Diesel-Skandal: Das Kaninchen und die Schlange (Leseprobe aus COMPACT 6/2017)

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Eine deutsche Spitzentechnologie soll verschrottet werden. Der sogenannte Abgasskandal hat den Grünen Auftrieb gegeben: Fahrverbote sind geplant, Rückrufaktionen laufen, Absatzzahlen brechen ein. Wem soll das nützen? – Es folgt eine Leseprobe aus der aktuellen COMPACT 6/2017 – Jetzt am Kiosk. (Bestellen können Sie das Heft auch hier. )

_ von Marc Dassen

Das grün-regierte Baden-Württemberg macht den Anfang: Ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge soll ab Jahresbeginn 2018 die vermeintlichen Luftverpester aus Stuttgart verbannen. Auch andere Großstädte ziehen nach, Berlin und München wollen ähnliche Verordnungen durchwinken. Der Absatz von Diesel-Pkw ist auf Talfahrt, etwa 20 Prozent minus im laufenden Jahr.

ADAC-Vizepräsident Ulrich Klaus Becker warnte Anfang März 2017: «13 Millionen Dieselautos aus Innenstädten auszusperren, wirkt wie eine Enteignung und ist gleichzeitig ein gigantisches Konjunktur-programm für die Autoindustrie.» Er empfiehlt stattdessen, «längst vorhandene Abgastechnologien konsequent einzusetzen und durchdachte Verkehrskonzepte zu realisieren».

«Verkaufen Sie Ihren Diesel, solange es noch geht», heulte man bei der Welt Anfang März. «Dieselantriebe», so hieß es, seien «einfach nicht gut (…), weder für Mensch noch Tier». Auto-Bild betextete ein Foto von zahllosen unverkauften Fahrzeugen mit «Friedhof der Schummel-Diesel». Den Abgesang auf eine deutsche Erfolgsgeschichte brachte Michael Müller-Görnert vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) – der grünen Konkurrenz zum ADAC – Anfang Mai 2017 auf die Formel: «Der Diesel ist eigentlich nicht mehr zu retten.»

Chronik einer Affäre

Das erste Brodeln der Affäre vernimmt man Anfang 2014. Da deckt das International Council on Clean Transportation (ICCT) – eine nach eigenen Angaben gemeinnützige Umweltbehörde mit Hauptsitz in Washington, die vor allem vom US-Großkonzern Hewlett Packard finanziert wird – erhöhte Abgaswerte bei VW-Modellen auf. Nach starkem Beschuss von allen Seiten wagt der damalige VW-Vorstandschef Martin Winterkorn Anfang 2015 die Flucht nach vorn und startet eine Rückrufaktion. Noch ist nicht von einem großen Skandal die Rede, doch es zeichnet sich ab, dass allein auf dem amerikanischen Markt fast eine halbe Million Fahrzeuge betroffen sind.

Die Untersuchungen laufen weiter, bis die US-Umweltbehörde EPA und das sogenannte Air Resources Board Mitte September 2015 ihre Anschuldigungen in einem dreiseitigen Schreiben an den VW-Vorstand in den USA öffentlich machen. Schon kurz darauf knickt Volkswagen ein. «Wir haben Mist gebaut», erklärt VWs Amerika-Chef plakativ.

Der zerknirscht wirkende VW-Boss Winterkorn, der am 23. September 2015 seinen Posten räumen muss und durch den ehemaligen Porsche-Chef Matthias Müller ersetzt wird, erklärt der Welt: «Es tut mir unendlich leid.» Die VW-Aktie bricht innerhalb weniger Stunden um über 30 Prozent ein. Nach Gewinnwarnungen an alle Aktionäre ist im Vorstand Land unter.

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Auch in der Schweiz, in Italien, Belgien und Frankreich stoppt man den Verkauf der betroffenen Motorentypen mit der Kennung EA 189, die nicht nur in VW-Modellen, sondern auch bei Skoda und Audi verbaut sind. Über sechs Milliarden Euro werden zur Krisenbewältigung zurückgelegt. Doch schon bald ist klar: Reichen wird das nicht. Mitte Oktober 2015 kommt es dann ganz dick. Als das Kraftfahrtbundesamt VW zum Rückruf von rund 2,5 Millionen Pkw zwingt, setzt man in Wolfsburg – freiwillig – noch einen drauf, weitet die Retour-Aktion europaweit auf über acht Millionen Fahrzeuge aus.

Die Ankläger in den USA treten mehrfach kräftig nach. Den Anfang macht das renommierte Massachusetts Institute of Technology Ende Oktober 2015 mit einer Studie: In den USA würden 59 Personen wegen der von VW verursachten erhöhten Schadstoffbelastungen vorzeitig sterben – keine Tatsache, sondern eine Prognose. Die zu erwartenden Rückstellungen schätzt man auf 450 Millionen US-Dollar. Bei VW werden Notmaßnahmen ergriffen, Leiharbeiter entlassen. Kurzarbeit soll Engpässe überbrücken.

