Deutschland im Billiglohnsektor führend in Europa

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Deutschland ist führend in der EU – und zwar in der Anzahl der „Working Poor“. Das sind Menschen, die hart arbeiten und dennoch unterhalb der Armutsgrenze vegetieren müssen.

Eines der albernsten Mythen des Kapitalismus ist die Behauptung, dass harte Arbeit zu Reichtum führte. Das bestätigt Europa derzeit mal wieder im Kollektiv: Immer mehr erwerbstätige Menschen verarmen, und Deutschland steht an absoluter Spitze.

Die Hans-Böckler-Stiftung veröffentlichte am Donnerstag eine Studie seines Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts, laut der die Zahl der armen oder armutsgefährdeten Erwerbstätigen sich hierzulande zwischen 2004 und 2014 verdoppelt habe! Das bedeutet, die Anzahl der „Working Poor“ ist um 100 Prozent angestiegen. (1) Auf Platz zwei und drei stehen die krisengeschüttelten Länder Italien (31,8 Prozent Steigerung) und Spanien (plus 24,5 Prozent). Man beachte den Unterschied von fast 70 Prozent von Platz 1 (Deutschland) zu Platz 2 (Italien)…

Es folgen Frankreich mit 23,0 Prozent, Belgien mit 15,4 Prozent, Österreich mit 14,2 Prozent und Großbritannien mit 2,5 Prozent Steigerung. Als Grund für den deutschen Spitzenplatz nennen die Autoren den Druck, Billiglohnjobs anzunehmen.

Grafik: boeckler.de

Somit haben die Hartz-Gesetze der SPD ihr Ziel voll erreicht: Deutschland ist zum Billiglohnland Nr.1 geworden. Die Ersparnisse der Arbeitgeber bei der Lohnhöhe kompensiert der Steuerzahler (durch Hartz-Aufstockung auf das Existenzminimum): Wieder wird ökonomisches Versagen der Allgemeinheit aufgelastet, während Gewinne privat bleiben.

Amüsant ist jedoch, dass man sich in dieser Studie tatsächlich noch fragt, wie das Mehr an Beschäftigung in Deutschland und die Zunahme an „Working Poor“ zusammenhängen… Zumindest finden die Autoren, im Gegensatz zum Gros der Mainstreampresse, die richtige Antwort:

Mit (gespielter?) Naivität schreiben sie: „Offensichtlich ist der Zusammenhang zwischen Beschäftigungswachstum und Armut komplizierter als gemeinhin angenommen.“ (Ach, nee…) Mehr Arbeit sei keine Garantie für weniger Armut (tatsächlich?). Zumindest nicht, wenn die Jobs nicht angemessen bezahlt werden oder die Stundenzahl zu gering sei.

Die positive Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt, so referiert die Böckler-Stiftung, beruhe zu einem Großteil „auf einer Zunahme atypischer Beschäftigung, vor allem Teilzeit, häufig im Dienstleistungsbereich und im Niedriglohnsektor.“ Und das haben die erst jetzt gerafft? Wir lesen es als späte Bestätigung dessen, was wir schon lange wissen.

Aber etwas Neues hat die Studie doch zu bieten: Einige Nachbarländer ohne extremistische Hartz-Reformen haben bessere Ergebnisse auf dem Arbeitsmarkt erzielt! So ist es Polen im gleichen Zeitraum gelungen, Arbeitslosigkeit UND Erwerbsarmut gleichzeitig zu bekämpfen. Ebenso galang dies Irland, den Niederlanden und der Slowakei. Es hängt eben doch davon ab, für wen die Regierung Politik macht…

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(1) https://www.boeckler.de/109849_109869.htm


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76 Kommentare

  1. Harald Kaufmann am

    Reich kann man auch ohne Arbeit werden. Durch Erfahrung. Materieller Reichtum ist meist nur durch Ausbeutung, Betrug und Bescheissen anderer Menschen möglich, sehr selten durch harte Arbeit.

  2. Bernd Nowack am

    HvH am 6. Juli 2017 21:59:

    "Nein, nein. Jede Bevölkerung bekommt die Führerin, die es verdient. Dem deutschen Schlafmichel geht es noch viel zu gut. Der lässt sich doch alles gefallen und geht sogar noch arbeiten, wenn er aufstocken muss.

    Mündige Bürger, die sich über 50% ihrer Arbeitsleistung vom Staat wegnehmen lässt und sich anschließend noch von einem Fettwanst ungestraft als "Pack" titulieren läßt ohne diesen Typ vom Hof zu jagen, hat wahrlich nichts besseres verdient.

    Auch ein Volk ohne Massendemonstrationen, Generalstreik, politische Aktivität und einer Wahlbeteiligung von weniger als 70% darf keine Gnade erwarten. Da geht noch viel mehr: Mehr Einwanderung, mehr Asozialabgaben, mehr Steuern und viel mehr Bereicherung."

    Dem stimme ich zu! Der kuschende devote Deutsche arbeitet tatsächlich wie ein Berserker für einen Hungerlohn und muß dann noch aufstocken, muß sich im Jobcenter als Hartz-IV-Empfänger noch drangsalieren lassen, wohlgemerkt nicht von einem Ausländer, sondern von einem Biodeutschen, der ihm bedeutet, daß er auf des Steuerzahlers Kosten lebt und er sich gefälligst schnellstens aus der Aufstockung entfernen soll, sonst werden ihm Beine gemacht.

    Erlebe ich praktisch derzeit mit einem von mir Betreuten, der hart arbeitet und auf Aufstockung angewiesen ist. Ich habe die Bio-Deutschen auf den Ämtern kennengelernt, widerlich, dagegen sind randalierende Schwarze auf der Domplatte angenehme Menschen.

    Während der Bio-Deutsche obrigkeitshörig ist und auch auf einem Bein hüpfen würde, wenn dies Gesetz wäre, haben die Ausländer in unserem Land diese Würdelosigkeit in der Regel nicht. Bestes Beispiel aus einer sächsischen Stadt die mir ein Bekannter am Telefon erzählte.

    In dessen Stadt wurde ein Programm für Asylanten aufgelegt die Asyl bekommen haben, sie sollten eine Art 1-Euro-Job machen, neben ihrem Hartz-IV. Ca. 20 Mann bekamen Bescheid und verließen geschlossen schon am ersten Tag den Arbeitsplatz. Sie weigerten sich geschlossen diese Arbeit zu machen, da sie Unkrauthacken und Laubkehren als würdelos empfanden. Dabei blieben sie, das Jobcenter verhängte keine Sanktionen, da die Asylanten mit Gegenmaßnahmen drohten. Von Bio-Deutschen in der gleichen Situation habe ich so etwas noch nie gehört, geschlossen sich weigern. Auch wenn ein paar wenige sich weigern, bei den Bio-Deutschen, finden sich immer genügend Knechtsnaturen die jede Arbeit machen die ihnen das Jobcenter aufhalst.

    Die deutsche obrigkeitsstaatliche Mentalität kann man voll vergessen, darum haben es die Deutschen nicht besser verdient, was mit ihnen gemacht wird.

  3. Bernd Nowack am

    Kristin von Appen:

    "Eines der albernsten Mythen des Kapitalismus ist die Behauptung, dass harte Arbeit zu Reichtum führte."

    Der deutsche Dumm-Michl glaubt dies aber!

    • @ Bernd Nowack
      Das ist kein Mythos. Harte Arbeit führt zu Reichtum anderer und Arbeit macht auch frei, nur nicht den Arbeiter.

      • Bernd Nowack am

        Da haben Sie allerdings recht, werter Merxdunix!

        Ich nehme alles zurück, da mißverständlich! lol!

      • @ HvH
        Die Beiden kannte ich bisher nicht, werd das aber demnächst nachholen. Danke schonmal für den Tipp!

    • Von dieser Idee gab es aber schon im 14. Jahrhundert eine Steigerung. Denn wie ich dem aktuellen COMPACT Geschichte entnehmen durfte. So heißt es auf Seite 20: "Meist dauerte es drei Generationen, bis die Siedler saniert waren, daher rührte ihr Spruch: Dem ersten der Tod, dem zweiten die Not, dem dritten das Brot."

