«Die EU ist der Tod der Demokratie» _ Interview mit Nigel Farage

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Er ist der Vater des Brexit: Nigel Farage lehrt Premier David Cameron das Fürchten, seit seine Unabhängigkeitspartei UKIP bei den Wahlen zum EU-Parlament im Mai 2014 stärkste Kraft auf der Insel wurde. Es folgen Auszüge aus dem Exklusiv-Interview, das Sie vollständig in COMPACT 6 /2016 lesen können – hier bestellen

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COMPACT: In aller Kürze: Warum sollte Großbritannien die EU verlassen?

Nigel Farage: Die eigentliche Frage beim aktuellen Referendum besteht darin, ob wir die einmalige Chance im Leben ergreifen wollen, dafür zu stimmen, Unabhängigkeit, eigene Staatsführung und die Kontrolle über die Gesetze sowie, ganz entscheidend, die Kontrolle über die Grenzen dieses Landes zurückzuerlangen – und gleichzeitig Freunde und Nachbarn mit allen in Europa zu bleiben.

C: Das klingt revolutionär. Ist die EU so repressiv?

N.F.: Ich glaube an Demokratie. Ich glaube, dass, wenn eine Regierung schlechte Gesetze verabschiedet, man diese nach fünf Jahren rauswerfen und durch eine andere ersetzen können sollte, die den angerichteten Schaden rückgängig macht. Wenn aber ein europäisches Gesetz verabschiedet wird, gibt es nichts, was die Wähler, das Unterhaus oder die britische Regierung tun können, um es zu revidieren. Es gibt keine direkte Haftung innerhalb dieses Systems. Das ist aber nicht nur undemokratisch, sondern fundamental antidemokratisch. Es ist so schlimm geworden, dass während der Eurokrise die Ministerpräsidenten von Griechenland und Italien praktisch in einem Staatsstreich beseitigt und durch ehemalige Mitarbeiter von Goldman Sachs ersetzt wurden. Die EU ist der Tod der Demokratie.

C: Wie sieht es mit wirtschaftlichen Vorteilen durch die EU-Mitgliedschaft aus?

N.F.: Kein halbwegs wohlhabendes Land würde heute noch dafür votieren, Mitglied der EU zu werden. Wenn wir im Juni über einen Eintritt in die EU abstimmen würden, dann müssten wir dem britischen Volk sagen, dass es in diesem Fall die Kontrolle und Souveränität seines Parlaments aufgeben müsste und 60 Prozent seiner Gesetze woanders gemacht würden. Ihr werdet Eure Fischfanggebiete aufgeben. Ihr müsst Eure Verbindung zum Commonwealth und der weiten Welt trennen, weil Ihr nicht länger befähigt seid, Eure eigenen globalen Handelsabkommen zu verhandeln. Oh und übrigens, für all das werdet Ihr eine Mitgliedsgebühr in Höhe von 55 Millionen Pfund pro Tag zahlen müssen.

C: Trotz allem behaupten der Internationale Währungsfond und die OECD, die Kosten eines Austritts wären beträchtlich.

N.F.: Diese Organisationen sind mit überbezahlten, meist gescheiterten Ex-Politikern besetzt. Sie haben nicht
dieselbe Glaubwürdigkeit bei ökonomischen Fragen, die sie früher einmal hatten. Tatsächlich mischen sie
sich mittlerweile in politische Entscheidungen ein, die weit über ihr Mandat und ihre Kompetenz hinausgehen. Der IWF wurde praktisch von Pro-EU-Bossen gekapert. Dominique Strauss-Kahn und Christine Lagarde sind seit vielen Jahren kleine Puppen der EU. Sie waren es, die Brüssel geholfen haben, Griechenland zu verarmen, während sie für die desaströse Eurowährung Stimmung machten. Und die OECD ist in vielerlei Hinsicht ein Club globaler Eliten, deren Angehörige alle die Financial Times und den Economist lesen und dasselbe denken.

(…)

C: Was wären die Auswirkungen des Brexit?

