Die rechten Hippies kommen

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Sie leben in Kommunen wie die Achtundsechziger – aber verteidigen die alten Werte und die europäische Identität. Die Jungs hacken Holz, und die schönen Brigantinnen singen ein Lied dazu. Jetzt haben sie sogar ein Manifest veröffentlicht. Es folgen Auszüge aus einem Artikel, den Sie vollständig in COMPACT 7/2017 lesen können – Hier bestellen

_ von Johann Felix Baldig

Briganten – welche Bilder ziehen da vors geistige Auge! Sizilianische Räuberbanden, aber keine Brutalos, sondern eher Typen von der romantischen Sorte, die nur dem Mächtigen Böses wollten und nicht dem gemeinen Mann; Freibeuter der Landstraße, rauflustig wie Bud Spencer und gutaussehend wie Terence Hill, wettergegerbt und mit leidenschaftlichen Gespielinnen in den muskelbepackten Armen.

Neben diesen Gesetzlosen der Neuzeit gab es aber noch andere Briganten: Zu römischer Zeit war es ein loser Zusammenschluss keltischer Volksstämme im Nordosten Britanniens, die sich gegen die südländischen Besatzer verteidigt haben. Dieser Geist ist in der französischen Frauenband Les Brigandes auferstanden, die seit drei Jahren Furore macht.

Nur hundert Kämpferinnen brauche es, um das heutige System zu stürzen – so singt eine der jungen Schönen in sehnsuchtsvoll-traurigem Ton. Ihre apart-schwarze Gesichtsmaske erinnert an eine royalistisch-katholische Widerstandsbewegung gegen die Französische Revolution, die Vendée. Die sieben Französinnen rufen die Frauen ihres Volkes zusammen, gegen Amerikanisierung und Islamisierung.

Die Gruppe hat soeben ihr Manifest der Zukunft im Klan auf Deutsch veröffentlicht. Darin sehen die Protagonistinnen die Französische Revolution als den tragischen Ausgangspunkt einer Entwicklung gegen die Interessen der Völker. Denn 1789 habe den Siegeszug des Marktes, des totalen und globalen Konsumismus eingeläutet.

«Der politische Kampf wurde weltgeschichtlich an der Stelle verloren, als die Händlerkaste die Aristokratie der Krieger und Priester verdrängte», heißt es in der Streitschrift.

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Das identitäre Erwachen der Frauen Europas ist ungeheuer erotisierend und ermutigend. Schön sind diese Brigantinnen mit ihren geflochtenen Zöpfen, dem langen Haar. Ihr Frausein betonen sie, und ihre Kinder treiben sie nicht ab. In fließend-sommerlichen Kleidern musizieren sie für das Fortbestehen der Kulturen der Völker Europas. Den weißen Mann preisen sie im Gesang – als Krieger und als Kämpfer. (…)

Les Brigandes: „Merkel muss weg“ (Video)

Das jüngste Stück der hinreißenden Französinnen trägt den Titel «Merkel muss weg» – sie singen den Refrain auf Deutsch. Von linksdeutschen Frauen dagegen hörte man diesen Slogan nie, sie tremolieren wie die Kanzlerin für die Fremden. Plüschtiere werfend im Flüchtlingshelferstand und an der Willkommensfront: Da kämpfte in deutlicher Überzahl das schwache Geschlecht…

Den europäischen, zumal den deutschen Mann musste (und sollte wohl) diese Fremdenliebe abstoßen. Die Französinnen indes, die heutzutage «Merkel muss weg» fordern, sagen damit «Ja» zu allen Männern des Kontinents. Auch Männer gehören zu Les Brigandes. Denn die Gruppe macht nicht nur Musik, sondern verwirklicht auch ihren eigenen Traum eines identitären Lebens in Gemeinschaft: im Klan.

Ihre Kommune aus 30 jungen Leuten ist ein die einzelne Familie überschreitender Verbund: Die Kinder werden gemeinschaftlich erzogen, die Güter genauso brüderlich-schwesterlich geteilt wie die Ideale. «Rechte Hippies» ist als Zuschreibung aus den Systemmedien zu vernehmen.

(…)

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der aktuellen COMPACT 7/2017 – Hier bestellen

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47 Kommentare

  1. Bernd Nowack am

    Liebe Compact-Redaktion!

    Gestern telefonierte ich mal wieder mit meinen franzöischen Bekannten, so einem Dokumentarfilmer, und fragte ihn, ob er die Truppe „Les Brigandes“ kennen würde, was er bejahte. Und gleich kam von ihm, ob ich denn auch darauf herein gefallen wäre, daß diese Musikgruppe ernsthafte gesellschaftspolitische Absichten hätte? Ich mußte das bejahen, weil ich das für bare Münze genommen hatte, das mit ihrem Manifest, daß sie die Revolution von 1789 ablehnten und dies als den Beginn allen Übels ansehen usw.

    Er lachte nur und meinte, daß es in Frankreich für neue Musikgruppen immer schwerer werden würde Fuß zu fassen, weil der Markt übersättigt wäre und da kämen Manager auf die verrücktesten Ideen um in eine Marktnische zu kommen. So wäre es auch bei dieser Truppe gewesen, deren Mitglieder vorher völlig unbedarft gewesen wären, um nicht zu sagen, was Historie anlangte: strohdoof!

    Wahrscheinlich kam der Manager auf die Idee: Wir machen auf politisch und da völkisch und nehmen uns den royalistischen Vendee-Aufstand zum Vorbild, weil auch mit den schwarzen Larven heutzutage Aufsehen erregt werden kann und da das nicht reicht, nehmen wir auch noch eine Anleihe aus Deutschland und machen auch ein Zusammenleben in einer Kommune, ähnlich der Kommune 1 von Langhanns und Teufel, nur ohne freie Liebe, weil das nicht zur Moral des Katholizismus paßt.

    Sie haben erreicht was sie wollten: Aufmerksamkeit! Mehr steckt nicht dahinter! Daß das ganze ein Marketing-Trick ist, zeigt sich daran, daß eine dieser „Damen" die Katze aus dem Sack ließ und freimütig äußerte, daß sie ja erst einen auf streng katholisch machen wollten und die Inquisition und die Ketzerverbrennungen verherrlichen wollten, dies aber dann verworfen hätten, weil das denn doch zusehr geschäftsschädlich gewesen wäre.

    Sie wollten sich auch dem Front National anbiedern, doch von dort bekamen sie einen Korb, LePen lehnt derartigen reaktionären royalistischen Mummenschanz ab, wie auch die ganz große Mehrheit der Franzosen, die fest zu ihren Revolutionen stehen, über alle Parteigrenzen hinweg.