      Die EU war innovativ und hat die Reihenfolge geändert: "Dem ersten der Konsum, dem zweiten der Schuldendienst, dem dritten der Bankrott."

      Aber auch der chinesische Zwangsarbeiter, der die iPhones bei Flectronics zusammenschraubt, glaubt an das Märchen.

      Gruss,

      HvH

    • Südsachse am

      Leider eben nur hier zu lesen! Die Mehrheit der Deutschen nutzen leider nur die mainstreamigen Medien. Das große Unglück dabei aber ist, dass viele Mitbürger diesen Quas für voll nehmen, der da geschrieben steht oder gesprochen wird. Ich kann schon lange diese Phrasen nicht mehr ab, vom "reichen Deutschland" und "Wir müssen helfen" oder "Uns geht es gut, wie lange nicht". Dabei ist bei vielen Menschen der Kampf um die Existenz vorrangig, oder der Erhalt der "gelobten Mittelschicht" dominierend. Lebensfreude ist schon lange keine mehr spürbar, Zukunftsfreude seit zwei Jahren zum Fremdwort geworden. Es ist eben der Duldsamkeit der mit der ewigen Schuld voll gelaberten Deutschen zuzurechnen, dass die sich wie die Blödhammel immer mehr aufbürden lassen. Welche Europäer bürden sich sonst den Stress zweier unterbezahlter Jobs auf, und wissen, dass sie trotzdem in Altersarmut geraten? Die armen Spanier, Italiener oder Griechen? Selten so gelacht…

      • Roger de Montreux am

        @SUEDSACHSE 7.Juli 2017

        Sie haben ..GENAU das I-Tuepfelchen…gepunktet ! Was der

        DEUTSCHE MICHEL -MALOCHER kann … und zwar SEHR GUT

        kann …ist : den BUTLER-DIENER…….den BUECKLING und das

        JA-KOPF-NICKEN ausfuehren bis seine WIRBEL-SAEULE sich …

        bis in den …..90-grad -WINKEL verbogen hat ……vom …NICHT-

        ARBEITS-VERBIEGEN ! …sondern vom JA-CHEF-ABNICKEN…ver-

        bogen hat !!!!

        Es WAR……..es IST…….und es wird so BLEIBEN……solange sich

        unsere …..ERDE ….drehen kann !!!!!

        Die gesamte Welt….lacht schon …. sehr laut ueber den JA-

        ABNICKER ………..JA-WOHL-CHEF- deutschen …..Malocher !!!!!!

    • Rolf Pähler am

      Nicht so ganz.
      Es würde einem Nicht-Mainstream-Magazin gut stehen, wenn es zusätzlich zu der (wenig aussagenden) Veränderung der Erwerbsarmutsrate auch die absoluten Zahlen nennen würde.
      Die Veränderung von 1 auf 2 entspricht einer Erhöhung von 100%.
      Die Veränderung von 1000 auf 1001 ist eine Erhöhung von 0,1%.

  4. Volker Spielmann am

    Der angebliche Wohlstand Deutschlands ist ein Parteiengeckenmärchen

    Die Parteiengecken gehen ja gerne mit der großen Wirtschaftskraft Deutschlands hausieren, doch hat das Volk von selbiger denkbar wenig, denn dank den Parteiengecken müssen die Deutschen die höchsten Steuern in Europa bezahlen, bekommen am wenigsten Rente und müssen am längsten Arbeiten und haben das geringste Vermögen, während ihnen die Parteiengecken, mit dem Verweis auf die Wirtschaftskraft Deutschlands, neuerdings auch noch die Staatsschulden anderer Länder auferlegen; doch gilt hier eben, was der Geschichtsschreiber Theodor Mommsen über ein solches Treiben gesagt hat: „Aber wenn das Spiel mit dem Glücke der Völker ein lustiges sein mag und wohl lange Zeit hindurch ungestört gespielt werden kann, so ist es doch auch ein tückisches, das zu seiner Zeit die Spieler verschlingt; und niemand schilt dann die Axt, wenn sie dem Baum, der solche Früchte trägt, sich an die Wurzel legt.“ Was durch die Wirtschaftsverwerfungen und die steuerliche Auspressung schon bald der Fall sein dürfte.

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

    • Harald Kaufmann am

      Der Euro muss nicht mehr zerstört werden, er ist es seit langem schon. Und was bei Ihnen Parteigecken sind, sind für mich Vollidioten.

  5. Ist ja keine neue Erkenntnis.
    Summiert man sämtliche Löhne zu einem Gesamtprodukt und teilt dieses auf eine Kopfzahl X auf, so bekommt jeder den theoretischen Anteil Y.

    Also Lohnprodukt / Anzahl X = durschnittlicher Lohn.
    Erhöht sich nun die Anzahl der Arbeitnehmer so steigt X und der durchschnittliche Lohn sinkt.
    Daraus folgt Lohnprodukt / Anzahl X+Y = durchschnittlicher Lohn.

    Umso mehr Menschen arbeiten, desto weniger erhält der Einzelne, da sich der volkswirtschaftliche "Lohntopf" ja nicht geändert hat.

    Die Frage ist also, im welchen Verhältnis dieser "Lohntopf" zum Gesamtkapital steht.
    Durch den Zins und die Devidenden gibt es eine Umverteilung von M1 zu M2+M3 Kapital.
    Letztere Geldaggregate können durch dessen Anleger in M1 umgewandelt werden oder in Kreditform durch Kreditnehmer aufgenommen werden. Ein jedes Unternehmen wird letzteres aber vermeiden. D.h. am Ende steht nur das M1 Kapital als "Lohntopf" zur Verfügung.
    Daraus folgt, dass immer weniger Geld in dem M1 Aggregatzustand zur Verfügung steht, welches gleichzeitig durch die Geldmengenerhöhung (Gesamt) an Wert verliert. D.h. selbst wenn der Lohnzettel nominell gleich bleibt, handelt es sich um eine schleichende Lohnsenkung, da die Kaufkraft des nominellen Wertes ja sinkt. Das hört man ja immer wieder…. "Also die Sachen werden auch immer teurer"……… FALSCH!!!!!! Die Produkte werden im Allgemeinen gar nicht teurer. Teilweise sinken die Realwerte der Produkte sogar (Stichwort: Massenproduktion). Nein. Das Geld verliert an Wert. Man muss also ein mehr an Geld aufwenden um etwas zu kaufen. Es gibt nur wenige Produkte die auch real teurer werden, wie z.B. das Automobil.

    Gleichzeitig (zur Umverteilung und Entwertung des Geldes) haben wir es mit einer stetig wachsenden Zinslast zu tun (Wenn immer mehr Geld in M2 steckt, will der Anleger ja Zinsen erhalten). Die muss erst einmal erwirtschaftet werden. Das die Zinsen derartig niedrig sind, hat damit zu tun, dass die Kapitalanlagen im M2 derartig groß geworden sind, dass sie kaum mehr zu stemmen sind. Nein. Ich rede hier nicht von "Tante Erna" und ihrem 2000€ Sparbuch als Problem. Ich Rede von Familie "Edel" und ihrem 2 Mrd. € Sparbuch als Problem. Denn wo soll die Kohle denn herkommen? Da Familie "Edel" die daraus resultierenden Zinsen ja als leistungsloses Spitzeneinkommen erhält und nichts dafür tut, außer die Sparanlage bereitzustellen, muss also jemand anderes dafür arbeiten ohne dafür entlohnt zu werden und/oder die Differenz über den Produkterwerb und Steuern entrichten. Einfacher Dreisatz.

    • Bernd Nowack am

      "Nein. Ich rede hier nicht von "Tante Erna" und ihrem 2000€ Sparbuch als Problem. Ich Rede von Familie "Edel" und ihrem 2 Mrd. € Sparbuch als Problem. Denn wo soll die Kohle denn herkommen? Da Familie "Edel" die daraus resultierenden Zinsen ja als leistungsloses Spitzeneinkommen erhält und nichts dafür tut, außer die Sparanlage bereitzustellen, muss also jemand anderes dafür arbeiten ohne dafür entlohnt zu werden und/oder die Differenz über den Produkterwerb und Steuern entrichten. Einfacher Dreisatz."

