Der „grüne Eid“ der EU: Klima, Klima, über alles!

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Nachdem mehrere Städte es vorgemacht haben, hat auch die EU den „Klimanotstand“ ausgerufen. Ein rein symbolischer Akt, wie manch Politiker behauptete. Kurz darauf präsentiert die EU ihren „European Green Deal“, um die künftige Erderwärmung unter 1,5 Grad zu halten. Alle anderen Probleme und Fragen müssen da hintenanstehen.

Der „European Green Deal“, von manchem hochpathetisch auch als „Grüner Eid“ bezeichnet, wird in den nächsten Jahren eine Billion Euro gegen die Erderwärmung fordern. So sollen die Treibhausgase in den kommenden zehn Jahren um 55 Prozent gegenüber 1990 reduziert werden. 2050 will man schließlich die totale Klimaneutralität erreicht haben: ein Europa ohne C02-Emission. Laut internem Kommissionspapier soll die Hälfte der Finanzierung aus EU-Töpfen entnommen werden. Für den Rest müssten Mitgliedstaaten und die Privatwirtschaft aufkommen. Das dürfte bei einem jährlichen Gesamtbetrag von 300 Milliarden Euro nicht wenig sein.

„Natürlich gibt es Fragen zur Finanzierung der Übergangszeit“, gesteht Ursula von der Leyen (CDU), Präsidentin der EU-Kommission. „Wir werden Rekordsummen in Spitzenforschung und Innovation investieren und dabei die volle Flexibilität des nächsten EU-Haushalts nutzen, um den Schwerpunkt auf die Bereiche mit dem größten Potenzial zu legen.“

Im kommenden Jahr soll ein Konzept für grüne EU-Industriepolitik ausgearbeitet werden. Ebenso für den Verkehr, wobei man Schiffe und Flugzeuge stärker in den Fokus rücken will. Auch verschärfte Grenzwerte für Straßenverkehrsteilnahme mittels Verbrennungsmotor fehlen nicht. Ebenso wenig eine Anpassung der Land- und Forstwirtschaft unter die Anforderungen des Klima- und Umweltschutzes: Dazu zählen eine „gerecht, gesund und umweltfreundlich“ umgebaute Nahrungswirtschaft sowie Maßnahmen gegen Lebensmittelverschwendung. Im kommenden Aktionsplan für „grüne Finanzierung“ wolle man mit Steuer- und Subventionspolitik „die richtigen Preissignale“ setzen.

Warum linksgrüne Ideologie in einer Öko-Diktatur endet:

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14 Kommentare

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    Das macht das Leben zwar alles Andere als angenehmer – aber man wünscht sich doch eine kleine Kaltzeit für die nähere Zukunft, Jahre ohne Sommer, sodaß die Klimafanatiker von Mutter Natur so richtig eins gezeigt bekommen! Und die verspargelten Landschaften geben dann außer Ökostrom auch nichts mehr her, jedenfalls wächst da nichts (mehr). Da sich in globalen Kaltphasen auch die Wüsten ausdehnen, ebenso Kältesteppen und ähnliche Klimazonen wird die Menschheit ganz brutal auf das eigendliche Manko hingewiesen: Die Übervölkerung! Und zwangsläufig gezwungen da etwas zu ändern! Nicht CO2 wird dann besteuert (werden müssen), sondern jedes weitere Kind, eins ist erlaubt. Oder die Menschen gehen sich in großer Zahl gegenseitig an die Gurgel – vor allem die weniger interligenten R-Strateken! Das fängt ja heute schon an – von wegen Weltfrieden und Friedenszeiten!

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    HERBERT WEISS am

    (2) Ein Umdenken hätte viel zeitiger einsetzen müssen, bereits nach den ersten Warnungen des Club of Rome. Ohne dessen Überlegungen in jedem Detail 1 : 1 übernehmen zu müssen. Eigenständiges Denken ist grundsätzlich von Vorteil. Man ließ sich jedoch von dem in Ost und West gleichermaßen verbreiteten naiven Fortschrittsglauben leiten. War ja auch viel bequemer, als sich mit den großen Konzernen und ihren Ideologen herumzuärgern. Ein anschauliches Beispiel ist die EU-Agrarpolitik, die erst durch die Aufnahme weiterer Mitgliedsstaaten an die Grenzen der unsinnigen Subventionspolitik gelangte. Noch nach der Wende wurden der DDR-Energiesekror privatisiert und es wurden in erheblichem Umfang Bahnstrecken stillgelegt. Übrigens auch im Westen.

