Primeminister ernannt werden kann, wenn die Queen zustimmt !

    Hintergrund ist eine Klausel, die dem Boris noch den Spaß verderben könnte:

    Er muß der Queen glaubwürdig vermitteln, daß das Parlament in guten Teilen für ihn ist.
    Und so ist es eben beim Boris nicht !!

    So ähnlich war es in Italien und in Österreich, und bei uns würde auch erst der Bundespräsident zustimmen müssen – egal was das Parlament will.

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    Donald und Boris werden die neobolschewistischen Lumpen schon ordentlich vergraulen.

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    DerGallier am

    Und wer den nachfolgenden Epoch Times Beitrag liest, wird feststellen, dass die große Flatter schon begonnen hat und einige bereits wieder in bester Deutschmanier kommentieren.

    Epoch Times23. Juli 2019 Aktualisiert: 23. Juli 2019 17:10 -AUSZUG-

    Johnsons Wahl zum künftigen Premier sorgt für Unruhe in Deutschland

    Die Wahl von Boris Johnson zum künftigen britischen Premierminister sorgt für Unruhe in Deutschland. "Wir müssen uns als Europäerinnen und Europäer auf unruhige Zeiten einstellen, was die europäische Integration angeht," sagt FDP-Chef Lindner.

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      Doris Mahlberg am

      @ Gallier

      Lindner ist ein Volldepp, wie die meisten seiner Berufskollegen in den linksversifften Altparteien. Was in den letzten 10-12 Jahren in England passiert ist, ist ihm wohl nicht aufgefallen. Es gibt Kommunen,in denen bereits heute kein einziger weißer Brite mehr lebt. Es gilt das Sharia-Gesetz, in den no-go-areas haben Engläner in ihrem eigenen Land keinen Zutritt mehr. In gewissen Stadtteilen Londons waren 2 bis 3 Morde pro Tag normal. Von den menschenverachtenden u. mörderischen Aktionen der Grooming-Gangs in Telfort, Rotherham u.a. Städten ganz zu schweigen. Die Polizei, die Behörden u. Politiker sind samt und sonders von den Islamisten bestochen, gekauft und total unterwandert (wie in Halle ………..). Beweise verschwinden, Strafanzeigen werden abgewimmelt, Verbrechen von Islamisten verharmlost. Ja, die große Flatter hat begonnen und ich hoffe, daß sie noch viel größer wird.

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        Da sieht man wieder, was Weiberherrschaft (May) einbringt: Kontrollverlust

        Sie KÖNNEN es einfach nicht!

        Mit Merkel, vonder Laien, Knarrenbauer, Christine Lagarde in den Untergang.

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    Michael Theren am

    Nieder mit der EU, aber das ist nur Fassade; die City bleibt unabhängig, Britannistan kann weiterhin der sichere Hafen der Weltausplünderer spielen. Engländer haben dort eh nichts mehr zu sagen, bzw. sitzen in Haft.
    Klassische False Flag Aktion

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      DerGallier am

      Wenn’s zum harten Brexit, wird es in der EU zum totalen Chaos kommen.
      Die jetzt schon vorhandene Planlosigkeit wird uns wie eine Lawine überrollen.
      Die Schubladen für irgendwelche EU -Pseudoplaene im Falle eines harten Brexits können gar nicht groß genug sein.

      Als Trump vor einigen Wochen im Vorfeld des D – Days in England war, trat kurz darauf die May zurück.
      Und nahezu im gleichen Atemzug wurde der
      2015 in London verhinderte Grossanschlag publiziert, der bis dato verheimlicht wurde.
      Und der Weg wurde frei die Brexitbefuerworter.

      England und Trump werden die EU und die Medien zum Kochen bringen.
      Mal sehen wer von beiden die besseren Joker besitzt.

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        Pool ist fertig am

        "Wenn’s zum harten Brexit, wird es in der EU zum totalen Chaos kommen."

        Nö, ist schon von seiten der EU alles abgearbeitet. Interessiert keinen intelligenten EU-Bürger eigentlich mehr. Wird keine Schäden geben. GB wird im Chaos versinken.

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      Doris Mahlberg am

      @ Michael Theren

      Nein, die Briten haben schon lange nichts mehr zu sagen, aber sie haben es inzwischen wenigstens begriffen (ganz im Gegensatz zu den deutschen Schlafschafen). Ob man in England das Ruder noch herumreißen kann,wird sich zeigen. Die erneute, völlig grundlose Inhaftierung Tommy Robinsons zeigt,welche Angst das kriminelle Establishment vor dem Volk hat. Man wollte ein Exempel statuieren. Sollte Robinson im Gefängnis zu Schaden kommen oder sogar ermordet werden, wird es m.E. eine Revolution auf der Insel geben, von der sich zum jetzigen Zeitpunkt weder die total korrupte Polizei noch die Regierung eine Vorstellung macht. Wer die maßlose Wut der Briten nach der Urteilsverkündung gesehen hat, weiß, was ich meine.

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        Die nicht abwählbaren Elemente des tiefen korrupten Staates müssen vom Volk selbst entmachtet werden, allen voran die Lumpenjustiz!
        Volksgerichte sind die Lösung: Jeder unbescholtene Bürger darf sich auf Zeit (nicht länger als 2 Jahre um Korruption vorzubeugen) bei vollem Lohnausgleich ernennen lassen und die Berufsrichterschaft gehört abgeschafft! Diejenigen, die sich volksfeindlicher Urteile schuldig gemacht haben, müssen zu Zwangsarbeit herangezogen werden, ohne Limit. Bei Entzug ihrer Pension selbstverständlich!

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