      Genau so ist es! Aber das geht ja nicht in den Nischel (sächsisch: Kopf) des deutsche Dumm-Michl´s!

      • Diese Argumentation war bis vor 4-6 Jahren richtig. Heute gilt sie nicht mehr, weil das Geldsystem sich den Ende zuneigt. Das wird durch die historisch erstmalige Einführung von Negativzinsen verdeutlich, die nun schon rund 8 Jahre zur Enteignung aller Sparer und Vermögenden eingeführt wurde und in der Endphase mit dem Bargeldverbot flankiert werden muss.

        Denn Familie Edel kann mit konservativer Geldanlage kein Einkommenn auf die 2 Mrd. EUR mehr erzielen.

        2% Inflation: => 40 Mio. EUR Kaufkraftverlust bzw. Enteignung.

        D.h. Herr Edel muss zunächst einmal 53,34 Mio. EUR risikolos erwirtschaften, um sein Vermögen zu erhalten. 25% Kapitalertragssteuer in Höhe von 13,34 Mio. EUR und die 40 Mio. EUR als Kaufkraftverlust.

        Das ist aber bei Umlaufrenditen von zwischen -0,4 und 0,4 % seit 4 Jahren nicht mehr möglich.

        Deshalb spekuliert Herr Edel mit den 2 Mrd. EUR an den Finanz- und Immobilienmärkten und wird aktuell durch die illegale Geldpolitik des kriminellen Draghi noch belohnt. Aber auch das kann sich sehr schnell ändern.

        Was viele nicht begreifen: Es werden ALLE verlieren, die etwas besitzen. Alle anderen – die Armen und der entschuldete Staat werden die Gewinner sein. Die Armen deshalb, weil der Staat dann wieder 1-2 Generationen von Nichtnutzen über schuldenfinanzierte Sozialsysteme durchfüttern kann. Das werden dann aber vornehmlich, diejenigen, die noch nicht so lange hier leben sein.

        Viele Grüsse,

        HvH

    • @ Dingo
      Zinsen sind kein leistungsloses Einkommen, sie resultieren aus den Leistungen anderer und wer keine Zinsen will, ist ein Spielverderber, dem man das Geld wegnehmen muss. Die 2 Mrd. € der Fam. Edel sind daher nicht das Problem. Fam. Edel zahlt auf ihre Zinsen schließlich Steuern, weshalb sie vor allen anderen jede nur denkbare Gelegenheit bekommt, möglichst viel von ihrem Geld und das auch noch durch billiges Fremdkapital, also u. a. Tante Ernas 2.000€, gehebelt wieder und wieder zu investieren. Politik und Wirtschaft rennen ihr quasi die Bude ein, um sie mit ihrer Cleverness zu Investitionsentscheidungen zu bewegen und daran partizipieren zu können.
      Das eigentliche Problem sind Tante Ernas 2.000 €. Weil die ihr Geld lieber zinslos als totes Kapital bei der Bank parkt, um es in Sicherheit zu wissen, steht es rechtlich nicht für Investments zur Verfügung und muss daher erst "gewaschen" werden, um als Fremdkapital die Gewinne der Fam. Edel hebeln zu können. Daher wird Tante Erna von Politik, Versicherungswirtschaft und Finanzindustrie durch das Schüren von Inflationsängsten dazu genötigt, ihre 2.000 € nie wieder anzufassen und statt dessen noch mehr anzusparen, so dass man ihre paar Kröten zumindest auf ewig beleihen kann. Tante Erna steht also im Vertrauen auf die Edelmütigkeit der Geldhaie auch weiterhin pünktlich auf und geht zur Arbeit, um die Investitionen der Fam. Edel und ihrer Lakaien zu verwirklichen und damit den prophezeiten Wertverlust ihrer Ersparnisse selbst herbeizuführen, ihre Arbeitskraft in den Zins anderer Leute zu verwandeln. Würde sie sich selbst genügen, müsste Fam. Edel ihre Investitionen aus eigener Kraft stemmen und ihre Gewinne selbst erarbeiten.

  6. Pörpelrän am

    Seit wann verstehen professionelle Physiker etwas von Zusammenhängen zwischen Geldmarktpolitik,
    Arbeitsmarktspolitik und Wirtschaftswachstum, wo diese doch weder eine physikalische Normgrösse besitzen noch sich anhand einer naturgesetzlichen Formel errechnen lassen? Seit wann verstehen verknöcherte, kinderlose Emanzen etwas von Familienpolitik? Seit wann verstehen Familienmuttis, die anderer Mütter Söhne in den Krieg schicken, Kriegspolitk? Seit geraumer Zeit.

    Das Scheitern der Politik hat das Volk der Dichter und Denker polarisiert und tief gespalten.

    Interessant ist der Effekt, den man bei jeder Fussballweltmeisterschaft beobachten kann: Die meisten, die das Spiel in der Glotze verfolgen, wissen’s besser als die Trainer und die Schiri’s und diskutieren und debattieren mit hitzigen Köpfen. Derweil das Spiel auf dem Rasen sich der neunzigsten Minute zubewegt.
    Und ja, es läuft offentsichtlich planmässig: Die Europäer sind mal wieder wunderbar zerstritten, nicht ein Herz und eine Seele wie erwartet, sondern merken also nicht, wie sie nachhaltig manipuliert werden.

    Panem et Circenses: Kommt jemand mit auf das Guns’nRoses im November? Es gibt noch Karten. Mal sehen ob die den Vettel auf die Reserverbank setzen. Mörtel hat eine Neue. Bobbele hat Geldsorgen. Von den Royal Jungs will keiner die Krone. Ei, ei, ei. Du mein Eifon ist leer. Hassu mal n Ladekabel. Iss wieder heiss heute, wa?

    • Harald Kaufmann am

      Ha,ha,ha,ha, sehr schön beschrieben und echt wahr, lieber PÖRPELRÄN, selten so herzhaft am frühen Morgen gelacht. Das hebt meine gute Laune um 3:06 Uhr. Der Tag ist gerettet. (keine Ironie)

  7. Dicke Bertha am

    Es lebe die Niedertracht!

    Da haben unsere Regierenden keine Zeit für. Die sind beschäftigt mit "Zeichen setzen" und möchten nicht von den ewig nörgelnden Defätisten gestört werden. Niedriglohn ist demokratisch legitimiert, Basta!

    Der obrigkeitstreue neoliberale Staatsterror generiert eben unfreie Drecksarbeiter, die den Arbeitgebern weitgehend zu deren Bedingungen Frondienste zu leisten haben. Der Globus ist voll mit brauchbaren und dankbaren Elendsgestalten. Der freie Wirtschaftsfaschismus wirft immer mehr Arbeitnehmer zurück in die rücksichtslos grausamen Zeiten des Frühkapitalismus.

    Da "Grüne", "Sozialdemokraten" und "Gewerkschaftler" bekanntlich beim Dissen gegen die da Unten vorneweg eifrig mitmachen und die "Linke" auf ewig zu schwach ist, es also keine wirksame Vertretung dieser zunehmenden Zahl an verachteten Erwerbstätigen gibt, stellt sich immer wiederkehrend die ewige Frage, wie man den Akteuren heftig auf die Finger hauen kann.

    Soll man gegen G20 zu demonstrieren um sich in der FAZ für "kreativen" Protest loben zu lassen? Oder liegt das irgendwo zwischen gut gemeint und verfehlt? Es werden Angeber-Bilder vom "Straßenkampf" geschossen, wie jene, welche sich die Demonstranten während der Stuttgart 21 Proteste knipsten, um mal bei den Enkeln schwer auf Revoluzzer machen zu können. Meist nicht grundlos bedeutungslose Kräfte können für sich werben. Alternativmodeveranstaltungen und Befindlichkeitspflege ohne Durchschlagskraft bestätigen sich selbst und letztlich das System, welches die Demonstranten in dem Maße zulässt, wie es passt. Am Rande bemerkt: Man hält sich für progressiv, ist aber konservativ.

