Der Fall Lübcke (Teil 6) – Alles wie NSU: Tiefstaat, Nazischauspieler, keine Beweise

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Brechen wir den kriminalistischen Erfolg im Fall Lübcke einmal auf die Täter-Beweise herunter, dann sieht die Sache überraschend dürftig aus.

_ 6. Teil der Artikelserie „Der Fall Lübcke – Was wir wissen und was wir nie erfahren werden“ von Wolfgang Eggert.

Es gibt keine Augenzeugen, keine Fingerabdrücke, kein Geständnis, keine Tatwaffe…. Nur eine DNA-Spur, sonst nichts. Als Beweis ist das wenig, … und wackelig.

„DNA – na klar“, scherzen Kriminologen gern.

Falsche Haaranalysen beim FBI hatten in der Vergangenheit zu mehreren Hundert falschen Urteilen geführt konnte man vor Jahr und Tag in der Süddeutschen Zeitung erfahren. In der Theorie wirkten DNA-Tests bestechend und überzeugend. Trotzdem, so lautet die Conclusio: Praktisch sind viele Fehler möglich. Der Artikel steht unter der Überschrift „Wattestäbchen, die lügen“.

Dass bei Tatnachweisen gegen „Rechte“ und „Nazis“ besonders gern gelogen wird, illustriert am eindrucksvollsten die Tiefstaatverdächtige Dönermordserie der 2000er Jahre, die nach Selbstmordung der Sündenböcke dem sagenhaften NSU zur Last gelegt wurde. Die Beweislage rund um diese Taten und die vermeintlichen Mordbuben war und ist ebenso schwach wie jene im Fall Lübcke. Wobei es zwei aussagekräftige Spuren gab, zwei glasklare, DNA eben.

Einmal fand sich DNA vom Nazi-Trio an der Leiche des entführten Mädchens „Peggy“ – der deutsche Maddie-McCann-Fall, der jahrelang für Schlagzeilen gesorgt hatte. Nach Langem hin und her musste der Beweis zähneknirschend zurückgezogen werden: Scheinbar hatten die Ermittlungsbehörden zur Tatortaufnahme im Fall Peggy aus der Asservatenkammer einen Zollstocks mitgenommen, mit dem auch bei den NSU´lern Mass genommen worden war.

Der Mordfall Lübcke wird von Medien und Politik als eine Art NSU 2.0 aufbereitet. Tatsächlich gibt es zahlreiche Parallelen – aber anders, als von der Lügenpresse eingestanden, deuten sie wie bei Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt auf eine Geheimdienstoperation hin: Lübcke war zuletzt Dienstherr des VS-Agenten Andreas Temme, der zur Tatzeit am Tatort des Mordes an Halit Yozgat war (angeblich NSU-Opfer Nr. 9). Wie beim NSU verschwand auch beim Lübcke-Mordverdächtigen die Verfassungsschutzakte. Lesen Sie mehr über diese Parallelen in COMPACT-Edition „NSU – Die Geheimakten“ mit zahlreichen unerwünschten Originaldokumenten der Untersuchungsausschüsse.

Doppelt peinlich (weil das Nazi-Kleeblatt entlastend) stellte sich der Nachweis bei einer anderen Tat dar: Dem Fall Michele Kiesewetter, eine im rechten Milieu eingesetzten Polizistin mit Verbindung zum Ku Klux Klan, die am Rande einer Geheimdienstbetreuten, OK-verdächtigen Geldwäscheaktion in Heilbronn quasi exekutiert worden war. Hier ergab die DNA-Prüfung, dass eine bis dahin nie ermittlerisch in Erscheinung getretene Frau die Täterin sein „musste“. Etliche weitere Verbrechen schienen ebenfalls auf das Konto dieses Phantoms zu gehen. Am Ende stellte sich heraus, dass man in allen Fällen die DNA einer Sachbearbeiterin gefunden hatte, welche die Wattestäbchen verpackte, mit denen der Abstrich für DNA-Analysen vorgenommen wird.

