Bei Edeka und Thalia wurde COMPACT zensiert

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Zwei Handelsketten: Die eine, Edeka, verkauft überwiegend Lebensmittel, die zweite, Thalia, sorgt für die geistige Nahrung. Bei beiden haben sich jetzt eine Verkaufsstelle beziehungsweise ein Verkaufsgebiet der jüngsten Kampagne der Konformisten-Presse gebeugt und das COMPACT-Magazin aus ihrem Sortiment entfernt. Sind das nur Einzelfälle – oder Vorboten des neuen Zensur-Trends gegen alle politisch unkorrekten Medien, Gruppierungen und Personen? COMPACT wird bei den Verantwortlichen in der Edeka- bzw. Thalia-Chefetage nachbohren! Das darf nicht durchgehen!

Die Zensur-Eingriffe bevormunden den Leser, trauen ihm keine eigene Kauf- bzw. Lese-Entscheidung zu, enthalten ihm eine Alternative zur schrumpfenden Monopol-Presse vor. Nein, man braucht wirklich keinen autoritären Staat, wenn ein derart vorauseilender Gehorsam gegenüber dem Druck der Konformisten-Presse vorherrscht. Wenn private Anbieter Druckerzeugnisse zensieren, die vom Staat übrigens keineswegs verboten sind!

Es folgen nun der Brief einer COMPACT-Leserin an EDEKA sowie ein Artikel des Verlegers Kai Homilius über die Thalia-Zensur. Liebe Leser, bitte wenden auch Sie sich an Edeka und Thalia. Sagen Sie den Verantwortlichen, was Sie von solcher Bevormundung halten!

Brief an Edeka

Sehr geehrte Damen und Herren,

vergangene Woche habe ich in meiner Edeka-Filiale das COMPACT-Magazin, Ausgabe September, bestellt.

Gestern musste ich nun erfahren, dass Edeka diese Publikation generell aus dem Sortiment genommen hat, weil „etablierte Medien“ es als „rechtspopulistisch“ einstufen.

Über dieses Vorgehen bin ich nicht nur verärgert, weil ich mit leeren Händen wieder von dannen ziehen musste, sondern auch befremdet, dass Sie so einfach für mich entscheiden, welches Printmedium richtig und welches falsch sein soll.
Und dabei gleichzeitig auch noch irgendwelche, will sagen: nicht legitimierte, Instanzen („etablierte Medien“) als Autorität etablieren.

Wohlgemerkt: Es handelt sich um ein Magazin, das weder indiziert noch verboten oder dergleichen ist.

Die „Junge Freiheit“, der man o.g. Ruf vielleicht nachsagt, kann man in diesem Ihrem Markt ebenso erwerben, wie andere, in meinen Augen durchaus fragwürdige Publikationen.

Aber genau darum geht es: der Köder muss nicht dem Angler (Edeka) schmecken. Und mir muss auch nicht jede Publikation gefallen, die Sie in Ihrem Sortiment haben. Stichworte: Demokratie, Meinungsfreiheit, Pressefreiheit…

Die sog. „etablierten Medien“, deren Maßstab Sie sich unerklärlicherweise zu eigen machen, haben in den letzten Monaten sehr viel Gegenwind von der Bevölkerung bekommen. Die Verkaufszahlen sinken, sog. „shitstorms“ brechen regelmäßig über selbstverliebte und obrigkeitstreue Redaktionen herein. Hintergründe über Abhängigkeiten treten immer mehr zutage. Das wurde sogar bei der „alten Tante“ ZDF thematisiert – ab ca. Minute 36:45.

Pikantes Detail: Genau diese Sendung wollte ein „etabliertes Medium“, das ich jetzt mal nicht beim Namen nennen möchte, sogar gerichtlich verbieten lassen! (Vergeblich, glücklicherweise.)

Erinnert Sie das an etwas? Mich leider schon…

Selbstverständlich haben diese „etablierten Medien“ also kein Interesse daran, dass andere Publikationen mit einer gegebenenfalls anderen Haltung zu bestimmten Themen (wie z.B. Frieden mit Russland, Kritik an der NATO) sehr erfolgreich sind. Ein solches dann als „rechtspopulistisch“ zu diffamieren, ist inhaltlich zwar absurd (wieso ist jetzt Kritik am Imperialismus, eine klassische LINKE These, plötzlich „rechtspopulistisch“?), kommt aber dennoch einem K.O.-Urteil gleich. Und die von den Verzweifelten „nahegelegte“ Konsequenz führt den Begriff der Presse- und Meinungsfreiheit auf erschreckende Weise ad absurdum. Wurde Edeka etwa ein Angebot gemacht, dass Sie nicht ablehnen konnten? Oder warum beugen Sie sich?