    Auch sonst blinkt kein Hoffnungsschimmer auf. Weder Varoufakis DIEM25, schon gar nicht die AfD, noch sonst wer oder was werden es reißen.

    Die Zahl Unzufriedener wird steigen. Diese müssten lernen, sich selbst zu vertreten und in essentiellen Belangen nicht spalten zu lassen. Aber welchen Weg wird sich die Unzufriedenheit tatsächlich bahnen?

    • Bernd Nowack am

      Ist zu vergleichen mit einem schweren Alkoholiker! Auch der ändert sich erst, wenn der Arzt zu ihm sagt, daß er nur noch 6 Wochen zu leben hat, wegen seiner schwerkranken Leber. Aber auch dann ändern dumme Alkoholiker nicht ihren Lebenstil. So ist das mit den Deutschen: sehenden Auges in die Katastrophe! Nach uns die Sintflut, wie schon Ludwig der XV. von Frankreich sprach. Seinen Nachfolger Ludiwg XVI. machte dann das Fallbeil einen Kopf kürzer.

    • Harald Kaufmann am

      Liebe DICKE BERTA, ich kann Ihnen nur Recht geben. Selbst eine AfD kann es nicht richten. Deshalb wähle ich diese Modererscheinung nicht.

  8. ich kann dazu nur sagen, das hat sich der dumm-Michel verdient!!!!
    wie kann man sich nur 100 jahre ausbeuten und ausrauben lassen und immer noch die holo schei… um die ohren hauen lassen, dass wir die "bösen" sind. aber warum wollen dann alle nach Deutschland?
    antwort weil wir eben so böse sind!

    • Bernd Nowack am

      "ich kann dazu nur sagen, das hat sich der dumm-Michel verdient!!!!
      wie kann man sich nur 100 jahre ausbeuten und ausrauben lassen und immer noch die holo schei… um die ohren hauen lassen"

      Mein Mitleid mit dem deutschen Dumm-Michl hält sich auch in Grenzen! Aufgeklärt wurde der Deutsche genügend, daran mangelte und mangelt es auch heute nicht, siehe: Compact, Pegida und viele andere!

  9. Hans-Böckler-Stiftung Ist Deutschfeindlicher Gewerkschaftsbund. Mittäter von Rotgrün, die Hartz IV geschaffen haben.
    Typisch für rote Kriminelle, erst Probleme schaffen und sie dann (teuer) "wissenschaftlich" zu untersuchen und dann (teuere) "Lösungen" dazu zu verkaufen, die aber leider nichts lösen und dann geht der (teuer) Zirkus in die nächste Runde.

    • Bernd Nowack am

      Schmunzel!

      Da bin ich ja mit meinem bescheidenen privaten Blog besser, Seitenaufrufe pro Tag: 550.

      • Harald Kaufmann am

        Schmunzel! Geändert hat sich auch mit 550 Beiträgen in Ihrem Block nichts.

    • @Aufgewachter

      Ich habe selten so einen Unsinn gelesen. Sicherlich haben Sie eine Quellenangabe parat. Eigenes Wunschdenken?

      Gruss,

      HvH

  10. Die deutschen Konzentrationslager sind eben noch immer die besten der Welt.

      • @ HvH
        Genau! Und das bedeudet nichts anderes als "Jedem das Seine".
        Die Vernichtung durch Arbeit erfolgt auf dem gesamten Bundesgebiet, daher nur 1 KZ.

    • Harald Kaufmann am

      Und wo sollten diese KZ’s in Deutschland sein, ausser denen der Stillgelegten der alten Nazis?

  11. Andreas Walter am

    Darum haben wir ja auch eine antideutsche, pro EU Regierung deren Ziel es ist, ganz Europa zu nivellieren. Hihihi, homo-genisieren.

    Um eine Zweiklassengesellschaft unter dem Deckmantel der Gleichheit (Kommunismus, Sozialismus, Christentum, Humanismus) zu schaffen, in der alle ausser eben die Elite selbst dann tatsächlich in etwa gleich sind. Genial.

    War doch klar, dass wir dann die grössten Verlierer in Europa werden würden, sind.

    "Keep Germany down". So lautet das Programm seit 1914, weil es bestimmte Eliten eh nicht betrifft.

    Wer diese Eliten sind kann man aber sogar an den Gebäuden des Bund in Schanghai ablesen. Ein Spiegel der Welt sozusagen. Doch warum der Bund tatsächlich einen "deutschen" Namen hat, das wisst ihr eben nicht.

    Das Wort Bund verwendet nämlich kein Angelsachse und auch kein Chinese, kein Japaner und auch nicht die Franzosen. Auch nicht die Russen. Womöglich aber die Niederländer, oder die Deutschen? Dann aber mit einer anderen Bedeutung. Doch die Deutschen hatten in Shanghai nie die Vorherrschaft (Tsingtau, heute Qingdao, liegt 550 km nördlich von Shanghai) und die Niederländer nie eine Kolonie in China.

    Dort am Bund gab es aber auch noch nie einen Damm. Die Hälfte der Erklärungen auf Wikipedia für die Namensherkunft sind darum Unsinn, ein Ablenkungs, Täuschungsmanöver. In Chinesisch hiess der Abschnitt schon immer Waitan, Outer Beach, Äußerer Strand. Auch heute ist da kein Damm – und war auch nie einer.

    "The various "bunds" in east Asia, may therefore be named after the bunds/levees in Baghdad along the Tigris, given by the immigrating Baghdadi Jews, like the prominent Baghdadi Sassoon family who settled their businesses in Shanghai, and other port cities in east Asia in the 19th century, and heavily built up their harbors."

    Da kommen wir der Sache schon näher. Welcher Bund damit gemeint ist. Aber mit einem Deich oder Deichen hat das alles nichts zu tun.

    Doch auch "christliche" Missionare, Baptisten (Protestanten) waren am Drogenschmuggel und -handel in China beteiligt, wie zum Beispiel Karl Gützlaff, der für Jardine, Matheson & Co. als Dolmetscher tätig war. Eine unheilige Allianz, das ist darum der Bund, und dem ging es ausschliesslich um Macht und Geld. Das sieht man auch schon an der Art der Unternehmen, die sich dort in bester Lage damals die ersten Hochhäuser hingestellt haben. Bis dann 1947 Mao dem ganzen Spuk ein Ende bereitet hat. Das ist die chinesische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts und bekommt in China jedes Kind beigebracht. Was die "weissen Teufel", die Langnasen auch mit ihrem Volk gemacht haben. Allerdings auch die Japaner.

    Nie wieder, das haben sich darum auch die Chinesen geschworen. Doch die sind ja im Durchschnitt auch intelligenter als die Deutschen, die "Weissen". Angeblich.

    Sehe ich mir die jüngsten Zahlen an, dann könnte das eventuell wahr sein: "Wirtschaftskraft der G20"
    "Die Bedeutung des Westens schrumpft", auf Spiegel Online.

    • @ Andreas Walter
      Heißt es nicht "Keep the Germans down!"? Offensichtlich wird doch Deutschland hochgehalten, um vor allem die Deutschen zu drücken. Weil sich die Deutschen permanent mächtig viel auf ihr Deutschland einbilden, merken sie nicht, dass sie um den Preis eines starken Staates die eigentlichen Verlierer dabei sind.

      • Ours Drôle am

        Richtig, habe mich auch immer gefragt, was ich davon habe das Deutschland "Exportweltmeister" ist. Aber auch beim Fußball sind "WIR" ja die Weltmeister und nicht nur die zwei Dutzend überbezahlten Schausteller. Brot und Spiele… .
        Liebe Grüße

      • Andreas Walter am

        Ach Gottchen, ja, und noch eine (trotzige) Konterrevolution auf die Konterrevolution.

        Kein Wunder, dass es die Sowjets nicht gepackt haben.

        Die Chinesen wissen zumindest, wofür sie gerade kämpfen.

        Ein(!) Volk, ein Reich, ein nationaler(!) Volkskongress!

        Für alle die nicht wissen, wo die jeweiligen Systemfehler im 20. Jahrhundert lagen.

        El pueblo – unido – jamás será vencido.