  2. Herbert Weiss am

    @ Bernd Nowack:

    Zur Französischen Revolution hatte mal Mark Twain in einem seiner Bücher (Ein Yankee an König Artus Hof) einiges geäußert. Und ohne deren Auswüchse beschönigen zu wollen, diese mit der jahrhundertelangen Unterdrückung und maßlosen Ausbeutung des Volkes verglichen, die eine erheblich höhere Zahl an Opfern forderten. Man sollte es einfach mal gelesen haben. Von wegen gute alte Zeit – #*&§(&~@!

    @ Marc Thomas:

    Jemand hatte mal gesagt, die Demokratie sei wohl die schlechteste Regierungsform – er kenne aber keine bessere. Es gab unter den Monarchen zwar auch manche, die eine positive Bilanz hinterlassen hatten, aber eben auch viele Nullen. Als Napoleon mal in Potsdam am Grab Friedrich des Großen stand sagte er: "Wäre er noch König, wäre ich wohl nicht bis hierher gekommen."

    Hätten in Frankreich Könige mit einem ähnlichen Verantwortungsbewusstsein regiert (auch der Alte Fritz gönnte sich manchen Luxus, aber doch in Maßen) hätte dieser Umsturz vermieden werden können. Die von Ihnen gelobhudelte Herrscherkaste lebte doch hauptsächlich von den Verdiensten ihrer Väter. Ansonsten war da nicht viel Edles.

    Ansonsten habe ich nichts gegen die Mädels. Allerdings sollten sie sich mal o. g. Buch zur Hand nehmen.

    • Bernd Nowack am

      Werter Herbert Weiss!

      Na da muß ich denn doch mal wieder zu diesem Buch greifen, welches bei mir neben etlichen anderen Büchern des von mir nicht nur wegen Tom Sawyers und Huck Finn´s Abenteuern geschätzten Mark Twain im Bücherschrank steht. Ich hatte das Buch vor vielen Jahrzehnten gelesen und es ist mir nicht mehr erinnerlich, daß er zur französischen Revolution sich geäußert hat.

      Was die französischen Könige anlangt, da bereitete unbewußt Ludwig XV. ja den Boden für die Revolution, indem er die Aufklärer gewähren ließ. Die schufen den geistigen Boden für die eigentlich ganz Europa betreffende Umwälzung. Die Nachwelt flocht ihm keine Ruhmeskränze, eher wurde er verachtet wegen seines „lüderlichen“ Lebenswandels, denn seine Liebschaften und Vielzahl der Mätressen stören noch heute prüde und sittenstrenge Menschen, aber dieser Wesenszug vom ihm, der ein libertärer war, gestattete auch, daß er die Aufklärer gewähren ließ, im Gegensatz zu anderen Herrschern, welche die Aufklärung unterdrückten.

      So konnte, begünstigt durch den libertären Lebenswandel Ludwig XV. die Aufklärung in Frankreich aufblühen und auf ganz Europa ausstrahlen. Bis in unsere Zeit ist die Aufklärung unter Ludwig XV. präsent und ist das große Korrektiv gegenüber der Kirche. Bekanntlich war Ludwig XV. kein Frömmler, stand der Kirche fremd gegenüber, ganz im Gegensatz zu seiner Gattin. Vielleicht auch deshalb suchte er Zerstreuung bei diversen Geliebten und Mätressen, deren bekannteste die Madame de Pompadour, die Gräfin Dubarry und die erst 14 Jahre junge Marie-Louise O’Murphy waren.

      Alles in allem war Ludwig ein toleranter Herrscher und nur wegen dieser Toleranz, die eigentlich seinen Ursprung in seinem unsittlichem Lebenswandel hatte und sich auch auf gesellschaftliche Bereiche ausdehnte, konnten die französischen Aufklärer wirken. Dies betraf vor allem die Enzyklopädisten, die der französischen Revolution letztendlich den Weg ebneten. All die Denker, die den fortschrittlichen Geist Europas so prägten und noch heute prägen, begannen unter Ludwig XV. weitgehend ungestört, so u.a. d`Alembert, Montesquieu, Diderot, Rousseau und der große Voltaire. Was sie theoretisch vorbereiteten, setzten dann die Revolutionäre praktisch um.

      Eine solche Umwälzung hat der Islam nie durchgemacht, deshalb blieb er rückschrittlich. Es ist paradox und einfach nur dumm, daß reaktionäre Kreise von der Aufklärung und der Revolution nichts wissen wollen, weil wir doch ohne diese wie der Islam immer noch rückschrittlich wären. Aber es stimmt schon, daß die islamischen Fundamentalisten Brüder im Geiste mit den europäischen Reaktionären sind, obwohl die europäischen Reaktionäre die ärgsten Gegner der Islamisierung sind.

      Das liegt aber daran, daß die Linken und das Bürgertum der Mitte in Europa den reaktionären Charakter des Islam nicht erkennen und blauäugig handeln, indem sie Millionen von Moslems in unser Land gelassen haben, angefangen von Adenauer mit seiner Aufnahme von hunderttausenden Türken.

      Aber letztendlich bedeutet es für den normalen Bürger praktisch kaum einen Unterschied, ob er von europäischen Reaktionären oder von Islamisten in seinen Freiheitsrechten eingeengt wird, da beide den gesellschaftlichen Fortschritt ablehnen.

      Einem Arbeiter kann es letztendlich auch egal sein, ob er von einer deutschen Frau Klatten ausgebeutet wird, die vom Mehrwert den die BMWler erwirtschaften jedes Jahr 800 Millionen kassiert, oder ob ein ausländischer Milliardär den Konzern besitzt: die Ausbeutung bleibt dieselbe.

    • Befasst Euch mal mit dem Konfuzianismus und seinem bekanntesten Neuzeit – Vertreter,
      Lee Kuan Yew, Macher des modernen Singapur:
      „Ein Übermaß an Demokratie führt zu disziplin- und ordnungslosen Bedingungen, die der Entwicklung schaden.“
      Auch zum Islam hat er Passendes gesagt.
      2015 ist er 92jährig verstorben, kann uns nicht mehr helfen.

  3. Marc Thomas am

    Noch ein Hinweis: Diese ganzen betont reaktionären Gruppen, insbesondere in den romanischen Ländern, betreiben bewußt eine provokative Verklärung früherer Zeiten als Antagonismus zu den religiös anmutenden Entäußerungen im Phrasenkanon demokratistischer, marxistischer und progressivistischer Rituale in Kultszenarien.
    Anders ausgedrückt: Die jungen Leute können das ewig selbe ausgelutschte Orwell’sche Demokratengesülze nicht mehr ab!