N.F.: Nach einem Brexit dürften wir unsere eigenen Handelsabkommen abschließen. Unser Höchster Gerichtshof läge nicht länger de facto in Luxemburg. Die Massenmigration aus der EU, die, wie der Vorsitzende der Pro-EU-Kampagne sagt, mehr Wettbewerb um Arbeitsplätze schafft und die Löhne der Nichtfachkräfte drückt, würde zurückgehen – mit der willkommenen Folge höherer Einkommen für britische Arbeiter.

C: Sie möchten die Personenfreizügigkeit wiedernabschaffen?

N.F.: Die Netto-Einwanderung nach Großbritannien ist heute zehn Mal so hoch wie nach dem Zweiten Weltkrieg, zumindest wenn man den offiziellen Zahlen glaubt, was ich, ehrlich gesagt, nicht tue. Wir müssen in diesem nLand alle sieben Minuten ein neues Haus bauen, nur um mit dem derzeitigen Zuwanderungsniveau klarzukommen. Dieses Jahr fehlen uns zehntausende Grundschulplätze, und die staatliche Gesundheitsbehörde steht buchstäblich unter unerträglichem Druck.

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C: Was schlagen Sie vor?

N.F.: Wir müssen die Kontrolle über unsere Grenzen zurückgewinnen. Sie können nicht für alle Bürger der EU, das sind 508 Millionen Menschen, offen sein. Nach dem Brexit sollten wir eine vernünftige, angemessene, normale Einwanderungspolitik einführen, ähnlich wie Australien. Wir sollten Menschen hereinlassen, die zu unserer Wirtschaft beitragen, jedoch in vernünftiger Anzahl. In diesem Zeitalter des Terrorismus – wenn Sie sich erinnern: Zwei der Attentäter des Massakers von Paris sind, als Flüchtlinge posierend, nach Europa gelangt – werden wir mit der wiedergewonnenen Kontrolle über unsere Grenzen sicherer, besser und geborgener leben.

(…)

C: Angela Merkel wiederholt gebetsmühlenartig, dass sie zur Einheit Europas, nicht zu seiner Spaltung beitragen will.

N.F.: Ich bin sicher, dass sie ein vereintes Europa unter ihrer Dominanz will. Da habe ich Neuigkeiten für sie: Ihre monumental überstürzte Entscheidung, alle Migranten aufzurufen, nach Deutschland zu kommen, hat erhebliche Spaltung und Bitterkeit bewirkt. Darüber hinaus hat sie der Türkei erlaubt, die EU zu erpressen. Ich kann nicht fassen, dass sie dumm genug ist, den EUBeitritt der Türkei zu unterstützen, um sich aus dem Loch zu buddeln.

C: Wie würde sich ein Brexit auf den Kontinent auswirken?

N.F.: Ein blühendes Großbritannien außerhalb der EU würde den Weg für den Rest Europas freimachen, die Kontrolle zurückzuholen und wieder zu stolzen, unabhängigen Nationen zu werden.

C: Vielen Dank für das Gespräch!

Interview: Tino Perlick

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Über den Autor

Tino Perlick, Jahrgang 1982, studierte Kulturwissenschaften und Soziologie in Deutschland, Polen und den USA. Einem zweijährigen Intermezzo in der wissenschaftlichen Forschung und Lehre folgte 2016 die Anstellung als Redakteur bei COMPACT.

25 Kommentare

  1. Bärbel Witzel am

    Ich stimme Herrn Farage zu, dass die EU der Tod der Demokratie ist. Dieses Konstrukt der EU weist eine ähnliche Struktur wie die der NS-Diktatur auf. (Die Nazi-Wurzeln der Brüsseler EU)
    Selbst Boris Johnson der Ex-Bürgermeister von London verglich die EU mit einem Nazi-Superstaat.
    http://www.pravda-tv.com/2013/07/nazi-grosen-planten-4-reich-das-der-struktur-der-eu-entspricht/

    Menschen, die in einer Demokratie souveräner Staaten und in Freiheit leben wollen, brauchen die EU-Diktatur, den Wasserkopf, mit Sicherheit nicht.

  2. Ich habe gerade das vollständige Gespräch in der gedruckten Ausgabe des Compact Magazins gelesen. Nigel Farage beschreibt darin sehr schön, was ein Austritt Großbritanniens aus der EU bedeutet.

