Der tiefe Linksstaat: Antifa wurde vor G20-Razzien gewarnt

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Die linke Szene bekam vor den am Dienstag durchgeführten, bundesweiten Razzien frühzeitig einen Tipp und hatte deshalb gut Zeit, alle Beweise für ihren „friedlichen Protest“ zu vernichten, um sich so vor den „Repressionen“ des „Bullenstaates“ zu schützen. #Deutschland2017 – noch Fragen?

Die lächerlich erfolglosen Durchsuchungen linksautonomer Zentren in acht Bundesländern bzw. 24 Städten nach den massiven Ausschreitungen in Hamburg rund um die G20-Konferenz beweisen dreierlei: Ja, Deutschland ist eindeutig vom Rechtsstaat zum Linksstaat mutiert, ja, die Polizei ist von Staatsfeinden aller Art geradezu unterkellert und nein, kein Deutscher kann sich noch auf diesen Sicherheitsapparat verlassen.

Erst kürzlich berichtete COMPACT hier über Aussagen von Beamten der Polizeigewerkschaft, die einen Abgesang auf das sinkende Schiff Bundesrepublik leisteten und dazu erklärten: „’Die Kapitulation unseres Rechtsstaats‘ … irgendwie hat man mittlerweile das Gefühl dass in Deutschland jeder machen kann was er will – bis auf die Deutschen.“ Korrekt! Das gilt sowohl für Nicht-Deutsche wie Anti-Deutsche.

Gezeigt hat sich das vor allem am 7. Juli 2017, als Tausende randalierende, plündernde und brandschatzende Gewalttäter, vermummt mit Sturmhauben und bewaffnet mit Steinen, Reizgas, Schlagstöcken und mehr, durch Hamburg zogen. Offiziell ging es bei der „Demonstration“ um einen Protest gegen die dort stattfindende „G20-Konferenz“, bei der auch „Nazi-Obermotz“ Donald Trump auftrat, doch Linken- und Grünen-Politiker können es noch so oft beteuern: Das war nur der Vorwand für grenzenlose Randale…

Während die meisten Anwohner der betroffenen Viertel mit einem Schrecken davon kamen, dort „nur“ einige Dutzend abgefackelte Autos und zerstörte Geschäfte zu verzeichnen waren, hatte die Staatsmacht an dem Tag eine Demonstration ihrer geballten Ohnmacht gegeben. Ganze Stadtteile wurden über Stunden dem roten Mob überlassen, das Sicherheitskonzept (wenn es denn eins gab) war ein einziges Desaster. Die wenigen Polizisten, die sich  tatsächlich mutig vor die Zivilbevölkerung stellten, mit Schild und Helm gegen den schwarzen Block vorgingen, setzten sich nicht nur einem Hagel von Pflastersteinen aus, sondern anderntags auch noch dem Spott und der Kritik linker Politiker.

Wenigstens konnten nun nach Monaten mühevoller Kleinarbeit entliche Videos und Fotos ausgewertet werden, die zu den oben genannten Razzien führten. Doch dann der Schock: Kurz vor den Hausdurchsuchungen am Dienstag wurden entsprechende Personalien der Szene per SMS vor den neugierigen Nasen der Staatsmacht gewarnt. In der Botschaft, die dem Berliner Kurier vorliegt, heißt es wörtlich:

„Es gibt gesicherte Infos! dass morgen oder übermorgen bundesweit Hausdurchsuchungen im Zusammenhang mit BlockG20 stattfinden. Aufräumen, elektrogeräte ausmachen und in andere Wohnungen bringen, alle Dinge im Zusammenhang mit Juli vernichten (Papier, klamotten). Wenn die Durchsuchung stattfindet: keine Aussage und ruhig bleiben.“

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Via Twitter warnten die Köpfe der linken Szene ihre Fußsoldaten vor unangenehmem Besuch:

Aufgrund dieser frühzeitigen Warnung wurde die Polizeiarbeit erheblich behindert, die Strafverfolgung von gemeingefährlichen Gewalttätern vereitelt. Federführend be den aktuellen Razzien ist die Hamburger Sonderkommission „Schwarzer Block“. Ob der Name wohl vielsagender ist, als man gemeinhin annimmt? Jan Hieber, Leiter der SoKo, erklärte auf einer Pressekonferenz auf die Frage, ob die bevorstehende Razzia von Kollegen hintertrieben und die Aktion an die Antifa verraten worden sei: „Bei Einsätzen dieser Größenordnung besteht immer die Gefahr, dass Information nach außen gelangen könnten.“ Und weiter: „Bei einem Objekt hatten die Kollegen das Gefühl, erwartet zu werden.“ Einge zu durchsuchende Häuser fand man sogar leer vor.Liest man in der BZ über die „Erfolge“ der Durchsuchungen, heißt es da wörtlich:

