Der weltbeste Panzerführer aller Zeiten – der Deutsche Michael Wittmann

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Auszug aus COMPACT-Geschichte „Panzerschlachten. Blitzkrieg-Legenden von Erwin Rommel bis Moshe Dayan“. Hier bestellen.

Der weltbeste „Tiger“-Führer
_ von Peter Strassner

Michael Wittmann war der erfolgreichste Panzerkommandanten des Zweiten Weltkrieges, also nicht nur der deutschen Streitkräfte.

*
Am 22. April 1914 in Vogeltal/Oberpfalz geboren, tritt der 23-Jährige im
Jahre 1937 als Freiwilliger in die Leibstandarte ein. Bei Kriegsausbruch
ist er Unterscharführer. Mit Beginn des Ostfeldzuges kommt für ihn die
Zeit der großen soldatischen Bewährung.

Bereits am ersten Tag der großen Panzerschlacht von Bjelgorod im
Juli 1943 (siehe in COMPACT-„Panzerschlachten“, Seite 38 ff.) schießt er acht Feindpanzer ab und
vernichtet sieben Flakgeschütze. Nach fünftägigem Einsatz hat er 30
T-34 vernichtet, 28 sowjetische Pak überrollt und zwei Batterien
vernichtet. Bei Brussilow stößt er in eine Panzerbereitstellung der
Sowjets, wobei ihm zehn Feindpanzer zum Opfer fallen. Nach
Vernichtung seines 88. Feindpanzers erhält er als 380. Soldat das
Eichenlaub zum Ritterkreuz. 119 Panzerabschüsse erreicht er im
Osten, dem Tode gelassen ins Auge sehend. (Weiterlesen unter der Werbung)

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COMPACT-Geschichtskonferenz 2019

Eichenlaub mit Schwertern

Inzwischen SS-Obersturmführer, tritt der erfahrenste und härteste
Panzerkommandant als Kompanieführer in der schweren Korps-
Panzerabteilung 501 in der Normandie in der Schlacht um Caen zum
Kampfe an (siehe Seite 68. Ein Augenzeuge berichtet: „Der Chef der
1. Tigerkompanie, Obersturmführer Michael Wittmann, hat sich von
seiner Kompanie abgesetzt, um das Gelände zu erkunden. Ganz
unvermutet stößt er plötzlich auf die feindliche Panzerkolonne bei
der Höhe 213. Er stutzt und ringt einen Augenblick mit dem
Entschluss, sich zurückzuziehen oder den überlegenen Feind anzugreifen.
Seine Einheit hat in den letzten Tagen schwere Verluste durch einen
Bombenangriff gehabt. Er weiß, dass es auf jeden einzelnen Panzer
ankommt und er nicht leichtfertig handeln darf. Er muss angreifen, oder die
Vorausabteilung der 7. britischen Panzerdivision rollt in den Rücken
der Panzerlehrdivision. Der Durchbruch durch die deutsche Front wäre
dann gelungen, die Verteidigung von Caen aus ihren Angeln gehoben. Er

Bundesarchiv, Bild 101I-299-1802-08 / Scheck / CC-BY-SA 3.0

steht allein, als die an der Spitze der 7. britischen Panzerdivision
marschierende Panzerbrigade unter ihrem Kommandeur,
Brigadegeneral Hinde, ohne auf Widerstand zu stoßen, in Villers Bocage
einrückt. Die nachfolgende motorisierte Infanteriekompanie macht auf
der Straße Rast. Da zerreißt der Donner eines Geschützes die Morgenstille.
Das vorderste Fahrzeug steht in Flammen, und in 80 Meter Entfernung
dröhnt aus dem Wald ein „Tiger“ hervor, schwenkt auf die Straße, rollt
die Reihe der Halbkettenfahrzeuge entlang und schießt in schneller
Folge eines nach dem anderen ab, dazu ein Dutzend Panzer des
Regimentsstabes, der Artilleriebeobachter und eines Spähtrupps, die
zufällig hinter der Fahrzeugreihe standen. Die aus kürzester Entfernung
abgefeuerte 7,5-cm-Granate eines Cromwell-Panzers prallt wirkungslos
an dem „Tiger“; ab. Binnen weniger Minuten gleicht die Straße einem
Inferno. 25 Panzerfahrzeuge stehen in Flammen, alle Opfer dieses
einen „Tigers“.