Die Süddeutsche schreibt hierzu: Die Phantomaffäre ist bislang der spektakulärste Fall, bei dem auch in Deutschland Zweifel aufkamen, ob der „genetische Fingerabdruck“ wirklich so hundertprozentig zuverlässig ist. Viele Ermittler gingen von der Devise aus: „DNA – na klar“, scherzen Kriminologen gern. (…) Hermann Schmitter, der beim Bundeskriminalamt die „Gendatenbank“ – amtlich heißt sie DNA-Analyse-Datei – mitaufgebaut hat, pflegte seine Kollegen zu warnen: „Eine DNA-Spur belegt nur, dass sie von einem bestimmten Träger stammt. Sie verrät nichts darüber, wie sie an den Tatort gekommen ist.“

Taucht sie bei Nazis, die als V-Leute mit Geheimdiensten zusammenarbeiten, auf, sollte man doppelt vorsichtig sein. Vor allem wenn noch verdachtsweise die „Organisierte Kriminalität“ mit in den Fall hineinspielt. All das traf beim Großplot NSU zu, all das finden wir nun wieder im Fall Lübcke neu aufgelegt.

Ist Stephan E(rnst) der Mörder von Lübcke?

Und, was ebenfalls zu beachten wäre: solange man dem mutmasslichen Täter die Tat nicht nachweisen kann, gilt für ihn auch die Unschuldsvermutung… Dennoch fallen Medien schamlos über Stephan E. her, veröffentlichen den vollen Namen, zeigen sein Gesicht. Die Vorverurteilung ist komplett. Allenthalben wird zum fröhlichen Halali geblasen, offensichtliche Ungereimtheiten im Fall bleiben außen vor. Es gilt als NoGo, Entlastendes bei „Rechten“ auch nur in Erwägung zu ziehen. Obwohl es da genügend gibt:

Stephan E. hat Haus, Frau, Kinder, Arbeit – mit einem „Jederzeit bereit für Knast und eine tödliche Kugel“- Leben, also der typischen Terroristenvita hat das so gar nichts zu tun. Der Aufbau dieser bürgerlichen Existenz begann vor 10 Jahren. Und seitdem hatte sich E. auch nichts mehr zu schulden kommen lassen. Zum Fall Lübcke weist außer der DNA-Spur nichts. Bislang konnte E. keine Tatplanung nachgewiesen werden, die sorgfältige Hausdurchsuchung bei ihm erbrachte keine belastenden Funde, ein Geständnis liegt gleich gar nicht vor.

Dem für den Freitag und die junge Welt schreibenden Kriminologen Wolf Wetzel, fällt noch mehr auf.
Ihn wundere es, so der Experte zum NSU-Fall bei einem Interviewtermin mit SputnikNews, was Medien im Fall Lübcke verschweigen: „Zweifelhafte“ DNA und fehlendes Video. das bislang weder Behörden noch Medien die Videoüberwachung des Wohnhauses vom ermordeten Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke (CDU) im hessischen Wolfhagen-Istha thematisieren. „Das Opfer war die dritthöchste politische Person in Hessen. Journalisten, Polizeibeamte und Staatsanwälte wissen, dass gewisse Sicherheitsvorkehrungen für solche Personen gelten. Warum sagt die Staatsanwaltschaft nicht, was die Videoüberwachung ergeben hat? Warum fragen Journalisten nicht nach, was mit der Videoüberwachung ist? Ich finde es sehr auffällig, dass bis heute darüber nicht wirklich gesprochen wird.“

„Das wird ein zweites Desaster“, sagte Wetzel für die laufenden Ermittlungen voraus. „Der Zufall will es, dass dieses Mordgeschehen nach Kassel zurückkommt. 2006 war der letzte Mord in Kassel, der dem NSU zugeschrieben wurde.“ Zum damaligen Zeitpunkt habe sich der Mitarbeiter des Verfassungsschutzes, Andreas Temme (auch „Klein-Adolf“ genannt), in einem Kasseler Internet-Café aufgehalten. Das war der Tatort.