    1. Geringere Kosten
    2. Wiedererlangung der Gesetzgebungskompetenz.
    3. Sicherung der Staatsgrenzen, da die EU Personenfreizügigkeit für 508 Millionen Bürger wegfällt.
    4. Erhöhte innere Sicherheit
    5. Erhaltung der eigenen staatlichen Souveränität und Kultur.

    Die Briten könnten somit wieder ein souveräner Staat werden und außerhalb der EU Diktatur wirtschaftlich, gesellschaftlich und kulturell prosperieren. Es wäre wirklich schade, wenn die Briten diese letztmalige Chance verstreichen lassen würden.

    Gruss,

    HvH

  3. Karl Blomquist am

    Die EU ist nur eine US-Filiale
    Weiß auch Farage. Und die BRD ist ein Besatzungsgebiet (Art. 120, 139 GG) der USA und sogar Englands. Weiß Farage auch. Und über die Besatzung des wirtschaftlich starken und politisch sehr schwachen deutschen Rumpfstaates beherrschen die USA Europa. Auch dieser Zusammenhang dürfte Farage bekannt sein.

    Farage über Merkel: "Ich bin sicher, dass sie ein vereintes Europa unter ihrer Dominanz will."
    Genauer gesagt unter US-Dominanz, denn Merkel arbeit nicht für Deutschland, sondern versteht sich als Wahrerin von US-Interessen. Auch wenn Farage das allerdings nicht erwähnt.

    "Da habe ich Neuigkeiten für sie: Ihre monumental überstürzte Entscheidung, alle Migranten aufzurufen, nach Deutschland zu kommen, hat erhebliche Spaltung und Bitterkeit bewirkt."
    Auch ihre Einladung hat sie natürlich allein auf Anweisung aus USA ausgesprochen.
    Denn die macht aus deutscher Sicht nun einmal keinen Sinn.

    "Darüber hinaus hat sie der Türkei erlaubt, die EU zu erpressen. Ich kann nicht fassen, dass sie dumm genug ist, den EUBeitritt der Türkei zu unterstützen, um sich aus dem Loch zu buddeln."
    Auch dies alles tat sie nicht aus "Dummheit", sondern allein aus Gründen der Wahrung geopolitischer US-Interessen.

    Warum Farage die USA nicht erwähnt? Erstens sind die USA auch in England der Große Bruder. Und zweitens müsste er dann zugeben, dass es England war, das 1914 den Weltkrieg, der zwei Runden lang, sozusagen Achtel- und Viertelfinale, bis 1945 andauerte, begonnen hat, als es zusammen mit Frankreich, Russland und später 1917 den USA das Deutsche Reich überfällt. Und dass die englische Politik seit 1905, seit den Kriegsvorbereitungen gegen Deutschland, ein einziges Desaster hervorgebracht hat.

    Der BREXIT ist für England natürlich sinnvoll und richtig, um sich wenigstens der Oberhoheit der US-Filiale EU zu entledigen. Und für Deutschland erweitert der BREXIT ebenfalls Spielräume, wenn dadurch die EU langsam zerfällt.
    Aber wie gesagt, erklärbar ist dies alles nur bei Berücksichtung der US-Geopolitik.

    • Karl Blomquist am

      PS. Englische Politik ein Desaster seit 1905
      Zumindest aus europäischer Sicht. Andererseits wurde so der Wiederaufstieg Chinas möglich, gegen welches die USA keine Chance haben. Das Endspiel gegen China verlieren sie. Und so schließt sich der Kreis wieder.

      • Zu den institutionellen Vorläufern der EU und der historischen Entwicklung gibt es in der aktuellen Ausgabe auch einen schönen Artikel von John Laughland "Brexit – der britische Ausweg."

        Die Notenbanken von Russland und China kaufen seit mehreren Jahren pro Monat rund 10 Tonnen Gold. Seit März 2011 sind die Goldreserven dieser Länder deutlich gestiegen. Sie bereiten sich somit auf die Neuordnung des Weltfinanzsystems vor.

        China: 1’808,30 Tonnen (+754,20 Tonnen seit März 2011)
        Russland: 1’476,60 Tonnen (+687,40 Tonnen seit März 2011)

        Damit haben beide Länder die Schweiz mit 1’024 Tonnen überflügelt und werden in wenigen Jahren Italien und Frankreich mit jeweils rund 2’500 Tonnen eingeholt haben.