Wittmann — seine Gesamtabschusszahl lautet jetzt auf 138 Feindpanzer
und 132 Pak — erhält als 71. Soldat am 22. Juni 1944 die Schwerter zum
Eichenlaub. Dennoch sollte ihm Caen zum Schicksal werden: südlich der
Stadt findet er am 8. August 1944 den Soldatentod.

_ Peter Strasser ist Autor des Buches „Vorwärts – voran, voran!“ Wir
danken dem Verlag Druffel &Vowinckel für die Nachdruckgenehmigung.

Unter der Coverabbildung folgt das komplette Inhaltsverzeichnis der COMPACT-Panzerschlachten.

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Hier das komplette Inhaltsverzeichnis der Ausgabe:

Strategie des Panzerkriegs

Raids – der Schlüssel zum Blitzsieg
Ein strategisches Fazit aus 2.000 Jahren
«Wo die Panzer sind, ist immer vorn»
Heinz Guderians militärische Revolution
Tragik und Größe eines Pioniers
De Gaulles Analyse des 1. Weltkrieges
Strategische Glanzpunkte, taktische Schwächen
Analyse des britischen Militärberaters B. H. Liddell Hart

Legendäre Blitzsiege

General Vorwärts
Das Genie Erich von Manstein
Blitzangriff, aber kein Blitzsieg
Warum die Wehrmacht doch unterlag
Entscheidung vor Kursk
Die größte Panzerschlacht der Geschichte
5. Juli 1943: Tigersprung nach Belgorod
Augenzeugenbericht
5. Juli 1943: In der Todesschlucht Augenzeugenbericht
7. Juli 1943: Umzingelt von russischen Kolossen
Augenzeugenbericht
Der weltbeste «Tiger»-Führer
Michael Wittmann zum Gedenken
Der unbequeme Held
Marschall Schukow und Stalin

Wüstensturm in Afrika

Der Wüstenfuchs greift an
Rommel landet in Nordafrika
Sturm auf Tobruk
Eine raffinierte Operation
Das Djedeida-Inferno
Standhalten trotz Übermacht
Der Löwe von El-Alamein Montgomery – General mit Köpfchen
Rommels bitterster Kampf
Verzweiflung und Verrat

Dem Untergang entgegen

«Panther» gegen «Sherman»
Augenzeugenbericht
Das letzte Aufbäumen
Analyse von Hasso von Manteuffel
Rebell in Uniform
General Patton und die Deutschen

Die Panzer rollen weiter

Israels Wüstenfuchs
Moshe Dayan im Sechstagekrieg
Tödlicher Staub
US-Panzer mit Urangranaten
Der Dschihadisten-Killer
Russlands «Terminator» in Syrien
Cowboy und Muschik ringen mit dem «Tiger»
Russische Kriegsfilme
Verratene Armeen, zerstörte Brücken
Der Weltkrieg und Hollywood

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Über den Autor

Jürgen Elsässer

Jürgen Elsässer, Jahrgang 1957, arbeitete seit Mitte der neunziger Jahre vorwiegend für linke Medien wie Junge Welt, Konkret, Freitag, Neues Deutschland. Nachdem dort das Meinungsklima immer restriktiver wurde, ging er unabhängige Wege. Heute ist er Chefredakteur von COMPACT-Magazin. Alle Onlineartikel des Autors

30 Kommentare

  1. Avatar

    Wittmann liegt in La Cambe, Normandie begraben. War selbst vor Ort wegen meinem Großvater.
    Unsere Politker besuchen La Cambe ( bei Bayeux) ca 20000 Soldaten natürlich nie, sondern nur
    den Amerikanischen, wie es Merkel tat in 2014.