      • @ Ours Drôle
        Exportmeister zu sein, heißt ja auch im Wesentlichen nichts anderes, als sich selbst bestmöglich gegen Geld einzutauschen.

    • Andreas Walter am

      Nach langer Suche, die Sache hat mir aus verschieden Gründen keine Ruhe gelassen, bin ich jetzt doch zu einer anderen Erklärung für den Begriff Bund gekommen, nachdem ich nämlich den englischen beziehungsweise britischen Begriff Bunding entdeckt habe und mir dann mal alte Karten des Shanghai Bunds und des Old Bund in Ningbo (Ningpo) angesehen habe.

      Der Bund, The Bund hieß ursprünglich nämlich mal das ganze, erste britische Viertel und war in Shanghai im Westen und Süden anfangs durch einen künstlichen Wassergraben von der restlichen Umgebung und Fläche abgetrennt, war also dadurch ein künstlich umschlossenes Gebiet. Auf dem ganzen Gebiet wiederum waren zum Zweck der Bebauung andere Gräben, Unebenheiten und Bewässerungskanäle zugeschüttet worden, um dadurch eine einheitliche, plane Oberfläche zu bekommen. Es handelt sich also tatsächlich um einen technischen Begriff, der auch diesem Gebiet, Viertel, Enklave seinen Namen gab und den die Engländer sowohl nach Persien wie auch nach Indien "reimportiert" haben, selbst wenn sein Ursprung tatsächlich im Indogermanischen liegt. Daher auch die widersprüchlichen Erklärungen auf Wikipedia, die aber dann einen Sinn ergeben. Der Begriff Bandar bedeutet in Persisch nämlich einfach nur Hafen und wurde schon viel früher als von den Europäern sogar bis Indonesien getragen. The Old Bund in Ningbo ist übrigens der älteste in China überhaupt, ist 20 Jahre älter als der in Shanghai und wurde um 1820 gegründet.

      Umgekehrt wäre es aber jetzt natürlich interessant zu untersuchen, ob der Bund in Schanghai, das damals auch als das Paris des Ostens bezeichnet wurde, etwas mit dem Bund in Russland gegen Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts zu tun hat, zu tun hatte. Wir Europäer sind ja traditionell eher darauf geeicht, fixiert, die Welt atlantikzentriert zu betrachten, wodurch uns aber womöglich auch einiges entgeht.

  12. Michael Höntschel am

    Die derzeitige Statistik wird sich noch viel deutlicher zu Ungunsten Deutschlands entwickeln, wenn der Mindestlohn wieder abgesenkt wird um die Beschäftigung von Zuwanderern attraktiver zu machen. Logischerweise hat dies auch Auswirkung auf deutsche Beschäftigte. Alle echten und falschen Freunde Deutschland mahnen ständig an, die Löhne stark anzuheben um den auch für uns schädlichen Exportüberschuss abzubauen.

  13. Soeben habe ich gesehen, dass nun auch die GrünInnen das transatlantische Update ihres Hirnbetriebssystems vollendet haben: statt altmodischem Naturgrün jetzt voll hippes Militärgrün als Prinzip. Die Wahlplakate der GrünInnen sprechen jetzt in der hochfinanzfaschistischen, seit Jahrhunderten grenzenlos bewährten Kriegersprache Englisch: zum "Green Dinner" wird eingeladen, und einheitsbuntstreifig dröhnt der "cry for equality" durch die Straßen. Krieg schafft Arbeitsplätze, lässt aber für den Lohn wenig übrig.

    Die kostenlosen üppigen Seminare der Großgeldigen für Cem Özdemir und KumpanInnen müssen sich für die Sponsoren irgendwie bezahlt machen.

    Freilich gibt es auch Einzelfälle von berühmten Englisch sprechenden Pazifisten, wie z.B. Bertrand Russel, Benjamin Britten, Janis Joplin und John Lennon.

    • Ich verstehe die GrünnInnen nicht? Kapieren die nicht, dass die illegale Masseneinwanderung ihr politisches Ende und das Ende ihrer Lebensweise bedeuten wird? Und zwar schon jetzt. In Freiburg fahren die GrünnInnen nur noch mit Taxi in die Disko, um nicht bereichert zu werden. Patriachat, Polygamie, Kinderehe, Berufsverbote für Frauen, Kleiderordnungen, körperliche Züchtigung werden schon bald Einzug in das Alltagsleben ihrer Töchter und Söhne halten.

      Grüsse,

      HvH

      • Die Grünen sind doch selbst Taxifahrer, wenn ich mich recht erinnere. Mit dem Taxi zur Disko zu fahren, dient demnach ihrer Bereicherung und wenn demnächst ihre Kinder gezüchtigt werden, ist das auch in ihrem Interesse, denn so lassen diese sich dann endlich mal wieder bei ihren Eltern sehen.

  14. Marques del Puerto am

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Deutschland ist schon seit weit über 20 Jahren auf dem Weg eines Billiglohnsektors mit wachsender Begeisterung unserer Vermögenseliten.
    In den großen Chefetagen wird beschlossen was die Politik umzusetzen hat.
    Mehr Beschäftigung und weniger Arbeitslose war schon immer für jede Partei ein super Aushängeschild.
    In der USA gab es mal einen Mann der das gut umsetzen konnte in seiner Amtszeit.
    Für viele die nicht wissen wer gemeint ist, das war Billi the Präsi der von Büro zu Büro mit offenen Hosenstall rumgelaufen ist und seine Sektretärin krampfhaft versuchte diesen Umstand mit Ihrem Gesicht abzudecken.
    Nun auf jeden Fall hat sich Billi gedacht , wir schaffen viele schöne 5 Dollar Jobs und wenn die Leute davon 3 haben müssen dann ebend auch gut.
    In Deutschland klatschte man eifrig in die Hände und freute sich was die da in den USA neues erfunden haben.
    Und irgendwie kam das ganze auch wie gerufen, weil man erinnere sich, seit 1990 sind 17,8 Millionen Asylsuchende aus der DDR dazugestossen in die schöne neue BRD Welt.
    Dann haben diese bösen Ossis auch noch den Wessis die Jobs genommen , äääh woooobei naja nein die Ossis waren doch die 5 Dollar Mexicaner ( Vorbild USA )
    Und irgendwie sind die Ossis immer noch die 5 Dollar Mexicaner obwohl sie 27 Jahre nach der Zusammenschreibung ein paar Kröten mehr haben.

    Aber zurück zum Hauptanliegen, der Billi in der USA hatte zwar ständig mit seiner Hose zu kämpfen, aber der war nicht ganz so auf dem Koppe gefallen. Als er den Billiglohnsektor bei sich in der USA hochleben ließ machte er das etwas cleverer wie unser Vasallenhaufen in Bonn und später Berlin.
    Der kleine feine Unterschied war, das der Ami mit seinen Billiglohn und 3 Jobs konnte davon leben . Nicht reich nicht ganz so arm ,also einfach leben und über die Runden kommen.
    Bei uns in Deutschland ist das dummerweise nicht der Fall, umso mehr du arbeitest umso weniger Geld hast du auf Tasche.
    Und da spielt es keine Rolle ob ich die Halbaffen aus der SPD, CDU/CSU , FDP oder Grün, Linkes Gesindel wähle.
    Kleine Handwerkerfirmen sind angewiesen Schwarzarbeit zu leisten um überhaupt noch über die Runden zu kommen. Oft werden dort einfach mal Steuerschätzungen durchgeführt ohne rechtlichen Grundlagen, einfach auf banale an der Haaren herbei gezogene Verdächtigungen.
    Wenn ich Heute einen Vollzeitjob habe und bei Lohnsteuerklasse 1 bin und nicht mindestens 15 Euro die Stunde bekomme, dann kann ich in einer Stadt ab 200.000 Einwohner mir weder eine Bude leisten noch einen Auto was sich aus eigenen Kraft bewegt.
    Wie ergeht es den Leuten die mit 8,50 Euro rumdümpeln ? Was ich jetzt nicht verdiene habe ich später auch nicht.
    Viele Rentnerinnen von Heute und ehemalige DDR Arbeitsbienen können davon ein Liedchen pfeifen.
    Frauen haben zu DDR Zeiten zwischen 350 bis 500 Ostmark verdient. Heute sitzen die Omas wenn sie alleine sind mit 320 Euro Rente da.
    Davon kannst du dank unserer neuen Besatzer im Ghetto nicht mal eine 1 Raum Wohnung beziehen und bezahlen. Weil Sozialwohnraum knapp ist und du asserdem alt bist. Alt heisst du gehörst nicht mehr zu der Gesellschaft. Wenn da nicht noch ein wenig Witwenrente kommen würde, dann würden 60 % unserer Omas Heute auf der Strasse leben so sieht es aus !