        Der Goldpreis hat letzte Wochen die wichtige Marke von 1’300 USD pro Unze durchbrochen und dürfte damit seinen fulminanten Aufwärtstrend seit 2001 fortsetzten bis der USD völlig zerstört ist. Die Kaufkraft des britischen Pfunds ist auch rapide gefallen, was zu einer schnelleren Verarmung der Briten im Vergleich zu den Kontinentaleuropäern geführt hat.

        Den Spot-Preis von Gold ist in Echtzeit unter folgendem Link abrufbar.
        http://www.kitco.com/charts/livegold.html
        http://www.goldseiten.de

        Gruss,

        HvH

      • Karl Blomquist am

        @HvH
        Je stärker China, desto besser für uns

        Oder umgekehrt: Je stärker China wird, desto schlechter für unsere hochverehrte Besatzungsmacht.
        Der schnelle Aufstieg Chinas erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die USA abziehen müssen, BEVOR sie mit ihrer Politik der verbrannten Erde in Europa vollendete Tatsachen geschaffen haben.
        Ein Wettlauf mit der Zeit.

  4. Leiter dauert der Austrittsvorgang 2 Jahre – `in denen man es sich noch einmal anders überlegen kann´ – und in dieser Zeit wird dann wahrscheinlich so lange abgestimmt, bis daß das Ergebnis den Herren `Weltverbesseren´ genehm ist. Siehe Irland und Co. in der Vergangenheit!
    Natürlich hat Herr Farange in allen Punkten recht – und seine Reden im EU-Parlament waren mit immer (übersetzt) sehr angenehm, sachlich richtig und erfrischend.
    Vor allem mit der Tatsache, daß hinter der EU – und vor allem einem Bestreben nach `Vereinigten Staaten von Europa´ die USA stehen! (Als Handlanger und Kanone gewisser Welteliten.)
    Und es zeigen diese doch ganz deutlich, daß je größer ein Staatsgebilde ist, die Demokratie ein Witz wird. Man braucht sich nur die Wahlgepflogenheiten dort anzusehen. Seit der in `Gangs of New York´ gezeigten Praxis hat sich da im Prinzip nicht viel geändert! Die USA sind keine Demokratie, sondern eine Demokratie-Show!

    Daß überbordende Größe eines Staates Demokratie verunmöglicht, zeigt schon die Entwicklung des Römischen Reiches von einem sich auf italischen Boden beschränkendem demokratischen Stadtstaat über eine Monarchie zu einer Militärdiktatur (`Soldatenkaiser´) mit zunehmender Ausdehnung des Imperiums.

    Wirtschaftsbeziehungen kann man auch mit anderen Ländern schließen, zumal wenn man gemobbt – d.h. boykottiert / sanktioniert wird!
    Daß andere Länder nachziehen und sich dann auch aus der NATO – dem Hauptübel – verabschieden, ist denkbar und zu erhoffen! Nur so kann man nämlich verhindern, daß Europa Kriegsschauplatz in einem Konflikt der USA mit Rußland (und China) wird. Da die USA ein abgewirtschaftes Imperium ist, ist Krieg nämlich als letzte Alternative / Aufbäumen zum / gegen den Untergang zu erwarten.

  5. Brexit mag ja für England ok sein. Das heißt aber nicht, dass so ein Exit für alle Staaten das richtige Rezept ist.
    Die EU ist doch eine Ergebnis des amerikanischen Unilateralismus. Keines der ursprünglichen EWG-Staaten hätten gegen die US-Großmachtpolitik alleine eine Chance gehabt. Die USA hatten die Macht jedes missliebige Land zu kubanisieren, also ökonomisch fertig zu machen. Gegen den Staaten und EWG haben sie sich nicht getraut.
    Die Engländer werden von den USA anders gesehen: sie zählen zu den english-speaking-countries: USA, GB, Kanada, Australien, Neuseeland. Diese Staaten halten gegen alle zusammen.

