Der verschwiegene Bürgerkrieg in Brüssel – sind wir die Nächsten?

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Immer wieder gab es in den letzten Wochen blutige Ausschreitungen in der EU-Hauptstadt Brüssel. Davon haben Sie nichts gehört? Bedanken Sie sich bei den schweigsamen „Qualitätsmedien“. Kriminelle Ausländergangs und Islamisten machen dort seit wenigen Jahren die Straßen und öffentlichen Plätze unsicher, randalieren, klauen, prügeln auf Polizisten ein. Die belgische Gemeinde Molenbeek gilt schon als Europas „Zentrum des Terrors“. Wie konnte es soweit kommen, was kann man dagegen tun, und wie kann verhindert werden, dass das Negativbeispiel staatlicher Ohnmacht in Europa Schule macht?

Vor gut einer Woche, am 25. November, brach in Brüssel erneut ein bürgerkriegsähnlicher Zustand aus. Ende November berichtete der Belgische Rundfunk (BRF) von massiven Zusammenstößen zwischen vornehmlich nordafrikanischen Demonstranten und der Polizei in den „Brüsseler Vierteln Louise und Porte de Namur“, wobei nicht nur 71 der zumeist jugendlichen Schläger in Gewahrsam genommen wurden, sondern auch ein Beamter aufgrund eines fliegenden Backsteins „einen Schädelbruch“ erlitt und notoperiert werden musste.

Die Webseite des Senders gibt zur Ursache für die Krawalle an, dass eine „Demonstration gegen die Versklavung von schwarzen Migranten in Libyen“ aus dem Ruder gelaufen sei. COMPACT berichtete erst kürzlich über den Handel von professionellen Schleppern mit Sklaven in Libyen und stellte bei der Gelegenheit auch gleich klar, dass es natürlich nicht die bösen, weißen Europäer sind, die sich hier eine goldene Nase verdienen, sondern die wohl skrupellosesten Figuren unter den eigenen Landsleuten, die nun, wo die Schleuserei übers Mittelmeer schwieriger geworden ist, neue Einnahmequellen erschließen müssen…

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Zurück in die Hölle von Brüssel: Ähnlich gewalttätige Ausschreitungen gab es in der Brüsseler Gemeinde Saint Gilles schon am 11. und 15. November. COMPACT berichtete. Der dortige Bürgermeister Charles Picqué geht laut seiner Aussage sogar davon aus, dass sich bei diesen Gewaltentladungen die gleichen Leute beteiligt hätten, sich also praktisch ein Netzwerk der Gewalt bestehend aus migrantischen Gangs gebildet habe. Genau diesen Verdacht äußerte auch der belgische Innenminister Jan Jambon und kündigte Untersuchungen an.

Die Randale vom 11.11. hatte übrigens einen sehr banalen Hintergrund: Marokko hatte sich gerade für die Fußball-WM qualifiziert, als in der Nähe der Brüsseler Börse eine Rotte von rund 300 Kriminellen den Aufstand übte, Autos in Brand steckte, Geschäfte leerräumte. Über 20 Polizisten mussten in dieser Nacht mit zum Teil schweren Verletzungen „vom Feld“ getragen werden. Ein fast identisches Szenario spielte sich dann vier Tage später in der Nähe der Brüsseler Oper ab.

Einen sehr intelligenten und kritischen Kommentar zum Thema Brüssel und den dortigen Geschehnissen verfasste der in Belgien lebende und an der freien Universität Brüssel lehrende Historiker Prof. Dr. David Engels heute, am 4. Dezember 2017, in einem Gastbetrag auf der Webseite des Magazins CICERO. In seinem Artikel schreibt er viel Wahres und Schmerzhaftes, trifft den Nagel aber vor allem mit der Feststellung auf den Kopf, dass in Europa „ein versöhnendes kulturelles Leitbild“ zu fehlen scheint, dass die bereits hier lebenden Zuwanderer zur Loyalität mit uns Eingeborenen, mit unserem Staat, unseren Gesetzen und unseren Sitten bewegen könnte.

Die „ideologische Zerrissenheit“ der miteinander überkreuzliegenden Milieus hat Engels dabei wohl treffender herausgearbeitet als irgendein anderer Zeitgenosse: „Die völkische Nabelschau der Regionalisten, die Multikulti-Ideale der Linken, das Profitdenken der Liberalen, die Opferdiskurse der verschiedensten Minderheiten, der islamische Fundamentalismus, der Kant’sche Idealismus der Eurokraten – sie alle koexistieren nahezu berührungslos in einer Stadt, die genau wie der Kontinent, dem sie als Hauptstadt dient, die Mitte verloren hat.“

Engels schreibt zu den Zuständen in Brüssel: „Die Hauptstadt der EU wurde in den letzten Wochen gleich mehrfach von gewaltsamen Unruhen erschüttert, die wesentlich von jungen Männern mit Migrationshintergrund zu verantworten waren.“ Gewundert hat ihn nach eigenem Bekunden, dass darüber in den Medien kaum etwas zu lesen war. Weiter erklärt er absolut zutreffend: „Ungewiss ist nun nicht mehr, ob, sondern nur, wann sich diese Ereignisse fortsetzen werden, die nicht nur helllichten Tages und inmitten einer hochtouristischen europäischen Hauptstadt stattfanden, sondern zudem nur einen Steinwurf entfernt von jenen hohen Hallen, wo für einen ganzen Kontinent über Flüchtlingsverteilung, europäische Werte, Rechtstaatlichkeitszeugnisse und Schuldenschnitte entschieden wird.“ Wellen der Zerstörung und Barbarei im Herzen Europas – ein schlechtes Omen für den Kontinent und dessen Schalter und Verwalter. Sind wir die Nächsten?

