Die Genese des Klimaschwindels und seine Folgen! – Teil 2

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Viele Menschen werden sich fragen, woher die Wirkmächtigkeit des Klimahypes kommt. Welche Interessen stecken dahinter? Wieso stoßen praktisch alle Medien in das gleiche Horn, obwohl die ganze Unsinnigkeit der gemachten Behauptungen offenkundig ist? Diese Kampagne läuft seit ca. 30 Jahren und hat längst einen totalitären, pseudoreligiösen Charakter angenommen. – COMPACT-Online publizierte gestern den ersten Teil des Artikels. Hier nun der zweite Teil:

_ von F. Schügerl

Die E-Mobilität hätte die Windkraft retten sollen!

Um für die Windkraft wieder auskömmliche Einspeisetarife zu erhalten, müssten Abnehmer für den Windstrom gefunden werden. Dafür wurde ursprünglich das Elektromobil auserkoren. Die Idee war die, dass jedes E-Mobil gesteuert über einen Smartmeter ganztägig am Netz hängt und der Akku des Fahrzeugs bei Verfügbarkeit des Windstroms aufgeladen wird (Demand Side Integration). Alles andere wäre auch hirnrissig, da man nicht den Stromverbrauch steigern kann und gleichzeitig konventionelle Kraftwerke abschalten und durch Zappelstromproduzenten ersetzen kann.

Diese ganze Idee war natürlich ein akademisches Hirngespinst weltfremder „Experten“ in ihren Wolkenkuckuksheimen: Man muss sich das einmal praktisch vorstellen. Die Kommunen müssten jeden einzelnen Parkplatz mit einer Stromzapfsäule ausstatten (Kostenpunkt etwa 10000 Euro pro Einheit). Für eine Million PKWs ergeben sich Kosten von 10 Mrd. Euros. Derzeit gibt es in Deutschland 65 Millionen PKWs. Nicht mitgerechnet sind die Kosten die entstehen, um sämtliche Straßen einer Stadt aufzureißen. Die Kommunen müssten dazu in Vorlage treten, weil anderenfalls niemand ein E-Mobil kaufen würde. Derzeit sind vorhandene Stromzapfstellen in den Städten permanent frei, weil die E-Mobile einfach nicht angenommen werden.

Es sei angemerkt, dass sich die oben angedachte Idee mit Wasserstoffautos verhältnismäßig leicht umsetzen ließe: Dabei müssten die Wasserstofftankstellen zusätzlich mit Elektrolysegeräten ausgestattet werden, die bei Verfügbarkeit des Windstroms den Wasserstoff in situ erzeugen und speichern. Den Kommunen blieben die Verschandelung durch viele Millionen Stromzapfsäulen erspart und die Kosten wären sicher auch geringer. Auch der immer wieder diskutierte problematische Transport von Wasserstoff kann entfallen. (Fortsetzung des Artikel unter dem Werbebanner.)

Schon aus diesem Grund ist klar, dass das akkubetriebene Elektrofahrzeug eine reine Sackgasse darstellt. Das Wasserstoffauto ist dem akkubetriebenen Elektromobil auch in anderer Hinsicht konzeptionell überlegen:
– Kurze Tankzeiten, wie bei normalen Autos
– keine Umweltproblematik durch alte unbrauchbare Akkus
– die Unfallgefahr ist beim Wasserstoff nicht höher als bei einem Benzin oder Dieseltank, da der Wasserstoff bei einem lecken Tank nur nach Maßgabe des verfügbaren Sauerstoffs abbrennen kann.
Bei einem Akku kann jedoch im Falle eines Defektes die gesamte Energie gleichzeitig entweichen. Der Akku ist somit eine Bombe, wie schon viele Brände gezeigt haben.

Kopflosigkeit statt Strategie!