  4. Volker Spielmann am

    Der plötzliche Untergang Europas wird der Nachwelt wohl ein ziemliches Rätsel aufgeben

    Sofern sich die europäischen Völker nicht mit dem preußischen Kriegsphilosophen Carl von Clausewitz für einen glorreichen Untergang im Sinne Friedrichs des Großen begeistern und die morgenländisch-afrikanische Völkerwanderung doch noch abwehren sollten, dürfte der jähe Untergang der abendländischen Zivilisation den zukünftigen Geschichtsschreibern einige Rätsel aufgeben. Es ist nämlich schwer zu verstehen, warum sich die Europäer nun kampflos von den Mohammedanern überrennen lassen, nachdem ihre Ahnen unter Karl dem Hammer die Sarazenen bei Poitiers besiegt, unter Prinz Eugen die Osmanen bei Zenta, Peterwardein und Belgrad vernichtend geschlagen, bei Las Navas de Tolosa die Mauren zerschmettert, Malta und Wien verbissen gegen die Osmanen verteidigt und die osmanische Flotte bei Lepanto vernichtet haben. Immerhin haben ja weder Seuchen noch Naturkatastrophen und auch keine inneren Kriege die Europäer derart geschwächt, als daß man damit die heutigen Vorgänge erklären könnte…

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

    • A.BENJAMINE MOSER am

      Lieber Herr Spielmann
      Betrachten Sie bitte die vielfältigen Zersetzungstendenz von Innen in den Westeuropäischen Kulturen und Sie werden einen Schlüssel dazu finden, warum es diesmal höchstwahrscheinlich gelingen könnte. All Ihre Referenzen gehen darauf zurück, dass ein abendländischer Wille zur Verteidigung vorhanden gewesen ist, doch heute fehlt dieser, und zwar nicht nur auf der hohen politisch fremdgesteuerten Ebene, sondern auch im Volkskörper selbst – ein hohes Zeichen von Dekadenz und Unterwerfungs-Bereitwilligkeit. Das Schliessen der Grenzen und die Wieder-Einführung nationaler Kontrollen wäre ein erster Schritt in die richtige Richtung sowie das Stoppen der Mittelmeer-Traversierung durch die NGO-Banden im Verbund der Schlepper-Mafia. Will Europa Weiss bleiben, muss es dieser inszenierten UNO-Völkerwanderung Herr werden. Mit freundlichen Grüssen abm

  5. Marc Thomas am

    "Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit" sind neben "Menschheit" die ekelerregendesten Begriffe, die der aufklärerische Leibeigenenpöbel zwecks Legitimation seiner verbrecherischen Veitstänze in den letzten zweihundert Jahren auf die Fahne schrieb. Dieser Tricolore-Müll ist das Fundament auf welchem die Hydra der Zerstörung bis zum heutigen Tage ruht. Die abartige Lebensform der BRD und ihre Vertreter der Negativauslese in der Gegenwart sind der Ausdruck dieses von der Kette gelassenen Sklaventypus. Der Grund ist ziemlich plausibel: Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit sind der Versuch der Nivelierung; das Hochwertige nach unten ziehen und demütigen, das Minderwertige hochkatapultieren und kultivieren. Freiheit meint Unterdrückung des Anderen und Totalität, Gleichheit ist Kastration des Edlen und Wertverleihung des Unwürdigen, Brüderlichkeit ist Ausbeutung und Diebstahl. Diese Begriffe sind die Lüge in sich.
    Dass das Linke daran festhält, macht natürlich Sinn! Was ist denn das Linke…. Der linke Wertekanon ist das die dunkle Seite des menschlichen Charakters! Abartigkeit, Habgier und Sadismus; getarnt im Gewande der Menschenfreundlichkeit! Und der linke Typus? Der Bodensatz der Gattung Mensch aus 5000 Jahren!!!!
    Das, was von unten kommt!

    • Marc Thomas am

      Der Straßenabschaum der BRD, welcher Oppositionelle in der BRD anprangert, und der frz. Pöbel, der 1789 gegen die Aristokraten in Frankreich auf dem Weg zur Guilliotine geiferte, sind vom Wesen dasselbe; tragen dieselbe Fratze.

      Die Probleme des Feudalismus, insbesondere des über lange Zeiträume degenerierten Adels, der zur Verantwortungslosigkeit neigte, stehen in keinem Verhältnis zur Destruktionskraft des postrevolutionären kapitalistisch-demokratischen und marxistisch-kolllektivistischen Gesindels.
      Der Faschismus (ideengeschichtlich) konnte dem auch nicht Abhilfe schaffen, zumal er wesensmäßig den beiden anderen in der Masse doch ähnlich war. Genausowenig wie das Ausmaß der Morde und Zerstörungen und vor allem der Grad an geistiger und physischer Gleichschaltung annähernd vergleichbar ist. Von der Blasphemie gegen biologische, organische und natürliche Lebensgrundlagen (Volk, Familie, Geschlecht) und der Versündigung an der Biologie, Geschichte, Philosophie und den Künsten gar nicht zu reden.

      Schluß mit der Neuzeit! Schluß mit der Tricolore. Schluß mit Aufklärungsphrasen.
      Es lebe die Reaktion! Weißtuch statt Rottuch. He, he.

      • Deutsche Beobachtungsstelle am

        Uns in der DDR sozialisierten PAtrioten stülpt sich der MAgen um, wenn wir solche abstoßenden, menschenverachtenden Sottisen wie die eines Marc Thomas lesen müssen! Han har inte alla hästar i hagen! So etwas auf der Compact-Seite vorfinden zu müssen, ist schon eine ziemliche, erzreaktionäre Zumutung! "Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit" – natürlich auf’s NAtionale bezogen – sollte der Mindeststandard in unserem Wertekanon sein.

        Schöne Grüße aus Preußen vor allem an Herrn Bernd Nowack!

    • @ Marc Thomas
      Nicht vergessen: "Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit" stammt aus der französischen Revolution und ist mit deutscher "Einigkeit und Recht und Freiheit" nicht zu gleichzusetzen. Vor dem Recht können alle gleich sein, doch macht deshalb das Recht nicht alle gleich. Brüder können sich sehr uneinig sein. Dagegen kann man sich auch ohne Bruderschaft einigen. Freiheit kann sowohl "frei in" als auch "frei von" bedeuten und ist deshalb gestaltbar.