Zeitweise stehen die Bänder in manchen Werken komplett still. Das dicke Ende: «Volkswagen will in den kommenden neun Jahren Jobs streichen: Unter dem Druck des Dieselskandals und milliardenhoher Investitionen sollen laut dem Betriebsrat bis zu 23.000 Stellen bei seiner Kernmarke VW in Deutschland abgebaut werden», schreibt die Rheinische Post Ende November 2016.

Die Massenmedien spielen bei der Skandalisierung der Affäre die Hauptrolle: Das Recherche-Konglomerat aus NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung produziert immer neue Berichte, die fragen, wer wie manipuliert und vertuscht, wer wann was gewusst hat oder haben könnte und warum von wem auch immer nicht früher und gründlicher aufgeklärt wurde.

Kräftig mischt auch die Deutsche Umwelthilfe (DUH) mit. Auf der Webseite der Organisation heißt es reißerisch: «Ein Jahr Diesel-Gate: Autohersteller produzieren weiterhin Dieselstinker mit aktiven Abschalteinrichtungen.» DUH-Chef Jürgen Resch: «Der Diesel-Abgasskandal zeigt Züge einer organisierten Kriminalität.» Und weiter: «Die Autokonzernbosse betreiben vorsätzliche Körperverletzung mit Todesfolge in vielen tausend Fällen.» So wird die Negativberichterstattung bis heute warmgehalten…

(…)

Ende der Leseprobe. Mehr erfahren? Dann lesen Sie den vollständigen Artikel in COMPACT 6/2017 – erhältlich am Kiosk. Bestellen können Sie das Heft aber auch hier. Wer COMPACT abonniert, erhält eine Prämie und genießt viele andere attraktive Vorteile.

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36 Kommentare

  1. Volker Spielmann am

    Man macht bei Volkswagen die sprichwörtliche Maus zum Elefanten

    Verstehe ich die Technikkoryphäen richtig, so hat der liebe Dieselmotor mit technischen Beschränkungen zu kämpfen und daher scheinen sämtliche Autohersteller an ihren Abgaswerten ein wenig zu drehen, damit die Klima-Wahnsinnigen und andere Umweltgecken nicht völlig am Rad drehen. Nüchtern betrachtet sind aber wegen der Kunstgriffe von Volkswagen bisher weder die Menschheit ausgestorben noch die Erde zerstört worden, daher möge die Lizenzpresse ihr unmäßiges Lärmen und Toben sein lassen. Am Einfachsten wäre es die Grenzwerte entsprechend hoch zu setzen und so viel Geld und Ärger allen Beteiligen zu ersparen. Seltsam dünkt indes der Zeitpunkt des Bekanntwerdens, immerhin muß man davon ausgehen, daß der VS-amerikanische Geheimdienst, der ja bekanntlich im deutschen Rumpfstaat alles und jeden bespitzelt und dabei natürlich munter Industriespionage betreibt, davon schon sehr bald erfahren hat – und dann fragt man sich doch, warum mit der Aufdeckung des „Skandals“ zehn Jahre gewartet wird.

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

  2. brokendriver am

    Eh.. bald alles Geschichte.

    Die CDU-Raute Merkel empfiehlt allen in 20 Jahren in Roboter-Autos durch die Gegend zu fahren.

    Nach dieser CDU-Tante müssen dann treue Auto-Liebhaber, die selbst gern mal
    einen schnellen Porsche, BMW oder Mercedes um die Ecke bewegen wollen,

    eine Sondergenehmigung beantragen.

    Autonomes Fahren ist CDU-Politik.

    Wäre schön, wenn das eine Fake-News wäre…

    aber, hat die CDU-Tante aus der Uckermark tatsächlich so von sich gegeben.

    Merkel hat wohl nur noch Muslime im Kopf und kein Benzin im Blut…

    Traurig für deutsche Autoliebhaber….

  3. @ Merxdunix
    Yes we can,
    zur Freihandelszone eine Frei-Haus-Lieferung,
    und wenn der Bäcker schon da ist, könnte er die Backwaren auch einräumen, ein bisschen staubsaugen … den Abwasch erledigen ….
    excuse me ! in den Staaten ist das gang und gäbe und sich `Perfect Services´

    • @ Soso
      Na geht doch. Das bleibt dann aber auch die nächsten 30 Jahre so, immer der selbe Bäcker und die gleichen Brötchen, Tag für Tag, klaro?!