    • Avatar

      Hatten Sie wirklich etwas anderes von unseren Politikern erwartet ? Sicherlich nicht.

      Unsere Angela ist morgen in Portmouth und feiert dort als unsere Vertreterin in Demut ´75 Jahre D-Day´.

      An der Zeremonie nehmen unter anderen US-Präsident Donald Trump, Kanadas Premier Justin Trudeau, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und die britische Regierungschefin Theresa May teil.

      Sie können auch dabei sein, online.

      Dass unsere Leute sich nicht schämen ob ihrer Unterwürfigkeit, versteh wer will !

      • Avatar

        Stimmt, ich hätte es kennzeichnen sollen. `Gänsefüßchen´, dann hätte auch der letzte nichts abwegiges vermutet.

  2. Avatar
    Lila Luxemburg am

    Die meisten – bestätigten – Panzerabschüsse hatte aber nur mal: Kurt Knispel aus dem Sudetenland. 168 … oder so. Kann man aber bei BolscheWiki nachlesen. Wittmann kam glaube ich ’nur‘ auf den dritten Platz… achach …

      • Avatar
        Lila Luxemburg am

        Was heißt ‚beruhigen‘? Ich war ganz ruhig. Oder doch fast. Nein, im Ernst: Es ging und geht mir schlicht um die Sache – und wenn der Kurt Knispel dauernd, obwohl er die meisten nachgewiesenen Abschüsse hatte, regelrecht verschwiegen wird … dann ist das eben nicht okay.

        Und ob Wittmann ein guter SS-Mann war oder nicht, ist nicht der Punkt. Der Punkt ist einfach … die Wahrheit. Und die sah nun mal so aus wie ich geschrieben habe. Deswegen stelle ich seine Leistungen doch nicht unter den Scheffel.

        Habe dabei gerade den Artikel auf der Pipi-Seite von W. Hübner gelesen. Kritisiert die Unterwürfigkeit von einem … ‚Etwas‘ wie N. Röttgen … und bemerkt die eigene Unterwürfigkeit nicht mal mehr ansatzweise. Das selbe größtenteils bei den PIfanten – mit einigen Ausnahmen.

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    Jeder hasst die Antifa am

    Heute bei der Bunten Wehr würden die Panzer gar nicht losfahren da sie keine Gendergerechten Sitze haben die Wittmanns sind heute nicht mehr gefragt sondern Conchita Wursts ein ehemals wehrhaftes Volk wird zu Sch..teln erzogen.

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    DerSchnitter_Maxx am

    Heute hat Futschland nur noch Joko u. Klaas, die weltbesten Hof-Narren … und andere weltbeste Dschungel-Narren … für weltbeste Glotz-TV-Dumpfbacken 😉

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    Rechtsstaat-Radar am

    Ich habe passend zum Thema einen abermaligen Skandal des Merkel-Regimes, dieser verkommenen Hochverräter-Partei CDU:

    Während eines Manövers in der Karibik durchbrach ein deutsches Diesel-U-Boot (U 24) den angeblich undurchdringlichen Abwehrring um den US-Atom-Flugzeugträger "Enterprise", feuerte aus günstigem Schusswinkel einen simulierten Torpedofächer ab, fotografierte den 75 000-Tonner durch das Angriffssehrohr und tauchte dann ohne Vorwarnung unmittelbar neben dem Riesenziel auf. Der US-Admiral soll außer sich gewesen sein.

    Ein anderes U-Boot des Typs 206 A (500 ts) passierte in der Karibik ein auf es angesetztes US-Jagd-U-Boot der Los-Angeles-Klasse (7100 ts, Atomantrieb) in geringer Distanz mehrmals, ohne dass die US-Crew den nahen "Feind" erkannt hätte. Amerikanische U-Boot-Offiziere an Bord des deutschen Bootes verfolgten das Duell nach Zeugenaussagen "mit Schweißtropfen auf der Stirn".

    Zum Dank ließ das Merkel-Regime diese zwar alten, aber unschlagbar guten deutschen U-Boote verschrotten!!!!