  6. Querelles françaises. Da können wir uns nur raushalten. Angela Merkel hat Urlaub. Erst mal Wagner in Bayreuth, dann Bergwandern in Süddeutschland, im September Wiederwahl und Weiterregieren. Also das übliche Programm.
    [GALA.de: "Auch die Kanzlerin braucht Urlaub"]

    • heidi heidegger am

      ohGABI: querelle ist ein faßbinderfilm, tsstss..nun, eidverweigernde priester (also die, die nicht sagen wollen in der kommenden e-republik: *ey, i schwör..*) und daß die vendée mehr sein sein soll, als eine region in f, kann die (von st. just-faszinierte) heidi aber nicht dulden, hihi. aber gut, bergwandern also..soso: Elsässer (steinbock-geborener) soll das mrkl aus dem gebirg‘ in die ahschflache (lol) uckermarck zurückjagen, wenn ER mag. *kicher*

      • Das wird doch nie was, Heidi. Nimm Joël LaBruyère: Hobby-Okkultist, Songtexter, oberster Chef von Les Brigandes und ebenfalls Ziegenfisch (Quelle: das hat der Schwager einer Bekannten von mir damals während einer Busfahrt in Nimes von einer V-Person erfahren, die für MIVILUDES tätig war): Schickte 2015 doch tatsächlich seine Girlgroup in blau-gelber Trachtenuniform ins Donbass. Verrückt, nicht?

  7. Bernd Nowack am

    "Ihre apart-schwarze Gesichtsmaske erinnert an eine royalistisch-katholische Widerstandsbewegung gegen die Französische Revolution, die Vendée."

    Einfach nur widerlich, diese reaktionäre Truppe, welche den royalistisch-katholischen Widerstand gegen "Freiheit, Gleicheit, Brüderlichkeit" verherrlicht!

    Daß so etwas im 21. Jahrhundert noch aus seinen finsteren Rattenlöchern hervor kommt – man kann es nicht fassen!

    Da verteidigen also diese Typen das Ancien-Regime des Adels und der Kirche, weches auf Kosten von 98 % des Volkes, dieses auspressend bis zum geht nicht, ein Leben in Luxus und Dekadenz bis 1989 führte, keine Steuern zahlen mußte, allein die Feste und Bankette in Versailles kosteten hunderttausenden Bürgern das Leben, die Hungers dafür starben und dieses total unmenschliche Ausbeuter-System verherrlichen diese Typen?

    "Die Gruppe hat soeben ihr Manifest der Zukunft im Klan auf Deutsch veröffentlicht. Darin sehen die Protagonistinnen die Französische Revolution als den tragischen Ausgangspunkt einer Entwicklung gegen die Interessen der Völker."

    Diese Gruppe ist neben den Islamisten, das ekelhafteste was mir in den letzten Jahren je untergekommen ist. Wenn derartige Volksfeinde hier noch beschönigt, ja begrüßt werden, dann Gute Nacht Compact, dann haben die Mainstream-Medien und die Mainstream-Politiker denn doch recht, wie sie Compact einordneten, was ich bisher nie glaubte.

    • Ein paar Infos zur Erleuchtung

      Aufsatz zur Historie des Grünen Faschismus
      Dieser Aufsatz ist besonders wichtig, da er aufzeigt, warum die Kirchenleute mordend umher zogen, was nichts mit Christen zu tun hat. Außerdem erfährt man warum und wie die Religionen ausgemertzt werden sollen.
      Es ist ein Irrtum zu glauben, dass die Abschaffung der Religionen etwas mit Befreiung zu tun hat. Es geht und ging dabei nur um die Zerschlagung der Identitäten.
      Einfach mal lesen und selber denken.

      Die Früchte der Befreiung lassen zerstörte Kinderseelen zurück. Es ist Teil des Plans zur Schaffung einer neuen faschistischen Weltherrschaft. Denn zerstörte Kinder werden zerstörte Erwachsene.
      >>Die Zerstörung der Scham bewirkt die Enthemmung auf allen anderen Gebieten, Brutalität und Missachtung der Perönlichkeit der Mitmenschen<<
      Siegmund Freud

      Merkel, Trägerin des Kalergie Plans: "Ich mache weiter"

      • @ Kalle
        Persönlichkeitsstörungen sind Derivate der Persönlichkeit, also Ableitungen oder eben Folgeerscheinungen von Persönlichkeit. Wo die Zerstörung der Scham eine Enthemmung bewirkt, dort hat die Entstehung der Scham im Zuge der Persönlichkeitsentwicklung auch die Hemmungen erst geschaffen, denn Scham wird nicht angeboren. Entsprechend ist der Verlust der Scham keine Rückkehr zu sich selbst, sondern eine Überinterpretation zurückerworbener Freiheit, quasi das Aufatmen nach der Entlassung aus dem Gefängnis, das wohl jedem erst einmal zu gönnen ist. Insofern ist Freuds Analyse, wenn überhaupt, lediglich die zweite Hälfte der Wahrheit, denn Persönlichkeit ist allein schon eine Geisteskrankheit, die sich durch Kultivierung, Erziehung und Abgrenzung gegenüber anderen einstellt.
        Psychotherapeuten dürfen allenfalls Störungen beheben, um die Persönlichkeit wiederherzustellen, so dass ihr Klient die geforderte Gesellschaftsfähigkeit zurückbekommt. Sie dürfen ihn jedoch nicht von der eigentlichen Ursache, nämlich ihrer Persönlichkeit heilen, denn das würde einer Entsozialisierung entsprechen, was wiederum in der Regel nichts anderes ist als Kindwerdung.
        Gegenüber Freuds Forschungsresultaten sollte man deshalb skeptisch sein, denn sie dienen vor allem den Psychologen, nicht den Psychopathen. Er und seine Nachfolger mögen vielen Gestörten den Weg zurück ins Leben ermöglicht haben, allerdings oft auch nur in eins, dass sie gar nicht wollen, sonst wären sie nicht aus dem Rahmen gefallen.

    • DerSchnitter_Maxx am

      Und wo ordnen Sie sich ein … ? Vielleicht als … political korrektesten, antideutschen und goldstückeliebenden Gutmenschen-Proll-Troll … weit und breit … ?! xxxxxxxxxxxxx Sie brauchen mir, darauf, nicht Antworten … denn ich werde mit ihnen … nicht weiter kommunizieren – Denn "normaler Weise" … kommuniziere ich nicht … mit Troll-Leute ihres Schlages … Ausnahmen bestätigen diese (m)eine Regel !

      • Bernd Nowack am

        DerSchnitter_Maxx.

        "Und wo ordnen Sie sich ein … ?"