Hatte sich eine halbe Generation von Wissenschaftlern in der Vergangenheit über einen geordneten Übergang der Energieproduktion hin zu einer Versorgung mit alternativen Energien, durch Einbeziehung der Verbraucher (Stichwort Demind Side Integration) den Kopf zerbrochen, so sind diese Bemühungen seit letzter Woche endgültig Makulatur:

Während die Energiewende aus genannten Gründen stagniert, hat die Mobilitätswende zumindest scheinbar gewaltig an Fahrt aufgenommen. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: man hat vor allem VW durch den „Abgasskandal“ förmlich in die E-Mobilität hineingeprügelt. VW ist bereits in Vorlage getreten und plant ab 2025 insgesamt 3 Millionen Elektromobile pro Jahr in Deutschland in 13 Werken zu produzieren. Dazu hat sich der Konzern Batteriezellen im Wert von 25 Milliarden Euros vertraglich gesichert.

Wie VW diese gigantische Anzahl von Fahrzeugen vermarkten will, ist vollkommen unklar. Es scheint so, als ob dieser Konzern nur noch in panischer Angst vor der Klimalobby reagiert. Den VW-Managern ist nur eines klar: man benötigt mehr Zapfsäulen! In einem Sondergipfel mit Merkel wurde ihnen das auch zugesichert (1 Million Zapfsäulen bis 2030!). Jedoch hatte man vergessen, die Versorger zu diesem Gipfel einzuladen. Diese meldeten sich tags darauf über einen Kommentar im „Handelsblatt“ zu Wort (siehe Handelsblatt 05.11.2019 Die Bundesregierung droht bei der E-Auto-Förderung über das Ziel hinauszuschießen) und ließen ausrichten, dass die ganze Entwicklung viel zu schnell gehe! Man muss sich den ganzen Irrsinn auf der Zunge zergehen lassen:

– Die Stromversorgung Deutschlands schrammt ständig am totalen Blackout entlang

– gleichzeitig will man für die Elektromobilität mehr Strom verbrauchen. Das ursprüngliche Konzept, in die Akkus der Elektromobile Windstrom zu laden ist tot. Statt dessen sollen die Elektromobile mit normalen Bandstrom aufgeladen werden! Ein totaler Mobilitätsumstieg würde eine Steigerung des Stromverbrauchs um etwa 20% bedeuten, was derzeit undenkbar ist. Selbst wenn nur jedes zehnte Fahrzeug durch ein Elektromobil ersetzt werden würde, würde der Verbrauch um 2% steigen, was in der derzeit prekären Situation auch nur mehr durch Importe abzusichern wäre.

– Bestehende Kohlekraftwerke und Atomkraftwerke sollen vom Netz genommen werden.

– Die Stromproduktion soll noch mehr auf Zappelstromproduzenten umgestellt werden.

– Die Autofahrer selbst fragt sowieso niemand, ob sie bereit sind all die Unannehmlichkeiten und Risiken der Elektromobile nur wegen einer hysterischen Klimakampagne in Kauf zu nehmen

Sollte es tatsächlich zu einem landesweiten Stromausfall wegen einer verrückten Energiepolitik kommen, wären die Folgeschäden verheerend: Viele Industriebetriebe würden ihre Produktion in Länder mit gesicherter Energieversorgung verlegen (z.B.: Polen, Tschechei, Slowakei, Ungarn)

Man kann sich vorstellen, welche Konflikte sich hinter den Kulissen anbahnen! Ein komplettes Scheitern sowohl der Energie- als auch der Mobilitätswende ist praktisch innerhalb der nächsten fünf Jahre vorprogrammiert! (Fortsetzung des Artikel unter dem Werbebanner.)

Keine Lust mehr auf Propaganda und mediale Einseifung? Dann sollten Sie COMPACT lesen, die stärkste Stimme des Widerstands. Um keine Ausgabe zu verpassen, am besten ein Abo holen. (Für mehr Infos Klick auf den Link)!

Zusammenfassung

Sowohl in Hinblick auf die Energie- als auch Mobilitätswende werden alle Akteure in der derzeitigen Situation nur noch von vollkommen sachverstandsbefreiten, hysterisierten Medien getrieben. Niemand innerhalb des Mainsteams wagt sich dieser hirnrissigen Tyrannei zu widersetzen. Auch deshalb, weil man die ganzen Torheiten des Klimaschwindels viel zu lange unwidersprochen hingenommen und mitgetragen hatte, zum Teil auch weil man hoffte eigene Partikularinteressen damit durchsetzen zu können, hat dieser Schwindel den Status einer absoluten Wahrheit erreicht, der man nicht widersprechen darf, etwa so wie einem religiösen Dogma!