    • Nicht ganz richtig:
      Schon die EWG war ein auf Betreiben der USA entstandener Zusammenschluß; denn die USA hatten in den 50ern bis 70ern vor allem eine Furcht: Daß europäische Staaten ihren Einflußbereich verlassen könnten. Sich gegenüber dem Sovietreich neutralisieren oder gar die Seiten wechseln; die NATO und den "Westen" verlassen! Eine enge(re) wirtschaftliche Verflechtung sollte dem vorbeugen.
      Man erinnere sich nur an die Möglichkeit Deutschlands sich schon 1953 mit dem Segen Stalins wiederzuvereinen, aber unbewaffnet und neutral! Das hat aber der "Westen" nie gewollt. (Stalinnote 1952)
      Angesichts der aktuellen Einkreisung Rußlands wäre ein heutiger neutraler Status für alle Europäer sicherer, als weiterhin der "Sicherheitsgarantieen" des Westens vertrauen zu müssen!

      England, die USA und andere anglisierte Länder stellen aber die Heimat der Hintergrundsmächte dieser dunklen Pläne der Weltbeherrscher: Der angloamerikanischen Eliten!!! Im Zweifelsfall halten die immer (vor allem militärisch) zusammen. Auch wenn als Folge solcher Bündnisse die USA die Briten "ausgenommen hatten wie eine Weihnachtsgans" – die Gans war stets das Volk, nicht die Elite!- und deren Empire zerstört haben, um sich die Filetstücke selber angeln zu können. (Als Einflußbereich ist eine `Provinz´ immer billiger auszunehmen als eine Kolonie. – Siehe den Übergang von der Latifundien- zur Kolonenwirtschaft in Rom; DeGaulles Ausspruch: Wir können uns die Kolonieen nicht mehr leisten.) Wenn man sich darüber wundert, wieso die Briten wie ein Trottel im Zweifelsfall immer zu den USA halten können, ist die Lösung ganz einfach: Weil sie die selben (Be)Herrscher haben!
      Aktuell scheinen sich diese Weltverderber, die angloamerikanischen Eliten, Neuseeland als Rückzugsgebiet ausgeguckt zu haben – das ist nämlich schön weit weg und als Insel gut zu verteidigen, wenn es in Eurasien "Kracht"!

  6. Im Laufbandtext von n-tv war zu lesen: Cameron – bei Brexit NULL-Runde für Rentner. Aha, es wird also bereits gedroht!!!

    Pfui!

  7. Deutscher Lederstrumpf am

    Oh la la !
    Gibt es in England auch die große Wahlfälschung mit Manipulation der Bilderberger Freimaurer
    wie in Österreich um die Souveränität Österreichs und Englands im Interesse der EU-Räuberbande
    in Brüssel zu verhindern ???
    Mit Sicherheit nach meiner Ansicht !
    Es wird so manipuliert werden ,daß es ein ganz knappes Ergebnis bei der Auszählung für die EU-Schergen
    in Brüssel geben wird . Dafür werden die Bilderberger-Parasiten gegen die Völker schon sorgen !
    +++
    Wer etwas anderes glaubt soll versuchen ohne GOTTes Geist selig zu werden .
    Gruß
    Lederstrumpf

    • Dr Seltsam am

      Das mit der Wahlfälschung dachte ich auch gleich als ich hörte, dass abgestimmt werden soll. Heute im Supermarkt habe ich mir mal so die Überschriften von Blöd, Bertelsmann & Co zu dem Thema angeschaut. Dort kann man dann lesen, was nicht alles Schlimmes, Böses und Grausames auf uns zukommt, wenn England die EU verlässt. Die pure Angstmache und übliche Gehirnwäsche

  8. Karl Brenner am

    Durchhalten Mr. Farage!
    Wenn die Sache durch ist, dann werden wir auch irgendwann aussteigen.
    Und dann können wir neue (bilaterale) Verträge OHNE muslimischen Masseneinwanderung und MIT wirtschaftlichen Sachverstand aufsetzen.