    Da bist du verdammt einfach schnell zu sterben, weil leben kannste von der Rente nicht und Medikamente bezahlen auch nicht. Fazit, wer heute Arm ist wird in 30 Jahren noch viel ärmer dran sein. Der Arme von heute wird der Obdachlose von Morgen sein.
    Es geht auch darum die Deutschen gefügig zu machen und in Bückstellung zu halten.
    Unsere neue Herrenrasse ist schon im Vormarsch und dank unserer Politik verbreiten die sich schneller wie Blauschimmel an der Kellermauer.
    Und wenn de Muddi am 24.9. wieder fest im Sattel sitzt und den Deutschen Esel aufs neue 4 Jahre reiten wird, dann wird die Rittmeisterin aus der Uckermark die Rechnung präsentieren.
    Dann wird dem Deutschen Steuerzahler nicht nur das letzte Hemd geraubt, sondern auch das Innenfutter der Hosentaschen rausgeschnitten auf das er nichts mehr behalten kann !

    Mit besten Grüssen
    Ihr Marques

    • Wobei Ostrentner in UNSERE Rentenkasse gar nichts eingezahlt haben und in die Rentenkasse Ost nur wertlose Aluchips.
      Aber 90 wollten sie alle Golf GTI, Videorekorder und Marlboro. Da musste D-Mark her, Reisen, und vor alle Westprodukte, auch wenn es den eigenen Arbeitsplatz gekostet hat.
      Ehrlich gesagt kriegen die für ihre Blödheit noch zu viel!

      • Bernd Nowack am

        Wahrsager:

        "Wobei Ostrentner in UNSERE Rentenkasse gar nichts eingezahlt haben und in die Rentenkasse Ost nur wertlose Aluchips.2

        Dümmlicher geht´s nimmer! "UNSERE" Rentenkasse? Wertlose Alu-Chips? Wie arrogant und dümmlich doch so manch Wessie ist. Mit den "Alu-Chips" konnte jeder (jeder!!!) DDR-Bürger, und wenn er noch so wenig verdiente, 40 Jahre lang sich eine Wohnung leisten und Lebensmittel und anderes sowieso. Ein Auto war auch drin. Von wegen wertlose Alu-Chips! Euronen sind wertlos, ja das wäre richtig, aber nicht die DDR-Mark.

        Widerlich solche primitiven Besserwessies!

        Ja, blöd waren sie allerdings, weil die DDR-Bürger sich beim Einigungsvertrag von den Westdeutschen über den Tisch haben ziehen lassen. Aber Einfluß nehmen konnten sie kaum, weil korrupte Verhandler auf der Ostseite die DDR für ein Butterbrot verkauften, nur um des eigenen Vorteils (hochdotierte Stellen) wegen.

      • @Wahrsager

        Das ist falsch.

        Die ´kleine´ DDR trug fast zu 100% die aus dem 2. Weltkrieg resultierenden Reparationsleistungen, insbesondere an die Sowjetunion.
        Das allein ist schon als Einzahlung in UNSERE Rentenkasse zu werten.

        Damit Sie nicht überfordert werden, führe ich anderes/zusätzliches nicht an.

        (Wollten Sie Ihren Beitrag aber als ´Satire´ gewertet wissen, so markieren Sie es gefälligst entsprechend)

      • Die Deutsche Einheit ist eben kein Projekt für Erbsenzähler und Krämerseelen.

        Wer verrät denn gerade die Bevölkerung und gibt das Land der systematischen Zerstörung anheim? Das ist doch wohl das Einparteiensystem der Westparteien und Grenzen-Auf Ideologen in CDU/CSU/FDP/Die Grünen/SPD. Wir können doch froh sein, dass sich wenigsten im Osten Widerstand gegen den Wahnsinn regt.

        Gruss,

        HvH

      • @Treets

        Regen Sie sich doch nicht über die unreflektierten Äusserungen von Wahrsager auf. Er wird von seinem heiligen (westlichen) Rentensystem schon sehr bald selbst belehrt werden, spätestens wenn das Grundeinkommen auf Hartz IV Niveau für alle Beitragszahler kommen. Dann können Sie ihm sagen, wie doof er war dort 40 Jahre einzuzahlen, um im Rentenalter genausoviel Leistungen wie ein illegaler Neubürger zu erhalten.

        Viele Grüsse,

        HvH

      • Marques del Puerto am

        Wahrsager das ist reiner Dünnpfiff, für den Westen war der Osten ein tolles Geschenk auch wenn Honi und seine Kumpanen seit vielen Jahren schon Bilanz Schwindel betrieben haben.
        Klar, der Dicke wusste nicht genau was da auf den Westen in Zahlen zukommt, aber billige willige Arbeitnehmer waren es auf jeden Fall. Und den alten Plunder den wir Heute nach Bulgarien oder Rumänien verscherbeln haben die Wessis ab 1990 gewinnbringend in Thüringen, Sachsen oder Meck Pomm unterbringen können.
        Wenn ich alleine an die Verbrechervereinigung Treuhand erinnere die den Osten verramscht hat und selber dabei nicht zu kurz gekommen ist.
        Da gibts heute noch viele Multimillionäre die in Kroatien das 4 . Haus schon haben.
        Fragen Sie mal nach ob da ein Ossi dabei ist , sicher nicht der kommt meist aus Frankfurt, Köln, Bonn oder aus dem Schwabenländle.

        Leute wie Sie müssen sich nicht wundern wenn sie in Bautzen im braunen Hirsch warmes Bier bekommen weil Sie sich als Wessi outen….

        Mit besten Grüssen

    • @ Marques

      Das haben Sie sehr schön bildlich dargestellt. Dies könnte der letzte halbwegs unbeschwerte Sommer für den Schlafmichel sein.

      1. TARGET2 Salden Deutschlands: 800 Mrd. EUR
      2. ESM: 300 Mrd. EUR

      Beim Zusammenbruch des EURO Währungssystem werden diese Vermögensverluste realisiert.

      3. Mehr als 25% Kaufkraftverlust des EURO seit Einführung. => Alle heutigen und zukünftigen Leistungen (Rente, LV, Arbeitslosengeld, Hartz IV) wurden somit um diesen Prozentsatz gekürzt.

      4. 10 Jahre Nullzinspolitik haben tiefe Löcher in die Bilanzen der Versicherer und Sparer gerissen. Beim Zusammenbruch des EURO Währungssystems kommt es zu weiteren Schuldenschnitten, dass wird man Umstrukturierung europäischer Staatsschulden nennen.

      5. Die illegale Geldpolitik der EZB wird sehr bald zu hohen Inflationsraten führen und die Sparer und Lohnsklaven weiter start enteignen.

      6. Die innere Sicherheit und die körperliche Unversehrtheit der Bevölkerung können vom Staat nicht mehr gewährleistet werden. Der Bürger lebt in ständiger Angst um Leib und Leben. Verteilungskämpfe und körperliche Gewalt mit den illegalen Einwanderern und deren nachfolgenden Familien werden zunehmen.

      7. Der nächste Börsen- und Immobiliencrash werden die Buchgewinne der Hobby-Spekulanten der Mittelschicht pulverisieren und in Verluste verwandeln. Die Wohlstandsillusion erlischt und Panik breiten sich aus.

      8. Der Paradigmenwechsel beim Automobil kann Deutschland schwer schaden, weil Weltmarken durch neue Konkurrenten verschwinden könnten. Siehe Nokia vs. Apple. Oder Daimler, VW, BMW vs. Tesla, Apple, Google, SAC.