        Ich bin höflich und antworte Ihnen, obwohl Sie ja angekündigt haben, nicht mit mir zu kommunizieren, da ich mich als Anhänger der französischen Revolution geoutet habe. Schön zu wissen, daß Sie auf der Seite des dekadenten Adels und der ausbeuterischen Kirche des Ancien-Regime vor 1789 stehen. Ich nahm an, daß es derartige Verteidiger dieser im höchsten Maße ungerechten Gesellschaftsordnung gar nicht mehr geben würde, habe ich mich getäuscht.

        Aber nächstens kommen noch Typen, die wenn man sich gegen die sklavenhaltenden Konföderierten in den USA ausspricht, daß die dann geifern und "Troll" schreien!

        Nun zu Ihrer Frage, wo ich mich "einordne". Also einordnen lasse ich mich schon gar nicht, sondern ich will in keinem Haufen raufen, in Anlehnung eines Chansons, schon gar nicht bei Pseudolinken und Rechten. Allerdings bin ich der Meinung, daß diejenigen, die jetzt zwischen 65 und 70 Jahre alt sind, und damals in Westdeutschland lebten und sich nicht der APO gegen das autoritäre damalige System auflehnten, mit 20 schon begraben waren.

        Wer dagegen in Mitteldeutschland lebte, der mußte einfach gegen das entartete kleinbürgerliche System sein, welches mit echtem Sozialismus kaum mehr etwas zu tun hatte und sich auch für die Wiedervereinigung einsetzen, so wie ich das als Bürgerrechtler beim Demokratischen Aufbruch sozial&ökologisch tat

        Ob Sie sich engagierten, dabei als eventueller DDR-Bürger vor dem 7. Oktober 1989 Kopf und Kragen riskierten, das weiß ich nicht, da Sie ja feige unter einem Nicknamen schreiben.

        Beim DA lernte ich als anhaltischer Landesvorsitzender auch Angela Merkel kennen und damals schätzen, da sie damals eine sehr tüchtige und verläßliche Parteikollegin war, die ihre Arbeit gut machte, im Interesse der Wiedervereinigung.

        Daß ich mit den unsozialen Verwerfungen unter Kohl und Schröder nicht einverstanden war, das ist verständlich, für jeden sozial denkenden Bürger, der Obdachlosigkeit auf der einen Seite und maßlosen Reichtum auf der anderen Seite, total ablehnt. Dafür haben wir im DA uns auch nicht die Zeit um die Ohren geschlagen, daß wir vom Regen in die Traufe kommen!

        Auch lehne ich die Umvolkung, die leider schon bei Adenauer anfing, in dem Millionen von Südländern und Türken ins Land geholt wurden, und besonders die Islamisierung ab, weil die Islamisierung uns zurück wirft in die unfreiheitlichen Zeiten vor 1968 und noch davor. Aber neben der Gefahr von Seiten der Islamisierung besteht natürlich auch die Gefahr eines gesellschaftlichen Roll-Backs durch reaktionäre Kräfte, die zurück wollen zum autoritären Staat, zu einer Gesellschaft vor 1968 und noch davor.

    • Hallo Herr Nowak: COMPACT hat im Lauf der Jahre regelmäßig Widerstandsgruppen aus verschiedenen politischen Richtungen vorgestellt, darunter damals auch die Piraten, Occupy, Montagswachen, usw. Am meisten interessieren uns jene, die – wie einst Pasolini – in kein Lager passen, die eine Querfront in sich verkörpern. Bei dieser Suche nach neuen Widerstands- und Souveränitätsimpulsen kommt es uns nicht so sehr darauf an, ob all deren Programmpunkte bejahenswert sind oder eben nicht. Dass eine französische Gruppierung gegen Globalisierung und Merkel angeht, ist die gemeinsame Schnittmenge. Daraus zu folgern, dass die Gruppe die komplette COMPACT-Ideologie repräsentiere, ist wirklich ein Fazit a la Mainstreampresse. COMPACT hat seinen politischen Standpunkt mehr als einmal erklärt: Eine direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild. Nichts anderes. Keinen König, keinen Diktator, nichts von alldem. Bei der Gelegenheit auch eine Anmerkung zu dem Solidaritätsgipfel in Hamburg: Dort fanden sich entweder wirkungslos gewordene Altgruppen ein und solche, von denen kaum ein Impuls auf breiter Fläche zu erwarten war. Wobei impulsgebende Gruppierungen zu finden, in der Tat zunehmend schwerer wird. Viele Grüße!

      • Bernd Nowack am

        @Compact

        Naaa, ja!

        Es gibt allerdings ein Sprichwort: Ich sage mir mit wem du umgehst…

        Und wenn nun es in den USA eine Gruppe gibt, die ähnlich dieser französischen Gruppe: "Merkel weg" singt, und ein Manifest herausbringt, wo sie feststellen, daß mit der Abschaffung der Sklaverei in den USA der "tragische Ausgangspunkt einer Entwicklung gegen die Interessen der Völker" begann, dann würden Sie derartiges bringen, ja nicht nur journalistisch davon berichten, sondern mit dem Unterton der Sympathie davon schreiben? Wohl kaum, oder?

        Also mich hat es regelrecht weg gewedelt, daß es so etwas ultra-reaktionäres noch heute gibt, wie eine Gruppe die sich für das Ancien-Regime vor 1789 einsetzt. Ich kann es mir nur so erklären, daß diese Leute keine Ahnung von den Zuständen der Ungerechtigkeit hatten, da sie unbelesen sind und dumm, so wie die damalige Königin Marie Antoinette dumm war, als sie zu den Hungernden die nach Brot schrien, meinte, sie sollten doch Kuchen essen und die selbst im Sommer Schlitten fahren wollte, wo für diese Dekadenz säckeweise Salz auf die Straßen gekippt wurde, mit Salz, für welches halbverhungerte Tagelöhner als Salzarbeiter monatelang schuften mußten.

        Die Dekadenz des damaligen Adels und der damaligen Kirche war grenzenlos und die Revolution von 1789 von jedem Menschen heutzutage nur zu begrüßen.

        Liebe Compact-Redaktion, ich wünschte mir von Ihnen einen ebenso begeisternden Artikel auch mal von der nationalistischen KPD/ML (Roter Morgen), denn bekanntlich kämpfen die auch gegen die Globalisierung, wenn Sie denn schon "Widerstandsgruppen aus verschiedenen politischen Richtungen" vorstellen. Auf jeden Fall ist mit denen eine Querfront viel eher zu vermitteln als mit diesen französischen reaktionären Ancien-Regime-Vertretern.