  4. Rumpelstielz am

    Der Gesamtwirkungsgrad des Systems Batterie ist absolut beschissen. Wenn der Individualverkehr mit Batterie betrieben sein muss, dann wird sich nur noch eine kleine Gruppe so Etwas leisten können. Der Rest "läuft" per Pedes.
    Die Städte wurden größer und "kompakter" als die Aufzüge erfunden waren und sich durchsetzten. So war daran auch der Autoverkehr beteiligt.
    Aber ohne wird man feststellen (wenns zu spät ist) dass die Innenstädte aushungern. Da wohnt dann die Elite – während die Dummen (die, die sich das selbst eingebrockt hatten) mit der Bahn und dem Bus anreisen dürfen.
    Die Idioten der Etablierten kümmert es nicht welche Folgen eintreten.
    Es gibt nur eine Lösung Dieselhybridantriebe. Dieselmotor – Generator – Minibatterie und als Antrieb Elektromotoren. Permanentmagnetmotoren / generatoren erreichen Wirkungsgrade von >90% mehr als das bisherige System Motor Getriebe.
    Btw: Warum haben die Batterieautos so viele PS ? weil man 300Kg tote Masse (ob voll oder Leer) mitschleppen muss. 1 Liter Benzin = 0.9Kg vs 30 Kg Batterie. Gute Nacht – Klimaspinner und Schlafschafe.

    • Das Elektroauto war schon Ende des 19.Jhs. erfunden und konnte sich aus eben diesen Gründen nicht durchsetzen: Zu schwer, zu geringe Reichweite, obwohl es 1899 wohl viel schneller war als damalige Verbrennungsmotoren.
      Den Aufzug gab es schon in Neros goldenem Haus, wurde aber erst flächendeckend nach (Wieder-?) Erfindung der Absturzbremse eingesetzt. Das ist aber nicht ausschlaggebend für die Verstädterung und das Wachstum der Städte sondern Landflucht und vor allem Bevölkerungswachstum. Landflucht setzt immer dann ein, wenn in den Städten bessere Verdienstmöglichkeiten bestehen (z.B. Kohlefunde und Industrieaufbau im Ruhrgebiet), bzw. wenn das Land die Bevölkerungszunahme nicht mehr wirtschaftlich integrieren kann (z.B. mit Sklaven betriebene Latifundienwirtschaft statt Kleinbauern in Italien). Im letzterem Fall bilden sich Slums, da auch die Städte die Arbeitskräfte nicht beschäftigen können.
      Das Zurücklegen langer Wege ist grundsätzlich überflüsig, wenn es nicht politisch als Zeit- und Nervenräuber geplant ist! Die alte Regel: 8 h Arbeit, 8h Schlaf und 8 h Freizeit ist zwar offiziell erfüllt, jedoch gehen die Wegezeiten von der Freizeit ab! Oft genug reicht es dann nicht einmal für 8h Schlaf! Keine Obrigkeit will wirklich 8 h Freizeit für seine Untertanen; denn die könnten dann ja auf dumme (politische) Gedanken kommen.
      Bis etwa zur Generation unserer Urgroßeltern hat in der Masse ihren Geburts- und Sterbeort im Durchschnitt nur um max. 20km verlassen (müssen). Dabei waren sie glücklicher und zufriedener als die Menschen heute, obwohl sie im Schnitt 10 – 12 h gearbeitet hatten …
      Die frühen Bauernkulturen an Donau und Indus waren friedlich, seßhaft, kreativ und frei von Eliten – die Nomaden, die sie vernichteten, waren mobil, von Eliten geführt und aggressiv. (Der Zwang zur) Mobilität macht Streß und Aggression. Daher ist sie nicht wirklich anzustreben!

      … und die Eliten, die sich immer die größte Mobilität leisten konnten, werden ganz bestimmt nicht in den (Innen-) Städten leben – schon um nicht erwischt zu werden, falls ein Aufstand los geht!