Hierfür wurden mehr als 20 Wohnungen durchsucht. Die Razzia habe sich gegen 22 Beschuldigte gerichtet, so die Hamburger Polizei. Bei den Durchsuchungen seien 26 Laptops und Computer, 35 Handys und weitere Speichermedien wie USB-Sticks sichergestellt worden. Festnahmen gab es nicht.

Natürlich konnten alle roten Raben frühzeitig ausfliegen, weil die internen Infos eben schon Tage vorher alle Spatzen von den Dächern pfiffen. Unfreiwillig komisch wird es, wenn es bei der BZ enige Zeilen weiter heißt:

Die Polizei setzte eine Sonderkommission ein, die mit großem Aufwand nach Randalierern und Organisatoren sucht und dabei unter anderem auf die systematische Auswertung von Foto- und Videomaterial setzt, das während der Ausschreitungen entstand.

Soko-Leiter Hieber erklärte gar: „Wir haben Bildmaterial in einem Umfang, wie es ihn noch nie in der deutschen Kriminalgeschichte gab.“ Na sowas? Da haben sich die Beamten also sooo viel Mühe gegeben und können doch nichts vorweisen? Der Fairness halber: Über 3.000 Ermittlungsverfahren gegen linke Terroristen zu eröffnen, ist an sich bereits löblich, der dahinterstehende Papierkrieg eine Mammutaufgabe. Laut Polizeimeldungen gab es nach den Razzien im September gegen Plünderer aus dem Schanzenviertel und an der Elbchaussee bereits Haftbefehle und Festnahmen, mittlerweile sind gegen einige wenige Möchtegern-Revoluzzer sogar schon Urteile gesprochen. Die höchste Haftstrafe beträgt angeblich 39 Monate. Ok, sieht man etwas genauer hin, dann zählt man bislang insgesamt 23 Urteile und davon 6 Haftstrafen ohne Bewährung. Ganz schön dünn.

Der Gesamteindruck, dass unsere Polizei von Individuen durchsetzt ist – und wenn es nur eine Minderheit ist -, die diesen Staat und seine Gesetze ablehnt und bekämpft, hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack. Weiter stellt sich einem die Frage, warum ausgerechnet die größte Hochburg der linken Szene in Hamburg – die Rote Flora – nicht durchsucht wurde. Warum ist diese Einrichtung „off Limits“? Vielleicht wird es nötig, einmal flächendeckende Hausdurchsuchungen bei unseren lieben Schutzmännern durchzuführen – wer ne IS-Fahne oder Antifa-Merchandise Zuhase hat, der fliegt fristlos…

Während manch ehrlicher Polizist und jeder vernünftige Politiker und Journalist den Untergang des Rechtsstaates beklagt, scheint die linke Propagandamaschinerie – etwa linke Postillen wie Taz und neues deutschland – in dem Desaster einen guten Grund gefunden zu haben, um  feixend und kichernd die Sektkorken knallen zu lassen. Zitat der Überschrift zum Thema auf taz.de:

Polizisten, die im Dunkeln tappen // Mit den Durchsuchungen in acht Bundesländern wollte die Polizei Beweise für Absprachen militanter G20-Gegner finden. Aber das wird wohl nichts.

Statt die linken Gewalttäter für ihr Tun zu kritisieren, findet man bei der Taz wenig überraschend nur Formulierungen, die von einem „brutalen und rechtsstaatlich fragwürdigen Einsatz der Polizei“ schwadronieren. Das ist genau unser Humor: Vermummt und bewaffnet auf die Straße marschieren, Steine werfen, direkte Aufforderungen der Polizei via Lautsprecher ignorieren, Raketen auf Beamte feuern, zweite und letzte Warnung ignorieren, weiter Steine werfen, dann von der Polente in die Fresse kriegen – Uhhh, Ahhh, Polizeigewalt! „WIr sind friedlich, was seid Ihr?!“, „Bullenschweine!“  – Man könnte sich über dieses absurde Schauspiel jedes Mal aufs Neue totlachen. Das neue deutschland hat zu der Thematik gar eine „junge Gewerkschafterin“ interviewt, die wimmernd zu Protokoll gibt: „Die Hausdurchsuchungen sollen uns als gefährliche Kriminelle darstellen.“ Was für ein Unrecht!