Kassel: Die kleine Nazischauspieler-Welt des Verfassungsschutzes

Temme verschwieg seine Anwesenheit gegenüber den Ermittlungsbehörden und konnte erst später durch die Verlaufsprotokolle seiner Internet-Nutzung als Zeuge ausfindig gemacht werden. Vor Gericht leugnete er, etwas von der Ermordung Halit Yozgats mitbekommen zu haben. Die Aussagen waren widersprüchlich und unglaubwürdig. Seine wirkliche Rolle, die bis zu einem staatlichen Mord im OK-Milieu (sogar durch Temme selbst) reichen mag, ist bis heute nicht aufgeklärt. Obwohl er im Münchener NSU-Prozess und von parlamentarischen Untersuchungsausschüssen als Zeuge vernommen wurde,

· weigerte sich – BITTE MERKEN! – der damalige hessische Innenminister und heutige Ministerpräsident Volker Bouffier (ein persönlicher Freund Lübckes), ihm eine umfassende Aussagegenehmigung zu erteilen.
Nach dem Bekanntwerden seiner dubiosen Rolle im Mordfall Yozgat wechselte Temme, der beim Verfassungsschutz für Informanten aus der rechten Szene zuständig war, seinen Arbeitsplatz.

· Er arbeitet – AUCH DAS BITTE MERKEN! – seither im Regierungspräsidium von Kassel, der Behörde, welcher der ermordete Walter Lübcke vorstand.

· Und – NOCHMAL MERKEN! – Temme hatte einen Nazidarsteller als V-Mann geführt: Benjamin G(ärtner). Weil Temme kurz vor den tödlichen Schüssen auf Halit Yozgat mit Benjamin G. telefoniert hatte, musste jener 2016 als Zeuge vor dem NSU-Untersuchungsausschuss des hessischen Landtags aussagen. Wobei er sich bei einer „Gefährdereinschätzung“ auf Nachfrage des linken Abgeordneten Schaus als Kumpel Stephan E.´s outete.

Über Stephan E. gibt es nun, angesichts seiner früheren Nazi-Vita sollte das nicht überraschen, ein ganzes Konvolut Akten bei der politischen Polizei. Gibt oder gab. Ganz sicher ist das nicht. Die Behörden WOLLEN sie nicht zeigen (Landesamt für Verfassungsschutz: „Akten sind ausgelagert und gesperrt“), Beobachter sagen, sie KÖNNEN sie nicht zeigen, weil die Dokumente wie tonnenweise Material im NSU-Fall geschreddert wurden. So verfahren die Geheimdienste gewöhnlich, wenn sie selbst belastet sind. Im Fall von politischem und religiösen Extremismus betreffen die Anordnungen fast durchlaufend V-Leute. Auch Stephan E. scheint nach Lage der Dinge ein Staats-Angestellter zu sein. Womit sich die Frage erhebt, wer unter den in Funk und Fernsehen vorgeführten Nazis überhaupt noch ECHT ist bzw. jemals echt war?!

Temmes Schnüffelnazi Benjamin G., der gute Bekannte unseres Lübcke-Tatverdächtigen, wurde nun, ebenfalls aktuell, von der Bild– Zeitung aufgespürt und zu Stephan Ernst befragt. Lesern dieser Artrikelserie wird seine Einschätzung nicht unbedingt überraschen: G. traut E. den Lübcke-Mord nicht zu. Gut, aber wer war´s dann? Antwort: „Da müssen höhere Mächte im Spiel gewesen sein“

Noch folgend:

Letzter Teil: Die höheren Mächte im Fall Lübcke

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38 Kommentare

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    Heinz Emrest am

    Seit der Wende gehts täglich mehr in Richtung Linksdiktatur. Die DDR 2.0 wird gerade aufgebaut. Man braucht einen Sündenbock und da kommt die AFD gerade recht. Rechte Gewalt und Anschläge gibt es erst seit der Wende, vorher kam das immer von Links. Bader Meinhoff und Andere wurden in der DDR gehegt und geschützt, hier im Westen durften linke keine Beamte werden. Und plötzlich Kehrtwende! Wers immer noch nicht begreift dem kann nicht geholfen werden.

    "Schaffe ein Problem und biete eine Lösung an!"

    Probleme werden geschaffen und die Lösungen gleich hinterher geworfen und der Dummdeutsche glaubt den Mist auch noch, den die Staatsmedien im Sekundentakt hinausscheißen.
    Noch Fragen?

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      Kein Staat,sondern eine Besatzungszone,super auch nicht. Sicher,die Bunzelrepublik ist ein Scherbenhaufen,aber immer noch Paradies verglichen mit dem vermufften Klein-Russland von dunnemals.

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    AfD zum Abschuß von Medien, Merkel und den Altparteien frei gegeben!

