Kevin Kühnert (Juso) will BMW enteignen, Katja Kipping (LINKE) will Lufthansa enteignen, Robert Habeck (Grüne) will Immobilienbesitzer enteignen. Und nun plädiert die TAZ für die Enteignung von Kleingärtnern.

    „Wohnungen statt Gurken und Tomaten“, fordert Paul Wrusch, studierter Geschwätzwissenschaftler (Soziologie), Redakteur beim Sprachrohr der gegen Deutschland kriegführenden grünlinksgedrillten Bundesregierung. Weg mit den Beeten! Doch so einfach sei das ja nicht. Wenn das kleine Urban-Gardening-Paradies mal tatsächlich bedroht sei, weil irgendwer Wohnungen, die sich auch Normalos leisten können, auf dem Grundstück bauen wolle, dann sehe man Hunderte Empörte, „die sich an die Hochbeete gekettet haben“. Die Schrebergärten: Die gehörten mit Wohnhäusern bebaut! „Denn es gibt ein Recht auf bezahlbaren Wohnraum, aber keines auf das eigene Kartoffelbeet.“

    Also weg mit den Parzellen, von denen es allein in Berlin 70.000 gebe; drei Prozent der Stadtfläche nähmen sie ein – oft in bester Wohnlage, während über 300.000 bezahlbare Wohnungen fehlten. Und trotzdem trauen sich Politiker nur selten an die Schrebergärten ran. „In Berlin werden etwa bis 2030 keine Wohnungen auf Kleingartenkolonien gebaut, lediglich ein paar Turnhallen, Kitas und Schulen. Dafür müssen ganze 429 Parzellen verschwinden – weniger als ein Prozent also. Immerhin gibt es für die BesitzerInnen rund 7.000 Euro Entschädigung.“ Damit könnten die ehemaligen Gärtner auch schon mal an die Mecklenburger Seenplatte fahren: zwecks Natur und so…

    Wer Erholung in der Stadt wolle, solle in den Park gehen. Wer ein kleines Idyll abseits vom Stadttrubel suche, solle aufs Land ziehen. Wer frisches Obst und Gemüse wolle, solle zum Biosupermarkt gehen – „da ist das Zeug günstiger als das aus dem teuer gepachteten Kleingarten. Und wem es darum geht, die Karotten und die Kartoffeln und die Rote Bete selbst angebaut und beim Wachsen beobachtet zu haben, für den gibt es mittlerweile viele Möglichkeiten, etwa kleine Parzellen auf Feldern außerhalb der Stadt – oder eben die auf Dächern neu entstehenden Urban-Gardening-Beete“, empfiehlt das Bürscherl.

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    „Natürlich schmerzt jede Träne eines Kleingärtners beim letzten Blick in die liebevoll aufgebaute Laube. Da haben Erwin und Rosa 40 Jahre ihren Kleingarten gepflegt, erst 1993 das Plumpsklo gegen ein ordentliches getauscht, weil die Kolonie – allein das Wort lässt düstere Erinnerungen aufkommen – endlich ans Abwassernetz angeschlossen wurde, und jetzt sollen sie raus?“, übt sich Wrusch in Häme und beschwört die deutsche Erbschuld herauf. Und holt in bewährter Manier der Linken gegen vermeintlich Rechte aus: Schrebergärtner seien ohnehin unangenehme Gegner – mit starker Lobby wähnten sie sich auf der sicheren Seite: „ihrer Tradition!“ Heute habe sich diese Form von Kleinsteigentum erledigt. „Der Schrebergarten ist verstaubte Bundesrepu­blik, ist Spießertum und Egoismus. Ist Abschottung gegen Fremde, Angst vor Veränderung und überhaupt auch oft rechts, bedenkt man die zahlreichen verwitterten Deutschlandflaggen, die über fast jeder Gartenkolonie wehen“, so die Unterstellung…

    25 Kommentare

    1. HERBERT WEISS am

      (2) Ein dritter Aspekt – die Gärten sind nicht nur ein Refugium für die Laubenpieper, sondern auch für zahlreiche Kleintiere wie Bienen, Käfer, Hummeln, Schmetterlinge und Vögel, die in den Agrarwüsten ringsum kaum noch einen Lebensraum finden. Es gibt immer wieder etwas Neues zu entdecken.

