Die Woche COMPACT: Patrioten gegen IG Metall – COMPACT-TV ist zurück

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Nun ist sie da: Die erste reguläre Ausgabe unseres neuen Nachrichtenmagazins Die Woche COMPACT. Dieses Mal mit folgenden Themen:

  • Aufstand gegen Jobkiller: Wie Patrioten gegen Siemens und die IG Metall antreten.
  • Aus für das Horrorhaus: Die Gerhart-Hauptmann-Schule in Berlin-Kreuzberg ist Geschichte.
  • Kein Geld, mehr Einsätze: Wie weiter mit den Auslandsmissionen der Bundeswehr.
  • Atomdeal vor dem Aus: Wie die USA die Proteste im Iran mißbrauchen?

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COMPACT-TV

24 Kommentare

  1. Guten Abend,

    solide erste Sendung. Die Auswahl mit zwei innenpolitischen, einem aussenplolitischen und einem internationalen Thema hat mir gut gefallen.

    Der Beitrag über den Arbeitskampf der SIEMENS und Bombardier Mitarbeiter unter dem IG Metall Fähnchen und deren fast schon militante Abwehrhaltung gegenüber konkurrierenden Gewerkschaften „Zentrum Automobil“ von Herrn Hilburger oder der parlamentarischen Oppositionskraft AfD war sehr aufschlussreich.

    Der Bericht über die besetzte Schule führt den Berlinern noch deutlicher vor Augen, dass die Polizei in vielen Bereichen ihr Gewaltmonopol schon längst aufgegeben hat. Dies ist natürlich nur mit Rückendeckung politischer Mandatsträger im Berliner Senat möglich, die hier unverblümt ihren ideologischen Träumereien nachhängen – selbstverständlich zu Lasten der Berliner Bürger. Wie beim Flughafen, auf dem Breitscheidplatz und an so vielen Orten der im Niedergang befindlichen Hauptstadt.

    Herrn Nolte von der AfD fehlt noch ein bisschen Medienerfahrung. Zwar waren seine Antworten durchaus sinnvoll, jedoch mit sehr vielen ähms und öhms durchsetzt. Aber mit zunehmender Routine als MdB sollte das bald der Vergangenheit angehören. Das die Bundeswehreinsätze der chronisch unterfinanzierten Truppe völkerrechtswidrig sind, hätte er deutlicher herausarbeiten sollen.

    Viele Grüsse,

    HvH

    • Der Iran/USA Beitrag war auch in Ordnung. Hier sollte man deutlicher darauf hinweisen, wei die USA das SWIFT Zahlungssystem nutzen, um ihre Sanktionspolitik gegen souveräne Staaten durchzusetzen. Das wird übrigens auch auf der Krim durchgeführt. Mit Kreditkarten sind dort keine Zahlungen möglich – dank SWIFT.

  2. Marques del Puerto am

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    eine sehr gut gelungene Sendung ! Nochmal zurück nach Görlitz, die Kanzlerin war eingeladen und konnte zufälligerweise nicht kommen. Na das ist jan Ding.
    Als ob Frau Merkel auch nur eine Sekunde daran gedacht hätte da vorbei zu fahren.
    Das wäre dann eine geschlossene Veranstaltung geworden und ihr Publikum hätte sie gleich mitgebracht die fleißig klatschen wie die Bahnhofsklatschhäschen.
    Also wer daran glaubt das IM Erika interessiert was in Görlitz mit den Menschen passiert, der glaubt auch an den Mondmann.
    Die wird von den Werksschließungen von Bombardier und Siemens mindestens 6 Monate früher Bescheid gewusst haben wie son gut bezahlter IG Metall Gewerkschaftler.
    Ob ich da die IG Metall Fahnen schwenke oder Knall Bum Peng. Grundsätzlich ist es ja gut das was auf die Beine gestellt wird, aber 7000 und mehrLeute hätten nach Berlin reisen und vorm Bundestag Welle schlagen müssen.
    Das wären deutliche Bilder für die Welt da draußen gewesen und die ersten Schweißperlen wären gekommen.
    Schulzes Zunge hätte aus dem Hals gehangen, weil in in Merkels A…ch keinen Platz dafür war.