    Merkels finstere Republik: Das Zeitalter der Aufklärung wurde soeben beendet, das humanistisches Erbe gerät ins Wanken

    Die Öffentlich-Rechtlichen Sender legen derzeit mal wieder Extraschichten „gegen Rechts“ ein. Kein Vorwand ist zu billig, jeder Anlass oder eine der supranational gesteuerten Kampagnen der politisch korrekten Hypermoralisten (#metoo, Greta rettet die Welt etc.) muss propagandistisch fürs ökolinke Kartell genutzt werden.

    Hunderte Attentäter, Vergewaltiger, Schläger oder Mörder mögen einen Migrations- oder gar Islam-Hintergrund haben, da hat man aber kaum Zeit sich auch nur wenigstens den Opfern angemessen zu nähern.

    Immer wieder hören wir, dass „man“ nicht von „Einzelfällen“ (Einwanderer mit blutigem Messerhintergrund) auf größere Gruppen, Nationalitäten oder gar die „Friedensreligion“ schließen dürfe.

    Jetzt hat vermutlich ein „psychisch gestörter“ Einzeltäter, dessen Tat und die Hintergründe noch komplett in den Ermittlungsanfängen stecken, eine „rechte Tat“ vollbracht – und die medial-politische Hölle ist schon los!

    Damit zeigt sich, dass in Deutschland Propaganda, durch ein von Angela Merkel geschaffenes Regime, strikt und konsequent angewendet wird….Halt’s Maul, Demokratie!

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      Die ANTIDEMOKRATEN von CDU-SPD-GRÜNEN sind NIE MEHR wählbar!

      Sie haben im Auftrag von Soros und seinen Freunden das Deutsche Volk ind diese Lage gracht, ja, sie wollen uns zerstören!

      Alle diese Verbrecher müssen hinter Schloß und Riegel gebracht werden !

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    "Das BKA verzeichnete 114 Angriffe auf Funktionäre der AfD.

    Bei der SPD waren 21 Mitglieder betroffen, bei den Grünen 19, bei der CDU 15, bei der Linkspartei 9, bei der CSU 1 und bei den Sonstigen 4."

    DAS SAGT DOCH ALLES !!

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    # Lübcke-Mord: BKA glaubte, Neonazi Ernst wollte sich das Leben nehmen | Bild.de· 23.06.2019 – 23:00 Uhr

    # Mordfall Lübcke: Neonazi sitzt in „besonders gesichertem Haftraum … | Bild Plus (Bezahlschranke) 19.06.2019 – 13:03 Uhr

    Irgendwie scheint dieser Lee Harvey Oswald 2.0 ewig leben zu wollen und weder geHaidert, geBarschelt oder geMöllenannt werden zu wollen.

    Passt wie der A. auf den Eimer:

    Snowden wird sowieso gehaidert/gemöllemannt/geherrhausent wenn sich der Staub ein wenig gelegt hat. Es ist egal wo er sich befindet. (von Autor: DY 24.06.13 )

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    geomatiko › Drop-Zone › News Ticker
    Regierungspräsident Lübcke offenbar durch Kopfschuss getötet (seite 15)

    Vor 3 Stunden
    Hallo Stadfford,

    Du meldest bzw. BILD: Doch warum wurde Ernst in einem „besonders gesicherten Haftraum“ untergebracht? Wie BILD aus Polizeikreisen erfuhr, will man bei dem inhaftierten Neonazi jedes denkbare Risiko ausschließen. Vor allem wegen der enormen Brisanz des Falles, der aktuell ganz Deutschland beschäftigt.
    So bestehe bei Ernst eine mögliche Suizidgefahr.
    Weiterhin wäre es möglich, dass der 45-Jährige im Gefängnis von Mithäftlingen angegriffen wird! Denn: Mitwisser der Tat könnten Ernsts Ermordung in Auftrag geben, um zu vertuschen, dass er Mitglied eines möglichen Neonazi-Netzwerks ist. Aktuell prüfen Ermittler Verbindungen, die Stephan Ernst zur Neonazi-Organisation „Combat 18“ unterhalten haben soll.

    Das ist natürlich das übliche Geschwurbel der Behörden, die aber einen rationalen Kern in sich tragen dürfte.