    • Avatar
      Lila Luxemburg am

      Das waren die alten Boote? Ich hatte so etwas ähnliches gehört/gelesen … aber ich dachte, das wäre mit der neuen ‚leisen‘ Klasse gewesen … A-212 … glaube ich. Tatsächlich – habs grad noch mal nachgelesen … 2001 war das. Die neuen Boote mit dem Brennstoffzellenantrieb sind aber definitiv ein technologischer Entwicklungssprung – also kein Grund den alten Dieseln hinterherzutrauern.

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        Die neuen deutschen U-Boote hat auch Israel, zum Selbstkostenpreis.

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        Lila Luxemburg am

        "Die neuen deutschen U-Boote hat auch Israel, zum Selbstkostenpreis."

        Kann ich auch so eins bekommen? Zum … Selbstkostenpreis (= für lau) … – unter Verweis auf die schwere, niemals endende Schuld, die die BRD sich durch ihr Verhalten mir gegenüber aufgeladen hat??

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      Mich würde mal interessieren, wohler man solche Informationen bekommt.

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    Rudolf Spaniel am

    Vielleicht hat ja die SED der Staatsratsvorsitzenden Merkel-Honnecker noch etwas Kleingeld übrig. Kann man auch von den Fluechtlings-Milliarden abzweigen

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    Warum schon wieder der Micha?
    Ist COMPACT von unseren tapferen Soldaten der Wehrmacht zurecht begeistert?

    Ich schlage Euch gern weitere deutsche Helden vor z.B. aus den freiwilligen Verbänden der Schweden, Norweger, Littauer usw. usf.
    Oder wäre das zu heikel?

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      heidi heidegger am

      heikel ist der Wittmann selber! ..ich brauche bestätigte! Abschüsse *verflixt nochmal!* Im Kursker Bogen war damals ein Durcheinander, das kann sich ein nachgeborener Paul gar nicht vorstelläään! so!

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        Jeder hasst die Antifa am

        Hast du an der Panzerschlacht am Kursker Bogen mit deiner blechernen Ziege auch teilgenommen und vieviele Abschüsse hattest du. aukidauki

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        Stell Dir mal vor, daß ich einiges älter bin als Du und damit ausreichend Gelegenheit hatte mit Zeitzeugen recht ausführlich zu sprechen.

        Die Gauner aus Übersee mußten i.d.R. 6 Sherman abschreiben um einen Panther zu vernichten.
        Ein Tiger schrottete i.d.R zehn T34 mit Leichtigkeit – leider hatten wir zu wenig dieser hervorragenden Kampfpanzer.

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        heidi heidegger am

        Nix für ungut, Paule (ich dachte, du wärst ein 28jähriger oder 48jähriger Guffin oder so), die ollen Kanadier mischten am Ende ja auch noch mit und dann flog dem Wittmann glatt der Deckel weg und blieb 1 Jahr lang so liegen (s. Foto). achach..

      • Avatar
        heidi heidegger am

        und zu den T-34: die rollten teilweise unlackiert und uneingefahren direkt nach der Parade in Moskau an die Front und hatten kein‘ Bordfunk – klar, dass das dann ein äh Tontaubenschiessen war damals quasi..aber der V12 Dieselmotor! herrlich..würde meinem Daimler auch gut stehen – müsste dann halt immer ausm Seitenfenster kucken beim tuckern, hihi..

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        Lila Luxemburg am

        Ja, das ist mir auch so ein Rätsel … warum die deutschen Ingenieure – etwa beim Panther – sich nicht nur von der Formgebung der T-34 haben inspirieren lassen, sondern – noch wesentlich wichtiger – einen Diesel statt einem Benziner eingebaut haben? Mir nach wie vor unverständlich …

  8. Avatar
    Rudolf Spaniel am

    Leute, geht auf die Straße. Keinen Cent Steuergeld für diese Lumpenbank !!!