Zwar merkt man sehr wohl Anzeichen von passivem Widerstands vor allem dann, wenn der Irrsinn auf harte physikalisch, technische Grenzen stößt (z.B. durch die Einführung eines Bieterverfahrens für Windparks, das praktisch zu einem Ausbaustopp geführt hat), aber dieser Widerstand ist nur hinhaltender und nicht grundsätzlicher Natur. Unmöglichkeiten werden euphemisch als „Herausforderungen“ bezeichnet, die eben Zeit brauchen, und so weiter und sofort.

In dieser Situation wird keinem Plan oder Strategie gefolgt, es wird bloß nur noch reagiert. Man tut genau das Gegenteil dessen, was man in jedem Managementseminar in der ersten Stunde lernt.

Die beiden größten Irrtümer, die derzeit verfolgt werden, sind:

– Auf Wind- und Sonnenenergie kann unmittelbar keine brauchbare Energieversorgung aufgebaut werden. Prof. Sinn hat schon 2014 diese Art von Energiewende als Wende in das Nichts bezeichnet. Lediglich in Verbindung mit einer Wasserstofftechnologie könnte Wind- und Sonnenstrom aus technischer Sicht sinnvoll verwertet werden. Technisch ist das alles bereits machbar. Von der Kostenkette her ist diese Verwertung jedoch derzeit zu teuer.

– Das akkubetriebene Elektromobil ist aus vielerlei Gründen nicht zukunftstauglich. Es ist daher vollkommen sinnlos dutzende Millionen solcher Fahrzeuge samt Millionen Elektrozapfsäulen zu errichten!

Insgesamt sollen hunderte Milliarden, wenn nicht sogar eine Billion Euros sinnlos verbrannt werden. Das wäre grob ein Viertel des Bruttoinlandsproduktes Deutschlands verteilt über etwa 10 Jahre. Man kann das auch so sehen, dass Deutschland jährlich etwa 2,5% BIP verliert, also in eine schwere Rezession schlittert. Hinzu kommt, dass Netzzusammenbrüche irgend wann nicht mehr aufzuhalten sind mit Milliarden an Folgeschäden.

Finanzmärkte machen ebenfalls Druck

Wahrscheinlich wäre die ganze Klimahype nicht derartig wirkmächtig, wenn nicht die gehirngewaschenen Fondmanager der wichtigsten Pensionsfonds dahinterstehen würden: Eine führende Rolle spielt dabei eine Organisation mit dem Namen Climate Action 100+.

Dies ist eine Initiative von über 360 Fonds (vor allem Pensionsfonds, darunter z.B. Erste Asset Management GmbH, Generali Group, Pensionskasse Caritas, Sparinvest, Stiftung Abendrot, Allianz SE), die insgesamt 34 Billionen (34 000 Milliarden) Dollar an Vermögen verwalten.

Offenbar ist es nach 30 Jahren Propaganda gelungen, den verantwortlichen Fondsmanagern einzureden, dass ihre Investments langfristig durch den behaupteten menschengemachten Klimawandel gefährdet seien. Bei dieser Überzeugungsarbeit haben sicher die üblichen Verdächtigen mit geholfen (Soros, Rockefeller,etc).

Diese Initiative hat nun weltweit mehr als 100 Unternehmen (darunter verschiedene Energieversorger, aber natürlich auch die deutsche Autoindustrie) ausgemacht, die für die weltweiten CO2 Emissionen hauptverantwortlich seien. Diese Unternehmen werden jetzt systematisch mit der geballten Marktmacht dieser Organisation unter Druck gesetzt:

Es wird überprüft in wie weit das Ziel einer CO2-Reduktion aller Aktivitäten bzw. Produkten dieser Unternehmen in den Unternehmenszielen des betreffenden Unternehmens verankert ist und in wie weit diese Ziele auch umgesetzt werden. Kommt das betreffende Unternehmen diesen Zielsetzungen nicht nach, droht ein Verkauf der Aktien des betreffenden Unternehmens und somit ein Kurssturz an der Börse. Dies kann zu existenziellen Problemen für das betreffende Unternehmen führen, insbesondere dann, wenn das Unternehmen frisches Geld von der Börse benötigt.