  9. Frater:MIlitum;Xpisti am

    Herr Nigel Farage hat so Recht, die europäischen nationalen Völker und Staaten sollten der diktatorischen EU den Rücken zeigen und austreten. Bevor diese EU – Mafia mit der Hilfe der angeblichen Volksvertretern der angeblichen Volksparteien wie CDU, CSU, SPD, FDP, Grünen Bündnis 90 und die Linke die "Vereinigten Staaten von Europa" in Europa unter der Herrschaft der USA zu etablieren. Und damit die Demokratie der nationalen Völkern und Staaten in Europa überhaupt keinen Einfluss mehr auf ihre eigenen Selbstbestimmung haben. Dieses bedingt aber eine Volkspartei mit Volksvertreter die sich von der Machtelite nicht kaufen lassen oder erpressen lassen, denen das eigene Volk am Herzen liegt. Es müssten demokratische Volksvertreter sein die auch Patrioten sind und im Grundgesetz verankerten Volksentscheid nach dem Schweitzer – Model einführen. Die den Mittelstand und Familienbetriebe fördern, da diese ein Dorn im Auge der Wirtschaftselite ist und sich diese über die Börsen nicht einkaufen lassen. Die Auflösung dieser diktatorischen EU bedeutet nicht, dass ein Handel innerhalb Europas nicht mehr möglich wäre. Im Gegenteil. Die europäischen Völker wurden in ganzer Linie von der EU betrogen worden und dieses nicht nur mit der Einführung des Fiat-Geldes "Euro". Sondern mit den Lügen der damaligen Volksvertretern der sogenannten Volksparteien, keine Staat innerhalb der EU muss für die Defizit der anderen Staaten in der EU aufkommen – eine Lüge. Diese Lügen könnten jetzt zu Hundertfach aufgezählt werden. Auch war nie davon die Rede, dass die Souveränität der einzelnen nationalen EU – Staaten an Brüssel abzugeben wäre, um damit die Demokratie und Selbstbestimmung der europäischen Völker auszuhebeln u.s.w. Diese EU wurde auf Betrug aufgebaut und damit hat diese keine Berechtigung und keine Legitimation zu existieren. Die Wahlen sind seit 1956 Verfassungswidrig (sehe BGH – Urteil) ergo fehlen bis zum heutigen Tag der sogenannten Volksvertretern und sogenannten Volksparteien die Legitimation des Wählers zu der Regierungsbildung der letzten Jahre. Somit fehlt aus dem demokratischen Selbstverständnis jede Legitimation zur Gesetzesänderungen, Verträgen und Verordnungen. Dieses gilt insbesondere auch mit allen Verträge die zwischen einer Bundesregierung ohne Legitimation des Wahlvolkes und der EU in Brüssel. Ergo haben nach meinem Demokratieverständnis auch die Verordnungen und Gesetze der EU keine Legitimation und Gültigkeit. Jetzt wird wieder ein Raunen der Partei- Soldaten, Gänger und Wählern ein Raunen gehen. Weil der Regierungs- Palerments- und Parteientrog der Selbstbedienung in Gefahr ist.

  10. ANNA / SACHSEN am

    Sehr lesenswert!

    Quelle:
    http://www.epochtimes.de/politik/europa/oesterreichs-hochadel-nennt-merkel-zerstoererin-unseres-kontinents-offener-brief-a1334698.html

    Quelle:
    http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/tausende-gegen-ramstein-bundesregierung-komplize-im-us-drohnenkrieg-a1336329.html
    (Videos dazu anschauen)

    • Hallo @Anna! Vielen Dank!

      Der Hochadel scheint sich aber auch nicht einig zu sein bzw. der niederländische mit Dummheit und Blindheit geschlagen wie z. B. das dortige Königshaus! Siehe hier:

      "Bundeskanzlerin Merkel erhält "Four Freedoms Award"

      "Wegen ihrer Haltung in der Flüchtlingskrise bekommt die deutsche Regierungschefin zuhause starken Gegenwind – in den Niederlanden dagegen einen Preis …" (vom niederländischen König Willem-Alexander überreicht).

      http://www.dw.com/de/bundeskanzlerin-merkel-erh%C3%A4lt-four-freedoms-award/a-19205368

      Und ja, ich habe mich auch schon lange gefragt, warum der Hochadel in Deutschland, wie z. B. Familie Bismarck oder zu Guttenberg nicht ihre Stimmen erheben. Sie müssen doch vor allem daran interessiert sein, daß nicht rund um ihre Burgen nur noch Muselmanen rumlaufen oder sie von Horden Schwarzafrikanern besetzt werden. Was glauben die Hochadeligen denn, was mit ihnen passiert, wenn wir gelyncht wurden!? Ist schon alles ziemlich undurchsichtig, was in deren Köpfen vor sich geht…!