  5. Komisch ist auch, daß beim Diesel-Abgasskandal nur PKWs betroffen sind und bei entsprechenden Nachfragen auch tatsächlich der Text kommt, daß PKWs erheblich mehr Schadstoffe ausstoßen als LKWs, Busse und Baumaschinen!
    Tatsächlich sind Letztere die größten Dreckschleudern und daß man eine Emmissionsmeßstation besser nicht neben eine Bushaltestelle setzen sollte, hat z.B. die Stadt Köln ganz rasch gelernt; denn ÖNV soll ja gefördert werden. Aber wer / welche Regierung legt sich schon freiwillig z.B. mit der Bauindustrie an??? Wahrscheinlich produziert die unendliche Geschichte BER am Meisten davon …
    Kleine Zweitakter sind wahrscheinlich auch erheblich dreckiger und belästigen zudem noch mit erheblich mehr Lärm: Wieso ersetzt man motorgetriebene Rasenmäher nicht durch die (früher) bewährten Drehspindelgeräte und verbietet vor allem die Laubsauger? (Als ich mal gesehen hatte, wie jemand sehr lange damit versuchte ein nasses Blatt vom Boden zu bekommen … jeder Besen wäre 10mal schneller gewesen, und leiser!!!) Spart außerdem Sprit und die Kosten der Muckibude.
    Wenn man den Autoverkehr reduzieren möchte, muß man die Grundvoraussetzungen dafür schaffen, d.h. den Zwang zur Mobilität erheblich reduzieren, wie wir es vor Einführung des Autos für alle schon hatten! Dazu vor allem die Wege zur Arbeit und zur Einholung der Güter des täglichen Bedarfs auf den Fußlaufbereich reduzieren!
    Aber das ist tatsächlich politisch nicht gewollt, da die Pendelei den Menschen Streß bereitet und Zeit stiehlt, die sie z.B. für die mentale Auseinandersetzung mit Politik nicht mehr hat, bzw. zum "Runterkommen" lieber RTL II glotzt.
    Daß das eine Maßnahme zur Enteigung ist, hat ja auch schon die Einführung der Plakette gezeigt: Es soll nicht nur neu gekauft werden, die neueren Waren – egal welche – werden mit Verfallsdatum und wartungsunfreundlich produziert, damit man ständig neu kaufen muß und dann quatscht man von Nachhaltigkeit! Je früher, desto teurer war Produktion und desto länger sollten die Dinge halten und reparierbar sein, heute zählt nur der (schnelle!) Umsatz und der "Wert" wird durch Handelsspannen geschaffen. Die heutigen Dieselmotoren sind ganz einfach zu haltbar, bringen zu lange Laufleistungen!
    Und alles, was zu lange hält, muß in der Freihandelsgesellschaft weg, da es neue Umsätze verhindert!
    Sei es durch – gemachte!!! – Mode oder eben durch andere Vorwände.
    … und bei den zu erspekulierenden Todesfällen sollte das Lebensalter dieser betrachtet werden: Handelt es sich nämlich, wie in diesem Fall, ausschließlich um Alte, ist das für die Gesellschaft eher uninteressant – außer natürlich für Gesundheitsindustrie und Pharmazie, die verdient an den letzten 2 Lebensjahren eines Menschen das Meiste … und diese sind für die Betroffenen oft nicht gerade angenehm.

    Grundsätzlich gilt: Die MENGE machts! Bei einer Bevölkerungsdichte wie vor 200 Jahren wäre das kein Problem. Auch wenn man den größten Posten, die Berufspendelei, abstellt. Dann jedoch ist keine Wachstumsorientierte Zinseszinswirtschaft möglich …

  6. Sicher ist beim "VW Diesel-Skandal" nur eines: Angela Merkel hat erst am 19. September 2015 aus dem Radio davon erfahren und danach dann vom Dobrindt. Aber da mußte sie sich schon um die Flüchtlinge aus Österreich kümmern, hatte also kaum Zeit (Quelle = DW.com: "Angela Merkel bricht eine Lanze für den Diesel").

    Außerdem sollen siech die 7 Millionen COPD- und 8 Millionen Asthma-Patienten in Deutschland mal an die eigene Nase fassen, bevor sie über VW herfallen. Viele von denen rauchen auch oder haben falsche Gene oder sonst irgendwie schlechte Angewohnheiten. Wie auch immer: Angela Merkel kann nichts dafür!

    • @ Gabi
      Ganz genau! Merkel ist nämlich die Unschuld vom Lande und deshalb zurecht Deutschlands Mauerblümchen Nummer 1. Wer kann etwas so Reines auch nur ansatzweise durch den Dreck ziehen?

    • Harad Kaufmann am

      Ich habe COP und rauche nicht. Früher nannte man so etwas ab und an auch mal "Staublunge"

      Und woher bekommt diese?

      Nicht vom Urlaub machen, sondern durch Arbeit in extrem staubiger Luft.

      Und wem sollte man als Verursacher benennen? Die Industrie und das ausbeutende Unternehmertum , die es damals nicht nötig hatten,

      Schlimm nur ist, der Geschädigte ist in der Beweispflicht ist kaum Chancen für eine Entschädigung hat. In diesem Fall da gebe ich Ihnen recht, hat Merkel keine Schuld. Das geschah vor vielen Jahren, als diese Dame noch als ehemalige Erika für die Stasi in der DDR gedient hatte.

      • Schönes Beispiel. Arbeit in extrem staubiger Luft fällt unter "schlechte Angewohnheiten".

