»Dreh mit mir ein Hetztape, Baby«

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Melanie hat es  wieder getan: Die identitäre Aktivistin und Musikerin (unter anderem Kontrakultur Halle, Varieté Identitaire) hat in gewohnt provokanter Manier einen neuen Song veröffentlicht. Oder besser: ein „Hetztape“, wie das gute Stück heißt. Das Youtube-Video ist eine Parodie auf Katja Krasavices „Sextape“, die mit aufgespritzten Lippen, gemachten Brüsten um Klicks bettelt. IB-Frontfrau Melanie hingegen hat verstanden, dass Patriotismus und freie Meinungsäußerung heute viel anrüchiger sind als ein bisschen nackte Haut – und verbotene Früchte schmecken bekanntlich am besten, wie die Kommentare bestätigen.

„Straßenkiez, Internet oder vor dem Bundestag, wir machen es überall, provozieren Schlag auf Schlag“, singt die 25-Jährige Essenerin ohne politisch korrekte Hemmungen. Dass sie tatsächlich nicht nur im Internet posiert, hat Melanie in der Vergangenheit immer wieder bewiesen: auf Demonstrationen in erster Reihe, bei zahlreichen Sponti-Aktionen oder als Mitbegründerin des umkämpften identitären Hauses „Flamberg“ in Halle (Saale). Dabei lässt sie sich weder von linken Moralkeulen, noch von Antifa-Schlägertypen einschüchtern, die sie bereits mehrfach gewalttätig angegriffen haben: „‚Hetze’ – so ein typischer politischer Kampfbegriff, der verwendet wird, um Meinungen rechts der Mitte zu diffamieren“, schreibt sie auf Youtube. „Viele bekommen da Angst, ihre Meinung zu äußern, niemand will ein Hetzer sein. Wir schon! Wir lassen uns von solchen Worten nicht beeindrucken und ziehen uns den Schuh einfach ganz gemütlich an. Wenn ‚hetzen’ bedeutet, seine unkonventionelle und unbeliebte Meinung auszudrücken, dann hetzen wir gerne, und dann sollten noch viel, viel mehr Leute hetzen.“

Applaus für so viel Selbstbewusstsein! Dem kann man sich nur anschließen und den Kanal liken, teilen und am besten gleich auch abonnieren. Starke Frauen haben die Linken nämlich keinesfalls für sich gepachtet. So schrieb Melanie vergangene Woche in einem Instagram-Beitrag zum sogenannten Weltfrauentag: „Ich bin glücklich (…) in die europäische Kultur geboren zu sein, die im Gegensatz zu anderen Kulturen schon immer eine große Wertschätzung für das weibliche Geschlecht hatte und nie aufgehört hat, es mystisch zu glorifizieren. Ich bin dankbar für all die Frauen und Männer, die im Laufe unserer Geschichte für unsere Gleichberechtigung gekämpft haben.“

Tatsächlich hat sie damit eine ganze Ahnenreihe von Vorgängerinnen im Rücken: Von der germanischen Heldenfrau Thusnelda über die einsame Königin Marie-Antoinette und die Fliegerikone Elly Beinhorn bis hin zur berüchtigten Filmlegende Leni Riefenstahl – in unserer neuen Ausgabe von COMPACT Geschichte „Deutsche Frauen“ stellen wir sie alle vor (COMPACT Geschichte gibt es am Kiosk oder noch einfacher: direkt hier zu bestellen).

Compact Geschichte 06: Deutsche Frauen

 

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9 Kommentare

  1. Avatar

    Wie wäre es mal wenn IB / Kontrakultur eine Netzseite auf blogspot & wordpress schafft, muss ja kein Pendant zum Systemling Indymedia werden

    OT noch bissel was zum neo-lügeralen

    # Kein Aprilscherz? « bumi bahagia / Glückliche Erde
    – Kein Aprilscherz? … Die Epoche der Degenerierten …

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    heidi heidegger am

    Hmm, Flocky rechnete bereit Ende 2017 mit der äh *Krassenwitwe* ab. Ich, die heidi, habe mir mit den Flocky-Videos zwar Forumsbekanntheit aufgebaut, aber (auch) meine Forumszukunft versaut, hihi.. 🙂

    Am 25.11.2017 veröffentlicht
    Hey Girlz! I bims wieder, die Kraservice!