Dass dabei buchstäblich Geld der Anteilseigner der agierenden Fondsgesellschaften vernichtet werden würde, interessiert scheinbar nicht. Ebenso interessiert diese Fondsmanager nicht, dass die erpressten Unternehmen durch die aufoktroyierte Firmenpolitik in den Bankrott getrieben werden könnten. Dann sind die Aktien des betroffenen Unternehmens auch wertlos.

Diese Situation ist wirklich neu: Kapitalgesellschaften orientieren sich nicht mehr am tatsächlichen wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens, sondern an seiner ideologischen Ausrichtung! Damit wird der Irrsinn des „Realen Sozialismus“ bei Weitem übertroffen! Man kann daraus nur schließen, dass das Ende noch schlimmer wird!

Die „Wende“ wird die nächste Finanzkrise auslösen!

Das Potential für einen Finanzkollaps ungeahnten Ausmaßes ist bereits durch die Null-Zinspolitik vorhanden. Die Preise für Vermögenswerte (Aktien und Immobilien) explodieren förmlich, weil das von der EZB frisch geschöpfte Geld nur in diese Anlagen fließt. Es fehlt nur mehr ein Auslöser, der die Blase zum platzen bringt. Die Mobilitäts- bzw. die Energiewende wird aller Wahrscheinlichkeit dieser Auslöser sein:

Es ist jetzt nur noch die Frage weniger Jahre, bis die Manager dieser vielen Pensionsfonds erkennen müssen, dass sie auf das falsche Pferd gesetzt haben. Was passiert, wenn 34 Billionen Dollar auf der Börse falsch allokiert sind, kann und will man sich gar nicht vorstellen. Es wird ein Finanz-Tsunami von noch nie dagewesenen Ausmaßes werden! Er wird dann auch seine Verursacher mit sich reißen.

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Online-Autor

24 Kommentare

  1. Avatar

    Professor W.S. Broeker Columbia-Universität in New-York 1970
    Broekers Berechnungen gehen davon aus, dass wir weiterhin große Mengen fossiler Brennstoffe verfeuern werden.
    Nimmt man eine jährliche Zunahme von fünf % Prozent an, so wird die Menschheit
    im Jahre 2000 ungefähr 1.2% der Sauerstoffreserven verbraucht haben.
    Und heute ist dieser Klima-Clown wohl tot und seinen Nonsens verbucht man unter

    "was interessiert mich mein dummes Geschwätz von gestern".

  2. Avatar

    Die gesamte "moderne" Entwicklung hat ihren Startpunkt in der franz. Revolution bekommen! Die hatte nämlich zuerst einmal alle bis dahin gültigen Werte und Bräuche geschliffen! Typisch ist, daß ein Rockefeller von 1968 seinen Reichtum einem Gewinnler des 19.Jhs. verdankt, dessen Vater noch Erdöl als Heilmittel auf Märkten verkaufte und wenn es eng wurde auch mal Pferde stahl!
    Alles was in den letzten 300 Jahren falsch lief, begann im 19.Jh.! Die ersten Konzerne entstanden, der Manchester-Kapitalismus und die Menschheit überschritt die für Umwelt und Natur verträgliche Zahl von eine halben Milliarde. Die hier entstandenen Superreichen taten nun alles, um ihre Macht zu erhalten und noch zu vergrößern. NUR so kann man es sehen. Dazu schaffen sie Monopole und Abhängigkeiten! Das geht am Besten, wenn man z.B. jeden Menschen dazu zwingt, Geschäfte nur über Banken tätigen zu können! (Abschaffung von Bargeld!!!) Oder eben Energie nur noch als Elektrizität einer Welt am Draht zu bekommen zu können! Wer nicht genehm ist, den kann man ganz einfach abschalten – und der hat keine Alternative! Eine Welt am Draht ermöglicht die wirksamste und gnadenloseste Diktatur durch eine kleine Machtelite ohne direkten Kontakt! Der Unterdrückte kann so nicht einmal feststellen, wer ihn unterdrückt; denn er bekommt allenfalls mit deren Apparatschiks zu tun!