      • @Bernd Nowak: Na, jaaaaaa. Wer mehr Blut an seinen Fingern hatte und mehr Menschen hungern und darben ließ: Das widerliche Ancien regime oder die brutalen Revolutionsgruppierungen von 1789, die außer schönen Worten keineswegs gute Umverteiler waren – soll hier nicht entschieden werden. (Wenn Sie möchten, dann halten Sie uns eben für Royalisten. Wir müssen schon mit so vielen Unterstellungen klarkommen, da macht eine weitere auch nichts mehr.)

        Was die KPD/ML (Roter Morgen) betrifft, zwei Fragen (bitte sagen Sie uns ehrlich Ihre Meinung dazu): Glauben Sie, die KPD/ML hat neue Impulse für die Gegenwart zu bieten, die sie aus ihrer derzeitigen Mini-Nische heraustreten ließen? Dh. Impulse, die auch derzeit Chancen hätten, bei einem ausreichend großen Teil der Bevölkerung auf positive Resonanz zu stoßen? Und: Glauben Sie, die KPD/ML wäre ernsthaft an einer Querfront interessiert. Bitte sagen Sie uns Ihre Meinung mit einer kurzen Begründung, okay? Vielen Dank und Grüße!

      • Bernd Nowack am

        @Compact

        Wenn Sie mal ein wenig sich die letzten 10-20 Beiträge auf deren Seiten http://www.rotermorgen.info/ anschauen, dann werden Sie merken, daß es große Schnittmengen zu Compact gibt, auf jeden Fall viel mehr als z.B. zu einer Sarah Wagenknecht.

        Wie die KPD/ML zu einer Querfront steht, weiß ich allerdings nicht, dazu habe ich zu wenig Kontakt zu dieser Partei, obwohl diese Partei meinen Blog dort verlinkt, zusammen mit dem von Jürgen Todenhöfer. Dies obwohl denen bekannt ist, daß ich Sachen publiziert habe, wie die Kolonialgeschichte von Deutsch-Witu, wo ich ganz klar gegen die allgemeine Kolonialverdammung des Mainstreams anschreibe. Auch meine begeisternden Artikel über Donald Trump (allerdings vor der Wahl) sind denen bekannt, auch mein Engagement für den DA, eine auch damals gewiss nicht "linke" Partei.

        Also Berührungsängste habe ich dort nicht kennen gelernt, ganz anders als bei Gruppen der Pseudolinken, die mich gleich als Kolonialisten abstempelten und wo ich sofort als Kommentator gesperrt wurde, geschweige denn, daß ich dort verlinkt worden wäre.

        Einfach mal anschreiben! Mehr als eine Absage kann es ja nicht geben!

        Kann Ihnen heute nicht mehr antworten, die Pflicht ruft!

      • @ Bernd Nowak: Zu Frau Wagenknecht hat sich COMPACT schon in vielen Ausgaben geäußert. Lesen Sie mal hier, im Dossier: https://www.compact-shop.de/shop/compact-einzelhefte/compact-magazin-juni-2016/

    • "Einfach nur widerlich, diese reaktionäre Truppe, welche den royalistisch-katholischen Widerstand gegen ‚Freiheit, Gleicheit, Brüderlichkeit‘ verherrlicht!"

      Mag sein, oder auch nicht. Ob diese ‚Briganten‘ wirklich die Feudalherrschaft des 1. und 2. Standes verteidigen, ob sie gar das Ancien-Regime verherrlichen – ich weiß es nicht. Was diese jungen Leute aber erkannt haben, und zwar vollkommen zu Recht, dass die Französische Revolution – die gerne in den westlichen, bürgerlichen Schichten idealisiert, romantisiert und verherrlicht wird – in Wahrheit nicht nur mit brutalem Terror einherging – eben nicht nur gegen die alten Feudalherren: "Die Revolution frisst ihre eigenen Kinder." – sondern eben die Feudalherrschaft des 1. und 2. Standes nur durch eine neue Feudalherrschaft ersetzt hat, nämlich die des großbürgerlichen Geldadels. Bildlich gesprochen: Die Herrschaft "der Krieger und Priester" wurde durch die Herrschaft "der Händler" ersetzt. (Diese Entwicklung hatte in England aber schon früher eingesetzt.)

      Dass der dekadente französische Adel der Moderne wohl eher fernab vom Ideal einer "gerechten Kriegerkaste" war, ebenso wie die großklerikalen Herrschaften fernab vom Ideal christlich-geistlicher Führerschaft standen, steht auf einem anderen Blatt. Aber die Ideale von "Freiheit, Gleicheit, Brüderlichkeit" hören sich zwar schön an, aber de facto gab es neben dem 1. und 2. Stand nicht nur den 3. Stand als den "gesamten Rest", sondern es gab auch den 4. Stand – Bauern, Arbeiter, "kleine Leute" – und die Revolution sicherte die Macht nur der Elite des 3. Standes – Großhändlern, Bankiers, etc. Und die französischen Ideale von der "Gleichheit aller", dem "idealen Anarchismus", wurden "in der Praxis immer wieder (1799, 1851, 1871, 1918) durch den Despotismus von Generalen oder Präsidenten lebensfähig erhalten." (Oswald Spengler, "Preußentum und Sozialismus.")

      • Marc Thomas am

        Merke: Erb-Adel muß nicht immer aristokratisch sein und handeln. Aber Republik ist immer Diktatur oder Demokratie als Diktatur im Verborgenen in Täuschung und Selbsttäuschung der Massen durch Vorspiegelung freier Entscheidung und Selbst- bzw. Mitregierung als sogenannte Volksherrschaft. Herrschaft des Volkes über sich selbst ist natürlich auch ein Lügenbegriff.

        Das Volk will übrigens geführt und beherrscht werden. Klare Lenkung in Unterwerfung zur Hierarchie ist sein heimliches Begehr.

      • MARCOM, ich sehe das genauso. Es bringt nichts, dem ausbeuterischen alten Adel hinterherzutrauern oder ihn gar wiederhaben zu wollen. Ein guter, weiser König mag vielleicht als Führer gut sein, so wie ein guter weiser Vater gut für die Kinderchen ist, nur müssen erwachsene Menschen denn wirklich unbedingt geführt werden wie Kinder? Eine sogenannte Demokratie, wie man sie uns jetzt vorgaukelt, funktioniert aber auch nicht, wie man mittlerweile gut sehen kann. Ich will hier weder Pest noch Cholera, sondern Gesundheit. Und "Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit" kann es nun einmal nicht geben, weil nicht alle Menschen (und Kulturen) gleich sind, und zudem auch jegliche Freiheit immer maßvoll beschränkt werden muss, da sonst Anarchie ausbricht und alles im Chaos versinkt. Da liegt der goldene Weg wohl doch eher in der Mitte.