  7. Es ist schon Wahnsinn wie man den Dieselmotor nun zu kriminalisieren versucht.

    Auslöser war eine Klage aus den USA über einen Betrug. Dabei wissen wir doch alle, dass in den USA jede Möglichkeit gesucht wird um zu klagen. Da sind fehlende Sicherheitwarnungen, z.B. das man einen Hamster nicht in eine Mikrowelle stecken darf, weil er dann stirbt, grund für Millionenklagen.
    Was aus einem Auto kommen Schadstoffe heraus? Meine Güte. Warum hat das denn niemand gesagt!?
    Ja, man hat geschummelt um die stetig strengeren Umweltauflagen einzuhalten. Auflagen welche bald nur noch erfüllt werden können, wenn das Auto aus bleibt. Da kann man am Auto so viel optimieren wie man will. Am Ende kann man nichts mehr optimieren.
    Auch vergisst man, dass heutige Diesel weit weniger schädlich sind als noch vor 10 Jahren. Der Treppenwitz ist, dass man Vorwürfe aus den USA hört, einem Land, welches zu den größten Energieverbrauchern pro Kopf zählt. Aber hier geht es ja nicht um Umwelt, sondern darum zum einen Kohle zu machen und zum anderen, den amerikanischen Automarkt von europäischen Fahrzeugen zu befreien.
    Den größten Hut haben aber unsere grünlinken Mitbürger auf. Da wird eine Klage zum Vorwand genommen unsere Autos zu verteufeln, wohl wissend, dass unsere Autos wahrscheinlich die am wenigsten schmutzigsten sind.

    • Andreas Walter am

      Es gibt in den VSA, gerade auch in Kalifornien, ebenso viele Rote und Grüne Spinner wie in Deutschland. Das kommt ja bei dem reinen Wirtschaftskrieg ja noch erschwerend hinzu.

      Das grösste Problem der Menschheit ist darum tatsächlich "Dummheit", also Unwissenheit, der Mangel an Bildung und dadurch auch das Problem, wahre von unwahren Informationen besser unterscheiden zu können. Was sich andere wiederum zu nutze machen oder genau deshalb sogar gezielt Desinformationen und Lügen verbreiten. Was wiederum besonders unter denen verbreitet ist, die sich vermeintlich in der schwächeren Position glauben. Also klassischen Opfertypen. Darin liegt auch ein Riesen Problem beim Geschlechterkampf begründet, ebenso wie mit Minderheiten.

      Superverrückt das alles und ohne eine gehörige Portion Gleichmut und Demut und dadurch dann auch Humor, meinetwegen auch schwarzer Humor und Sarkasmus, kann man als intelligenter und ganzheitlich denkender Mensch unmöglich bei Verstand bleiben.

      Oder eben Gleichgültigkeit, die etwas weniger hübsche Schwester des Gleichmuts. Klar kann sich da einem manchmal der Gedanke aufdrängen, dass das Leben nur eine Art Strafe sein kann, bis man den nächsten Engel trifft, der einen anstrahlt und in das Lalaland der Liebe entführt. Lalala.

      Wendelstein 7-X ("Götterdämmerung") muss daher fliegen! Hihihihihi (oder von mir aus auch Thorium, denn das fliegt einem wenigstens auch nicht um die Ohren und macht auch sonst weniger Dreck als Uran). Denn so viel regnet und schneit es auch nicht in Europa, als das wir aus der ganzen Schweiz ein riesiges Wasserkraftwerk machen könnten. Hohohohoho. Und nu?

    • Harad Kaufmann am

      Dieselfahrzeuge sind unbestritten wirklich am stinken. Man hätte schon von Anfang an solche Fahrzeuge nicht herstellen dürfen. Das man erst jetzt bemerkt hat, das solche Fahrzeuge schädlich sind, wundert mich. Jetzt Verbote ausprechen halte ich für Ausgrenzung und sogar für Enteignung. Die Verbrecher die sich so etwas ausdenken, gehören in den Knast. Das sind die wahren Schädlinge in unserer Gesellschaft. Ist Deutschland noch ein Rechtsstaat? Recht haben heisst ja noch lange nicht, dass man es auch bekommt. Die Bundesregierung aber nimmt sich Rechte heraus, die sie nicht haben.

  8. Michael Höntschel am

    Es wird hier keine rationale sondern eine politische Entscheidung geben. VW braucht unbedingt das Elektroauto. Die Regierung wird die betrogenen Diesel – Käufer so mit Auflagen und steigenden Fixkosten belasten, das diese froh sein werden, wenn sie ihre Fahrzeuge mit großen Verlusten gegen ein unausgereiftes E – Auto eintauschen können. Bricht dann die Energieversorgung zusammen, stellt ein "Fachmann" plötzlich fest, daß der Diesel doch nicht ganz schlecht ist und es gibt Verschrottungsprämien für E – Autos.

