Der Fall Lübcke (Teil 3) – Eine Karriere im Nahfeld der Organisierten Kriminalität

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Dritter Teil der Artikelserie „Der Fall Lübcke – Was wir wissen und was wir nie erfahren werden“ von Wolfgang Eggert.

Es gibt mögliche politische Tatmotive im Fall Lübcke, interessanterweise aber weniger solche, die „Rechte“ auf den Plan hätten rufen könnten. Der Fünfundsechzigjährige war keinesfalls DIE Hassfigur für extreme Nationalisten oder Völkische; wenn man ihn dort kannte, dann allenfalls als Fußnote, die mehr als bei einer Gelegenheit nicht Erscheinung trat. Von daher dürfte man ihn beim rechten Reizthema Umvolkung für politisch einflusslos gehalten haben – was in den Tatsachen enstpricht.

Umweltaktivisten und Grüne-Energie-Produzenten, die sich über den Familienfilz im Hause Lübcke schwarz geärgert haben, dürften erheblich größer an der Zahl gewesen sein. Lübcke fiel auf ihr Territorium, hier war er einflussreich, hier dürfte er sich tatsächlich bleibende Feinde gemacht haben.

Hessenschau.de schreibt unter der Überschrift „Mit klarer Kante trieb er Projekte voran“. Die Energiewende, die Lübcke vorantreiben wollte, sorgte bei manchen für Kritik. Es ist Aufgabe des Regierungspräsidiums, wenn irgendwo ein Windrad gebaut werden soll, die Genehmigung dafür zu erteilen. Das rief in Nord- und Osthessen immer wieder Anwohner auf den Plan. Diese protestierten zum Teil lautstark und wütend gegen den Bau neuer Windräder. Solche Konflikte gab es in Lübckes Amtszeit immer wieder.

Das Regierungspräsidium war unter seiner Leitung an einigen umstrittenen Genehmigungsverfahren beteiligt. Dazu gehörten nicht nur Windkraftanlagen im Reinhardswald (Kassel), sondern auch laut hessenschau die Planung einer Pipeline für Salzabwässer von Ost- nach Nordhessen durch den Salz- und Düngerproduzenten K+S, die Genehmigung der Ableitung von Salzabwässern in die Werra sowie der Ausbau des Regionalflughafens Kassel-Calden.

Als Regierungspräsident genehmigte er dem Vernehmen nach sehr „engagiert“ Windräder und dazugehörige Anlagen, auch in Naturschutzgebieten. Speziell das Windkraftprojekt im Reinhardswald in Nordhessen ist heftig umstritten. Das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands, der Märchenwald der Gebrüder Grimm, soll mit gewaltigen Schneisen für die bislang höchsten Monsteranlagen der Windkraft zerschnitten werden. Das Genehmigungsverfahren lief über Lübckes Tisch.

Der Mordfall Lübcke wird von Medien und Politik als eine Art NSU 2.0 aufbereitet. Tatsächlich gibt es zahlreiche Parallelen – aber anders, als von der Lügenpresse eingestanden, deuten sie wie bei Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt auf eine Geheimdienstoperation hin: Lübcke war zuletzt Dienstherr des VS-Agenten Andreas Temme, der zur Tatzeit am Tatort des Mordes an Halit Yozgat war (angeblich NSU-Opfer Nr. 9). Wie beim NSU verschwand auch beim Lübcke-Mordverdächtigen die Verfassungsschutzakte. Lesen Sie mehr über diese Parallelen in COMPACT-Edition „NSU – Die Geheimakten“ mit zahlreichen unerwünschten Originaldokumenten der Untersuchungsausschüsse.

 Parallel dazu betreiben seine beiden Söhne als geschäftsführende Gesellschafter mehrere „Bürgerpark“ GmbHs in Windenergie und noch mehr in Solarenergie. Profitieren also direkt oder indirekt von den Entscheidungen des Vaters. Jener überdeutlich spürbare Interessenkonflikt dürfte ihn zur Zielscheibe für alle gemacht haben, die sich in Hessen beim Thema regenerative Energien übergangen, übervorteilt oder schlicht über den Tisch gezogen fühlten. Das wird eine lange, lange Liste von potenziellen Todfeinden ergeben, die abzuklären Jahre dauern könnte.