        Bevor Königreiche sich ändern, müssen die Menschen sich ändern, soll Johannes der Täufer einst gesagt haben. Jeder, der dazu in der Lage ist, sollte die Verantwortung für sich selbst übernehmen (können), denn wenn jeder an sich selbst denkt, ist an alle gedacht. Das ist jetzt kein Egoismus, da dieser das Übervorteilen anderer beinhaltet, genau wie gesundes Selbstbewußtsein rein gar nichts damit zu tun hat, dass man andere herabsetzen und sich selbst erhöhen würde. Ganz im Gegenteil: man kann sich eben nur auf der Basis von gesundem Selbstbewußtsein überhaupt erst gegenseitig auf gleicher Augenhöhe begegnen.
        Eine vernünftige Basis-Demokratie sollte deswegen auf diesem Fundament basieren, außerdem müssen natürlich die wahren Interessen bestimmter Gruppen und überhaupt allgemein die Wahrheit auf den Tisch.

        Natürlich muss in einer Gesellschaft den Kranken und Schwachen geholfen werden, das wird aber jeder psychisch gesunde – im Sinne von empathiefähige – Mensch aus sich selbst, nämlich aus natürlichem menschlichen Mitgefühl heraus, auch tun. Allerdings sollte das meiner Meinung nach doch auch wieder so weit es geht in die Obhut der Familien übergeben werden, genau wie die Erziehung des Nachwuchses. Kommune und "brüderliches Teilen" aller Güter sehe ich von daher auch eher kritisch. Bin auch mal gespannt, wie lange dieses Experiment so funktionieren wird.

        Ansonsten mochte ich die Musik der Briganten – Mädels eigentlich ganz gern.

      • Nachtrag: Und deswegen, und immer, immer wieder: Es ist unbedingt erforderlich, den Schuldkult zu beseitigen – oder besser gesagt zu besiegen -, der nämlich immer und immer wieder die Basis dafür bildet, dass eben kein gesundes Selbstbewußtsein (sei es jetzt individuell oder kollektiv) und damit keine gesunde Gesellschaft entstehen kann.

      • Bernd Nowack am

        Marcom:

        "Und die französischen Ideale von der "Gleichheit aller", dem "idealen Anarchismus", wurden "in der Praxis immer wieder (1799, 1851, 1871, 1918) durch den Despotismus von Generalen oder Präsidenten lebensfähig erhalten." (Oswald Spengler, "Preußentum und Sozialismus.")

        Da stimme ich Ihnen zu, auf eine Revolution folgte fast immer eine Konterrevolution, denn die alten Kräfte ließen sich nicht so schnell von den Fleischtöpfen vertreiben.

        Auch stimme ich Ihnen zu, daß die französische Revolution keineswegs den 3. und 4. Stand befreite, aber es ist doch allgemein bekannt, daß die französische Revolution noch keine sozialistische Revolution war, wie etwa später der Aufstand der Kommunarden, sondern eine rein bürgerliche.

        Aber auch das war ein Fortschritt gegenüber dem Ancien Regime, wie es auch ein Fortschritt war als die Sklavenhaltergesellschaft des Altertums durch den Feudalismus abgelöst wurde. Auch dies verlief nicht ohne Opfer. Revolutionen laufen halt mal nicht so ab wie Wattebauschwerfen! Weil die Reaktion nicht freiwillig ihre Privilegien abgibt, kommt es zwangsläufig zum Kampf. Es wird aber oft Ursache mit Wirkung verwechselt.

        Noch heute könnte man Krokodilstränen weinen, daß im Spartakusaufstand die damaligen Sklaven etliche Sklavenhalter ermordeten, dabei wird aber vergessen, daß die Sklavenhalterkaste jahrhundertelang die Sklaven ausbeutete und bei geringsten "Vergehen" ans Kreuz nageln ließ.

        Auch heute werden Krokodilstränen vergossen, daß die Bolschewiki die Familie des Zaren mitsamt dem Zaren erschießen ließen. Das aber dieses alte Zarenregime seinerseits viel mehr Menschen auf dem Gewissen hatte, dies wird unter den Teppich gekehrt.

        Der Terror der Bolschewiki setzte erst ein, als sich die Reaktionäre gegen das neue System erhoben und Weißgardisten Terror verbreiteten. Mit gutem Zureden konnten die weißgardistischen Banden leider nicht besiegt werden, wie auch die Banden, die jetzt in Syrien gegen das fortschrittliche säkulare Assad-Regime nicht mit guten Worten besiegt werden können.

        Die Geschichte von Fortschritt und Reaktion läuft immer nach dem gleichen Muster ab. Die Frage ist nur, ob man auf der Seite des Fortschritts steht oder auf der Seite der Reaktion.

    • A.BENJAMINE MOSER am

      Lieber Herr Nowack
      Darf ich Sie um Nachhilfe bitten, wie die Mainstream Medien COMPACT einordnen? Ich habe bis dato sehr gerne Ihre klugen Kommentare gelesen. Nun scheint es mir, dass Sie dieses Phänomen, der weiblichen Barden zu einem Kurzschluss verleitet. Was ist die primäre Aufgabe einer Zeitschrift? Zu informieren oder zu Indoktrinieren? Mit freundlichen Grüssen abm

      • Bernd Nowack am

        Werte Frau A. Benjamine Moser!

        Da bin ich ganz Ihrer Meinung, daß die Aufgabe einer Zeitschrift ist zu informieren und nicht zu indoktrinieren. Im Großen und Ganzen klappt das ja auch bei Compact, nur findet man auch etliche Beiträge die nicht aus unabhängiger Sicht geschrieben sind, wie z.B. bei obigen Beitrag über diese Musikgruppe oder bei den Zensuren an Schulen.

        Lesen Sie sich ruhig noch mal den Beitrag durch, der ist durch und durch von großer Sympathie für diese Truppe getragen, von Kritik an deren kruder Ideologie findet man keine Spur. Zu einer Information gehört es nicht parteiisch zu sein. Daß dann Kommentatoren ihre ganz persönliche Meinung dazu abgeben, die parteiisch sein kann, das steht auf einem anderen Blatt.

        Außerdem handelt es sich um keine Massenbewegung, ja nicht mal um eine kleine schrullige Sekte, sondern schlicht und einfach nur um eine Musikband, die aus Marketingründen auf royalistisch-katholisch mit einem Schuß Kommune macht, also überhaupt nicht symptomatisch für eine Art von Bewegung.

