Als das alte Rom unter den Folgen von Massenzuwanderung, offener Grenzen, einer Wirtschaftskrise und verantwortungsloser, feiger Politik litt, erhob sich ein Germane, um es zu verteidigen.

    Dieser mutige Mann war Flavius Stilicho. Er wurde um das Jahr 362 als Sohn eines gut integrierten Germanen und einer Römerin geboren. Schon sein Vater hatte unter Kaiser Valens im römischen Heer gedient und römisches Bürgerrecht besessen. Stilicho trat als sehr junger Mann ebenfalls in die römische Armee ein und machte in verschiedenen Funktionen im schnell Karriere. Als im Jahre 393 der Frankenfürst Arbogast mit einer großen Armee in Norditalien einfiel, drohte Roms endgültiger Untergang. Die Entscheidungsschlacht fand im September am Fluss Frigidus statt. Der Frankenfürst war von Anfang an im Vorteil, denn es war ihm gelungen, eine hervorragende Stellung in einem befestigten Feldlager zu beziehen. Gegen Stilichos Rat ließ der römische Kaiser Theodosius seine Männer dagegen anrennen, was ihn an die 10.000 Soldaten kostete. Aber in der Nacht führte Stilicho einen Plan aus, der ein erster Schritt zum Sieg werden sollte.

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    Der letzte Titan des Imperiums _ Stilicho (um 359–408)

    _  Jan von Flocken

    Offene Grenzen, Wirtschaftskrise und verantwortungslose, feige Politiker brachten das römische Imperium bis kurz vor den totalen Ruin. Ein Mann stemmte sich mit aller Kraft dagegen – halb Vandale und halb Römer.

    „Zwei Seelen wohnen, ach! In meiner Brust“, lässt Goethe seinen Helden Faust klagen. Und dieser Seufzer könnte auch als Devise für das Leben Stilichos stehen. Seine Mutter war Römerin, der Vater Vandale. Dieser Germanenstamm leidet bis heute unter einem miserablen Ruf. „Vandalismus“ steht für mutwillige Zerstörung bis zur blindwütigen Vernichtung. Nun haben die Vandalen zwar 455 n. Chr. Rom erobert, benahmen sich dort aber weder grausamer noch gewalttätiger als vor ihnen die Gallier und danach die Byzantiner oder Spanier.

    Es war übrigens ein französischer Bischof, den 1794 das Wüten des Pariser Revolutionspöbels dermaßen entsetzte, dass er es als „vandalisme“ bezeichnete. Tatsächlich waren die Vandalen aber ein intelligenter Volksschlag, dem als einzigem der Sprung über das Mittelmeer gelang und der in Nordafrika einen blühenden Kulturstaat schuf. Warum der Abbé Grégoire ausgerechnet die Vandalen so brandmarkte – vielleicht hatte er ja ein Buch darüber gelesen.

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    Das Römische Weltreich schnaufte Ende des 4. Jahrhunderts seine letzten Atemzüge. Unverschuldet war das keineswegs. Während einer umfassenden Wirtschaftskrise wurden seine Grenzen immer heftiger von den Stämmen der sogenannten Völkerwanderung bedrängt. Nach anfänglich eher passivem Widerstand (Stichwort Limes) hatten sich Staatsführung und Militär innerlich längst aufgegeben. Man reagierte auf den wachsenden Druck von außen mit einer Politik der offenen Grenzen. Und mittels einer geradezu selbstmörderischen Willkommenskultur wurden die Fremdlinge auch noch eingeladen: Sie bekamen Geld, Siedlungsrechte, Landzuteilungen und soziale Vergünstigungen, wenn sie denn nur halbwegs friedlich blieben. (Ende des Auszugs)

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