    Mit besten Grüssen

  3. Andreas Walter am

    Ach so, und was die klassischen "deutschen" Gewerkschaften angeht, dazu seht ihr euch noch folgende Doku an (wer sie noch nicht kennt oder es schon weiß):

    "Germany made in USA", auf YouTube (ehemals eine Doku auf Phönix, jetzt aber schon "Welt-KULT-ur-erbe")

    Wobei natürlich (fast?) jede Organisation, jedes Unternehmen, jede Regierung, jedes System unterwandert, infiltriert werden kann, auch jetzt und womöglich in Zukunft. Da sollte man sich nichts vormachen. Wobei, Totalüberwachung? So versuchen sich ja manche jetzt abzusichern, vor unerwünschten Überraschungen und Verrätern, Usurpatoren und Gefährdern, Spionage und Enthüllungen.

    "Mia Julia – Die immer nackt (Die immer Lacht Cover) Prewiev Promotionvideo", auf YouTube

    Genau. Macht sie darum auch alle nackt. Runter mit den Klamotten. Nicht nur Körperscanner und auch Finger nicht nur in den Po, auch "Brainscanner" wollen wir haben, haben sie schon. Deine DNA, Fingerabdrücke und deinen Iris-Scann gleich mit dazu.

    Als wenn wir ihr Vieh wären, dem sie darum ein Brandzeichen verpassen, oder eine Ohr- oder Hundemarke.

    • Andreas Walter am

      Hihi, natürlich "noch nicht weiß". Wobei man nicht selten immer wieder auch neue Dinge entdeckt, die man entweder beim ersten mal noch übersehen oder noch nicht richtig verstanden hat, oder die einem später einfach durch mehr Wissen dann neue Gedanken und Inspirationen liefern.

  4. DerSchnitter_Maxx am

    Die, alternativlos-besiffte, abge-Merkel-te … hätte eh nur Pfiffe aus dem "Dunkeldeutschland" geerntet … je weniger die auf der Bildfläche erscheint … unmso besser ! Ein "STREIK" (in einem Bereich) ist nicht genug … "GENERALSTREIK" … mit aller Konsequenz und mit allen Konsequenzen, die damit verbunden sind/wären und einhergehen. Der Preis dafür vorerst, damit muss man rechnen, sind/wären … Blut, Schweiß, Tränen und Entbehrungen – nur … wer würde das -wirklkch- wollen und riskieren ? "So schlecht geht es uns doch gar nicht" !¿? Wer aber in de "Zukunft" und nach vorne schaut, dem graust es … alternativlos !

  5. Rumpelstielz am

    Gewerkschaften sollen nur für Lohnansprüche da sein – nicht für anderes.

    Der Kündigungsschutz muss weg. Es kann doch nicht sein, dass ein Arbeitnehmer faktisch am Arbeitsplatz klebt.
    Die ganzen Wildwüchse wie Zeitarbeit u.ä. sind die Folge.

    Die Kündigungsfrist muss / soll grundsätzlich 14Tg betragen zum Monatsende.
    Die Folge wäre – kein Arbeitgeber hätte ein Problem Leute einzustellen.
    Jetzt ist es leider so, dass er einen Arbeitnehmer nicht mehr los wird.
    Zeitarbeitsverträge gäbe es nicht – weil unnötig.
    Leiharbeit gäbe es auch nicht – weil überflüssig.

