Der 23-jährige Leutnant Manfred von Richthofen fuhr im Oktober 1915 per Sonderzug nach Metz (Lothringen). Im Speisewagen begegnete er einem Offizier, der das Flugzeugführerabzeichen trug. Es war Oswald Boelcke, der bis dato erfolgreichste Jagdflieger des Ersten Weltkriegs. Seine Schilderungen von Luftkämpfen beeindruckten Richthofen so sehr, dass er beschloss: Ich will Jagdflieger werden. «Wohl immer hat bei ihm der Entschluss festgestanden, in der von ihm erwählten Laufbahn Außerordentliches zu leisten», schrieb Manfreds Bruder Bolko in seinen
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