  9. Avatar
    Rechtsstaat-Radar am

    Michael Wittmann und einige andere unserer Soldaten, die bis in alle Ewigkeit nicht einholbar von den westlichen Luschen und dem Rest der Welt, zu besten Soldaten ihrer Waffengattungen aller Zeiten waren, sind und bleiben, sollte jedes deutsche Kind kennen! Sie alle sollten unseren Kinder im Detail mit ihren charakterlichen und soldatischen Eigenschaften sowie den von ihnen erzielten Ergebnissen vermittelt und den Ergebnissen der besten ihrer Feinde (Amis, Briten, Russen) sowie dem jeweils besten vergleichbaren japanischen Soldaten gegenüber gestellt werden.

    Ich denke u.a. an Erich Hartmann, den mit so unfassbar weitem Abstand besten Jagdflieger aller Zeiten.

    Wittmann und er stehen auf einer Stufe!

    Dieser verkommene Altpartien-Staat, diese von den ehemaligen feinden gelenkte Missgeburt BRD tut das exakte Gegenteil.

    Das gesellschaftliche Prestige des Soldatenberufs, insbesondere des deutschen Offiziers, haben die Altparteien absichtlich zerstört und in die Gosse getreten. Alle Jahrgänge werden zwangskastriert und zu wehrlosen Krüppel-Pazifisten abgerichtet. Soldatische Vorbilder, von denen wir wie kein zweites Volk in großer Zahl haben, werden getilgt aus dem kollektiven Gedächtnis des deutschen Volkes.

    ich hoffe, dass der Wind sich rasch dreht und die Altpolitiker mit ihren Altparteien dafür bezahlen werden!

    • Avatar

      Vergesst den Hans Ulrich Rudel nicht!

      Generalfeldmarschall Schörner sagt mal, der Rudel ersetzt die Kampkraft eines Bataillons.

      • Avatar
        heidi heidegger am

        Ich mag eigentl. Sepp Dietrich, bis auf seine äh mutmasslichen Verbrechen. Der war beliebt bei der Truppe: "Habts ihr alles? Wollts was anderes?"..da lacht das heidi-Herzl wg. der guten Ansprache (oller Troupier, der ich im Traum halt a u c h bin…ämm).

      • Avatar

        Ein deutscher Soldat und Kamerad vom Scheitel bis zur Sohle:
        Gegen Ende des Ersten Weltkrieges war Sepp Dietrich Vizewachtmeister und Geschützführer bei der bayerischen Panzerwagenabteilung Nr. 13.
        Während des Zweiten Weltkrieges wurde Dietrich Kommandeur der zur Division ausgebauten Leibstandarte, vom 27. Juli 1943 bis zum 23. August 1944 kommandierte er das I. SS-Panzerkorps und war zuletzt Oberbefehlshaber über die 6. SS-Panzerarmee, zu der vier SS-Panzerdivisionen der Waffen-SS gehörten und die neben zwei weiteren Armeen ab 15. Dezember 1944 in der Ardennenoffensive eingesetzt war.
        Dietrich wurde 1946 im Malmedy-Prozeß
        (dieser sog. „Prozeß“ war eine Racheveranstaltung zur Diffamierung der SS)
        zu lebenslänglicher Haft verurteilt. 1955 wurde er im Rahmen eines Paroleverfahrens begnadigt und aus der Justizvollzugsanstalt Landsberg entlassen, nachdem seine Strafe schon 1951 in 25jährige Haft umgewandelt worden war.
        SS-Oberst-Gruppenführer und Generaloberst der Waffen-SS a. D. Josef „Sepp“ Dietrich starb am 21. April 1966 an Herzversagen. An seiner Beerdigung nahmen 7.000 Menschen teil, überwiegend aus den Reihen der Waffen-SS, HIAG und der Ordensgemeinschaft der Ritterkreuzträger. General der Waffen-SS a. D. Wilhelm Bittrich hielt die Trauerrede.

      • Avatar
        Lila Luxemburg am

        " "Habts ihr alles? Wollts was anderes?" "

        Maoam? Damals scho??

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