Der verrückte Professor: Selbstverstümmelung gegen Trump

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Nein, es geht hier nicht um den von Jerry Lewis gespielten Professor Kelp im gleichnamigen Film von 1963. Vielmehr hat sich das nachfolgend Geschilderte in der heutigen Zeit und vor allem in der Realität zugetragen.

Der 69-jährige Soziologieprofessor Mark J. Bird hatte sich Ende August aus Protest gegen die Politik von US-Präsident Donald Trump in den Arm geschossen. Jetzt ist er wegen unerlaubten Schusswaffengebrauchs auf dem Campus der Universität von Southern Nevada angeklagt worden. Ein solches Verhalten ist alles andere als normal.

Entsprechend macht man sich über ihn nun im Internet lustig. Auf danisch.de wird gefragt: „Was ist der Unterschied, zwischen einem Soziologieprofessor und einem Überraschungsei? Ein Überraschungsei ist was zum Naschen, was zum Spielen und eine Überraschung. Ein Soziologieprofessor ist das Zusammentreffen von Ideologisierung, Gewalttätigkeit und Dummheit. Und das kommt nicht überraschend.“

Der verrückte Professor wird sich jetzt vor Gericht verantworten müssen. Er wird beschuldigt, eine versteckte Waffe ohne Erlaubnis getragen und sie illegalerweise auf dem Campus benutzt zu haben, wie es laut Fox News in der Anklage heißt. In den USA gelten auf den Universitäten sehr strenge Waffenverbote. Die erste Anhörung vor Gericht soll am 17. September in Las Vegas stattfinden.

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Die große Frage ist, welchen praktischen Nutzen der Soziologe darin gesehen hat, sich wegen des US-Präsidenten selbst zu verstümmeln. COMPACT ist jedenfalls kein einziger Politiker bekannt, der seine – in Trumps Fall größtenteils gute und richtige – Politik überdenkt, nur weil seine Gegner sich selbst Kugeln in den Körper ballern. Immerhin war Professor Bird so freundlich, auf der Toilette, wo er diese Tat beging, eine 100-Dollar-Note mit dem Hinweis „Für den Hausmeister“ zu hinterlassen.

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