Beim Spiegel und ähnlichen Qualitätsmedien stößt man im Zuge der G20-Berichterstattung immer wieder auf einen Namen: Fabio V. Der 18-jährige sitzt seit Monaten in U-Haft, weil er sich aktiv an den linken Gewalttaten beteiligt hatte und dafür von seinem Unterstützerumfeld wie ein Held gefeiert wird. Der Spiegel spricht von einem „umstrittenen Prozess“ gegen ihn, Fabio verklärt seine Taten vor Gericht zu Aktionen des Widerstands und sagt zu seiner Verteidigung: „Wahrscheinlich denken die Herrschaften, dass Repression unseren Durst nach Freiheit stillen wird. Sie täuschen sich.“ Und weiter: „Welche Entscheidung auch immer dieses Gericht fällen wird, sie wird unseren Widerstand nicht brechen.“ Qualitätsmedien machen geistig verwirrte Linksterroristen zu Robin Hoods, na super!

Dass auch der Autor des Taz-Kommentars dem linken Milieu näher ist, als die Polizei erlaubt, wird vor allem in folgenden Ausführungen deutlich, die ich Ihnen nicht vorenthalten wollte:

Doch die ermittelnde Soko Schwarzer Block unterliegt einem Trugschluss: Die autonome Szene hat keine Planungschefs, weder in der Roten Flora noch anderswo, und selbst teure Zerstörungstouren brauchen keine monatelange Vorbereitung. Für die spektakulärsten Aktionen reicht Mund-zu-Mund-Propaganda vor Ort, genügend Wütende ließen sich in der aufgeheizten Atmosphäre der Gipfeltage problemlos finden. Wie es dazu kommen konnte, können sich Politiker ja auch mal fragen.

Vor dem Hintergrund der Geschehnisse, die nicht nur für den deutschen Rechtsstaat und die politische Führung eine Schande sind, ist eine solche, linksideologische Berichterstattung das Tüpfelchen auf dem i. Hier, bei der Causa G20, erleben Sie hautnah, wie das Kartell aus linken Medien, Politikern und Beamten Hand in Hand arbeitet, die Wirklichkeit auf den Kopf stellt, den Rechtsstaat verhöhnt, die Sicherheit unseres Landes lachend aufs Spiel setzt. Von wegen keine „Planungschefs“! COMPACT kann und wird diesem Treiben niemals schweigend zusehen und in unseren Publikationen jeden Monat aufs Neue den Finger in die Wunden legen. Damit wir der noch herrschenden, linken Hegemonie in Politik, Kultur und Gesellschaft auch weiterhin kraftvoll die Stirn bieten können, brauchen wir die Hilfe aller mutigen Bürger unseres Landes, nur Sie machen uns stark – wir danken Ihnen für Ihre Treue!

In der COMPACT August-Ausgabe hat unser Magazin dokumentiert, wie das Altparteiensytem den Bürgerkrieg finanziert und die Antifa päppelt. Für mehr Infos zu der Ausgabe klicken Sie auf das Bild.

Übrigens: COMPACT hat in der aktuellen Monatsausgabe getitelt: „Gangster in Uniform – Wie Clans unsere Polizei unterwandern“ und alle bisher greifbaren Beweise für diese Verfilzung von Behörden und Unterwelt offengelegt. Dass uns nun mit diesem Fall eine weitere, lange bekannte Dimension staatlicher Korrumpierung erneut vor Augen geführt wird, nehmen wir als Anzeichen dafür, dass der Chaos-Staat BRD kurz vor dem Kollaps steht. Es knirscht und knackt, wo man hinschaut. Schon im Oktober wurde der 50-jährige Antifa-Steinewerfer Thomas S. – Teilnehmer der Hamburger „Welcome to Hell“-Demo – wieder freigelassen, obwohl man in seinem Haus ein ganzes Arsenal illegaler Waffen gefunden hatte – COMPACT berichtete.

Antifanten leben trotz allem weiter in ihrer Parallelwelt und stimmen ein empörtes mimimi wegen der derzeitigen Berichterstattung an:

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Über den Autor

Marc Dassen

Marc Dassen wurde 1989 in Aachen geboren und hat Anfang 2015 sein Studium der Geschichte und Philosophie mit dem Bachelor-Grad abgeschlossen. Seither arbeitet er als Journalist für COMPACT-Magazin.

 

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