      • ANNA / SACHSEN am

        Hallo Anja. Bitte, bitte. Gerne.
        Warum der Hochadel in Deutschland, wie z. B. Familie Bismarck oder zu Guttenberg nicht ihre Stimmen erheben?
        Meine erste These ist:
        1. Sie haben nichts zu befürchten. Sie haben genug Geld und im Ausland genug Häuser/Besitz, wohin sie verschwinden können. In der Zeit, wenn Deutschland brennen wird und wir, das Volk, gelyncht werden, wird der Hochadel, sowie auch die Mutti M., Gabriel und Co. schon längst weg sein und auf einer sonnigen Übersee-Terrasse Martini trinken. Es gibt keine Landesstreue Patrioten (wie früher Ehrenmänner) unter denen, sondern nur noch Söhne und Töchter von Beruf, die nur aufs Geld, Reichtum, auf die Karriere und Gesichtslifting aus sind.
        Zweite These:
        Die warten ab, wohin der Wind sich dreht. Letztendlich, müssen Sie sich ebenfalls dem Establishment anpassen und in meisten Fällen sind sie auch vom Establishment abhängig. Wer heut zu Tage seine Reichtümer mehr oder weniger behalten möchte, muss mit der Strömung schwimmen und sich anpassen. Deshalb halten Sie auch ihre Klappe. Sie werden sich erst dann zeigen, wenn das Volk die Überhand gewinnt, um dann wieder ihre Reichtümer beschützen zu können.
        Es sind keine Behauptungen meinerseits, sondern einwenig Erfahrung mit solchen adeligen Menschen, wie die ticken. Möge Gott und mögen sie mir vergeben, wenn ich im Unrecht bin.

  11. Ein sehr gutes Interview:

    "Marc Jongen: "Man macht sich zum Knecht"
    Marc Jongen ist der philosophische Kopf der AfD. Ein Gespräch mit dem Karlsruher Sloterdijk-Schüler über das deutsche Volk, den drohenden Verlust kultureller Identität und die Einwanderungspolitik der Regierung"
    .
    http://www.zeit.de/2016/23/marc-jongen-afd-karlsruhe-philosophie-asylpolitik

  12. Diese Organisationen sind mit überbezahlten, meist gescheiterten Ex-Politikern besetzt. Sie haben nicht dieselbe Glaubwürdigkeit bei ökonomischen Fragen, die sie früher einmal hatten.

    Wir müssen die Nazis in Nadelstreifen los werden. Koste es was es wolle. So lange die Nazis in Nadelstreifen Deutschland regieren werden die Deutschen sterben. eure Kinder!!

    SPD/Grüne/CDU und Linke wollen Eure Kinder, eure Sprache,Eure Religion und Deutschland als Ganzes vernichten:

    Cem Özdemir, Bündnis90/Die Grünen
    (Quelle: Interview mit Susanne Zeller-Hirzel, letzte Überlebende der Weißen Rose):
    “Wir wollen, dass Deutschland islamisch wrd”

    Cem Özdemir, Bündnis90/Die Grünen
    (Quelle: Hürriyet vom 8.9.98 (auf türkisch), abgedruckt im Focus am 14.9.98):
    “Was unsere Urväter vor den Toren Wiens nicht geschafft haben,werden wir mit unserem Verstand schaffen!”

    Daniel "ich bin nicht pädophil" Cohn-Bendit, Bündnis90/Die Grünen
    “Wir, die Grünen, müssen dafür sorgen, so viele Ausländer wie möglich nach Deutschland zu holen. Wenn sie in Deutschland sind, müssen wir für ihr Wahlrecht kämpfen. Wenn wir das erreicht haben, werden wir den Stimmenanteil haben, den wir brauchen, um diese Republik zu verändern. “

    Christin Löchner,DIE LINKE; (Quelle): linke-christin-lc3b6chner-2009
    “Es mag Sie vielleicht überraschen, aber ich bin eine Volksverräterin. Ich liebe und fördere den Volkstod, beglückwünsche Polen für das erlangte Gebiet und die Tschech/innen für die verdiente Ruhe vor den Sudetendeutschen.