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      Erinnerst Du Dich an den Fall Friedmann, wo die Bullizei kurz nach der „Verselbstmordnung“ von Jürgen Möllemann den sympathischen Michel F. wegen Drogenbesitz festnahm?
      Das war der, der dem Verstorbenen zuvor empfohlen hatte immer schön darauf zu achten, daß sich sein Fallschirm auch öffnet.
      Damals gab es offenbar Revierkämpfe der Behörden zwischen Frankfurt und Berlin.
      Die einen wollten vertuschen, die anderen aufklären, was schließlich zur Festnahme von Friedmann führte.

      Eine ähnliche Gemengelage vermute ich hier.
      Eine Seite möchte den Verdächtigen einem Strafprozess zu führen, wo über Schuld und Unschuld verhandelt wird und die andere Seite will das Verbrechen für sich nutzen, wenn sie nicht sogar selbst involviert ist.
      Wir erinnern uns an Heilbronn und Frau Kieswetter, die sogar kurzfristig die Schicht getauscht hatte, so daß nahezu zwingend Insiderwissen bezüglich ihrer Ermordung in Frage käme.

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        Doch zurück nach Kassel.
        Das der Typ von Mithäftlingen angegriffen würde, darf man als reine Spekulation ablegen.
        Im Gegenteil – politische Häftlinge werden manchmal die Stars, wie U.H. .. aber lassen wir das.
        Dort werden in der Regel nur Leute angegriffen, die sich an Kindern vergehen oder die sich den internen Regeln (Hierarchie) nicht beugen wollen.

        Ich denke, da hat jemand schon einmal vorsorglich die Gurte angezogen, weil man ahnte, daß hier nachgeholfen werden könnte. Ein toter „Geständiger“ wäre der Volltreffer schlechthin für das geschwürige System.
        Und möglicherweise wurde man sogar schon tätig und im letzten Moment wurde das Tun vereitelt.

        So eine Meldung denkt sich im BKA niemand aus.
        Die Fronten der Gesellschaft gehen auch durch alle Behörden, siehe z.B. die Entlassung von Maaßen und die Bestellung vom "Haldenzwerg", der voll auf Linie fährt.
        Doch leider hat sich die befeuerte Combat-Spur als Fake-News erwiesen.
        Da muß was Neues her – aber was?

      • Avatar

        So eine Meldung denkt sich im BKA niemand aus.
        Die Fronten der Gesellschaft gehen auch durch alle Behörden, siehe z.B. die Entlassung von Maaßen und die Bestellung vom "Haldenzwerg", der voll auf Linie fährt.
        Doch leider hat sich die befeuerte Combat-Spur als Fake-News erwiesen.
        Da muß was Neues her – aber was?

        Wenn nun aber Stephan Ernst tatsächlich angegriffen wurde, dann ist er jetzt – mit diesem Wissen – in noch viel größerer Gefahr.

        mfG
        nereus

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    Wenn die Ermittler,als Zeugen vernommen,die Richter überzeugen können,daß der S.E. am Tatort war,geht er in den Knast,sicher. Und die werden Ihre Skepsis nicht überstrapazieren.Richter die vor sich selbst die Möglichkeit einräumen,Staatsbedienstete könnten kriminell handeln,sind eher selten.Kein Wunder,sie sind ja selbst Staatsbedienstete. Trotzdem,es gibt auch solche. Meine ungefähre Schätzung,daß der S.E. noch aus der Pfanne springt: 1:40. Und die Wahrscheinlichkeit,daß er der Täter ist gegen die einer gelegten Spur: 1:1.

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      Trotz des Felgenreiniger’s im Fall Lübcke?
      Meint Felgenreiniger eigentlich Chemie wie
      # Felgenreiniger Premium RM 667
      oder einen Kärcher bzw. Mitteldruckreiniger / Hochdruckreiniger anderer Marken?

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    Na ja, dem gesunden Menschenverstand leuchtet sofort ein,daß auch der diensteifrigste Spitzel nicht bereit ist,15 Jahre Knast abzusitzen, nur im seinen Dienstherren einen Gefallen zu tun.

