Die deutsche „Köterrasse“ – ein Kommentar

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Ein türkischer Erdogan-Anhänger bezeichnet das Deutsche Volk als Köterrasse. Niemand in der anti-deutschen Politik- und Medien-Kamarilla regt sich auf – außer der AfD. Keine Tagesschau-Meldung. Kein Statement der Kanzlerin. Kein Eklat. Die deutsche Staatsanwaltschaft erklärt bald darauf: rechtlich alles tippi-toppi. Bravo! Noch so’n Ding und die patriotische Reconquista wird bei der nächsten Wahl ein Erdbeben auslösen, wie es dieses Deutschland noch nie gesehen hat. Wetten?

Ob der nette Türke Malik Karabulut, ehemaliges Vorstandsmitglied des Türkischen Elternbunds in der Hansestadt Hamburg, in seinen Äußerungen vor einigen Monaten nun „Hunde-Clan“ oder „Köterrasse“ gesagt hat – über die korrekte Übersetzung streiten sich Korinthenzähler noch – ist unerheblich. Ebenso unwichtig ist seine viel später nachgelieferte, halbherzige Entschuldigung oder seine Rechtfertigung für die begangene Grenzüberschreitung. Angeblich sei ihm die „Armenien-Resolution“ des Bundestages zu den Taten der Türken gegen das Nachbarvolk Grund genug gewesen, alle Deutschen pauschal zu verunglimpfen. Er fügte dem noch hinzu: „Diese Schlampe mit dem Namen Deutschland hat uns den Krieg erklärt – und wir schweigen immer noch.“ Soso…

Weniger intensiv wurde zitiert, was der Herr Karabulut noch so über uns Deutsche von sich gab. Seine Äußerungen aus dem mittlerweile gelöschten Facebook-Beitrag will ich Ihnen mal nicht vorenthalten. Bereit? Dann los: „Von ihren Händen fließt immer noch jüdisches Blut. Es hat bislang weltweit kaum ein zweites Volk gegeben, welches Menschen derart verachtet, massakriert und erniedrigt hat. Ihr nennt uns Bösewichte und wir schweigen.“ Und weiter: „Erhofft sich Türkei noch immer etwas Gutes von diesem Hundeclan? Erwarte nichts Türkei, übe Macht aus! Sie haben nur Schweinereien im Sinn. Möge Gott ihren Lebensraum zerstören.“ Tja. Da muss man erstmal schlucken…

Über die Wortwahl dieses Erdogan-treuen Hyperchauvinisten könnte man sich nun stundenlang trefflich echauffieren. Doch was hier wirklich entscheidend ist und uns viel mehr interessieren muss, ist die Begründung der deutschen Staatsanwaltschaft dafür, warum diese glasklar volksverhetzende Wortwahl völlig in Ordnung sei und das anhängige Verfahren gegen den türkischen Hetzer, der seit Jahren in Hamburg lebt, Mitte Februar eingestellt wurde: „Seine Äußerungen hätten keine strafrechtlichen Konsequenzen, sagt nun Nana Frombach, Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Weder der Tatbestand der Volksverhetzung noch der der Beleidigung sei erfüllt“, fasst man beim Spiegel zusammen. Bitte was?

Der Fisch stinkt bekanntlich vom antideutschen Kopf her. (c) COMPACT

Dort heißt es weiter: „Der Straftatbestand der Volksverhetzung (§ 130 Strafgesetzbuch) zielt auf einzelne Teile der Bevölkerung ab, die sich nach politischen, nationalen, ethnischen, rassischen, religiösen, weltanschaulichen, sozialen, wirtschaftlichen, beruflichen oder sonstigen Merkmalen unterscheiden lassen. ‚Es muss sich um eine Gruppe handeln, die als äußerlich erkennbare Einheit sich aus der Masse der inländischen Bevölkerung abhebt‘, sagt Frombach. ‚Und hier ist es ja gerade nicht der Fall.‘ ‚Alle Deutschen‘ sind nach Ansicht der Hamburger Staatsanwaltschaft demnach keine solche Gruppe. Im führenden Strafgesetzbuch-Kommentar des BGH-Richters Thomas Fischer steht dazu: ‚Dass dies auch die Bevölkerungsmehrheit sein könnte, erscheint zweifelhaft.‘“