  13. Wilhelm Tell er Miene am

    Komisch der Mann ist in der Deutschen Einheitspresse überhaupt nicht bekannt! So ein böser rechter bleibt unerwähnt!? Und dann noch solche Ansichten!

  14. Hans Schmid am

    Genau davor fürchten sich die Technokraten in Brüssel: Ein GB, welches auch ohne EU erfolgreich ist. Andere Wackelkandidaten würden sehen, dass es ohne EU und Teuro auch geht und dass man endlich für sich und niemanden sonst Politik machen kann. Bisher musste ja alles in Brüssel geprüft werden, auch wenn es niemanden außer die Bewohner von Land X betraf.

    So wie eine Religionsgemeinschaft hält die EU ihre Mitglieder durch Drohungen an der kurzen Leine. Nur scheint sich die EU den Islam hierfür als Vorbild genommen zu haben: Wer austritt, unterschreibt sein eigenes Todesurteil.

    Wenn die EU wirklich zu Demokratie und der Selbstbestimmung der Völker steht, dann sollte sie die Briten am 22. Juni 2016 selber und ohne Zwang entscheiden lassen, was sie für richtig halten. Kann die EU dies nicht, so würde sie sich selber entlarven.
    Bei einem Sieg der Pro-EU Fraktion können wir aber davon ausgehen, dass diese sich nicht hinterm Damm halten wird mit hämischer Freude. Es gibt eben auch schlechte Gewinner.

  15. Volker Spielmann am

    Ein gar seltsames Wundertier ist der EU-Moloch, zu dem niemand nein sagen darf

    Gern schmückt sich der Brüsseler Moloch mit dem griechischen Wort Volksherrschaft und geht damit ebenso oft in der Welt hausieren wie mit der Gesetzesbindung des Staates; indes hält er es bei sich zu Hause damit nicht so streng: Wenn das Volk wie immer die Ausweitung seiner Machtbefugnisse an der Wahlurne verwirft, wie dies Franzosen, Niederländer und Iren beim Machwerk von Lissabon taten, so wird diesen dasselbe so oft zur Abstimmung gestellt, bis es die erforderliche Mehrheit erhält (wiewohl der EU-Moloch eine Rücknahme nicht duldet) oder es werden Schleichwege genommen, so wie in Frankreich, wo statt des Volkes einfach die Parteiengeschöpfe Ja und Amen zu den Wünschen des Brüsseler Moloch sagen durften; und so verhält es sich auch bei dem Spielgeldeuro. Sagt ein Land wie die Slowakei nein zum mutwilligen Ruin seiner Staatsfinanzen, so wird dessen Regierung unverhohlen bedroht und bestochen und die Sache erneut zur Abstimmung gebracht, bis der Moloch seinen Willen bekommen hat.

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

  16. Kontrolle der Grenzen? Was sollen wir sagen? Nichts geht nach GB ohne Passkontrolle. Vorteil einer Insel. As werden am Flughafen noch Pässe kontrolliert. Fähren dito. Zug dito. Nee, die sind einfach dem Charme Cameron erlegen, welcher ganz hintervotzig seine Versprechungen gebrochen hat. Was mir im Interview gefehlt hat ist die Frage nach dem "danach". Farage blendet die kommende Retourkutsche durch die EU aus. Es wird ein Briten bashing und mobbing mit nie da gewesenem Ausmass geben. Einzelabkommen? Mit wem denn? Jeglicher Handel wird de facto mit Strafsanktionen gegen die Handelspartner belegt werden. Wir kennen die häßliche Fratze der EU wenn sie nicht bekommt, was sie will. Siehe EU Beitrittsgespräche mit der Ukraine. Deswegen glaube ich, dass die Briten am Tage der Abstimmung kalte Füße bekommen werden. Oder, dass das Ergebnis wie in Österreich im Sinne des Establishments zurecht gezählt wird bis es passt. Der EU ist es vollkommen egal, ob das Ja-EU durch Überzeugung, oder durch pure Angst zustande kommt.

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