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Statt sich in die üblichen Ausflüchte zu retten – „Islamophobie“ auf der einen, „Kleinkriminalität“ auf der anderen Seite – spricht Engels die tiefer liegenden Probleme an. Eines davon: „die Ghettoisierung“ Europas und eine sich immer stärker ausprägende Kultur des „Jeder gegen Jeden“, beziehungsweise eines Rückfalls in den Dschungel vom „Recht des Stärkeren“. Multikulti- und Islamisierung haben hier ganze Arbeit geleistet. Diese tiefgreifenden Verwerfungen, die nun in Brüssel aufplatzen, werden auch unser Land in Kürze heimsuchen. Wer Augen hat, sieht und wer ein Herz hat, der fühlt bereits jetzt die Bruchlinien, die jeden Moment zu bersten drohen.

Vorwarnung: Mit genau diesem David Engels hat COMPACT soeben ein knallhartes Interview über den drohenden Untergang des Abendlandes und die Selbstabschaffung der Europäer geführt, auf das Sie sich jetzt schon freuen dürfen. Erscheinen wird es in der nächsten Monatsausgabe von COMPACT-Magazin im Januar – nicht verpassen!

In einem lesenswerten Artikel der Kollegen von Tichys Einblick zu den etwas euphemistisch als „Unruhen“ bezeichneten Krawall-Exzessen in Brüssel liest man: „Helikopter, Wasserwerfer, Verhaftungen meldet die Deutsche Welle. Auffallend, dass neben österreichischen Medien die allermeisten deutschsprachigen zu den jüngsten schwereren Ausschreitungen sonst schweigen.“ Warum wohl schweigen die Lämmer? Das hat sich auch ein Mitglied des EU-Parlaments, Ulrike Trebesius gefragt und dazu ein kurzes Video erstellt, dass Sie hier ansehen können.

Bebildert wird der Artikel bei Tichy übrigens mit einer Aufnahme der G20-Proteste in Hamburg von Anfang Juli 2017. COMPACT berichtete über die Antfa-Gewalttäter hier und über deren Freunde in Politik und Medien hier. Der Kommentar dazu bei Tichy: „Wie sich die Bilder gleichen.“ Dieser Parallele mag man nur insofern zustimmen, als das in beiden Szenarien der Hass auf den Staat die blinde Zerstörungswut befeuert hat. Es gibt aber einen gewaltigen Unterschied: Die Antifa besteht heute in weiten Teilen aus verwirrten, verhätschelten, privilegierten Wohlstandskindern, die Gewalt gegen „das System“ wie ein Hobby ausleben, ohne aber auch nur zu ahnen, wem sie damit politisch dienen oder zu wissen, was sie eigentlich wollen. Die Jungs in Brüssel sind da schon ganz anders drauf. Die wissen genau, was sie wollen. Nach begründeten Vermutungen, dass bereits in Hamburg Antifa und Islamisten gemeinsame Sache gemacht haben, darf man nur hoffen, dass uns diese Allianz der Verblendeten auf einem größeren Maßstab erspart bleiben wird…

Wir müssen uns fragen: Was kann ein zivilisiertes, kulturell reiches Land wie Deutschland, was kann und muss der gesamte europäische Kontinentjetzt tun, um das Aufflammen eines weiträumigen Bürgerkriegs noch zu verhindern beziehungsweise die bereits vorhandenen Flammen zu löschen, die am Erbe unserer Vorfahen emporzüngeln? Wo sind eigentlich die Proteste der Belgier gegen die wahnsinnigen Zustände? Wer hat noch den Mumm, sich dem scheinbar unaufhaltsamen Verfall entgegenzustemmen?

In Sachen Selbstverteidigung und nationaler Sicherheit sieht es zumindest hierzulande schon mal schlecht aus. Wie hilflos, überfordert und in Teilen bereits unterwandert auch unsere deutsche Polizei bereits ist, wie unsere Sicherheitssysteme von der EU lahmgelegt werden und was eine Polizistin über die wahren Zustände in den Straßen von Berlin berichtet, hat COMPACT im Titelthema der aktuellen Monatausgabe recherchiert – schauen Sie mal rein: Hier gehts zum Inhaltsverzeichnis der Dezember-Ausgabe!

Derweil in Paris: DIe ehemalife Stadt der Liebe ist nicht mehr wiederzuerkennen. Afrikaner attackieren die Polizei am Pariser Bahnhof:

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Über den Autor

Marc Dassen

Marc Dassen wurde 1989 in Aachen geboren und hat Anfang 2015 sein Studium der Geschichte und Philosophie mit dem Bachelor-Grad abgeschlossen. Seither arbeitet er als Journalist für COMPACT-Magazin.

 

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