Dies zumal Lübcke gegenüber Gegnern und Andersdenken äußerst robust und aggressiv auftreten konnte. Die nationalpatriotischen Hasskommentare kamen ja erst dadurch zustande, dass er ausgerechnet jenen Andersdenkenden zuvor in bester totalitärer Manier nahegelegt hatte, das Land zu verlassen. „Wem das nicht passt, was ich tue, der kann gerne gehen“. Mit diesem sehr eigenen Stil dürfte sich der Regierungspräsident im Verlauf eines langen Berufslebens zahlreiche Feinde gemacht haben.

Auch die Mafia mag zuletzt auf dieser Liste gestanden haben: die im Schwarzgeld schwimmende Ehrenwerte Gesellschaft sucht bekanntlich nicht nur in Italien Investitionsgeschäfte. Glaubt man einer Google-Suche, dann scheint Kassel/Nordhessen eines ihrer Zentren in Deutschland zu sein. Und wenn man schon einmal dabei ist, empfiehlt es sich, einmal die Worte „Windparks“ und „Mafia“ in die Suchleiste einzugeben. Überraschung: Windparks sind DAS Geldwäsche-Zentralgeschäft der Nrangheta in Deutschland…

Gewaschen werden Milliarden, die aus Drogen-, Waffen-, Rotlicht- und Wettbürogeschäften stammen. Halb- und Unterwelt, also, Organisierte Kriminalität mit zum Teil guten Netzwerkverbindungen zu Geheimdiensten. Das, was man in der Türkei als „Tiefen Staat“ bezeichnet und angeblich in Deutschland nie kannte oder hatte; das filmreife Treiben der Nazischauspieltruppe NSU, deren Erinnerungskultur nun von Politik und Presse gegen die AfD neu aufgelegt wird, lehrt anderes. Man beachte in diesem Zusammenhang, dass der Verfassungsschutzagent Andreas Temme, der die dem NSU zu Unrecht zugeschriebenen Mafiamorde ebenso höflich die rücksichtsvoll observierte, im Regierungspräsidium Lübckes unterkam. Ausgerehcnet in der Umweltabteilung, dort wo es um Wälder, Naturschutz und Regenerative Energien geht.

Stefan Ernst, der schwere Nazijunge, der jetzt als Hauptverdächtiger im Fall Lübcke gehandelt wird, stammt aus dem gleichen Stall. Auch er ist stets zu Diensten, wenn der Staat ihn braucht, weshalb letzterer die Akten schreddert, wenn Ernst es braucht. Zuletzt erst kürzlich geschehen.

Aus Sicht des Verfassungsschutzes ein echter Glücksfall, so wie die Dinge heute liegen. Es wäre interessant zu erfahren, wer den deutschen Schlapphüten die prekäre Lage eingebrockt hat. Die Briten als Rache für überhöhte Brexitrechnungen? Die Amerikaner als EU-Sargnagel? Die Israelis als Solidaritätsdruckmittel, für den kommenden Irankrieg?

Morgen, Sonntag 23.06 folgen:

4. Die Forensik schliesst einen rechten Wuttäter aus
5. Politik und Medien WOLLEN den NAZI-Mörder

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21 Kommentare

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    Andreas Walter am

    "Hass, Hass, wir brauchen Hass."

    Gibt da so ein Lied, ich glaube von Fettes Brot.