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      2. Der Zwang zur Mobilität gehört auch dazu wie die Zerstörung der Großfamilie und die Förderung des Individualismus. Das sieht man schmerzlich, wenn ausländische Großfamilien – bei diesen Leuten bestehen sie noch – ganze Sparten – und wenn es kriminelle sind – übernehmen!
      Mglw. gab es gegen Ende der letzten Eiszeit schon einmal eine Kultur, die sich der Elektrizität bediente, sie mit einer Art der "Tesla-Türme" gewann und so den Böden schadete sodaß man fortan einen Bogen um sie machte! Auf die Idee, diese Energie verlustreich zu übertragen kam aber keiner! Energie sollte da gewonnen werden, wo sie gebraucht wird! Und Windenergie nutzt man da – im Kleinen – wo sie anfällt und gebraucht wird. Die Niederländer haben das schon im 16.Jh. vorexerziert! Statt größtmöglicher Konzentration – und Abhängigkeit! – braucht man größtmögliche Autarkie – und Freiheit!
      Niemand sollte gezwungen werden, eine Arbeit außerhalb der Fußlaufweite anzunehmen, schon das macht die derzeitige übertriebene Mobilität obsolet. Die Wohnungen waren noch vor 50 Jahren mit einem Gasanschluß, Kohleherd UND Stronamschluß versehen, sie wurden nicht unbewohnbar, falls Strom über längere Zeit ausfiel.
      Und der letzte berliner Taxifahrer mit E-Auto gab gestern auf, weil der STROM ZU TEUER wurde!

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    #3 Und außerdem sichert diese Vorgehensweise auch noch Arbeitsplätze IN DEUTSCHLAND, nämlich
    a) bei Siemens, wo die Turbinen für die Kraftwerke hergestellt werden,
    b) für die Leute, die die Kraftwerke umrüsten und
    c) bei den Pkw-Herstellern und ihren Zulieferern, weil ein Erdgas-Auto antriebstechnisch genau so funktioniert – also auch im Prinzip genau so viele Baugruppen hat und folglich fast genau so produziert wird – wie ein Diesel-Pkw.

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    #2 Weiterhin sind Dieselfahrverbote dort kein Thema mehr, wo die örtlichen Busunternehmen – wie in Augsburg seit Jahren praktiziert – auf Erdgasbetrieb umstellen, womit sich die Feinstaub- und NOx-Problematik erledigt hat. Mit dem "Neben"-Effekt, daß damit die Tankstellendichte für Erdgas und damit die Bereitschaft der Bürger steigt, bei Gelegenheit statt eines Diesels einen Erdgas-Pkw zu kaufen, der viel billiger ist, als ein E-Pkw. Und – wenn man mal die begrenzte Haltbarkeit der Batterie des E-Pkw’s und also die entsprechenden Ersetzungskosten mitbetrachtet – letztlich auch im Unterhalt.
    Man hätte also übergangsweise 4 Fliegen mit einer Klappe geschlagen, nämlich das Kraftwerksproblem, das Emissionsproblem des Nahverkehrs sowie das Emissionsproblem des MIV entschärft und außerdem den Linksgrünen mit dem Argument den Mund gestopft, daß ja etwas Wesentliches getan wird, und zwar mit viel weniger Kosten für die Allgemeinheit und den Einzelnen, als die z.Z. präferierten "Lösungen".
    Wobei der vorgeschlagene Weg auch noch zukunftsfähig ist, weil er mit vergleichsweise wenig Aufwand in die Wasserstofftechnologie übergeleitet werden kann, wo eben diese Linksgrünen ja das Ziel der elektrischen Grundversorgung und des de facto emissionsfreien Verkehrs sehen (müssen, wenn sie glaubwürdig bleiben wollen).