Moment mal: Beleidigen kann man also nur Minderheiten? Volksverhetzung betrifft nur „einzelne Teile der Bevölkerung“? Die Deutschen lassen sich als „Gruppe“ nicht aus der „Masse der inländischen Bevölkerung“ herausheben, bilden keine „äußerlich erkennbare Einheit“? Habe ich das jetzt richtig verstanden? Die Mainstreamklitsche Die Welt verstand es jedenfalls ähnlich: „Die Deutschen kann man nicht beleidigen – zumindest nicht als Kollektiv, heißt es nun von der Staatsanwaltschaft Hamburg.“ Soso…einen infameren Schwachsinn hat der Autor dieses Kommentars in seinem ganzen Leben noch nicht gelesen. Und das will was heißen. Wer diesen Rechtskommentar verfasst hat, muss wohl die anti-deutsche Philosophie bis zum Becherboden in sich aufgesogen haben… Zusammengefasst heißt diese Einschätzung: Hass gegen Deutsche? Völlig ok!

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Der Spiegel berichtete am ersten März auf seiner Webseite über den Vorfall und kommentierte bereits im Text unter der Überschrift: „Rechte sind empört.“ Nein, ihr Lieben. Deutsche sind empört – zumindest alle Deutschen, die noch einen Funken Stolz im Leib haben. So zum Beispiel die Hamburger AfD-Fraktion, die als einzige zur Ehrrettung in die Bresche sprang. Beim Spiegel hieß es dazu: „Die Hamburger AfD-Fraktion in der Bürgerschaft bezeichnete die Entscheidung der Staatsanwaltschaft als „skandalös, aber leider absehbar“. Bereits Ende November hatte die Fraktion eine Konkretisierung des Paragrafen 130 im Strafgesetzbuch gefordert, „damit auch Diffamierungen gegen Deutsche als strafbar eingestuft werden“.“ Vernünftiger Vorschlag, finden Sie nicht?

Noch ein kurzes Gedankenexperiment – wie es der Sprecher der Identitären Bewegung (IB) in Österreich Martin Sellner bereits hier vollzogen hat – zwingt sich uns auf: Was wäre gewesen, wenn man irgendein anderes Volk mit derartigen Worten herabgewürdigt hätte? Ja, was wäre gar passiert, wenn ein Deutscher es gewagt hätte zu behaupten, dass die Türken (oder wer auch immer) ….nein, daran darf man gar nicht denken. Man mag es sich gar nicht vorstellen…

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Wenn man sich überlegt, wie jedes Wort deutscher Patrioten von Pegida oder der AfD – etwa in Sachen Erinnerungskultur oder Grenzsicherung – auf die Goldwaage gelegt und keine Gelegenheit ausgelassen wird, mit juristischen Mitteln gegen vermeintliche Hetzer vorzugehen (so etwa geschehen in der Causa Höcke), und man dann aber in solchen Fällen eine absolut absurde Laissez-faire-Haltung der systemgebundenen Justiz wahrnimmt, wie soll da noch einer an Gerechtigkeit oder die Justiz glauben? Es sind diese ekelerregenden Doppelstandards, die jeden aufrechten Deutschen zur Weißglut treiben müssen.

Auch wenn dieser Fall nur als eine Momentaufnahme eines von innen und außen, politisch wie ideologisch, belagerten Deutschlands gesehen werden kann: Sollte man in nicht allzu ferner Zukunft nach den Ursachen für das vollständige Scheitern der anti-deutschen Politologie fragen, man würde wohl hier einen gewichtigen Teil der Antwort finden. In diesem Sinne: Macht nur weiter so! Prügelt nur schamlos auf das Deutsche Volk ein, so wie ihr es auch in Dresden getan habt, wo ihr die Trauer über die vom alliierten Bombenterror ermordeten Zivilisten durch eine Schrott-Installation ins Lächerliche gezogen, die deutschen Opfer verhöhnt habt – COMPACT berichtete hier.

Jeder Stein, den die Fraktion der linken Multikultiapologeten nach den Deutschen wirft, wird von uns zum Wiederaufbau der Solidarität unter uns Deutschen gebraucht werden. Je größer euer Hass und eure Verachtung, umso stärker wird der Zusammenhalt unseres eigenen Volkes werden – verlasst euch drauf!

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Darf man Claudia Roth als „ekelhaft“ bezeichnen? Ein Kölner Gericht hat geurteilt.

 

Über den Autor

Marc Dassen

Marc Dassen wurde 1989 in Aachen geboren und hat Anfang 2015 sein Studium der Geschichte und Philosophie mit dem Bachelor-Grad abgeschlossen. Seither arbeitet er als Journalist für COMPACT-Magazin.

 

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