Deutsche Sternstunden: Der Choral von Leuthen (1757)

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Dieses Bild von Wilhelm Camphausen zeigt die Soldaten Friedrichs des Großen nach der siegreichen Schlacht bei Leuthen. Diese fand am 5. Dezember 1757 während des Siebenjährigen Krieges in Schlesien statt.

In ihr schlug Preußens König Friedrich II. das österreichische Heer unter Führung des Prinzen Karl Alexander von Lothringen. Nach der Schlacht lagerten die 25.000 erschöpften Kämpfer der preußischen Armee und sangen den evangelischen Choral „Nun danket alle Gott“, der daraufhin als „Choral von Leuthen“ in die Geschichte eingegangen ist.

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Über den Autor

Christian Schwochert

Christian Schwochert wurde 1991 in Berlin geboren. Er arbeitet als Journalist und Schriftsteller. Von ihm stammen mehrere Bücher der patriotischen "Kaiserfront-Extra"-Romanreihe. Außerdem schreibt er für den "Preußischen Anzeiger" und das "Corona-Nachrichten für Monarchisten"-Magazin. Zur Zeit arbeitet er an seinem nächsten Roman.

23 Kommentare

  1. Die Schlacht von Leuthen (1757) zählt wirklich zu den größten militärischen Leistungen der preußischen und der deutschen Geschichte. Wenn ich mich richtig erinnere, griff Friedrich der Große einen zehnfach überlegenen Gegner (Österreicher) an, dersich zudem in einem strategisch günstigen Höhengelände bei Leuthen verschanzt hatte – und Friedrich gewann!

    Wenn ich mir da Uschis Jammerhaufen von Bundeswehr anschaue, mit Schwangerschaftsuniformen, Bundeswehrkitas und für Kursen für sexuelle Selbstfindung (Pflichtteilnahme an dem kranken Zeug für alle Dienstgrade einschließlich Generale) — Was ist aus Deutschland geworden? Was hat man aus den Deutschen gemacht?

    Aber sie lassen es aus sich machen. Und keiner der gut alimentierten Generale, der den Mut zum Widerspruch oder zum Rücktritt hätte. Auch nur noch Versorgungsempfänger!

    • Pachydermos am

      Leider trügt die Erinnerung,die Österreicher waren nicht 10fach sondern "nur" (nicht ganz) doppelt überlegen. Trotzdem stimmt Ihre Wertung.Die Ö.befanden sich tatsächlich in einer starken Defensivstellung,die für einen zahlenmäßig weit unterlegenen Gegner eigentlich unangreifbar war;dazu bewältigten die Preussen das schwierige Manöver der Schiefen Schlachtordnung. (Über diese Selbstfindungskurse hätte mann gern mehr erfahren).

    • Jeder hasst die Antifa am

      Flintenuschi hat aus einer Bundeswehr eine bunte Wehr oder besser Vergenderte Operettenarmee gemacht eine der größten Fehlbesetzung einer Armee in den letzte 100 Jahren.

  2. Pachydermos am

    Mir fällt da wieder die Wirmer-Flagge ins Auge und ihre unrühmliche Geschichte kommt mir in den Sinn.

  3. Pachydermos am

    Wenn es auch keine Sternstunde für Deutschland war,so war es doch eine für die überlebenden preußischen Soldaten und Offiziere,sie waren noch intakt und hatten eine Schlacht gewonnen,die eigentlich nicht zu gewinnen war.Wer fragt,was der einfache Soldat davon hatte, braucht nur an Fußball zu denken.Da freuen sich auch die Rothemden,wenn sie die Grünsocken besiegt haben,auch wenn es im Grunde schxxßegal ist.

    • Jeder hasst die Antifa am

      Rothemden und Grünsocken spielen immer in einer Mannschaft meist gegen Schwarzrotgold,blau

  4. Deutschösterreicher aus dem Wienerwald am

    Bei allem Respekt für den alten Fritz: Was genau sollen wir aus dieser Geschichte lernen? Bis vor wenigen Jahren hätte ich geantwortet : Die Sinnlosigkeit deutscher Zwietracht, da haben sich Preußen und Österreicher in drei Kriegen die Schädel eingeschlagen und jetzt haben die Polen das Land. Seit ich 2016 und 2017 dort war, nicht einmal mehr das. Die junge Generation der Nachkriegspolen nett, freundlich, hilfsbereit. Blonde Mädels allein auf einsamen Straßen ohne Angst. Keine Bereicherer. Zeugnisse Deutscher Kultur viel unverfälschter als in gesichtslosen westdeutschen Städten. Was bleibt von dieser Sternstunde?