    [ Flocky – Doggy-God (Cover of Doggy by Katja Kraservice) Offiicial Video ]

    /watch?v=SJVdlRPvEO0

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    Andreas Walter am

    Na ja, gegen Babylon kommt man so aber nicht an.

    Wird darum Zeit, dass sich Halle mal anfängt zu emanzipieren, und nicht immer nur zu re-agieren. Wobei sie sich das Kontra ja bereits auf die Fahne geschrieben haben.

    Mir wären darum Künstler lieber, die einfach nur Spass haben und unterhalten wollen, bei denen also der Patriotismus nur Nebensache, selbstverständlich ist.

    Ich habe ihnen meine Hilfe ja bereits angeboten, eine Antwort aber nie bekommen. Selbst daran schuld also.

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    Deutsche Beobachtungsstelle am

    Chapeau!!!
    Ein Hoch auf die IB-Frontfrau Melanie!
    Solche mutigen, schönen und musikalischen Frauen liebe ich.
    Warum gibt’s davon so wenige in dieser irren, dekadenten BähRDeh voller verhausschweinter und saturierter Bunzelbürger? Aber noch habe ich die Hoffnung auf eine breite geistige Wende nicht verloren!

    Patriotische Grüße aus Preußen!

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      Lila Luxemburg am

      Teil I

      "Warum gibt’s davon so wenige in dieser irren, dekadenten BähRDeh voller verhausschweinter und saturierter Bunzelbürger?"

      Nun, die Antwort auf deine Frage hast du dir doch selbst schon gegeben: Weil dies eben die ‚irre, dekadente BähRDEh voller verhausschweinter und saturierter Bunzelbürger‘ ist!

      "Aber noch habe ich die Hoffnung auf eine breite geistige Wende nicht verloren!"

      Kommt! ‚Aber erst ab 2032, d.h. im 7-Jahresabschnitt zwischen 2032 und 2039. ABER: Auch DAS … ist LETZTLICH keine Lösung! Warum nicht? Weil das Horoskop – als symbolischer Ausdruck eines kollektiven Erfahrungsmusters – das selbe bleibt.

      Noch mal anders: Ob ich das Problem X ‚von außen bekomme‘ und darauf dann mit einer linken Denk- und Empfindungshaltung reagiere … oder ob ich darauf mit einer rechten Denk- und Empfindunghaltung reagiere … ändert genau NICHTS daran, daß ich dieses Problem bekomme/habe. Und auch immer weiter in veränderter Form bekommen werde, denn: Problem X gehört zu eben dem kollektiven Erfahrungsmuster, an dessen Empfinden diejenigen gebunden sind und bleiben, die eben daran gebunden sein und bleiben wollen!

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        Lila Luxemburg am

        Teil II

        Wirkliche Änderung geht nur über: Bewußter Wechsel des Rechtskreises ins hoheitliche Recht vor 1918. Dann: Reaktivierung und Geschäftsfähigmachung der Gemeinden als Gemeinden DIESES Rechtskreises. Dann: Wiederaufbau der tatsächlichen Heimatstaaten von der Gemeindeebene aus. Und das alles natürlich unter dem Aspekt eines jeweils möglichst ENTSPANNTEN Horoskops für jeden der entsprechenden Schritte – sonst kommt man nur vom Regen in die Traufe.

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      Jeder hasst die Antifa am

      Na Gottseidank braucht sie vor ihrem Auftritt kein Statement gegen Rääächts abzugeben ,wie es die Regierunshofnarren tun müssen um auftreten zu können

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    DerSchnitter_Maxx am

    Letztendlich, läuft alles auf eine Spaltung hinaus … weil ein nationales Schwarm-Bewusstsein, von den ‚Elite-Schweinehunden, nicht erwünscht ist – denn es könnte ja … ihr Schweinehunde-System gefährden. Wer mir das Maul verbieten will … bekommt x-tra kontra XXXL ! 😉

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      Waldemar Wolkenbruch am

      Verfemte Kunst… der Mainstream ist ja schon Realsatire, wenn man ihn zitiert, zB das Immunisierungsargument: "zum Opfer stilisieren".

      Man sollte, wie bei den Orange Revolutions, die Meinungsführer ins Lächerliche ziehen und dabei ihren Schlägertruppen elegant ausweichen.

      ZB mit Aufklebern, auf denen die üblichen Floskeln in Comicschrift verfremdet erscheinen, zB das Wort "Haltung" als drolliges Grafitti.

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