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    #1 Also wenn sich hier praktisch alle einig sind, daß (batteriebetriebene) E-Autos – insbes. solche über 7,5t Gesamtmasse – der falsche Weg sind, die Verteilnetze der Städte für solche Stromstärken (der Ladestationen) gar nicht konzipiert sind und die Wasserstoff-Technologie noch ein paar Jahre braucht, dann ist doch unter der Prämisse des Atom- und Kohleausstiegs klar, daß man eine Brückentechnologie braucht. Wie ich letzten Sa. in Magdeburg schon missioniert habe, ist die Lösung im Erdgas / Synthgas zu suchen. Erdgas-Kraftwerke sind grundlastfähig, günstig in der Anschaffung und emittieren bei gleicher Leistung – besonders als GuD-Anlage – erheblich weniger CO2 als Kohle- oder Ölkraftwerke. Außerdem führt die geplante südliche Fortsetzung von "Nordstream II" von Greifswald in die Tschechei durch die Lausitz, man könnte also die dortigen Kraftwerke gut umrüsten und die (Kraftwerks-)Arbeitsplätze erhalten.

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    Sobald die landesweiten Stromausfälle sich wie in einem Kriegsgebiet häufen, wird man eine Erklärung für das Versagen der Energieversorgung gegenüber der Öffentlichkeit brauchen. Dann wird man "AFD-Terroristen" erfinden (so wie man heute Naziterror in Halle inszeniert), die Anschläge auf Sonnen- und Wind-Kraftwerke verüben, um das "erfolgreiche Energiekonzept" der Bundesregierung zu sabotieren. Zu diesem Zeitpunkt wird der Bürgerkrieg ausbrechen.

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    HERBERT WEISS am

    Wasserstoff ist die wahre Alternative zum Öl. Ein Weilchen wird es wohl noch reichen, doch darauf sollte man sich nicht zu sehr verlassen. In ähnlicher Weise ist auch Biogas – welches hauptsächlich aus Abfällen gewonnen werden sollte – eine interessante Option. Zudem brauchen wir ein anderes Wirtschaften. Denn die allgemein übliche Verschwendung von Rohstoffen wird sich auf die Dauer nicht durchhalten lassen. "Ex und hopp" führt unweigerlich in die Sackgasse.

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    VW kann gar nicht anders, als dieses Geschenk annehmen. Und so langsam begreifen es auch die anderen Hersteller.

    Sie "wollen" Milliarden in die subventionierte Erforschung der Akkutechnologie stecken.

    Haben sie Erfolg, werden sie die neue Technologie, die dann mit weniger Kobolden auskommt, in alle Welt verkaufen.

    Und im Falle eines Misserfolgs? Noch ist kein Werk umgerüstet. Sie sind weltweit Marktführer in der Dieseltechnologie und können mit ihren Fabriken noch lange Zeit solche Motoren produzieren.

    Sie werden testweise ein kleines Werk auf E-Autos umstellen und wenn es nicht läuft, sich die Verluste vom Staat ausgleichen lassen. Oder sie werden nur zusehen, wie Tesla den Bach runterstürzt.

    VW kann bei diesem Deal nicht verlieren. Vor Allem nicht, wenn der Staat es nicht schafft, die E-Tankstellen-Infrastruktur zu installieren.

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      Zu Wasserstoff: Welch ein Wolkenkuckucksei. Bei der Erzeugung von Wasserstoff an Tankstellen geht ein großer Teil der Energie verloren. Bei der anschließenden Lagerung ein weiterer. Und bei der Verbrennung in Motoren ein noch größerer Teil, so dass an Energie effektiv nur noch 20% bis 25% genutzt werden kann.