  9. Couprevers am

    Bei dem Diesel "Skandal", der ja nur ein Angriff auf die deutsche Wirtschaft ist, wird der wesentliche logische Schritt ignoriert. Das ist die Zulassung der Fahrzeuge. Das Kraftfahrbundesamt hat die Aufgabe Fahrzeuge zu überprüfen und für den Verkehr zuzulassen. Das ist wirklich keine allzu schwierige Aufgabe. Einfach Tests unter Realbedingungen machen und fertig. Meiner Meinung nach sind die Verantwortlichen im Verkehrsministerium und beim Kraftfahrtbundesamt zu suchen. Bitte diese Schwachköpfe entlassen und durch Fähige ersetzen. Und so soll jedes Land Fahrzeuge überprüfen und zulassen für seine Strassen. Dann brauchen die USA auch keine Milliarden an Strafzahlungen fordern und die deutschen User brauchen auch nicht zu heulen dass sie "betrogen" wurden.

    • Michael Höntschel am

      C, sehe ich auch so, aber ich würde fähige durch unabhängige ersetzen. Übrigens glaube ich, daß dieser Handelskrieg an allen Fronten geführt wird. Deutschland wird sich davon nicht erhohlen. Zusammen mit den immensen Kosten durch die Flüchtlinge werden wir früher oder später zum Sanierungsfall.

      • @ Michael Höntschel
        Viel wahrscheinlicher wird Deutschland abgewickelt, denn es ist nicht nur Konkurrent sondern auch Gläubiger und steht somit überall im Weg. Ein Sanierungsfall Deutschland wäre für die Deutschen noch das geringste aller Übel und deshalb wird es ihn nicht geben.

  10. Als Dieselkäufer bin ich aus der eigenen Erkenntnis heraus nicht nur getäuscht, sondern auch noch geschädigt worden und wer kommt nun für den entstandenen Verlust auf? Das ist ja heller Wahnsinn, hier wird zumindest nach Ansicht vieler Fachleute getäuscht und die Verursacher von Milliardenschäden laufen noch frei herum, als ob es sich um ein Kavaliersdelikt handelt. Was haben wir nur für eine Justiz, die sich so bedeckt hält. Auch wenn es sich um eine Schlüsselbranche handelt muß rigoros durchgegriffen werden, denn Betrug bleibt Betrug und die Verantwortlichen müssen angeklagt werden. Das ist man der eigenen Glaubwürdigkeit und auch der Gerechtigkeit schuldig.

  11. Der Dieselmotor ist nach wie vor der sparsamste weil wirksamste (effizienteste) Verbrennungsmotor. Ölkriegsgeile Blutsäufer bekämpfen ihn deshalb. Ist Krieg weniger schädlich für Mensch und Natur als ein Motor?

  12. Aufgewachter am

    Abgaskonferenz bei VW und BMW

    Neulich beim gemeinsamen CEO-Frühstück :

    CEO bei BMW : „Unser neuer BMW 335d holt jetzt 313 PS und 630 Nm aus knapp 3 Litern Hubraum!“

    CEO bei VW : „Und wie habt Ihr die Abgaswerte in den Griff bekommen?“

    CEO bei BMW : „Na, ja – wir haben da so unsere Methoden.“

    CEO bei VW : „Wir auch. Prost!“

    *CEO = Chief Executive Officer ist die US-amerikanische Bezeichnung für das geschäftsführende Vorstandsmitglied

  13. Karl Brenner am

    "In den USA würden 59 Personen wegen der von VW verursachten erhöhten Schadstoffbelastungen vorzeitig sterben"

    Diese Sichtweise setzt voraus, dass man den Menschen als Maschine denkt.
    Das ist der Grund, weshalb man bei Krebs/Neoplasmen, Viren, Osifikationen und so genannten Erbkrankheiten nicht vorankommt.

    Ich sage:
    Der Glaube an solch eine Berechnung tötet Tausende

  14. Andreas Walter am

    Spätestens wenn die synthetischen Kraftstoffe (wieder!) kommen, wird synthetisches Diesel sogar einer der Bevorzugten sein (bestes Verhältnis Volumen zu Heizwert, Kopffestigkeit, Reinheit). Schon GtL-Diesel, jetzt noch aus Erdgas synthetisiert, vereinigt fast alle gewünschten Eigenschaften eines hochwertigen Dieselkraftstoffs:

    "GtL-Diesel enthält keinen Schwefel, keinen Stickstoff, keine Aromaten und die Cetanzahl ist extrem hoch (75 bis 80).[11]" Wikipedia, Dieselkraftstoff, 10.06.2017

    Vollsynthetisch produziert, aus H2 und CO(CO2), könnte so ein Kraftstoff sogar zu 100% CO2-neutral hergestellt und auch verwendet werden, und das kommt so oder so, wenn erst Erdöl (jetzt), dann Erdgas und zuletzt Kohle zur Neige gehen. Die landwirtschaftliche Fläche wird in Zukunft nämlich immer mehr zur ausschließlichen Erzeugung von Nahrungsmitteln gebraucht, ist zur Erzeugung von Biokraftstoffen eh viel zu knapp. Zudem wäre dieser Weg auch viel zu aufwendig, weil umständlich, und damit auch teuerer als die direkte Synthese.

