Der Brautwalzer im Dirndl von Karin Kneissl mit Wladimir Putin wird in die Geschichte eingehen. Genau so muss es gehen, walzern statt sanktionieren. Für jedes politische Problem gibt es eine konstruktive Verhandlungslösung: Europa und Russland zusammen, und nicht gegeneinander.

    Stopp mit dieser elenden Lügenpolitik des Westens, die bloß lächerlich ist und damit sich ins abseits bougsiert. Statt die dringend notwendigen Hausaufgaben zu machen, immer neue Ammenmärchen aufzutischen, die zum Himmel schreien (Skripal et al). Austria felix hieß schon immer die Losung der Habsburger. Heute hat in Glamitz – einem Dorf an der Weinstrasse in der Südsteiermark – die 53-jährige österreichische Aussenministerin ihren langjährigen Lebenspartner, den Unternehmer, Wolfgang Meilinger geheiratet.

    Als Ehrengast der 100köpfigen Gesellschaft: der russische Staatspräsident Wladimir Putin. Karin Kneissl hat damit bei Freund und Feind einen Hype gelandet, der seinesgleichen sucht. Die Schöne mit eindeutig slawischen Profil hat etwas sehr richtiges getan, nämlich normale zwischenmenschliche Beziehungen zwischen West und Ost zu schaffen, nichts mehr und nichts weniger. Danke Karin Kneissl für diese Kühnheit, die selbst den aktuellen smarten Bundeskanzler, Sebastian Kurz, etwas knabenhaft aussehen lässt.

    Zumal das Amt der Außenministerin auch das Europa Dossier umfassen würde, aber während den Koalitionsverhandlungen doch zur Chefsache erklärt worden ist. Karin Kneissl, Juristin mit diversen Zusatzausbildungen sowie sieben Sprachen beherrschend in Wort und Schrift, hat darin reichlich Erfahrung und nennt solche Situationen schlicht: „unerträglich“. Selbst ist die Frau, die alles kann! Voilà, der Dirndl-Walzer mit Wladimir Putin beweist, dass die Frau tatsächlich, das grosse Rad zu drehen vermag, wäre es anders, würden geniale Politiker sicher nicht auf ihrer Hochzeit erscheinen und mit den anwesenden Regierungsmitgliedern ein Arbeitstreffen abhalten.

    Ferner überbringt er ihr als Geschenk eine Truppe von Don Kosaken-Sängern, die für entsprechende Stimmung im Gasthof sorgen. Die Softpower wurden von beiden Seiten gut gewählt und die Signale subtil nach Berlin als auch nach Übersee übermittelt. Über die FPÖ kam die unabhängige Konservative erst 2017 in die Regierung und Hans-Christian Strache beschrieb sie wie folgt: „Karin Kneissl ist ein weiblicher Kreisky“.

    Für Berlin hat Putin den blauen Anzug samt Hochzeitskrawatte von Glamitz als gutes Omen beibehalten. Das spitzbübische Lächeln der deutschen Bundeskanzerin Angela Merkel verrät, dass sie das Zeichen verstanden haben muss. Der gnomenhafte deutsche Aussenminister muss über diese Kneissl-Einladung an Putin einen Tobsuchtsanfall erlitten haben. Als Kontrastprogramm hat er kurzerhand die „Weißhelme“ bei sich ermpfangen. Syrische Terroristen, verkleidet als humanitäre Helfer. Das Blut von Tausenden klebt an deren Händen, jawohl, und die erhalten auch noch eine Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland.

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    So kann die Politik nicht weiter machen, weil die Völker des Westens diese Rohstoff-Interventions-Kriege unter falscher Flagge satt haben und ihrer schlicht überdrüssig sind. Allein in Syrien sind 139 Milliarden Dollar in den Sand gesetzt worden. Vielleicht wird Karin Kneissl für den 09.09.2019 ebenfalls eine Hochzeitseinladung vom russischen Präsidenten erhalten, weil er mit seinem Team der ewigen Schufterei in diesem Tollhaus der Irren-Politiker etwas überdrüssig ist, und eine Holde an seiner Seite wissen will, der er zumindest soviel Vertrauen entgegenbringen kann, dass es für eine Ehe reichen könnte?

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