    Zudem kein Arbeitgeber würde Betriebstragende Leute entlassen – nur die weniger wichtigen gehen.
    Derzeit ist es leider so, dass ganze Betriebe an die Wand gefahren werden müssen, weil der Ag die Leute nicht los wird.
    Auch Abfindungen müssen weg. auch hier werden Betriebe einfach in die Pleite gefahren – um Abfindungen nicht zu zahlen.
    Das Arbeitsrecht muss wieder entmüllt werden. Solche Arbeitsverträge müssen erlaubt werden. Keine Abfindung und kein Kündigungsschutz – dafür ein höherer Lohn – vereinbart werden.
    Bestehende Verträge und Arbeitsverhältnisse bleiben einfach wie sie sind.

    Dumm ist die Verräter im Bunzeltach schustern lieber….

  6. Michael Theren am

    Herr Nolte hat ja weitgehend recht, mit seiner BW Kritik, allerdings eine Verdoppelung des Etats zu fordern ohne die erheblichen strukturellen Mängel, einer strukturell unfähigen Armee auch nur anzusprechen, erscheint mir seltsam zu sein….

    Statt eines mitdenkenden Führungsstabes und einer reformierten Bürokratie (eigentlich Abschaffung der Zivilverwaltung…) und einer Verteidiung, die den Namen auch verdient, gäbe es mit 60 Milliarden eben so nur bessere Kindergärten, bessere Mülltrennung und noch mehr Verwaltung….

  7. Direkter Demokrat am

    Gute Sendung, nur die Unterschiede in der Lautstärke zwischen Studiosprecherin und Titelmusik bzw. einigen Beiträgen sind zu groß. Ansonsten weiter so!

  8. Volker Spielmann am

    Ein Wort zu den Gewerkschaften

    An sich scheinen Einrichtungen wie die Gewerkschaften unverzichtbar, da das Volk gegenwärtig überwiegend von Lohnarbeit lebt und – dank der Masseneinwanderungspolitik der letzten Jahrzehnte – ein ständiger Arbeitskräfteüberschuß herrscht. Will man also ähnlich heillose Zustände im England des XIX. Jahrhunderts oder dem heutigen Bangladesch verhindern, so ist es nötig die Beschäftigten eines Unternehmens zu einem Kollektiv zusammenzufassen, um so ein Gegengewicht zu den Besitzern herzustellen. Dies beinhaltet natürlich gewisse wirtschaftliche Risiken, da die Gewerkschaften beispielsweise versucht sein könnten, die Löhne übermäßig in die Höhe zu treiben oder sich gegen nötige Einsparungen und Kürzungen zu sträuben. Allerdings besteht die Gefahr ähnlichen Unfugs auch auf Seiten der Besitzer, die bisweilen zu viel aus ihren Unternehmen herauszuziehen und zu wenig hineinzustecken pflegen. Grundsätzlich haben aber beide Seiten ein Interesse am Fortbestand und dem Gedeihen des Unternehmens.

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

    • Karl Blomquist am

      @Volker Spielmann
      Die US-Hochfinanz, die die Deutschland AG nach 1990 feindlich übernommen und zerschlagen hat, und nun Besitzer der großen deutschen Konzerne ist, hat nicht unbedingt ein Interesse am Fortbestand dieser Betriebe.

    • Das Grundproblem liegt im Kapitalismus – dieser ist ein Geldlismus – ein Geldsystem mit eingebauten Fehler, zwecks Umverteilung.
      Dies ließe sich leicht verstehen wenn man Gesell kennt und friedlich verändern.

      http://freigeldpraktiker.de/weltenaufgang/blog/article/nur-zwei-buecher

  9. Bei uns in der Himmelsnetz AG unterschreibt jeder Lehrling mit seinem Lehrvertrag eine unwiderrufliche bedingte Kündigung, die im Falle seiner Mitgliedschaft in der IG Metall oder einer anderen DGB-Gewerkschaft automatisch und fristlos in Kraft tritt. Das wurde erforderlich, nachdem 2002 in der Raumgleiter-Fertigung ein verbotenes Flugblatt auftauschte.

    • heidi heidegger am

      vorbildlich! denn das flugblatt könnte in die fluchscheibe geraten und dann *iss wieder kristallnach*/BAP sind naaazis und reden und singen nazikarnevalsdeutsch, ätsch!