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    Theodor Stahlberg am

    Ein Bermudadreieck zwischen Bananenrepublik, Failed State und Schurkenstaat spannt sich zum wiederholten Male auf, darin ein schwarzes Loch mit mehreren offensichtlich dringend Verdächtigen, die alle Beteiligten kennen bzw. kannten, aber von denen die Ermittlungsbehörden partout keine Kenntnis nehmen wollen. Das kommt wiederum mir äußerst bekannt vor. Diesen Typus gekaufter oder zu Amtsverbrechen gezwungener Feiglinge kenne ich auch.

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    Ein Bekannter aus Oxford hat mir gerade gemailt: "The point of Eggert´s alt-right propaganda isn’t only to misinform or push an agenda. It is to exhaust your critical thinking, to annihilate truth."

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      "exhaust your thinking" trifft den Nagel auf den Kopf,genau das ist die Taktik,und der Erste der "exhausted" ist,ist er selbst.

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    Wolfgang Eggert@
    Nach einzelnen Schwachstellen (Geschosse als Patronen bezeichnet, aus zwei Vorverdächtigen – erstens einem Bekannten von Lübcke und zweitens dem sanitätskundigen bosnischen Kumpel des Lübcke-Sohnes – einen gemacht) in den aber auch sehr informativen und Gedankenreichen fünf ersten Folgen dieser Serie war das die beste Folge. So muß Journalismus sein: verfügbare alternative Informationen sammeln und die Dinge kritisch von allen Seiten beleuchten.

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      Und ich bin gespannt auf den angekündigten sechsten Teil über die Rolle der höheren Mächte, die es … wie ich weiß … tatsächlich gibt.

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    Sachsendreier am

    Wollte man nicht mal einen Kindersexualmord einem Mann des NSU-Trios anhängen? Wobei sich da schon alle Balken bogen, und man sich als skeptischer Zuschauer vor Entsetzen geschüttelt hat, auf welche irrsinnige Beweise da gekommen wurde. Man musste den "Irrtum" später zähneknirschend zugeben, was beweist, dass damals wohl doch zu viele mahnende Stimmen eine Aufklärung und Richtigstellung gefordert hatten. Aber hatte nicht Maaßen da noch den Hut auf? Wie auch immer. Es ist und bleibt ein Trauerspiel. Noch fragt man sich, wie und wo man eine DNA-Probe findet vom Täter, wenn ein Mann erschossen wurde? Bei einer Messerattacke ja, da so ein Körperkontakt erfolgt. Bei einem Schuss ist man eigentlich ein Stück entfernt, schon wegen eventueller Zeugen. Obwohl – KKK wusste es ganz genau, denn die gab an, es wäre ein aufgesetzter Schuss gewesen (und schlussfolgerte noch ganz Übles). Wäre der Täter tatsächlich so ein Risiko eingegangen? Uns skeptische Mitbürger bleiben da allerhand Fragen und Zweifel, oder?

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    Jeder hasst die Antifa am

    Mal sehen was sie demnächst für einen gekauften Zeugen präsentieren werden.

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      Irgendwehr am

      Vor allem mal sehen, ob die einen öffentlichen Prozess draus machen. Oder ob der "zum Schutz des Angeklagten" unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet. Sollten die jedoch nicht mehr in der Schublade haben als zum jetzigen Zeitpunkt, wüsste ich nicht auf welcher Grundlage die Anklage aufrecht erhalten werden kann. Vom rechten Gedankengut bis hin zum Mord ist schon ein kleiner Schritt, und nur auf DNA Basis KANN sich solch ein Prozess doch wohl nicht durchziehen lassen. Wenn dem so ist, dann ist hier in diesem Land keiner mehr sicher.

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        Im dystopischen, Realität gewordenen Merkelstaat kann JEDER und erst recht jeder Unschuldige vom Regime oder seinen Hetzbrigaden beliebiger Verbrechen angeklagt werden, politisch gesteuerte Staatsanwälte gab es schon immer und ein BRD-Freisler wie Götzl findet sich IMMER. Und so wanderte Beate Zschäpe ohne jede Schuld hinter Gitter und das Regime verbarrikadiert seine Justizverbrechen für 120 Jahre. Es braucht eine Revolution, eine Abwicklung des Besatzerstaates Bundesrepublik und eine Bewältigung seiner Verbrechen bei Ausbürgerung und lebenslänglicher Verbannung aller Systemverbrecher.
        Eine neue, echte Verfassung muß dem Rechnung tragen und muß Grundrechte für BRD-Verbrecher dem unterordnen!

