«Deutschland hat fertig» – Eva Herman im Gespräch mit Jürgen Elsässer

24

In Chemnitz lud die Antifa nach den großen Bürgerprotesten zum Konzert «Herz statt Hetze». Herausgekommen ist das Gegenteil: Vulgäre Gewaltaufrufe gegen Andersdenkende und Frauen, unter anderem gegen die ehemalige Nachrichtensprecherin der Tagesschau, Eva Herman. In lebhafter Erinnerung dürfte das skandalöse Agieren von Johannes B. Kerner sein, der sie vor aller Welt aus seiner gleichnamigen Sendung schmiss, weil sie angeblich rechte Positionen vertrete. Im Gespräch mit COMPACT-Chefredakteur Jürgen Elsässer zieht die attraktive wie kluge Autorin Bilanz. Lesen Sie einen Auszug aus «Deutschland hat fertig» aus unserem aktuellen COMPACT 10/2018:

«Herz statt Hetze» nannte sich ein Antifa-Konzert am 3. September in Chemnitz, das von allen Altparteien und Staatsmedien unterstützt wurde. Wie bewerten Sie, was da passiert ist?

Dieses sogenannte Konzert ist deutliches Zeichen des Niedergangs Deutschlands. Hohle, blöde Texte, die hinterher als Satire gekennzeichnet werden sollen, lassen Massen von offenbar weggeschalteten Menschen aufheulen und wild grölen. Beim Beobachten der Zuschauer verknüpfe ich diese Szenen mit den johlenden Menschen bei Hexenverbrennungen im Mittelalter. Das Ganze hat nichts zu tun mit Herz, sondern ausschließlich mit Hetze. Viele der oft perspektivlos und gleichzeitig degeneriert wirkenden jungen Menschen scheinen offenbar in Ekstase, in eine Art krude Verzückung versetzt zu werden. Ich kann mit alledem nichts anfangen.

Die Einforderung von differenzierten Bewertungen gegenüber Gewalttaten von Einwanderern gegen Deutsche wird hier ad absurdum geführt. Denn zeitgleich verurteilt man in diesen sektenartig abgerichteten linken Gruppen besorgte deutsche Bürger fast pauschal als «rechtsextrem», wenn sie auf der Straße ihren Unmut kundtun. Nur verwundert es mich sehr, dass unser Bundespräsident, der das höchste Amt im Land bekleidet, dieses sogenannte Konzert ausdrücklich empfohlen hat. Selbst nach dieser hysterischen Aufführung der zum Teil gewaltverherrlichenden Exzesse hat er sich nicht davon distanziert.

Ebenso übrigens mein Ex-Arbeitgeber, die Tagesschau. Auch von dieser Seite war ja erstaunlicherweise wohlwollend für dieses Konzert geworben worden. Mein ehemaliger Chefredakteur Kai Gniffke, der ja immer noch auf dem Chefstuhl in Hamburg sitzt, scheint dies ebenso bis heute nicht zu bedauern.

Ekel- und Gewaltphantasien

Sie selbst wurden in einem Lied aufs Schlimmste sexistisch beleidigt und mit Gewalt bedroht. Woher, denken Sie, kommt dieser Hass gerade gegen Ihre Person?

Ich nehme diese Texte nicht persönlich. Sie sind doch nur Ausdruck unseres degenerierten Menschentums, wie so vieles andere auch, was die letzten denkenden Menschen in unserem Land derzeit alles ertragen müssen.

Ende des Auszugs «Deutschland hat fertig» . Lesen Sie das vollständige Interview in der aktuellen COMPACT 10/2018

Hassmedien, COMPACT-Magazin, Oktober 2018

Unser neues COMPACT – jetzt an jedem guten Kiosk erhältlich. Oder abonnieren Sie doch besser gleich, um keines unserer spannenden und informativen Magazine mehr zu verpassen!

 

Über den Autor

COMPACT-Shop

 

Bitte beachten Sie unsere Kommentarregeln. Kommentare sind nur innerhalb von 24 h nach Veröffentlichung des Artikels möglich.

Empfehlen Sie diesen Artikel