    Weitere Alternativen werden zu 100% synthetisches Kerosin (Jet Fuel, Flugzeug"diesel") sein und auch Ethanol. Die schwedischen Mega-Sportwagen von Koenigsegg (über 1000 PS, über 400 km/h Höchstgeschwindigkeit, mit Strassenzulassung) können schon heute teilweise zu 100% mit Ethanol 100 (E100) betrieben werden (ab 15°C Aussentemperatur). Doch auch viele andere, weniger exklusive Fahrzeughersteller bieten schon heute solche Motoren an, die zu 100% heute noch mit Bioalkohol (Ethanol aus Zuckerrohr) betrieben werden können.

    "„Mitte der 80er Jahre waren in Brasilien [wegen der Subventionen] bis zu 95 Prozent reine Alkohol-Autos unterwegs“, erzählt Dr. Feichter" [Entwicklungschef Dr. Egon Feichter, Volkswagen do Brasil]

    Egal also, wie sehr die Feinde Deutschlands darum auch gegen den Diesel kämpfen, er wird sich behaupten.

    "Driving Audi’s 1000bhp R18 LMP1 race car" auf YouTube ansehen. Dann wisst ihr warum. Viel Feind, viel Ehr.

    Der ganze Quatsch mit dem "CO2-Skandal" ist daher ein rein wirtschaftlicher und politischer Krieg, auch ein Propagandakrieg, den Ausländer gegen Deutschland führen und Linke, Rote und Grüne sogar in Deutschland gegen Deutschland. Aus unterschiedlicher Motivation (Schwächung Deutschlands, Propaganda für Ökostrom).

    Wer weiß also, vielleicht wurde Rudolf Diesel ja doch ermordet ("Erfinder Rudolf Diesel. Rockefellers Erzfeind").

  15. Berhold Sonnemann am

    Von einem Manager habe ich über einige Leute (keine Medien) gehört: Beim "Dieselskandal" handelt sich nur um einen Wirtschaftskrieg teils zwischen Konkurrenten und teils der USA gegen Deutschland. Messungen in Labors fallen immer anders aus als die tägliche praktische Anwendung, vor allem beim Auto, weil Menschen unterschiedlich und in unterschiedlichen Gegenden fahren.
    Umweltfreundlich ist nur ein möglichst selten benutztes Auto. Es kann auch alt sein, weil die Herstellung sehr starke Umweltbelastungen verursacht.

    Landesverräter sind angesichts dieses antideutschen Wirtschaftskrieges Unternehmen wie Bayer, Linde und Wacker, die zig Milliarden Euro an die transatlantischen Kriegstreiber verschleudern; unter dem Vorwand von Investitionen werden von den Arbeitnehmern hier erwirtschaftete Werte veruntreut statt ausbezahlt.

  16. Graf von Stauffenberg am

    Das sind die größten Feinstaub-Produzenten:
    Birke im Frühjahr durch Pollenflug
    Nadelbäume (Windbestäuber)
    Historische Dampflocks
    Kaminöfen
    Sonnenwendfeuer
    Ölheizungen
    Flugzeuge
    Industrie
    Elektroautos, Fahrräder und Autos mit Verbrennungsmotor: Der Feinstaub entsteht an den Bermsscheiben und durch aufwirbelnden Staub auf der Straße

    Fazit: Holzt alle Wälder ab, verbietet Heizungen, verbietet Verkehr und schafft die Industrie ab, oder besser: Schafft die Grünen ab!

    • Harad Kaufmann am

      Dieses geht aber nur, wenn kein Volldepp sie noch wählt. Grün ist die Frabe der Natur und nicht die einer Partei. Die sind allenfalls nur grün hinter den Ohren. Diesen Brüdern gehört nur heisse Ohren verpasst, so das denen Hören und Sehen vergeht. Ja, er ist es, denn

  17. brokendriver am

    Sorry, COMPACT…

    Volkswagen hat millionenfach deutsche und internationale Autofahrer
    vorsätzlich betrogen mit ihrem Diesel-Betrug…

    Das sind Lügner…seit zwei Jahren warten Millionen Volkswagen-Fahrer

    auf die Antwort, wer genau hinter dieser kriminellen Diesel-Betrugs-Serie

    steckt….