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    Gernulf Schalow am

    Hatte er Deutsche aufgefordert, Deutschland zu verlassen, wenn sie gegen Entscheidungen jener in die Gebäude der Exekutive Eingeschleusten reden ?

  14. Avatar
    Petra Jalass am

    Möglicherweise Einer für Alle.

    … Und auch Tschaepe haette mit einem
    anderen Text in Konsenz nicht verurteilt
    werden koennen.

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      Richtig! Denn es wurde ja trotz Mammutprozess keine Beweisführung gemacht, daß das NSU-Trio auch nur einen der ihnen zur Last gelegten Morde wirklich begangen hat. Ergo hätte Zschäpe auch nicht für Beteiligung daran verurteilt werden können.

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    Irgendwehr am

    "Jupp, bring den Zollstock mit, wir brauchen DNA". Da wird der Begriff "Friseur des Vertrauens" zur Lebensversicherung, wenn man berücksichtigt, wie viel DNA dort hinterläßt. Da fällt auf, wie viele Friseure gerne beim ersten Mal eine kleine "Kundenkartei" anlegen. Kleiner Nebenverdienst?

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    Ich frage: Was sollte den Tatverdächtigen treiben, bei diesem miesen CDU-Plot, der den Reichstagsbrand 1933 in den Schatten stellt, mitzuspielen?

    Was ist mit Lübckes Sohn und dessen merkwürdigen bosnischen Sanitäter-Freund? Auf die naheliegendsten Ideen kommen die Staatsschergen wieder mal nicht. Oder wird hier bewußt ein Fluchtkorridor freigehalten?

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    Katzenvater am

    Sokrates:
    Lieber den Recherchen von W.E. folgen, als dem Geschwafel von Leuten, von denen es nicht einmal einen vernünftigen Satz zu sagen gibt…

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    Ächz,die 6. (Und hoffentlich letzte) Folge in einer Sache,in der es bis jetzt nicht mehr als zwei sinnvolle Sätze zu sagen gibt,allerhand.

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      Irgendwehr am

      Soki- Sie sind ja ein helles Köpfchen, also wenn Sie bessere Quellen haben, her damit. Compact beleuchtet den Fall zumindest mal aus einem anderen Blickwinkel. Der Rest der medialen Welt setzt doch gleich die Schuld des Verdächtigen voraus, immer von den gewöhnlichen "Experten" recherchiert. Was hier jeder einzelne draus macht, ist doch jedem selbst überlassen. Wenn ich mich informieren will, dann tue ich das garantiert nicht bei TON und Konsortien, frei nach dem Motto "Bei uns bekommt der gediegene Bürger garantiert nur die Informationen, die er wissen muss, ohne störende Beweise!"

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      @Sokrates. Frage: Wie lange darf ein Mord-Tatverdaechtiger, der einen festen Wohnsitz und eine Arbeitsstelle hat, in Untersuchungshaft gehalten werden? Ernste Frage-bitte ernste Antwort. Danke. M.f.G.

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        Irgendwehr am

        Manschuli, gute Frage. Während Sokrates nachschlägt, hier ein gängiges Beispiel aus der Vergangenheit. Bei dringend Tatverdächtigen, mit DNA, Motiv, aber ohne Leiche, 48 Stunden, siehe der Schwager im Fall Rebecca. Der Kerl wurde 2x wieder auf freien Fuss gesetzt, während das Mädchen irgendwo verrottet. Bei Tätern mit rechtem Hintergrund: sehen Sie zu, dass der Hund versorgt wird, und nehmen Sie ausreichend Rasierzeug mit.

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        Also ich würde gleich ne extra Ausgabe draus machen…eggi bekommt bestimmt noch zwei Artikel zusammen

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        @Manschuli: Bei der schwere des Tatvorwurfs Mord und der Höhe der möglichen Strafe ist der Haftgrund "Fluchtgefahr" trotz Wohnsitz und Arbeitsstelle idR. immer gegeben. Eine absolute Obergrenze für U-Haft gibt es in D. nicht, Unverhältnismäßigkeit wird immer nach Haftbeschwerde im Einzelfall entschieden.

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