  5. Der alte Fritz läßt sich von den Engländern dafür bezahlen, daß er mit Deutschen auf Deutsche schießt, nur damit die französischen Truppen in Europa beschäftigt sind und sich England gefahrlos Kanada holen kann. Er hat für das perfide Albion deutsches Blut vergossen.

    • Pachydermos am

      Das hört sich so an,als wäre das englische Geld für Friedrich II. maßgebend gewesen.Unsinn,er hat es gerne genommen,aber er hätte ohne dieses nicht anders gehandelt.Nach dem 1. Schlesischen Krieg war er ein Getriebener,der keine Wahl mehr hatte.

  6. Pachydermos am

    Genaugenommen ein deutscher Bruderkrieg.Es ging ausschließlich um die Psyche Friedrichs II. Der wollte seinen Vater übertreffen und das von diesem aufgebaute,nur defensiv genutzte Heer endlich einmal einsetzen. Das bis in den Winter hinein,die Soldaten hätten längst im Winterquartier sein sollen. Dieser gute Brauch verschwand mit Revolutionskriegen,das bürgerliche Regime verbrauchte die Soldaten viel ungenierter als die absoluten Fürsten.

  7. yellowpress am

    Die deutsche Reichsgründung erfolgte im Januar 1871. Der Choral von Leuthen gehört geschichtlich eindeutig nicht zu den "deutschen" Sternstunden.

    Es gehört zur preussischen Geschichte und hat nichts mit deutscher Geschichte zu tun

    • Pachydermos am

      Schwachsinn im Quadrat,natürlich gab es schon lange Deutsche und Deutsche Geschichte,uabhängig von den jeweiligen Staatsformen.

      • yellowpress am

        @ Pachydermos

        Es kann niemand etwas dafür das sie in der Schule anscheinend nur fest geschlafen haben .

  8. +++ EILMELDUNG +++

    Wegen Stauffenberg-Post: AfD-Jugend will Steinke rauswerfen +++ AfD-Bundesvorstand unterstützt Parteiausschluss des niedersächsischen Landeschefs der Jungen Alternative

    Wie steht eigentlich "Compact" zu dem Thema? Peinlich, dass ihr darüber bislang MIT KEINER SILBE berichtet habt.

    • yellowpress am

      Weil es selbst compact mega peinlich ist das ein AfD Abgeordneter Herrn Oberst Stauffenberg öffentlich als Feigling bezeichnet hat. Und dies sogar noch in seinem Post ERKLÄRT.

    • Pachydermos am

      Nicht peinlich,aber bezeichnend. Wer mit Gauland-Höcke ins System will wird sich da bedeckt halten

      • Jeder hasst die Antifa am

        Und wer Stegner und Roth im System hat sollte sich noch bedeckter halten,denn wer im Glashaus sitzt…………

  9. Aristoteles am

    Danke an Compact für den Kampf um den Erhalt des Deutschtums in US-Babylon.
    Hatte neulich ein Gespräch mit einem durschnittlichen BRD-Bürger, der behauptete, während des 30-jährigen Krieges habe es kein Deutsches Reich gegeben (ein typischer Guido-Knopp-Hitler-Film-Gucker).

    Zu ergänzen ist auch, dass sich Maria Theresia, Mozart, Grillparzer, Stifter usw. als Deutsche gesehen haben.

    • Deutschösterreicher aus dem Wienerwald am

      Richtig. Aber nicht nur gesehen haben, sondern auch waren, möchte man ergänzen in einer Zeit, wo man sich auch als eines von 64 Geschlechtern "sehen" kann.

    • Pachydermos am

      Jedenfalls war das Reich durch den Verrat der protestantischen Fürsten so angeschlagen,daß es de facto kaum noch bestand.
      Wenn sich die Menschen nicht schon lange vor Maria Theresia als Deutsche gesehen hätten wäre die offizielle Bezeichnung "Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation" ja sinnlos gewesen.

  10. Das ist auch heute die einzige Option:
    Beten (DANKEN) und kämpfen.

    Moses war im Dauergebet, seine Arme gestützt, während das Volk Gottes kämpfte. Und gewann.

    • Pachydermos am

      Wohl wahr,wenn auch nicht exakt das Thema.Auf das Gewinnen kommt es übrigens nicht an.Für denChristen genügt es,wenn er seine Pflicht getan hat,der Erfolg steht in Gottes Hand.

      • DerSchnitter_Maxx am

        Wer an "Gott" glaubt … der glaubt auch an den Osterhasen … tztztz

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