Der deutsche Strom, die deutsche Maid, die deutsche Tragik: Nirgends lockt das Unsagbare unserer Volksseele so süß und so verderblich. _ von Jan von Flocken Unwiderstehliche Schönheit bietet sich auf dem Felsen dar. Foto: picture alliance / akg-images Es ist schon erstaunlich, dass ausgerechnet eines der unbeholfensten Gedichte von Heinrich Heine bis heute zu seinen bekanntesten zählt. Es geht um jene 1824 entstandene «Lorelei», wo ihm die Melodie zum Nichtwort «Melodei» degeneriert, die Endreime krampfhaft
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