Natürlich kann ich das Heft woanders kaufen. Das kann ich dann aber auch gleich mit dem ganzen Rest meines Einkaufs.

Bisher war es schön, alles, was ich benötige, direkt um die Ecke zu erhalten.

Muss ich also einen weiten Weg in Kauf nehmen, um selber frei entscheiden zu können, was ich konsumieren möchte (inklusive Brot, Milch, Eier, Kaffee etc.)?

Und: Sollte ich dieses Thema vielleicht mal „Medien“ vorschlagen, etabliert oder nicht?

Fragen über Fragen.

Hochachtungsvoll

(Name der Red. bekannt)

Kulturelle Einfalt – dunkle Zeiten drohen

_von Kai Homilius

Wir kämpfen für kulturelle Vielfalt. So ist es zumindest zu lesen auf den Seiten des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Die Buchhandelslandschaft ist vielseitig und lebendig. Seit gestern ist sie um einiges ärmer. Thalia, die Buchhandelskette der Douglas AG, verbannte gestern das COMPACT-Magazin aus seinen Bücherregalen. Begründung: COMPACT sei rechtspopulistisch. Es erschließt sich dem Autor nicht, welchen Anstoß die Geschäftsleitung daran nehmen konnte. Rechts- oder linkspopulistisch zu sein, ist nicht strafbar. Genauso wie seichte oder ernsthafte Literatur nur Facetten der „vielseitigen“ Leselandschaft in diesem Land sein können.

Um diese Vielseitigkeit zu erhalten, genießen Buchhändler und Verlage hierzulande außerordentliche Privilegien. Erwähnt seien nur die reduzierte Mehrwertsteuer oder die Buchpreisbindung. Oder auch welchen Stellenwert insbesondere die Frankfurter Buchmesse alljährlich im In- und Ausland einnimmt. Wie dunkel ist dieses Deutschland inzwischen geworden? Was ist aus den Verfassungsgütern Meinungs- und Pressefreiheit (Art 5 GG) geworden? Mit Meinungsfreiheit ist offensichtlich nur die der eigenen Meinung gemeint. „Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet.“, heißt es in Artikel 5 unseres verfassungsgleichen Grundgesetzes. Entstanden ist dieses Gesetz auf den Trümmern des Dritten Reiches, unter alliierter Kontrolle zwar, aber mit den Erfahrungen von gleichgeschalteter Presse und massiver Einschränkung von Pressefreiheit. In Kriegszeiten ist eine solche Einschränkung gang und gäbe. Aber: Ist schon wieder Krieg?

Worum es eigentlich geht, verraten derzeit diverse Artikel in ZEIT, Tagesspiegel, Berliner Zeitung, DLF und anderen Systemmedien. Allen ist gemeinsam, dass sie mehr oder weniger wortgleich einen Schmähartikel aus ZEIT Online übernommen haben. Journalisten schreiben was Journalisten schreiben. So entsteht ein Meinungsmonopol. Dagegen kämpft COMPACT an. Nicht nur die FAZ bescheinigt COMPACT inzwischen die Führerschaft in der alternativen Medienlandschaft. Auch der starke Zulauf der Leserschaft bestätigt einen Trend, vor dem die Journaille mächtig zu zittern beginnt. Alle Hebel werden in Bewegung gesetzt. Roth-Front marschiert wieder, so der Titel der aktuellen COMPACT-Monatsausgabe, die heute bundesweit an tausenden Kiosken bereit liegt. Vor allen Dingen die Grünen betätigen sich als Wortführer beim Ruf nach Einschränkung der Pressefreiheit. Erinnert sei an den legendären Auftritt Marieluise Becks im Bundestag im letzten Herbst. Wo für einen kurzen Moment ihre Maske fiel und sie sich empörte, dass COMPACT in jedem Supermarkt zu finden sei. Danke Marieluise! Dass jetzt der unselige oberste Jurist und Dienstherr von Staatsanwaltschaft und anderen Justizbehörden, SPD-Mann Maas eine weitere Einschränkung der Meinungsfreiheit fordert, passt in dieses Bild. Könnte einem Angst machen, wenn in den Köpfen nicht die Bilder von ’89 wären oder die des vergangenen Herbstes als PEGIDA auf die Straßen ging. In den letzten Wochen haben sich die Prozesse beschleunigt. Das Asylthema läuft aus dem Ruder. Die Menschen beginnen, sich zu wehren. Gegen Bevölkerungsaustausch und drohende Überfremdung.

Es wird ein heißer Herbst. Und COMPACT ist immer dabei. Wie heißt es in Art 5 GG weiter: „eine Zensur findet nicht statt.“ Wir sind gespannt und werden wie gewohnt berichten: Mit klarer Kante.

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