Die rechten Hippies kommen

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Sie leben in Kommunen wie die Achtundsechziger – aber verteidigen die alten Werte und die europäische Identität. Die Jungs hacken Holz, und die schönen Brigantinnen singen ein Lied dazu. Jetzt haben sie sogar ein Manifest veröffentlicht. Es folgen Auszüge aus einem Artikel, den Sie vollständig in COMPACT 7/2017 lesen können – Hier bestellen

_ von Johann Felix Baldig

Briganten – welche Bilder ziehen da vors geistige Auge! Sizilianische Räuberbanden, aber keine Brutalos, sondern eher Typen von der romantischen Sorte, die nur dem Mächtigen Böses wollten und nicht dem gemeinen Mann; Freibeuter der Landstraße, rauflustig wie Bud Spencer und gutaussehend wie Terence Hill, wettergegerbt und mit leidenschaftlichen Gespielinnen in den muskelbepackten Armen.

Neben diesen Gesetzlosen der Neuzeit gab es aber noch andere Briganten: Zu römischer Zeit war es ein loser Zusammenschluss keltischer Volksstämme im Nordosten Britanniens, die sich gegen die südländischen Besatzer verteidigt haben. Dieser Geist ist in der französischen Frauenband Les Brigandes auferstanden, die seit drei Jahren Furore macht.

Nur hundert Kämpferinnen brauche es, um das heutige System zu stürzen – so singt eine der jungen Schönen in sehnsuchtsvoll-traurigem Ton. Ihre apart-schwarze Gesichtsmaske erinnert an eine royalistisch-katholische Widerstandsbewegung gegen die Französische Revolution, die Vendée. Die sieben Französinnen rufen die Frauen ihres Volkes zusammen, gegen Amerikanisierung und Islamisierung.

Die Gruppe hat soeben ihr Manifest der Zukunft im Klan auf Deutsch veröffentlicht. Darin sehen die Protagonistinnen die Französische Revolution als den tragischen Ausgangspunkt einer Entwicklung gegen die Interessen der Völker. Denn 1789 habe den Siegeszug des Marktes, des totalen und globalen Konsumismus eingeläutet.

«Der politische Kampf wurde weltgeschichtlich an der Stelle verloren, als die Händlerkaste die Aristokratie der Krieger und Priester verdrängte», heißt es in der Streitschrift.

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Das identitäre Erwachen der Frauen Europas ist ungeheuer erotisierend und ermutigend. Schön sind diese Brigantinnen mit ihren geflochtenen Zöpfen, dem langen Haar. Ihr Frausein betonen sie, und ihre Kinder treiben sie nicht ab. In fließend-sommerlichen Kleidern musizieren sie für das Fortbestehen der Kulturen der Völker Europas. Den weißen Mann preisen sie im Gesang – als Krieger und als Kämpfer. (…)

Les Brigandes: „Merkel muss weg“ (Video)

https://www.youtube.com/watch?v=yFgSRM1ANjU

Das jüngste Stück der hinreißenden Französinnen trägt den Titel «Merkel muss weg» – sie singen den Refrain auf Deutsch. Von linksdeutschen Frauen dagegen hörte man diesen Slogan nie, sie tremolieren wie die Kanzlerin für die Fremden. Plüschtiere werfend im Flüchtlingshelferstand und an der Willkommensfront: Da kämpfte in deutlicher Überzahl das schwache Geschlecht…

Den europäischen, zumal den deutschen Mann musste (und sollte wohl) diese Fremdenliebe abstoßen. Die Französinnen indes, die heutzutage «Merkel muss weg» fordern, sagen damit «Ja» zu allen Männern des Kontinents. Auch Männer gehören zu Les Brigandes. Denn die Gruppe macht nicht nur Musik, sondern verwirklicht auch ihren eigenen Traum eines identitären Lebens in Gemeinschaft: im Klan.

Ihre Kommune aus 30 jungen Leuten ist ein die einzelne Familie überschreitender Verbund: Die Kinder werden gemeinschaftlich erzogen, die Güter genauso brüderlich-schwesterlich geteilt wie die Ideale. «Rechte Hippies» ist als Zuschreibung aus den Systemmedien zu vernehmen.

(…)

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