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    HERBERT WEISS am

    (1) Man mag vom Klimawandel halten, was man will – Fakt ist: Es wird bereits seit Jahrzehnten darüber diskutiert. Ebenso über "Die Grenzen des Wachstums". Eher zum Ärger unserer Oberclowns, EU-Bürokraten und des Großkapitals. Nachdem sie gerafft haben, dass ihnen die Felle wegzuschwimmen drohen und dass es mit ein paar kosmetischen Korrekturen nicht getan ist, wollen sie sich als die besseren Grünen aufspielen. Natürlich mit dem Ziel, den kleinen Doofmichel noch mehr auszubeuten und zu kontrollieren. Finanziert wird das Ganze letztlich durch faule Kredite und Negativzinsen zu Lasten der kleinen Sparer. Irgendwann kommt der große Kollaps – der Ansturz ins schwarze Schuldenloch.

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    Heinrich Wilhelm am

    Bisher hat noch jeder seinen Meister gefunden.
    Auch v.d. Leyen und Konsorten haben nicht alle Ewigkeit…

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    Sie haben einen Weg gefunden, uns die Freiheit zu nehmen und die Mehrheit ist auch noch dafür. Eine so weitreichende Politik sollte über jeden Zweifel erhaben sein. Ich habe aber Zweifel. Nicht, das einen Wandel gibt, auch nicht, das wir ihn beeinflussen. Wobei es nicht bewiesen ist, das dieser Einfluss nicht natürliche Ursachen hat. Aber angenommen es ist so wie sie es behaupten, dann kann man den nur verhindern, in dem das Lebensrecht eingeschränkt wird, denn jeder belastet die Natur, egal wie Öko jemand ist. Mit anderen Worten, sie wollen Euthanasie, den feuchten Traum ihrer Großeltern. Und sie werden es wieder tun!

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    Der Wahnsinn kennt keine Grenzen.
    Die Zeit zum Auswandern kommt.

    Focus online vom05.12.2019 | 11:42 -AUSZUG-

    Neue EU-Vorschrift: Ab 2020 wird der Spritverbrauch jedes Autofahrers überwacht

    Tanken wird durch neue CO2-Steuern noch teurer. Ein Piktogramm auf einem Tankdeckel
    ViehmannTanken wird durch neue CO2-Steuern noch teurer. Ein Piktogramm auf
    Der neue Verbrauchszyklus WLTP soll die Verbräuche realitätsnaher und die Fahrzeuge sparsamer machen. Ab Anfang 2020 will die EU zudem den Verbrauch jedes einzelnen überwachen. Wie genau, weiß jedoch noch keiner.

    Nachdem die Umstellung des Verbrauchszyklus NEFZ (Neuer Europäischer Fahr Zyklus) auf WLTP (World Light Vehicle Test Procedure) in den vergangenen zwei Jahren viele Fahrzeuge von den Verkaufslisten strich, geht es mit dem nächsten Schritt WLTP-II erst richtig los. Dabei sind es nicht die neuen Messverfahren, die den Autoherstellern Kopfschmerzen bereiten. Diesmal sind es die Autofahrer selbst, die die Entwicklung sehr aufmerksam verfolgen sollten.

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    Kommt jetzt noch die Internet GEZ?

    Epoch Times: 5. Dezember 2019 17:37 -AUSZUG-

    Internetangebote sollen in Deutschland ähnlich staatlich reguliert werden wie der Rundfunk

    Mit dem neuen Medienstaatsvertrag wollen sich Bund und Länder noch mehr Einfluss auf bisher ihrem Zugriff nicht unterliegenden Internetmedian verschaffen.

    Malu Dreyer (SPD), die Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder.

    Digitale Medien wie Suchmaschinen, Smart-TVs oder soziale Netzwerke werden in Zukunft ähnlich reguliert wie der Rundfunk in Deutschland. Die Ministerpräsidenten der Länder beschlossen auf ihrer Sitzung in Berlin am Donnerstag den Medienstaatsvertrag. „Es ist unsere Antwort auf die digitale neue Welt“, sagte die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) am Donnerstag in Berlin. Die Regelungsmechanismen der Vergangenheit seien nicht mehr adäquat.

    Mit dem neuen Staatsvertrag sollten

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    Hau wesch die Kohle. BW reloaded.