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    Nicht nur die Söhne verfolg(t)en grün-radikale bis grün-extremistische Unternehmerinteressen:

    >>An einem Punkt allerdings tickte Lübcke sehr viel früher grün als die meisten Parteifreunde: in der Energiepolitik. Er führte schon zu seinen Abgeordnetenzeiten das Unternehmen „Windkraft Bründersen-Istha Verwaltungs GmbH“, das Windräder baute und betrieb. Anfang 2010, nachdem Lübcke Regierungspräsident geworden war, gab er die Geschäftsführerfunktion ab. Der Windkraftausbau war jetzt Teil seiner Verwaltungsaufgabe als Regierungspräsident geworden, und er machte sich etwa für den umstrittenen Bau von Windrädern im Reinhardswald stark.<<
    https://www.hna.de/kassel/frueher-freund-windkraft-zr-12360189.html

    PS: Ein weiterer Aspekt: Mit dem Rechtsextremismus-Narrativ soll an die Nazis von vor über 70 Jahren erinnert werden – und da denkt jeder zuerst nur an die armen Juden. Das scheint wichtig zu sein in einer Zeit, wo Trump sich anschickt, einen Nahost-Friedensplan umzusetzen, der Zionisten nicht schmeckt. Anders scheint Deutschland nicht reagieren zu können. Parteiübergreifend.

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    So,so,Stephan E. wird "gehandelt". Wie ist denn sein Preis ,wer verauft,wer kauft Ihn? Eine dumme Modefloskel ,die man sich verkneifen sollte.

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    Am 18. Juni verbreitete das Nachrichtenportal MSN einen Artikel der "Berliner Zeitung" mit dem Titel "Rechtes Terrornetzwerk „Combat 18“: Hatte der Verfassungsschutz V-Leute eingeschleust?" Das sollte man unbedingt lesen. Ich denke, so, genau so arbeiten ausländische Geheimdienste mittels einer über "Blood&Honour" und "Combat 18" u.a. in Deutschland organisierten rechtsextremistischen Szene, um einen permanenten Kampf gegen deutsches Nationalbewußtsein zu entfachen. Die ganze Mordaffäre Lübcke (als Fortsetzung der Methode NSU) und ihre Verwendung zu einer großangelegten Kampagne “gegen Rechts” riecht danach. Aufgabe des deutschen VS und der anderen Sicherheitsorgane sollte es tatsächlich sein sein, derartige "rechtsextremistische" Aktivitäten zu enttarnen und zu unterbinden, nicht aber dabei mitzumischen.

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      Der VS ist kein "Sicherheitsorgan" sondern ein Unsicherheitsorgan, Systemling.

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    EILMELDUNG: Ein NS-Relikt eines 1939 untergegangenen Panzerschiffs beschäftigt die Justiz in Uruguay. Der Bronzeadler der "Admiral Graf Spee" soll auf dem freien Markt verkauft werden – inklusive Hakenkreuz
    https://www.spiegel.de/politik/ausland/admiral-graf-spree-uruguay-muss-hakenkreuz-adler-von-verkaufen-a-1273821.html

    wird eggert mitbieten?

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      Deutschösterreicher aus dem Wienerwald am

      Was für eine Sensation! Ein Staat hat sein Hoheitszeichen auf einem Kriegsschiff! Wer hat so etwas schon jemals gehört? Die Einstellung der Antifa zu Denkmälern aus früheren Epochen erinnert mich doch stark an den IS oder die Taliban. Für den Spiegel und offenbar auch für Kommentator Hagen ist der Reichsadler "haram", seine Zerstörung ein gottgefälliges Werk und Herr Eggert, dem hier, warum auch immer, eine differenziertere Sichtweise unterstellt wird, ist dann eben ein Ketzer.

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      heidi heidegger am

      heidi117 schaut sich’s evtl. erstmal an. Wie weit ist Rio ’67 von Uruguay weg, häh? JE killt mich sonst, spesentechnisch oder so, hihi.

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      Andreas Walter am

      Deutsches Eigentum und Kulturgut. Käme bei uns wahrscheinlich ins Museum, das Hakenkreuz wahrscheinlich künstlerisch stimmig verhüllt hinter drapiertem Stoff oder einer Informationstafel.