        Ich kann ja Compact verstehen, daß sie derartiges bringt und Sie haben recht, werte Frau Moser, die Systemmedien verorten Compact in die braune Ecke, dies wider besseren Wissens, obwohl manche Beiträge und manche Kommentatoren schon recht grenzwertig sind.
        Aber den Vorurteilen, welche die Systemmedien haben, muß man ja nicht auch noch Futter geben, oder? Alles nur, weil diese Musikband singt "Merkel muß weg"?

        Ich jedenfalls finde solche Beiträge kontraproduktiv! Während ein Björn Höcke in Erfurt eine großartige 1.Mai-Feier abhielt, und dadurch die Arbeiterklasse für die patriotische Sache einnahm, er sich für die unterdrückte Arbeiterklasse einsetzte, schreiben hier Kommentatoren, die diesen Beitrag als Steilvorlage nehmen, extrem reaktionäres Zeug, wie:

        "Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit" sind neben "Menschheit" die ekelerregendesten Begriffe, die der aufklärerische Leibeigenenpöbel zwecks Legitimation seiner verbrecherischen Veitstänze in den letzten zweihundert Jahren auf die Fahne schrieb." (siehe Kommentar von Marc Thomas)

        Mit freundlichen Grüßen

  8. Andreas Walter am

    Skurril. Nicht jetzt unbedingt meins (trotz der teilweise sogar hübschen Damen). Ausserdem für politische Kunst, als Protest noch viel zu brav, nett, harmlos. Zu intellektuell, feminin. Auf Frauen mag das alles anders wirken, doch das kann ich nicht beurteilen.

    Das spielt sich alles meiner Meinung nach noch viel zu sehr über den Kopf, über den Frontallappen ab. Auch bei den Mädels. Die meisten Menschen spüren (fühlen) darum die Gefahr noch nicht, und gehen deshalb mit dem Ganzen immer noch falsch um. Bis es zu spät ist (dabei sprechen sie genau diesen Punkt auch im Text an).

    Ich sag‘ ja, immer wieder: Konservative sind von Natur aus nicht aggressiv (genug). Doch wer wie beim Fußball auch immer nur verteidigt macht nicht das Spiel. Frau Merkel und Konsorten kann man darum nicht einfach wegsingen. Die muss man abwählen, wenn man sie nicht verhaften, umbringen oder deportieren will, nach Elba oder Sankt Helena (hihihi, oder am besten nach Neuschwabenland. Sicher ist sicher).

    • Andreas Walter am

      So irre. Von den ersten 10 Eintragen bei Google zum Stichwort Neuschwabenland sind die Plätze 2 bis 10 reiner Schwachsinn, reine Desinformation (und auch auf den weiteren Seiten nicht viel besser).

      So ging es mir auch vor 9 Jahren, als ich zum Thema Lebensborn tiefergehende Informationen im Netz gesucht habe. Da viel mir zum ersten mal etwas ganz persönlich auf, was mich dann immer mehr an der Wahrheit über die Geschichte hat zweifeln lassen. Das eben nur folgender Satz wahr ist: "Aber es war doch alles ganz anders." Ihr Deutschen seid darum auch nicht das, was man euch seit 70 Jahren versucht einzureden, euch glauben zu machen versucht. Vieles ist überhaupt nicht so gewesen, wie heute trotzdem steif und fest behauptet wird. Gelogen wird nämlich nicht erst seit Saddam Hussein, 9/11, Osama bin Laden oder Muammar Gaddafi, Basar al-Assad, Idi Amin und wie sie noch alle heissen. Oder seit Ruanda, Somalia, Vietnam, Korea, Ukraine, und und und.

      Aber ich warne euch: Das ist nur etwas für ganz mutige. Denn euer Leben wird danach nie wieder so sein wie vorher. Klingt wie im Film Die Matrix, und ist auch so. Fühlt sich zumindest am Anfang so an. Bis man irgendwann merkt, dass die Anderen auch nur mit Wasser kochen. Hahaha, allerdings mit verdammt viel Wasser, und Trübem vor allem. LOL

  9. Jens Pivit am

    Wann wird dieses spitzenmäüige Video von der Merkel~Diktatur in der brd~Diktatur verboten?

  10. Albert Huß am

    Die Wolke ( Juli 2017)

    Dunkle Schwärze am Horizont
    schaurig lacht die Teufelin
    denn noch ist sie nicht enttrohnt
    in Massen bricht herein die schwarze Plage
    die dunkle Kaiserin hat Tür und Tor
    weit geöffnet dieser Tage
    Und die Speichellecker ohne Ruh’n
    unterstützen voller Boshaftigkeit
    ihr grauenhaftes Tun

    Und das Volk?
    hält still- weil’s nicht anders kann
    oder will
    Freiheitskämpfer und Patrioten
    werden geächtet, verfolgt und verboten

    Doch eines Tages erwacht der Widerstand
    und stellt die Teufelshure an die Wand
    mit einem Schuss – ist Schluss
    und Friede sei mit dir
    du schönes
    Deutsches
    Vaterland

    (Albert Huss *1975)

    

    • Deutsche Beobachtungsstelle am

      @Albert:
      Deine Poesie ist ja hammermäßig! Chapeau!
      Das erinnert mich an den Ton und die Wut in Büchners „Friede den Hütten, Krieg den Palästen!“!
      Klingt nach einen Klassiker, der in 10 Jahren Sinnbild für den patriotischen Widerstand sein wird.

      Schöne Grüße aus Preußen!

      • Bernd Nowack am

        Büchners „Friede den Hütten, Krieg den Palästen!“ immer noch aktuell!

        Schöne Grüße aus Anhalt!

  11. Ich kannte die Gruppe nicht. Danke fuer den Tipp. Auf Youtube sind einige Lieder mit deutschen Untertitel. Anschauen, begeisterrt sein. Begeistert sein davon, was beim Nachbarn moeglich ist und bei uns unmoeglich zu sein scheint wen man mal von Naidoo absieht.

  12. DerSchnitter_Maxx am

    Auf jeden … Saumerkel muss weg …. sonst ist Futschland weg und kommt nie wieder zurück … !

  13. super Mädchen, kannte ich schon. Ich habe mir das Buch von Ihnen bestellt "Das Manifest der Zukunft des Klan" sehr lesenswert.

  14. FeineSahneFischfilet und Co. verkriecht euch wieder in eure Löcher aus denen ihr hervorgekommen seid und mit samt dem was ihr als "Musik" bezeichnet.

    Die Damen (und auch Herren) von Les Brigandes haben nicht nur gute Stimmen und Texte, die beherrschen auch diverse Musikinstrumente meisterlich, musikalisch hervorragend.

  15. Graf von Stauffenberg am

    Mit "Merkel muss weg" singen sich Les Brigandes in die Herzen der Deutschen.

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