Deutsche Sternstunden: Die Niederschlagung der zweiten Türkenbelagerung Wiens (1683)

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Im Jahre 1683 kam es zur zweiten Türkenbelagerung Wiens. Damals gab es in den deutschen Landen viele mutige Kämpfer, die von überall her zusammengekommen waren und sich den Eroberern entgegenstellten. Das Bild zeigt die Verteidigung der Löwelbastei, gegen welche die Türken immer wieder vergeblich anrannten. Gemalt wurde es von Leander Russ (1809-1864). Der Kampf endete, nachdem der polnische König Johann Sobieski vor Wien auftauchte, um für den Entsatz der Stadt zu sorgen. Mit vereinten Kräften wurden die Invasoren zurückgeschlagen. Zuvor hatten tapfere Helden wie Ernst Rüdiger von Starhemberg (1638-1701) die Stadt gegen die Eindringlinge wochenlang verteidigt. COMPACT widmet von Starhemberg ein eigenes Kapitel in seinem Sonderheft „Deutsche Helden – Unser Vermächtnis aus 2000 Jahren“, welches sie hier bestellen können.


Über den Autor

Christian Schwochert

Christian Schwochert wurde 1991 in Berlin geboren. Er arbeitet als Journalist und Schriftsteller. Von ihm stammen mehrere Bücher der patriotischen "Kaiserfront-Extra"-Romanreihe. Außerdem schreibt er für den "Preußischen Anzeiger" und das "Corona-Nachrichten für Monarchisten"-Magazin. Zur Zeit arbeitet er an seinem nächsten Roman.

10 Kommentare

  1. Deutschösterreicher aus dem Wienerwald am

    @pachydermos Ja, Separatist, katholisch-habsburgischer Tradition. Motto: Lieber Chef in einem rechtgläubigen Kleinstaat als in einem großen Reich sich möglicherweise einem Ketzer unterordnen zu müssen…

  2. Pachydermos am

    Endlich mal eine "Sternstunde" an der es nun wirklich nix zu deuteln gibt. Wir konnten davon fast 300 Jahre zehren, bis die Kapitalisten die Türken als Lohndrücker nach Deutschland holten.Allerdings waren die der ersten Generation noch ziemlich anständige Leute,kein Vergleich zu dem heutigen Rabble.

  3. Michael aus Berlin am

    Eine Korrektur: Nichts gegen den o.g. Polenkönig, aber zwei Drittel des Entsatzheeres stellten Herrschaftsträger des Heiligen Röm. Reiches Deutscher Nation.

    Der führende Kopf im Kriegsrat war Herzog Karl v. Lothringen, auch er ein Herrschaftsträger des Alten Reiches. Seine Erblande waren übrigens gerade wieder einmal von Frankreich besetzt, das sich mit den Osmanen verbündet hatte – tolle abendländische Solidarität …

  4. Aristoteles am

    Heutzutage gelten Yüzel, Gündogan, Özil, Özdemir, Özukotz usw. als Deutsche.
    Da war die Nachkriegs-Hirnverwirrung scheinbar erfolgreicher als die Belagerung Wiens.

    • knölnfreser am

      da kann man nur sagen: Mörsergranate voll im Ziel.

      Wer für alles offen ist kann nicht ganz dicht sein.

      und es sind doch immer die kleinen Leute, die Not, die Entbehrung und das Leid im Krieg erfahren. Fragen Sie Herrn Wallenstein. Aber es ist nie der kleine Mann, der den Krieg erklärt. Sollte uns das zu denken geben? Ich denke schon.

      Das WH Ok (Wilhelminisch Habsburgische Ok) überlegt derweil, ob "euroman" als psychische Krankheit und "kontrollierte Einwanderung" als Medikament anerkannt werden könnte. Wohlan!

  5. Jeder hasst die Antifa am

    Diesmal belagern sie nicht Wien nein sie sind schon in Berlin.

  6. Ehrlichkeit ,Treue lund Vaterlandsliebe liegt offenkundig in den Genen:

    Ernst Rüdiger Fürst von Starhemberg wurde am 10. Mai 1899 in Eferding geboren.

    Sein Vorfahr Ernst Rüdiger Graf von Starhemberg war der Verteidiger Wiens gegen die Türken im Jahre 1683 ( Zweite Wiener Türkenbelagerung).

    Fürst von (bis 1919) Starhemberg wurde nach kurzem Universitätsstudium Kavallerieoffizier, nahm am Ersten Weltkrieg sowie nach dem Krieg in einem Freikorps an den Kämpfen in Oberschlesien teil, war beim Marsch auf die Feldherrnhalle in München dabei und betätigte sich in der Verwaltung der Familiengüter, deren Besitzer er nach dem Tode seines Vaters im Jahre 1927 wurde.

    Eine größere Rolle spielte Starhemberg im damaligen Österreich erst, seitdem er mehr und mehr in der „Heimwehr-Bewegung“ hervortrat. Er stellte ein eigenes „Bataillon Starhemberg“ auf und trat im Jahre 1930 als „Bundesführer“ an die Spitze der „Heimwehr-Bewegung“, die sich aus freiwilligen Selbstschutzverbänden zur Verteidigung der Grenzen (Kärnten) und aus dem Kampf gegen kommunistische Umtriebe entwickelte. Im September 1931 wurde er Führer des gesamten „Heimatschutzverbandes“.

    Starhemberg war von 1930 bis 1936 Bundesführer der österreichischen Heimwehren, unterstützte seit 1932 die Politik von Engelbert Dollfuß. Starhemberg war von 1934 bis 1936 Vizekanzler und Führer der Vaterländischen Front. Von 1938 bis 1955 war er im Exil.

    • Deutschösterreicher aus dem Wienerwald am

      Und da liegt das Problem. Das Dollfuß-Regime war nicht unterstützenswert, es war antidemokratisch, klerikal-faschistisch und ließ das Bundesheer auf die eigenen Leute schießen (zwar erst unter seinem Nachfolger Schuschnigg, aber das war der gleiche Geist) Dollfuß wurde bei einem nationalsozialistischen Putschversuch ermordet, daraus speist sich sein Nachruhm. Opposition von links und rechts wurde verfolgt, er hat sich Mussolini angebiedert, zu einer Zeit, als dieser schärfste Unterdrückung auf Südtirol ausübte, damit ihn dieser vor Hitler schützen sollte.

      • Pachydermos am

        Ziemlich rätselhafte Figur,dieser Dollfuß ( heißen möchte Ich so nicht,hi hi). Nach Ihrer Beschreibung war er sehr i.O.,aber warum töteten ihn dann die Nationalsozialisten ? Vielleicht war er Österreich-Separatist? Ja,dann… .

    • Pachydermos am

      Da fehlt was in der Heldenarie. Warum war der Mann ab 1938 "im Exil"? Und wo?

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