      Vielleicht aber auch ganz mutig einfach so zeigen wie es ist, war. Wir sind ja nicht das einzige Volk auf der Welt, welches schon mal eine grausame Diktatur über sich hat ergehen lassen müssen.

      Sonst müsste man ja auch sogar alle Schlösser in Europa abreissen lassen, weil Zeugnisse der Ausbeutung, Unterdrückung und Monarchie.

      Marxistische Kinderkacke, heute nur noch mit mohammedanischen Zerstörungsorgien vergleichbar. Sind halt beide ähnlich extremistisch und fanatisch.

      “PET SHOP BOYS – Go west“, auf YouTube

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    Jürg Rückert am

    Möglich ist fast alles, geschehen nur eines. Die Mutmaßungen gerade zum Schluss erscheinen mir abenteuerlich.
    Cui bono, wer ist der Nutznießer? Das sind eindeutig die, welche den "Staat von vor 25 Jahren" schon weitgehend dekonstruiert haben, die ihm nun den Rest geben wollen.
    Es wird kaum eine wirkliche Klärung geben, so wenig wie die Ursache des Brandes von Notre-Dame je bekannt werden dürfte.
    Schwarmbeben in Europa.

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      Die "Mutmaßungen" am Schluß erscheinen nicht nur abenteuerlich,sie sind es,mehr noch,sie sind schwachsinnig. Die typische Verschwörungsmacke :Auf einigen noch durchaus plausiblen Grunderkenntnissen werden dann haltlose Phantasmen aufgebaut.Immer von Leuten,bei denen der Filter gesunder Menschenverstand ausgefallen ist. Die Verbreitung solchen Humbugs ist nicht harmlos,sie richtet in weichen Köpfen erheblichen Schaden an. Ich kenne eine Person,die vorm Schlafengehen unters Bett guckt und in jedem Mißgeschick, daß ihr widerfährt, ein "Warnung" von "Geheimdiesnten" vermutet. Opfer professioneller Verschwörungsspinner.

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        A. BENJAMINE MOSER am

        LIEBER SOKRATES
        KÖNNEN SIE EIGENTLICH MAL IHRE BEZAHLUNGEN OFFEN LEGEN, DAS WÄRE WIRKLICH INTERESSANT ZU ERFAHREN? MFG ABM

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    Irgendwehr am

    Sollte Stefan E. tatsächlich die Drecksarbeit für einen "Dienst" getan haben, dann wäre der Junge extrem unterbelichtet, sich vor dem NSU Hintergrund ohne entsprechenden Notfallplan abgesichert zu haben. Ein Indiz dafür, dass es bei S.E. nicht so wahr ist der Umstand, dass er noch lebt (anders als bei Mundlos, Böhnhard).

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      @ IRGENDWEHR

      Ein nützlicher Idiot, darf unterbelichtet sein.
      Die Wege des Herrn (also der Dienste) sind
      unergründlich.

      Cui bono, alles andere ist Nebensache.

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    Glauben Sie, daß der "Neonazi" mit zum Komplott gehört? Warum sollte der das tun? Für mich sieht es so aus, als ob man aus der Asservatenkammer massig gesammelte alte DNA-"Beweise" von einem rausgegriffen hat, der politisch zu den Anforderungen von CDU-Bouffier paßt, der ja die Ermittlungen an sich bzw. seinen dienstwilligen Staatsanwalt gerissen hat.
    Und zufällig sitzt jetzt der, der die Abschaffung von Grundrechten für Oppositionelle fordert, – Tauber – im selben Landesverband der CDU. Weil sie in Görlitz gerade mal zusammen mit allen Blockparteien von CDU bis SED einen AfD-Kandidaten noch verhindern konnten, gehen sie darum jetzt auf Nummer sicher? Weil die Stasibeschattung der AfD langfristig ebensowenig geschadet hat wie das von deutschen Lumpenmedien vor der Wahl lancierte Ibiza-Video? Und "zufällig" fabuliert der neue Wunschpartner der CDU, Habeck, von "effizienten" diktatorischen Prinzipien chinesischen Musters? Soviel Zufälle gibt es nicht.
    Die Lübcke-Ausreise ist der Reichstagsbrand der BRD!
    Alle Maßnahmen waren längst in der Schublade und alle scharrten schon mit den Hufen!
    Von daher wäre es auch möglich, daß Lübcke von Staatsschergen selbst ermordet wurde, um den gewünschten Vorwand zu haben und die Pläne endlich aus den Schubladen in die Realität zu überführen!