    VON: WATERGATE REDAKTION 5. DEZEMBER 2019 -AUSZUG-

    Von der Leyen: 100 Milliarden Euro für den Klimaschutz

    Noch vor wenigen Tagen berichtete die „FAZ“ von einem der Zeitung vorliegenden internen Papier der EU-Kommission, in dem es hieß, von der Leyen wolle 3 Billionen Euro, also 300 Milliarden Euro zusätzlich zu den bereits veranschlagen Klimaausgaben für die „Rettung“ des Klimas bis zum Jahr 2030 ausgeben. Dem Dokument zufolge soll die Hälfte der Summe direkt von der EU kommen, die andere Hälfte soll von den Mitgliedsstaaten und aus dem Privatsektor bezahlt werden.
    Nachdem diese Zahl für mediale Empörung sorgte, dementierte ein Sprecher von der Leyens die Zahl von 3 Billionen. Der Plan, der der „FAZ“ vorliege, finanziere nicht ausschließlich den geplanten „Green Deal“ für mehr Klimaschutz. Das zitierte Papier sei der EU-Kommissionspräsidentin nicht bekannt und es könne sich nur um „Überlegungen“ aus der Verwaltung handeln, so der Sprecher.
    Nun wurde bekanntgegeben, dass von der Leyen „lediglich“ eine Billion für den „Green Deal“ ausgeben möchte. Das Ziel: Bis 2050 soll die EU „klimaneutral“ werden. Zwischen 2021 und 2027 werden dafür 100 Milliarden Euro veranschlagt – die der Steuerzahler zahlt. Ist von der Leyen auf einmal „grün“ geworden?

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    Notstand => Aushebelung elementarer Menschenrechte und Demokratie.
    "Symbolischer Notstand": gibt es nicht !
    Ausrufung eines "fiktiven" Notstandes => schwere Straftat !
    By the way:
    Beschluss und Feststellung des Notstands wird dann durch einfache Zweidrittelmehrheit der ANWESENDEN Abgeordneten (nachts um halb drei mit ca. 35 handverlesenen Abgeordneten) beschlossen .

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    Jeder hasst die Antifa am

    Die Klimainquisition wird jeden der nicht abschwört auf den Klimaneutralen und CO2 freien Scheiterhaufen verbrennen, die Großinqisitorin von der Layen wird dafür Milliarden sinnlos verbrennen, wie sie es schon bei der Bunten Wehr getan hat.

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    Der Anteil ausländischer Kfz, Pkw, Sprinter, Busse, Lkw usw. auf deutschen Straßen beträgt rd. 12 bis 15 %
    Die wenigsten ausländischen Busse und Lkw mit ihren Tanks von bis zu 1.000 und mehr Liter an Tankfüllung werden hier nicht tanken und entgehen somit der inländischen CO2 Bepreisung, ebenso viele ausländische Pkw im Grenzbereich.

    Die Ungleichbehandlung, die Diskriminierung der deutschen Autofahrer nimmt weiter seinen (geregelten) Lauf.

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    DerSchnitter_Maxx am

    Wenn man von Politik null Ahnung hat und nur -noch- Bullshit produziert – beschränken sich diese … dummdämlichen und verkommenen Dilettanten, dann am Ende … nur noch auf’s Klima ! 😉

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    Ursula von der Leyen, jene Tochter aus höherem Haus, die schon als Baby in goldene Windeln geschissen hat, wird sich für den kleinen Steuerzahler in der EU als brutale, gnadenlose Diktarorin herausstellen. Da ihr als Spitzenpolitikerin von Merkels Gnaden normale, ehrliche Arbeit vollkommen fremd ist, wird sie sich rücksichtslos auf Kosten der kleinen Leute profilieren. Sie wird ja noch nicht mal gewählt, sondern von ihren Gönnern – und Gönnerinnen – huldvoll ernannt. Die EU wird sich unter ihr in ein Schreckensregime für die kleinen Leute verwandeln!

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      Gesslers Hut am

      Das ist schlicht und ergreifend die größte Abzocke in der gesamten Menschheitsgeschichte. Ich ziehe meinen Hut vor dem, der sich das ausgedacht hat. Auch das timing ist perfekt. War sonst noch was Wichtiges, was die Wohlstandsverblödeten interessieren müsste?

      Was solls, nächster Skiurlaub dann halt in Nigeria. Wehe ihr hüpft nicht genug!

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