Das Freudenhaus als “gesetzloser Selbstbedienungsladen” – woran erinnert einen das nur? 

    Frank Sinatra, Dean Martin und Sammy Davis Jr. liessen´s RICHTIG krachen. Die drei US-Barden gingen gern zusammen einen heben. Und sie waren Stammgäste in diversen Freudenhäusern. So kam erst Sinatra an die Monroe und dann, durch ihn, den Mafia Buddy, der Präsident: Dem Vernehmen nach eine frühe HoneyTrap der Organisierten Kriminalität, nach Judith Exner gleich die zweite Zuführung durch Frankieboy. Dass die blonde Schauspielerin JFK die Stange hielt ist heute kein Geheimnis mehr.

    Ein verdeckt aufgenommenes Video, welches Marylin als kniendes Standgebläse vor einer gutsortierten Herrenhose zeigt, wechselte vor wenigen Jahren zu einem Mondpreis den Besitzer. Das geöffnete Beinkleid soll Kennedy gehört haben. Die Monroe wurde kurze Zeit nach dem “Geheimdreh” in ihrem Bett tot aufgefunden. JFK erwischte es bald darauf in einem Auto. Seinen vermeintlichen Attentäter Oswald räumte dann der Laufhaus-Mafiosi Jack Ruby ab.

    Im ach so sauberen Staatsgeschäft herrschen eigene Gesetze. Im nicht minder harten Rotlicht-Milieu ebenfalls. Die steinreich gewordenen Strippenzieher schreiben sie sich selbst, wie sie es gerade brauchen. Hunderte von Zuhältern, nicht selten in gestärktem Hemd mit feiner Krawatte, helfen ihnen dabei die Heerschar erniedrigter Angestellter auszubeuten. Sie stehen am Ende der Fresskette, sie sind es, die “den Betrieb” durch ihre tägliche Arbeit in Gang halten.

    Ein Puff ist ein gesetzloser Selbstbedienungsladen. Schwüre werden täglich gebrochen. Hoch kommen die Skrupellosen, eiskalten Geschäftsleute, denen Empathie ein Fremdwort ist, denen Ausbeutung mitunter gar Spass macht.  Moral ist ein Fremdwort. Frierende, die auf der Strasse stehen, gehören zum Geschäft. Vergewaltigte Frauen? So what! Kann passieren. That´s Business. Hauptsache die Kasse stimmt.

    Wie ich jetzt darauf kommen?

    Keine Ahnung!

    Foto: Screenshot Focus Online

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