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    Prüfen will der Bettvorleger Drehhofer ferner, Demokratiefeinden Grundrechte zu entziehen.
    Einen entsprechenden Vorstoß hatte vor wenigen Tagen der ehemalige CDU-Generalsekretär Peter der Taube unternommen.
    "Wir sind das Verfassungsressort. Wir werden die Möglichkeiten ernsthaft prüfen", betonte Seehofer.

    Schön, aber der Kerl muß sich dann selbst verhaften 😉

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    Rumpelstielz am

    Die Plausibilitätsprüfung hat ergeben, dass an der Mordsache Lübcke so ziemlich alles faul ist. Das geht bis zur Festname des angeblichen Täters und seiner DNA am Tatort ohne die Leiche. Wo schon zig Leute rumkraxelten.

    Man kann jedem nur raten bei Kontakt mit dem Staat hier prinzipiell nichts zu sagen.

    Letzlich werden "Beweise" so wie so zurecht gezimmert. "Böhnhards DNA an der Leiche von Peggy."

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      heidi heidegger am

      *Paula&Paul haltens Maul*. s o muss ditt (leider)-null Vertrauen in den (tiefen und den oberflächlich schicken) Staat (mit booaah Bmw-dienstwagen und Beamten mit Ohrstecker usw.) und alles was danach müffelt..das ist nicht lechtrinksradi sondern schlicht vanünftich, yo!

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        heidi heidegger am

        konkret seit ’77: "eine Million DM+eine neue Identität, wenn Sie Schleyers Vasteck varraten" und die Reaktion war damals so, dass der fighter sofort auf den Boden! spuckte und das Maul hielt usw…sehr gut!!

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      Irgendwehr am

      Ich glaub das war DNA am Teddybär von Peggy. Wie ausgerechnet Böhnhard’s DNA dahin kam, hielt man bis heute nicht für nötig näher zu erwähnen. Aber ist auch egal, Leider sagen die auch nicht, welcher Form die DNA am Tatort vorkam. Vielleicht liegt unterm Teppich sogar noch ein Handschuh von S.E. Man kann viel über die USA lästern, aber über solch einen Fall, besonders so provinziell wie er bei uns gehandhabt wird, würden die Strafverteidiger nur so herfallen. Und wo bleibt das Motiv? Unsere Regierung ist voll von Politikern, denen allein der Begriff Heimat, Vaterland, Hautausschlag verursacht. Demnach müssten die Grünen über unterirdische Gänge zum Bundestag gelangen. Stattdessen fahren die öffentlichkeitswirksam mit dem Fahrrad herum. Und das seit Jahren. Selbst wenn Lübcke die Äusserung gemacht hat, wer kannte den überhaupt. Wer würde sein Leben ruinieren, um einen einzigen von vielen zu beseitigen, was überhaupt nichts am Zustand in unserem Land ändern würde. Ausser vielleicht, dass man der Junta einen Grund liefert, die einzige Oppositionspartei zu verbieten!

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    ralf sommer am

    Das Windparks, nicht nur Wälder zerstören, Menschen die Ruhe nehmen, Milliarden Insekten und unzähligen Vögeln den Tot bringen war mir bekannt. Das auch Mafiageld von schwarz in weiß gedreht wird ist mir neu. Das Entscheidungsträger die ein oder anderere Umdrehung für sich beanspruchen kann ich mir gut vorstellen. Ist es nicht seltsam, dass die " Mafia" medial faktisch nicht mehr existiert ?

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