    • Heiko Stadler, Steuerzahler aus Bayern am

      Eine gute Idee. Ich weiß allerdings nicht, ob das juristisch durchsetzbar ist. In meiner Firma gibt es übrigens neuerdings ein Paypal-Verbot.

  10. Heiko Stadler, Steuerzahler aus Bayern am

    Das höchste Lob eines Printmediums ist die grüne Hetze, und das auch noch im Bundestag. Danke Marieluise Beck, Gratulation an das Compact-Team!

    PS: Die Grünen sind doch noch zu was zu gebrauchen.

  11. heidi heidegger am

    mrkl und die IGM sind so was von heruntergekommen: die arbeiterbewegung braucht keine solidar-postkarten aus dem penthouse der macht und auch keine mrkl-ordner-greiftrupps, sondern einheit in der vielfalt.

    • heidi heidegger am

      liebes COMPACT-tv-team, d-d-die moderatorin..großartig! *raunraun*-danke, dass ihr ämm an mich dachtet-lol-! wanns ihr auch das rote ledersofa bittschön beim nächsten mal noch optisch mitintegrieren könntet, irgendwie..?? *flehentlich*

      zacknweg

  12. Heiko Stadler, Steuerzahler aus Bayern am

    Nicht die Siemens AG ist schuld an der Stilllegung des Görlitzer Dampfturbinenwerks, sondern Merkels Energiepolitik. Durch die Weigerung der Regierung, dringend benötigte neue effizientere Kohlekraftwerke zu bauen, bekommt Siemens keine Aufträge für Dampfturbinen mehr.

    Ironie des Schicksals: Weil keine neuen sauberen Kohlekraftwerke mehr in Deutschland gebaut werden, müssen die alten ineffizienten Kraftwerke mit höheren CO2-Ausstoß weiterbetrieben werden.

    • Andreas Walter am

      Wobei man hochwertige Dampfturbinen auch in Thoriumkraftwerken, Thorium-Uran-Brütern braucht, wenn man auch elektrischen Strom damit produzieren und nicht nur die Prozesswärme nutzen will.

      Vielleicht kommen die aber eines Tages auch wieder zurück, wenn Deutschland wieder bei Verstand und weniger bei Gefühl und Emotion ist. Wobei solche Konzerne eh international aufgestellt sind, die haben mit Deutschland und den Deutschen alle nur noch ihre Geschichte gemein, sind ansonsten heutzutage meist internationale Aktiengesellschaften. Den Rest, zumindest einen Teil davon, erzählt euch diese Doku:

      "The Corporation (Deutsch) Dokumentation", auf YouTube (deutsche Untertitel)

      Die Geschichte der Aktiengesellschaft hat aber auch etwas mit den Banken in Deutschland gegen Ende des vorletzten Jahrhunderts zu tun, doch das kann ich euch erst erzählen, wenn Deutschland wieder ein freies Land ist. Dann versteht ihr auch, warum BlackRock von so vielen Unternehmen der Welt meistens 5% der Aktien hält.

      "BlackRock – Die Schattenregierung der USA // DOKU", auch auf YouTube

      Gute Unterhaltung, dank und ganz COMPACT.

    • Guten Abend Herr Stadler,

      ich würde stark annehmen, dass in der Kraftwerkssparte global sogar eine Personalwachstum im SIEMENS Konzern herrscht. Die politische Entscheidung des Merkel Kabinett III nehmen Konzerne gerne zum Anlass das Personal in Europa und insbesondere in Deutschland abzubauen, während gleichzeitig 8-10 Tausend Inder und Chinesen eingestellt werden. Denn dort baut man gerne Kraftwerke und benötigt Turbinen. Anschliessend werden die Produkte kopiert, verbessert und in 15-20 ins ehemalige Deutschland exportiert.

      Viele Grüsse,

      HvH

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