      Wir haben drei Möglichkeiten. Entweder wir rudern auf den Kurs zurück, der uns 150 Jahre Entwicklung und Wohlstand garantiert hat, oder wir setzen auf Energiespeichertechnologie, die noch erst erfunden werden muss, oder aber wir erforschen, wie Energie aus geringem Wärmeunterschied gewonnen werden kann, so dass wir die Atmosphäre oder die Meere direkt anzapfen können. Letzteres scheint mir ein noch größerer Aufwand mit noch weniger Erfolgschancen zu sein, als Speicher ohne Kobold.

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    Wo ist die denn
    die menschengemachte Klimakrise? Selbst der Klimarat sagt, dass die Behauptungen zum menschengemachten Klimawandel nichts weiter als Milchmädchenrechnungen sind. Motto: Wir wissen zwar nicht, ob da etwas dran ist, sind uns darüber aber absolut sicher! Das ist einfach nur schwachsinnig…aber für manche Uneinsichtige eben Realität!

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    Na,das hört sich doch vielversprechend an. Sieht so aus,als würde sich diese übergeschnappte Zivilisation endlich in der eigenen Schlinge erwürgen. Ja,es wird Opfer geben,viele. Nimmt man dem Säufer die Flache weg,kollabiert er erstmal,dann stirbt er entweder oder schafft die Kurve und lebt von da ab Industrie- ..äh….Alk-frei. Ihr werdet Nord-Korea noch beneiden,wo außer der Staats-und Parteispitze niemand Auto fährt.

  11. Avatar
    Heinrich Wilhelm am

    "Die Stromversorgung Deutschlands schrammt ständig am totalen Blackout entlang".
    Sehr richtig und man muss ergänzen, dass der Blackout regional schon mehrfach
    auftrat! Das "große Ereignis" steht also noch bevor…
    Die gesamte energetische Basis auf erschöpfbare, nicht ständig verfügbare und
    vom Energiegehalt indiskutable Quellen und Medien zu gründen, ist absurd und
    gefährlich.
    Ich persönlich habe die vage Hoffnung, dass der Ingenieur das letzte Wort in
    dieser Frage hat. Es sei denn, die Rationalität auch dieser Berufsgruppe wird
    nachhaltig ideologisch verquast.

  12. Avatar
    Paul der Echte am

    Physik
    Im Netz muß immer Parität herrschen, d.h.

    die Stromentnahme muß stets gleichgroß
    der Stromerzeugung sein

    Wie soll das mit Flatter Strom funktionieren?
    Geht mit Glück eine Weile gut – bis alles dunkel wird

    Von der Halunken Regierung haben wir keine Hilfe zu erwarten.

  13. Avatar

    E-Mobile sind nichts weiter als ein nützliches und lukratives Zusatzgeschäft. Jedem bei Verstand ist klar, dass schon aufgrund von Rohstoffbedarf (Kobolde, etc.) nicht weltweit (auch nicht deutschlandweit 45 Mio mal) auf Batterie umgestiegen werden kann.

    Man kann, mit diesem neu gesetzten Moralischen Imperativ, die "Umweltsäue" so richtig schön abkassieren und zwar nicht nur rund ums Auto.

    Mehr steckt da nicht hinter, außer evtll. noch das allgegenwärtige "Teile und Herrsche" und die eigennützige Goldgräberstimmung der üblichen Verdächtigen und Trittbrettfahrer. Natürlich auch ein geschickt gewählter Zeitpunkt, sehr dienlich als Ablenkungsmanöver. Hau dir auch noch kräftig auf den rechten Klimadaumen, dann tut der zerquetschte linke Migrationsfinger nicht mehr so weh.

  14. Avatar

    Es gab Zeiten, da wurde zuerst nachgedacht und dann agierte man.
    Heute erfolgt zuerst Aktionismus und dann wird auf die Reaktion gewartet.