      Parks, Wälder und sonstige öffentliche Grünanlagen sind zwar ebenfalls wichtig, sind für manche Arten doch nicht so interessant. Zudem machen die Begehrlichkeiten auch vor diesen Arealen nicht halt.

      BTW: Im Berliner Stadtgebiet – so hatte man mal herausgefunden – gibt es mehr Nachtigallen als in ganz Bayern.

      Dummschwätzer wie diesen Wrusch sollte man zum Aufsammeln von Unrat einsetzen. Und zum Sauberhalten öffentlicher Bedürfnisanstalten.

    2. HERBERT WEISS am

      (1 )Es gebe in Deutschland genug Wohnraum, stellte der Autor des Politischen Feuilletons auf Deutschlandfunk Kultur vom 23.7. fest. der sich unter www.verbietet-das-bauen.de bereits eingehend mit dem Thema befasst hatte. Jeder aufmerksame Beobachter wird zum gleichen Ergebnis gelangen. Das wahre Problem besteht nämlich darin, dass die Leute gezwungen sind, ständig der Arbeit hinterher zu ziehen.

      @ Livia:

      Ganz genau!

      Ein zweiter wesentlicher Punkt ist der günstige Einfluss auf das Kleinklima – eben auch für die umgebende Wohnbebauung. Auch unsere Wohnsiedlung, die vor 80 Jahren für das Bosch-Werk im Nachbarort errichtet wurde, verfügt über zahlreiche Gärten im Innenbereich. Noch…

    3. Hans Adler am

      Meine Güte, der bedauernswerte Plemm-Kacki-Wrusch argumentiert weit unterhalb des IQ’s seiner Feinde, beliebt und bekannt als Karotten und Gurken.

    4. DerGallier am

      Einfach herrlich zu lesen, der PI News Beitrag vom 29. Juli 2019 unter dem Titel

      GRÜNE ERKLÄREN UNS DIE NATURWISSENSCHAFTEN

      Annalena Baerbock und der „Kobold“

      Und ich dachte bisher die Batterien der E – Autos enthalten Kobalt.

      Doch die grüne Intelligenz straft meine künstlichen Intelligenz ab, sie referiert über "KOBOLD" im Zusammenhang mit den Batterien der E- Autos.

      Demzufolge verrichten in den Batterien unsere kleinen, liebenswerten Märchenwesen Zwangsarbeit in den Autobatterien.

      Ein grünes, naturwissenschaftliches Wunder.

      • Kobald-Kobold am

        Denn sie wissen nicht,was sie tun,über was,und was sie reden.
        Und das schon seit 20 Jahren !

        • Jeder hasst die Antifa am

          Das ist das Privileg der Grünen nicht zu wissen über was sie Reden und bei geistigen Tieffliegern haben sie damit erfolg bei Wahlen.

    5. Der hat schon deswegen keine Ahnung weil er wohl nicht weis, daß z.B. im Pott manche Kleingartenvereine schon zu 50% in Händen von gut integrierten Gastarbeiterkindern der 2. und 3. Generation sind! Außerdem sind Kleingärtner Umweltfreunde! Anstatt am Wochenende die Autobahnen zu bevölkern gehts in den Garten – und auf Reisen im Urlaub verzichten einige auch ganz! Vor allem, wenn in der alten Heimat nur noch Verwandte 3.Grades leben und der Kontakt nur noch sehr lose ist.
      Die Kinder lernen das Wachstum der Pflanzen kennen, können ungestört spielen und sich möglw. Tiere halten, die in der Wohnung nicht möglich sind.
      Der Bund und die Länder sollten besser darauf achten, daß (zu) große Metropolen keine Arbeitsplätze mehr an sich ziehen (können). Stattdessen auf dem Land Arbeit geschaffen wird, Landflucht endlich aufhört, eher das Gegenteil einsetzt! Große Stadtmoloche sind nur schwerer regierbar, fördern die Kriminalität und die Halbwelt. Auf dem Land lebt es sich einfach angenehmer und Gärten sind einfach ein Stück Land für den, der der Arbeit wegen in dr Stadt leben muß.