      9. Die Babyboomer gehen in Rente und es ist kein qualifizierter Nachwuchs da. Gepaart mit der millionenfachen Zuwanderung von funktionalen Analphabeten und deren Nachwuchs könnten die letzten deutschen Schlüsselindustrien Automobil und Machinenbau sehr schnell schrumpfen. Bürgerkrieg und Überfremdung könnte den gesellschaftlichen Verfall stark beschleunigen.

      10. Die deutsche Industrie ist auf Exporten aufgebaut. Aktuell sieht es künftig jedoch nach mehr Protektionismus aus.

      Die guten Zeiten dürften bald vorbei sei…

      Grüsse,

      HvH

      • Marques del Puerto am

        Sehr geehrter HvH,

        auch da dürfen Sie nicht so dramatisch sehen. Schauen Sie wir haben bald 2018 und dann bekommen wir wieder ein Sommermärchen präsentiert im Sinne vom Deutschen Multi Kulti Fussball.
        Das lenkt ab und man brauch sich nicht auf das Wesentliche zu konzentrieren.

        Der deutsche Bernd das Brot Fan freut sich in den Biergärten mit gefühlen 120 anderen Irren ,schreiend, kreischend wohl bei jedem Tor was Mamut Ölauge und Jerome balla balla Bang schiesst und vergisst komplett seine Sorgen.

        Dabei schnürt de Muddi schon das nächste Sommermärchen und das Paket von Familiennachzug in Millionenhöhe schleicht sich ein wie Nachbars Katze Mohloch mit dem schwarzen … (natürlich Fell)

        Viele Grüsse
        Ihr Marques

    • Harald Kaufmann am

      Schwarzarbeit ist fast unmöglich geworden. Der deutsche Zoll ist überall unterwegs um Schwarzarbeiter zu greifen. Ich sehe diese jeden Tag, mit ihren Polizeigrünen Autos. Selbst im benachbartem Kindergarten, der baulich erneuert wurde, habe ich sie gesehen. Schwarzarbeit schadet der Volkswirtschaft, sagt man. Mich interessiert die Volkswirtschaft einen Sch…dreck, wenn meine Familie und ich nichts zu fressen haben. Zum Glück bin ich mit meiner Familie fein raus, ich bin Rentner und meine bessere Hälfte muss leider noch arbeiten, sind aber Gotlob auf das kriminelle Hartz IV und ein paar vertrocknete Brotkrumen des Staates, sowie auf ausbeutende Drecksäcke von Arbeitgeber nicht angewiesen, die nichts weiteres im Sinn haben, Löhne auf Teufel komm raus zu drücken. Diese Art vom Unternehmertum sowie Menschen die es unterstützen sind es, die wahren Sozialschmarozer.

  15. DerSchnitter_Maxx am

    Die Zerschlagung Futschlands … auf jeder Ebene … läuft auf Hochtouren … !

    • Dazu gehören immer zwei. Einer, der zerschlägt und einer, der sich zerschlagen lässt.

      Wie wäre es denn damit einmal zu demonstrieren, in eine Partei einzutreten oder politisch aktiv zu werden, das Wahl- und Auskunftsrecht auszuüben, die politische Opposition bzw. Bürgerbewegungen zu unterstützen, Gemeinde und Stadtratssitzungen zu besuchen?

      Was machen die ganzen mündigen Bürger denn, außer rumzuheulen? Anstatt sich einzumischen, gucken sie G20 Gipfel mit medial inszenierten Randale. Ach herrje, vor solchen Bürgern haben die Politikdarsteller sicherlich keine Angst.

      Soll er doch rumheulen. Hauptsache er geht morgen wieder zur Arbeit und liefert die Steuer- und Asozialabgaben wie die letzten 30 Jahre brav bei Mutti und ihren Nachfolgern ab.

      Gruss,

      HvH

      • Marques del Puerto am

        Sehr geehrter Heinrich,
        also den Tag hat hier jemand geschrieben, wenn Wahlen was verändern würden, dann wären sie schon lange abgeschafft und da ist was wahres dran.

        Und es stimmt, altes Römisches Reich, frei nach dem Motto Brot und Spiele.
        Brot ist die Stütze aufgebaut auf dem Lastenesel dem Steuerzahler und Spiele das was uns umschallt im Radio, Tv, Zeitungen und aus den Propaganda-Ministerien.

        Der Mittelstand ist schon lange in freien Flug, aber viele denken es handelt sich nur um einen leichten Luftzug. Der Aufprall wird umso härter….
        Mit besten Grüssen

      • Harald Kaufmann am

        @HvH,

        Klar, das hilft ganz bestimmt, nicht wahr? Ich bin Parteimitglied einer kleinen Partei und es hat nie geholfen. Es sei denn ich bin Mitläufer einer Partei, die das Volk belügt oder betrügt. Dann wäre ich auch nicht besser, als die selbsternannte Elite. So sieht es doch aus, oder? Was bleibt dann noch? Ihre Mutti regiert nicht seit 30 Jahren und diese Frau ist nie Mutti gewesen und wird auch nie eine Mutti sein. Dann bin ich lieber ein Waisenkind. Solche "Muttis" kann niemand wollen oder gebrauchen. Habe ich Recht oder ja?

  16. EX-SPD Mitglied am

    Die Führerin hat gesagt: Deutschland geht es gut.

    Wer ist eigendlich dieses Deutschland??

    Mich kann die damit nicht meinen!

    Mir könnte es deutlich besser gehen ohne diesen Staat der Besatzer auf unserem Boden, nach meiner Meinung.

    Das Land ist schön, der Staat ist schlecht! (Ralph Christian Möbius)

    • Nein, nein. Jede Bevölkerung bekommt die Führerin, die es verdient. Dem deutschen Schlafmichel geht es noch viel zu gut. Der lässt sich doch alles gefallen und geht sogar noch arbeiten, wenn er aufstocken muss.

      Mündige Bürger, die sich über 50% ihrer Arbeitsleistung vom Staat wegnehmen lässt und sich anschließend noch von einem Fettwanst ungestraft als "Pack" titulieren läßt ohne diesen Typ vom Hof zu jagen, hat wahrlich nichts besseres verdient.

      Auch ein Volk ohne Massendemonstrationen, Generalstreik, politische Aktivität und einer Wahlbeteiligung von weniger als 70% darf keine Gnade erwarten. Da geht noch viel mehr: Mehr Einwanderung, mehr Asozialabgaben, mehr Steuern und viel mehr Bereicherung.

      Grüsse,

      HvH

      • Marlene Ott am

        hvh ich finde es immer lustig zu lesen, dass linke der afd vorwerfen unsozial zu sein, dabei setzt sich diese partei für massive steuersenkungen insbesondere der mehrwertssteuer ein, die direkt der bevölkerung zugute kommen

      • @Marlene Ott: Inwiefern kommt die gesenkte Steuer "direkt der bevölkerung zugute"? Glauben Sie, ein Besserverdiener investiert das so gesparte Geld in fair bezahlte Arbeitsplätze? Oder gibt da noch ein anderes FDP-Märchen?

      • @Fassbombe

        Marlene Ott meint vermutlich folgendes. Mehrwertsteuer ist eine indirekte Steuer, die vor allem diejenigen Menschen mit geringen Einkommen belastet, weil sie ihr gesamten Einkommen ausgeben müssen, z.B. für Nahrung und Dinge des täglichen Bedarfs.

        Beispiel:
        1. Schlechtverdiener mit 1’200 EUR pro Monat (netto).
        500 Kaltmiete ohne Mwst. Daraus folgt: 700 EUR *0,19 = 133 EUR Mwst. Daraus folgt: Die Mwst entspricht 11% des Netto Einkommens

        2. Der, der etwas mehr verdient. 7’000 EUR pro Monat (netto).
        2’000 EUR MwSt-pflichtig. Daraus folgt 380 EUR MwST oder 5,4 % des Nettolohns.

        Der etwas Besserverdiener wird somit durch die MwST um 50% weniger belastet.

        Deshalb würden Schlechtverdiener von Senkungen des Mehrwertsteuersatzes deutlich stärker entlastet. Oder umgekehrt. Die von der CDU erhöhte Mehrwertsteuer von 14 auf 19% ist zutiefst asozial.