    Epoch Times vom 24. November 2019 12:41-Auszug-

    Finanzierung unausgewogen: Schleswig-Holstein will Klimapaket ablehnen

    Der Bundesrat wird vermutlich dem Klimapaket nicht zustimmen – aufgrund der ungeklärten Finanzierung. Schleswig-Holstein kündigte an, das Gesetz abzulehnen.
    Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther will mit Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer einen Entschließungsantrag zum Schutz nationaler Minderheiten und Volksgruppen im Grundgesetz dem Bundesrat vorlegen.
    Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hat angekündigt, das vom Bundestag beschlossene Gesetz mit den Steuerplänen zum Klimapaket im Bundesrat abzulehnen. Er sehe Nachbesserungsbedarf, sagte Günther am Rande des CDU-Bundesparteitages in Leipzig.
    Das Klimapaket werde so von seinem Land nicht durch den Bundesrat gehen. Günther will vor allem über die Finanzierung sprechen. Die Pläne seien zurzeit unausgewogen.
    Vermittlungsausschuss gefragt
    Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig rechnet nicht mit einer Zustimmung des Bundesrats zum Klimapaket der Bundesregierung am Freitag.

    • Avatar
      Freundin der Natur am

      Ach der werte Herr Günther will den "CO2-Preis" lieber höher haben. Es geht wohl vor allem darum, dass die Länder nicht genügend an den Einnahmen der CO2-Steuer beteiligt werden, aber viele Ausgaben haben. Das ist gemeint mit der Finanzierung, die Herr Günther "unausgewogen" nennt. Klar, er will nicht draufzahlen.
      Leider geht es also nicht darum, ob dieses ganze Klimaprojekt denn überhaupt sinnvoll ist.

  15. Avatar
    DerSchnitter_Maxx am

    Ein von Beginn an eingeschlagener falscher Weg … kann dadurch nicht zum richtigen werden 😉

  16. Avatar

    "die bei Verfügbarkeit des Windstroms den Wasserstoff in situ erzeugen und speichern."
    Das ist bereits in Planung.

    Der Energieverlust hat einen ganz anderen Kontext, wenn man die Gesamtkosten eines E-Autos mit berücksichtigt. Außerdem muss man bedenken, dass das Ausland die Fahrzeuge auch in großer Stückzahl abnehmen muss, da sich sonst eine Produktion im Hochlohnland Deutschland nicht lohnt. Wasserstoff als Energieträger ist da wesentlich effektiver, weil es einfach herzustellen ist und auch arme Länder Energieüberschüsse haben, bzw. diese durch PV, Wind und Wasser selbst erzeugen können. Die Produktion des Autos ändert sich kaum, unsere Wirtschaft würde eine Umstellung also kaum bemerken. Im Gegenteil, durch die Wasserstoffproduktion und dessen Verteilung würden sichere Jobs geschaffen. Aber vermutlich ist Wasserstoff nicht gewollt, weil es so einfach herzustellen ist. Das würde Machtverlust bedeuten, da spielt die Umwelt keine Rolle mehr.

    • Avatar

      Anmerkung: Energieverlust in Bezug auf die Herstellung von Wasserstoff, was angeblich unwirtschaftlich sein soll, weil dabei zu viel Energie verloren geht. Wenn man aber nun die Kosten für E-Mobilität in Relation zu Wasserstoff sieht, ist die Bilanz mehr als ausgeglichen und die Vorteile des Wasserstoffs überwiegen. Natürlich ist es eigentlich unsinnig den Strom erst über den Umweg Wasserstoff zu nutzen, statt ihn gleich zu verwenden. Aber es muss auch machbar und wirtschaftlich sein. Der neue Energieträger darf nicht schlechter als der alte sein, weil er sich sonst nicht auf dem Weltmarkt verkaufen lässt.

  17. Avatar

    "Dies kann zu existenziellen Problemen für das betreffende Unternehmen führen, insbesondere dann, wenn das Unternehmen frisches Geld von der Börse benötigt."

    Ich bin, Gott sei Dank, kein Betriebswirtschaftler. Deshalb kann, werde und will ich auch nicht verstehen, wie ein Unternehmen – egal wie groß oder klein es ist – als wirtschaftlich erfolgreich bezeichnet werden kann, wenn dieser vermeintliche Erfolg offenbar ausschließlich auf Pump anstatt auf erfolgreichem Verkauf nützlicher Produkte und Dienstleistungen beruht. Anders kann ich mir diese "existenziellen Probleme" nicht erklären.

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