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Maaßens letztes Gefecht: Der Spion, der in die Kälte ging

Er war ein CDU-Mann von altem Schrot und Korn – und trug auch viele schlechte Kompromisse mit, die seine Partei von ihm verlangte. Doch das Bündnis mit den Linksextremen, das die Kanzlerin seit Chemnitz eingegangen ist, war jenseits seiner Schmerzgrenze. Tatsächlich erscheint der Anfang November geschasste Chef des Bundesamtes für Verfassungsschutz neben der AfD als einsamer Rufer in der Wüste der staatlich gelenkten Multikulti-Gleichschaltung.

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Verräter im Tiefen Staat: Verfassungsschutz und Berner Club

Hans-Georg Maaßen wähnte sich im Kreis engster Kampfgefährten, als er seine Abschiedsrede hielt. Doch im Berner Club gab es ein Leck – und das zeigt, dass sich die Geheimdienstler nicht mehr vertrauen können. Strukturen wie der Berner Club waren ursprünglich Teil des Tiefen Staates gewesen. Während Maaßen und Kickl den Kampf gegen den Islam ins Zentrum rücken, fussieren ihre Gegenspieler in BfV und BVT vor allem die sogenannte rechte Gefahr.

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Worte, die die Republik aufwühlten: Maaßens brisante Abschiedsrede

Niemals in der jüngeren Geschichte hat sich ein führender Repräsentant des Staates derart offen gegen die Regierung gestellt wie der Verfassungsschutzpräsident in den Wochen nach Chemnitz. Die Lawine kam ins Rollen durch ein Interview in der Bild-Zeitung am 7. September, um dessen Veröffentlichung Maaßen gebeten hatte. In einer Stellungnahme an das Bundesinnenministerium führte er aus, warum er die Authentizität des Videos angezweifelt hatte.

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Weltpuff Berlin: Wiederentdeckt: Porno-Klassiker aus Berlin

Die deutsche Hauptstadt war um 1900 das, was Bangk heute ist: das Eldorado des internationalen Sex-Tourismus. Der Dichter Rudolf Borchardt schrieb darüber einen autobiografischen Porno, der jetzt aus dem Nachlass geborgen wurde. Lange hatte man auf die Publikation dieses Riesenfragments warten müssen. Ironischerweise könnte sich Weltpuff Berlin als das populäre Buch erweisen, das Borchardt zu Lebzeiten nicht vergönnt war.

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Der Hippie, das Nichts und der Ausweg: Houellebecqs religiöse Kehrtwende

Seit über 20 Jahren schreibt Michel Houellebecq literarische Totengesänge auf das Abendland. Jetzt kommt die Rolle rückwärts: Er hält es für möglich, den westlichen Selbstzerstörungstrieb zu stoppen. Und Sie werden nicht glauben, auf welche Kraft der alte Nihilist bei dieser Schubumkehr setzt: Im vergangenen Jahr konstatierte er die Rückwendung zum Christentum. Ob das aber auch eine spirituelle Erneuerung schafft, wird sich zeigen.

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Überleben in der Wildnis: Sechs Tage auf einer einsamen Insel

Sechs Tage auf einer kleinen Insel, angewiesen auf Brackwasser und Brennnesselsalat: Was tut man nicht alles, um sich Kompetenzen für die Bewältigung von Krisensituationen anzueignen? So ist etwa die Erkenntnis, dass Frieren, behelfsmäßige Unterkünfte und Insekten nicht so schlimm sind, ganz banal. Überraschend ist eher, was in der Natur alles essbar ist – wenngleich auch nicht in jedem Fall schmackhaft. Bericht über einen Überlebenskurs.

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Hätte, hätte, Flüchtlingskette: Jahresrückblick 2018 von Elmar Hörig

Der Jahresrückblick 2018 des berühmtesten politisch unkorrekten Radiomoderators und ungekrönten Quotenkönigs des Südwestrundfunks erscheint bald als Buch: eine Sammlung seiner täglichen, unterhaltsamen Kolumnen. Wir bringen Auszüge aus seinen Posts unter dem Titel «Elmis Moinbriefin» aus den Sommermonaten, als die Marc Zuckerbergs Social-Media-Plattform den Zugriff darauf für zwei Monate gesperrt hatte.

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Ausgrenzung

Einer weitverbreiteten Denkfigur zufolge (also einer, die nicht nur weitverbreitet ist, sondern auch weit verbreitet wurde) sind Grenzen jeglicher Art etwas, das es zu beseitigen gilt. Dies betrifft unter anderem Staatsgrenzen, soziale Grenzen, Schamgrenzen, Anstandsgrenzen und Grenzen des guten Geschmacks, und bevor man sich forsch an deren Beseitigung macht, sollte man einen Moment innehalten und sich fragen, warum es Grenzen überhaupt gibt und was sie geleistet haben beziehungsweise leisten.

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Wir, die Terroristen?

Das Bundesamt für Verfassungsschutz (VS) ist der deutsche Inlandsgeheimdienst, dessen Ziel es ist, die eigene Bevölkerung zu überwachen, um Bestrebungen gegen die freiheitlich-demratische Grundordnung zu unterbinden. Die Überwachung des eigenen Volks wirkt auf den ersten Blick bereits per se problematisch. Doch die Bevölkerung kann immer von ausländischen Agenten infiltriert werden, und jede Staatsform, gerade eine, die viel individuelle Freiheit zulässt, muss «Gefahren aus dem Innern» abwehren.

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Schöne des Monats _ Jessica Bießmann

Als sympathische «Frau von nebenan» fuhr Jessica bei den Berr Landtagswahlen 2016 einen großen Erfolg ein: Sie gewann mit 29,8 Prozent ihr Mandat direkt – und zwar im Bezirk Hellersdorf-Marzahn, der bis dahin eine unangefochtene Hochburg der Linkspartei gewesen war. Die 37-Jährige ist ausgebildete Personenschützerin. Als ihr die Antifa 2017 den Zugang zur COMPACT-Konferenz versperren wollte, beamte sie die Typen mit ihren Superkräften mal eben auf die Seite.