    Die System-Parteien SPD und CDU decken diesen Betrug bis heute…

    • Marc Dassen am

      Falsch! Lesen Sie den Artikel im aktuellen Heft und verfolgen Sie die Berichterstattung genau! Nicht VW hat betrogen, sondern windige Anwaltksanzleien und Umweltbehörden in den USA und Deutschland wollen ihnen das einreden! Es handelt sich hier meinen Recherchen zufolge um einen Wirtschaftskrieg und ausnahmsweise mal nicht um böswillige Täuschung durch die Groß-Industrie.

      mfG

      MD

      • brokendriver am

        Ok, werde mir das aktuelle COMPACT-Nachrichten-Magazin morgen kaufen und lesen. Danke, für den
        Tipp…

      • Der Anteil aller Zulassungen von Dieselfahrzeugen in den USA beträgt weniger als 3 %.
        Und von diesen 3 % sind die wenigsten Fahrzeuge die betroffenen Modelle von VW.
        Aber die globalen Medien haben in der Zeit der Sammelklagen den Anschein erweckt, als wäre VW für das Ozonloch über den Nord- und Südpol allein verantwortlich
        – mit diesen in der Relation gesehen –
        paar Fahrzeugen.
        Na ja, VW hat brav gezahlt und man verschonte den Konzern mit Zwangsarbeitererinnerungen und derartiges,
        ich meine, das war im Hintergrund auch unterschwellig präsent.

      • @ Marc Dassen
        Ich denke, man kann die Großindustrie hier nicht entlasten. Es ist inzwischen kein Geheimnisse mehr, dass die Führungsebene des VW-Konzerns bei den Manipulation involviert war. Bei kritischer Betrachtung läuft der Wirtschaftskrieg daher in erster Linie VW-intern und deshalb sehr wahrscheinlich zwischen potenziellen Investoren und Altaktionären. Die Abgasmanipulationen waren für den Absatz von Fahrzeugen an sich nicht nötig gewesen. Sie haben vor allem bewirkt, dass VW nach US-Recht angreifbar wird und man den Konzern deshalb dorthin ausbluten lassen kann, wo man es braucht. Es geht bei dem Zirkus m. E. um eine feindliche Übernahme von VW, an der die Führungsebene zielstrebig mitwirkt. Viele Aspekte lassen sich dahingehend interpretieren, dass VW mit Hilfe seiner Konzernchefs vorübergehend in den Ruin getrieben wird, um die Kosten der Übernahme zu minimieren. Nüchtern betrachtet handelt es sich, mit entsprechenden Scheingefechten auf zwischenstaatlicher, juristischer und medialer Ebene, um einen Wirtschaftskrieg der Großindustrie gegen Deutschland als Produzent und Industriestandort. VW wird sehr wahrscheinlich auch in Zukunft Autos bauen. Für einen eventuellen Untergang ist die Marke viel zu wertvoll. Die Frage ist allerdings: "Wo?".
        Der Fall VW hat große Parallelen zur Deutschen Bank, die zwar nach wie vor besteht, aber dafür nunmehr kaum noch deutsch ist.

  18. Dann wird der Leopard II -Panzer wahrscheinlich auch mit einen umweltverträglichen Benzin-Motor umgerüstet werden …
    … und die Binnenschifffahrt mit ihren schweren Dieselaggregaten auch …
    … Baustellenfahrzeuge aller Art ja sowieso …
    … Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und Rettungswägen des Roten Kreuzes wird bei der Umrüstung bestimmt eine Vorreiterrolle zukommen …
    … Busse des öffentlichen Nahverkehrs werden aus dem Verkehr gezogen und schnell ein Schienennetz für Trambahnen mit E-Antrieb gebaut …
    .
    Es darf nur eines nicht passieren, nämlich dass mir der Bäcker mit so einer faulen Ausrede kommt und sagt es gäbe heute keine Semmeln, weil für den Auslieferer-Transporter (mit Dieselmotor) heute ein Fahrverbot gilt. Das werde ich nicht akzeptieren, Zeit für eine Umrüstung auf E-Antrieb hat er lange genug gehabt !!

      • @ Merxdnix
        Ich nehme mir einen Anwalt aus New York und verklage ihn bei einem Schiedgericht gemäß den TTIP-Zusatzklauseln auf Schadensersatz in Milliardenhöhe

      • @ Soso
        Könnte er sich mit Ihnen möglicherweise dann auf einen Vergleich einigen, indem Sie sich verpflichten, die nächsten 30 Jahre beim ihm einzukaufen und er Ihnen dafür seine Backwaren frei Haus liefert? Damit wäre doch allen gedient, oder?!

      • Harad Kaufmann am

        Der Bäcker tut mir heute schon leid. Jetzt kommen die auch mal für den Blödsinn einiger hirnverbrannter Vollidioten dran.

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