    6. Kleingärtner sind üblicherweise keine Eigentümer; können also auch nicht enteignet werden.

      Aber die Pachtverträge können aufgehoben werden, und dagegen gibt es kaum ein wirksames Rechtsmittel.

      Müssen die Ossis mal wieder das Kollektiv reanimieren, vielleicht wirds dann was mit Eigentum. Oder einen Kibbutz, wahlweise.

      • Fischer's Fritz am

        @CHERUSKER
        Gut, daß Sie mit Ihrem Kommentar erst mal die Fakten klarstellen.

    7. OT
      Die Identitären haben wieder die volle Aufmerksamkeit von ZeitOnline:

      Eine Schmähschrift gegen die Identität als solche !

      sprache-identitaet-begriff-verwendung-diskriminierung-philosophie

    8. Natürlich müssen die Eigenversorgenden und Entspannungsbedürftigen aus ihrem kleinen Paradies rausgeekelt werden !
      Wat solls, Berlin ist einfach nur ein Shithole politisch gesehen, aber die Berliner haben da selber Schuld, denn wie gewählt so geliefert.

    9. DerGallier am

      Eine weitere Art der Ausrottung und Sterbehilfe von Natur, Tierwelt usw.

    10. DerGallier am

      Das ist der moderne grüne, hypende Umweltschutz.

      Natur, Gärten fort, Beton hin.
      Wälder abholzen, Fledermäuse, Vögel, Insekten killende, gesundheitsschädliche Windkrafträder hin usw.

      Und wie friedlich die Grünen sind.
      Nach Jugoslawien jetzt die Befürwortung der Mission im Persischen Golf.

    11. 7.000 Euro Entschädigung pro qm ? Soviel werden die dort zu verkaufenden Wohnflächen pro qm mindestens kosten.
      Habe bei mir gerade einen aufgerüsteten Altbau vor der Nase, der mit 10.000 Euro pro qm angeboren wird.

      Liebe Erwerbstätigen, ist doch ein Schnäppchen für euch, oder?

    12. Bernd Nowack am

      Die Schrebergärten sind die letzten grünen Lungen in dem zubetonierten Moloch Berlin. Einmal von Klimaschutz schwafeln und dann das letzte bischen Grün plattmachen!

    13. Fischer's Fritz am

      Na ja, solange sie Compact-Magazin, Herrn Elsässer, Frau Masson und Kolleg(inn)en nicht enteignen… :-)

      • Blubb, blubb, blubb…blablabla…runzelfunzel, runzelfunzel !
        Das ist nur eine ordentliche Übersetzung deines Kommentares werter NIC-Nack, mehr drückt es nicht aus nach dem übersetzen deines überflüssigen Kommentares.
        :-D

      • Jeder hasst die Antifa am

        Servierst du uns mal wieder stinkende Fischsuppe oder rote Sosse Fischgestank.

    14. Nun kann man Schrebergärten nicht enteignen,weil die Schreber fast nie Eigentümer des Grundstücks sind,nur Pächter. Ansonten ist es mit Patchwork-Enteignungen nicht getan, ALLER Boden,ALLE Produktionsmittel müssen enteignet und verstaatlicht werden werden. ( Evt. kann der Erbe von "Compact" den Betrieb als Angestellter weiter führen,mal sehen.)

    15. Der linke Geschwätzwissenschaftler hat recht. Ich werde gleich morgen meine verwitterte Deutschlandfahne durch eine neue ersetzen. Um solche Nachlässigkeiten zu erkennen, braucht man die Linken schon.

      • DerSchnitter_Maxx am

        Die Reichsfahne ist das Original … alles andere ist mumpitz ! ;)

        • DerSchnitter_Maxx am

          In schwarz, weiß, rot denkbar, aber ansonsten … erinnert die eher an Norwechen ;)

    16. Das und noch Schlimmeres wird kommen, aber für die eingeschüchterten BRiD Insassen ist der Leidensdruck noch nicht im kritischen Bereich.