Ob auf globaler oder lokalpolitischer Ebene: In der Schweiz floriert die Korruption. Eine Gefahr für die bürgerliche Freiheit?

    Transparency International, eine 1993 von Peter Eigen gegründete NGO, erfasst in 180 Ländern die Korruption. Dabei kommt ein Index von 100 Punkten zu Anwendung. Null bedeutet: absolute Korruption. Je näher bei 100, desto sauberer das Land. Die Schweiz ist im Ranking auf Platz drei, nach Neuseeland und Dänemark. Schlusslichter bilden die Sub-Sahara Staaten sowie Kriegsländer wie Afghanistan, Somalia et al.

    Dabei misst dieser Korruptionsindex lediglich jene Schiebereien, die im öffentlichen Sektor wahrgenommen werden. Wohlweislich wird der private Sektor aussen vor gelassen. So hält der Leiter von TI/CH, Martin Hilty, anlässlich der Jahres-Medien-Konferenz fest: Gerade in der Schweiz bestehe aber das Hauptrisiko für Korruption und das gute Abschneiden im Corruption Perceptions Index (CPI) bedeute nicht, dass die Schweizer Unternehmen nicht im Ausland bestechen. So findet sich der Pharmariese NOVARTIS mit 1.2 Millionen CHF auf dem Konto von Michael Cohen, dem Anwalt von Donald Trump wieder.

    Das alles verdanken wir dem cleveren und umtriebigen Porno-Sternchen Anwalt, Michael Avenatti, der die wilde Liaison dangereuse des vollbusigen Betthupferls Stormy Daniels mit dem 45. Präsidenten der USA sowie dessen Schweigegeld-Zahlung von 130.000 Dollar publik machte. Was aber hat diese private Sex-Affäre eines möglichen Viagra-Schluckers mit Novartis zu tun?

    Offenbar flossen 2017 jeden Monat 100.000 CHF Honorar vom Rheinknie nach Delaware (Steuerparadies in den USA) auf das Konto von Essential Consultants. Dahinter verbirgt sich kein Geringerer als Trumps Anwalt, Michael Cohen. Novartis hat sich mit diesen horrenden Zahlungen Einfluss auf die amerikanische Gesundheitspolitik erhofft. Herausgesprungen ist lediglich ein WEF-Photo, welches den aktuelle 42jährigen CEO des Pillendrückers, den Inder Vas Narasimhan, vier Stühle weit entfernt vom „Make America great again“-Propagandisten zeigt.

    Eingefädelt und abgesegnet hat die Schmach der vormalige NOVARTIS CEO (Wechsel Februar 2018), der Amerikaner Joe Jimenez. Schmallippig wird jetzt von einem Fehler gesprochen… Solche mafiöse, globalistische Strukturen können nur funktionieren, wenn normale staatliche Kanäle obsolet geworden sind und Chaos-Player meinen, Politik ließe sich mit einem Bordell-Wirtschaft vergleichen. Einmal mehr ist der Ruf der Schweiz angezählt. Ist nach dem Swissair-(2001) und dem UBS-Grounding (2008) nun die Pharmaindustrie dran?

    Hinzu kommt, dass die Verluderung der Sitten immer mehr um sich greift. Lukas Hässig hat auf seinem Blog „Inside Paradeplatz“ folgendes zu berichten: Die Ethik-Chefin von NOVARATIS blufft mit einem falschen Doktor. Die amerikanische Juristin Shannon Thyme Klinger schmückt sich mit einem Titel, der ihr in keiner Weise zusteht. Sie hat bloss einen J.D Graduierung und nicht eine J.S.D, was Doctor of Juridical Science“ bedeutet und unserem Dr. iur. gleichkäme. Soviel zur wissenschaftlichen Redlichkeit der Pillenfuchser mit einem Jahresumsatz von 50.14 Milliarden US Dollar und einem Reingewinn von 7.7 Milliarden US Dollar.

    Aber wie sieht es mit staatlichen Stellen aus? 2016 kam heraus, dass unsere staatliche Entwicklungshilfe (DEZA) die Clinton Fundation mit sage und schreibe 448.000 CHF sponserte. Auch das EDA verletzte damit wacker die schweizerische Neutralität. Mit im Schlepptau: Der Gesamtbundesrat. Die Medien machten ohne Zögern bei diesem Spiel mit und lobten Killary und ihre angeblichen Verdienste über den grünen Klee, obwohl ihre unrühmliche Rolle in Libyen schon längstens bekannt war. „We came, we saw, he died.“

    Vor der NATO Einmischung 2011 war der Staat Ghaddafis zwar keine Demokratie, doch ein funktionierendes Land im Maghreb mit intakter Infrastruktur sowie Sozialpolitik. Die brutale Ermordung des Verfassers des „grünen Büchleins“ wird für immer und ewig ein Schandfleck der westlichen „Werte-Gemeinschaft“ sein. Die Absichtserklärung den Gold-Dinar einführen zu wollen, war sein grösstes Verbrechen… Seit dieser Ermordung sind die Grenzen zum Mittelmeer offen wie Schleusentore und via Einsetzung der Massenmigration aus Afrika et al hat die gewollte Destabilisierung Europas begonnen.

    Der moralische Kompass droht diesem Land auch lokalpolitisch abhanden zu kommen: Ein Wisthle Blower macht auf kartellartige Bauunternehmer-Absprachen im Kanton Graubünden aufmerksam. Kurzerhand wird der Mann vom aktuellen WEF-Kommandanten Walter Schlegel (SVP) in die Psychiatrie verfrachtet. Im Juni will er Mitglied der Kantons-Regierung werden, ob das wohl gelingen wird?

    Dank mutiger Bürger kam der „Denunziant“ wieder frei und ein Crowdfunding hat in wenigen Wochen Spenden von 160.000 CHF für den Geschundenen zusammengebracht. Wie heißt es so schön im CPI-Bericht: „Mehr Korruption geht einher mit weniger Beachtung bürgerlicher Freiheiten sowie Rechtsstaatlichkeit.“ Ein Kommentar gefällig?

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