        Allerdings wird das natürlich gemacht, um das Einkommen der Schlechtverdiener durch Schwarzarbeit trotzdem mit 19% zu besteuern ohne zuviele Blockwarte einstellen zu müssen.

        Viele Grüsse,

        HvH

      • Harald Kaufmann am

        HvH,

        Mit dem Fettwanst mögen Sie wohl recht behalten. Dann empfehle ich Merkel, die wird es ganz sicher richten. Mir ist der Fettwanst tausendmal um den Ar…. lieber wie Merkel mir im Gesicht. (Ironie aus)

  17. Dennis Isenberg am

    Auch wenn ich wie ein Libertärer klinge, aber es ist der "Korporatismus", nicht der "Kapitalismus", dem wir das (u. a.) zu verdanken haben. Dank des Kapitalismus wurden weltweit ganze Völker aus der Armut geholt. Der Grund, warum ich das Bestehen auf die Semantik für wichtig erachte, ist die (gewollte oder ungewollte) Implizierung, dass es ein besseres System gäbe und da stehen schon die Postmordernen und Neomarxisten in den Startlöchern, um sich selber als Lösung anzubieten. Das was wir in Deutschland sehen, sind die Auswirkungen einer Zusammenarbeit von Staat und Wirtschaft gegen das Volk (Korporatismus), eine quasi-marxistische Ausprägung – und die Neomarxisten stehen schon in den Startlöchern, um aus dem Westen ein vollkommenes kommunistisches Höllenloch zu machen. Daher nochmal meine Bitte, auf die Semantik zu achten und nicht der "falschen" Idee diese im Artikel erwähnten Zustände zuzuschreiben.

    Vielen Dank und freundliche Grüße!

    • Sehr geehrter Herr Isenberg,

      nur ein staatsgläubiger Bürger lässt so etwas dauerhaft mit sich machen. Und zwar nicht nur die devoten und drangsalierten Empfänger der Schweige- und Stillhalteprämien, genannt Hartz IV, sondern auch die verbliebenen Konformisten im Hamsterrad, die mit einer durchschnittlichen Staatsquote von weit über 50% sich wllenlos enteignen und gnadenlos ausbeuten lassen und sich dabei noch als mündiger bzw. freier Bürger bzw. Demokrat kaprizieren.

      Millionen verarmter, einheimischer Landsleute lassen sich von einer Politdarstellerin ein Millionenheer von fremden Kostgängern vor die Nase setzen, um sich von der regiernden Abzocker- und Umverteilungs-Clique anschliessend noch dumm-dreist sagen lassen, dass es den Tafelgängern noch nie so gut wie heute ging.

      Wer sich das gefallen lässt, ist selbst schuld!! Einfach die Arbeit ruhen lassen, in Ruhe das Hartz IV abholen und somit die finanzielle Repression auf die noch arbeitende Bevölkerung erhöhen.

      Die Wahrheit ist: Weil die Menschen immer mehr Sozialleistungen und "Wohltaten" vom Staat fordern, errichten sie sich immer schönere und höhere Gefängnismauern und finanzieren die Betreiber ihres Arbeitslagers. Mit Kapitalismus hat das gar nichts zu tun.

      Ein Kapitalist denkt nämlich so: Grundsicherung (Hartz IV) ohne Arbeit ist günstiger als einer asozialversicherungspflichtigen Beschäftigung aus nichtselbständiger Arbeit nachzugehen.

      Konsequenz: Hartz IV Leistungen beziehen und schwarz arbeiten oder in eine Gesellschaft auswandern, in der eigenverantwortliches und vernünftiges Handeln nicht bestraft sondern gefördert wird.

      Letztlich folgen die illegalen Masseneinwanderer diesem ganz einfachen kapitalistischen Prinzip. Sie begreifen nämlich ganz richtig, dass arbeiten in einem Staat, der einem alles kostenfrei zur Verfügung stellt und für jedes geborene Kind sogar noch Geld oben drauf legt, vollkommen sinnlos ist. Voraussetzung – es gibt noch genügend Idioten, die durch ihre Zwangsabgaben das System am Laufen lassen (Wirtsprinzip).

      "Ist dein Pferd tot, steige ab!" Solange kann Europa und die illegalen Masseneinwanderer den Gaul "Diejenigen, die schon etwas länger hier leben" reiten, weil der Gaul ein unbelehrbarer Sozialist ist.

      Viele Grüsse,

      HvH

      • Müller Anton am

        Der Beitrag ist spitze! Den hänge ich mir an den Spiegel. von HvH

      • Harald Kaufmann am

        @HvH,

        Ihr Vorschlag würde ja funktionieren und halten diesen auch für gut. Nur reichen die Hartz IV- Sätze nicht um halbwegs vernünftig über die Runden zu kommen. Arbeiten für einen Ausbeuter käme mir nie in den Sinn. Es müsste die Masse des Volkes sein, die ihre Arbeit niederlegen um sich zu wehren. Aber diese Masse unter einem Hut zu bekommen, ist kaum möglich. Und das dieser passive Widerstand schon bei der Besetzung des Ruhrgebietes durch die Franzosen nach dem ersten Weltkrieg kaum Erfolg hatte, sollte hierbei nicht vergessen werden.

  18. EinSteuerzahler am

    Das ist direkt proportional zur Zuwanderung, denn der größte Teil dieser islamischen "Merkel- Ingenieure" ist zu nichts außer Hilfsarbeiten fähig und nicht einmal das können oder besser WOLLEN die tun, denn sie werden ja von unseren Steuergeldern richtig gut bedacht.
    Die gegenwärtige Gutmenschenpolitik fährt Deutschland und Europa voll an die Wand. Das schlimme ist, der verwöhntere Teil der Bevölkerung folgt ihnen wie die Lemminge in den Abgrund.
    Beispiel Euro: hat man schon einmal reelle Preisvergleiche von DM Zeiten zur Gegenwart gezogen? Natürlich unterliegt alles einer gewissen Steigerung über die Zeit, aber nicht das doppelte!!! Was dabei absolut vergessen wurde ist, dass die Löhne NICHT verdoppelt wurden. Hier liegt das Problem, zudem die Spirale der Preissteigerungen sich ständig beschleunigt weiterdreht und dem Normalbürger langsam aber sicher die Luft (besser : das Geld) ausgeht und deshalb die Leute langsam aber SICHER in die Armut getrieben werden. DESWEGEN Working Poor!!! Dazu kommt das Bildungsdefizit, das zwar diskutiert , aber NICHTS messbares dagegen getan wird. Die Volksverdummung ist das einzige, was sich positiv bemerkbar macht und richtig gut von den Medien unterstützt wird. Wer soll denn da in Zukunft das Bruttosozialprodukt schaffen?
    Etwa Merkels Islam – Ingenieure? Die verdummte Jugend ? Die Rentner ? Die Beamten-)? Was tun diese verdammten Politiker für diese Leute??? MICHEL, wach auf!

    • das oberste ziel einer "Diktatur" ist, das Bildungsniveau stark zu senken. das wird , seit dem eintritt der grüen in die Politik, betrieben.die sozis gehören dazu als Steigbügelhalter.
      die besten Beispiele für nichtskönnen findet man ja bei den grünen und sozis. Beispiele gibt es zu hauf, Fischer, nahles,schulz etc.. alle würden in der freien wirtschaft am Hungertuch nagen. weshalb sie ja den weg der politik beschritten haben. diese Nichtsnutze werden Deutschland ganz abschaffen!

      • Marlene Ott am

        interessant wird es werden, wenn immer mehr betriebe, vermögen und junge arbeitskräfte das land verlassen,

        andererseits sind diejenigen nicht zu beneiden, die den scherbenhaufen den merkel und ihre kumpane angerichtet haben, aufzuräumen haben

      • Harald Kaufmann am

        @ASSI1,

        Och da würde sich auch eine Menge bei der Union und FDPfinden lassen, denke ich mal. Vollidioten gibt es nicht nur bei den Grünen und der heutigen SPD, die gibt es überall.

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Die große COMPACT-Konferenz am 29.09.2018 im Raum München

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