Der Entzündungshemmer mit vielen guten Nebenwirkungensponsored 

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Zwar sind in unserem Körper nur circa 20 Gramm Magnesium gespeichert, jedoch diese geringe Menge scheint es in sich zu haben. Dass Magnesium eines der wichtigsten Mineralstoffe für unseren Organismus ist, hat sich längst herumgesprochen, ist es doch an mehr als 300 Stoffwechselvorgängen beteiligt. Welche vielfältigen Wechselwirkungen und guten Nebenwirkungen dieses unscheinbare Mineral aufweist, entdecken jetzt immer mehr Forscher, und allmählich liegen wissenschaftliche Studien vor. Der Pharmaindustrie muss dabei angst und bange werden, denn Magnesium scheint tatsächlich das Zeug zu haben, die Wirkung von Medikamenten nicht nur zu unterstützen, sondern manche auch komplett zu ersetzen. Jetzt liegen neueste Studien zu Entzündungen vor.

Geht man tiefer auf das Thema Entzündungen ein, so fällt auf, dass es eine Unmenge an entzündlichen Prozessen zu geben scheint. Zum anderen ist eine beträchtliche Bevölkerungsgruppe von chronischen Entzündungen betroffen. Eine neue Studie aus den USA lässt hoffen, diese Prozesse zukünftig in den Griff zu bekommen. Mit einem einfachen Mineral – Magnesium, bald der Entzündungshemmer Nr. 1?

Forscher an der University of California in Los Angeles (UCLA) fanden heraus, dass die Konzentration bekannter Entzündungsindikatoren sinkt, wenn die Magnesiumzufuhr, z. B. über die Ernährung steigt. Das ist insofern interessant als dass der Magnesiumspiegel im Körper nicht immer genau ermittelbar ist. Die Konzentration von Magnesium im Blut kann immer nur eine Momentaufnahme sein. Ist eher ein Indikator dafür, ob vermehrt Magnesium angefordert wird, weil es gerade irgendwo in unserem Organismus gebraucht wird. Die Aufnahme von Magnesium über die Nahrung dagegen lässt sich steuern, lässt sich messen.

Je mehr Magnesium, umso weniger Entzündungen
Insofern ist diese Studie sehr bemerkenswert. Denn ob ich wenig oder mehr Magnesium zu mir nehme, habe ich selbst in der Hand. Zum einen wird, insbesondere von der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) propagiert, dass man sich nachhaltig und besonders „Bio“ ernähren solle, zum anderen gibt es inzwischen gute Nahrungsergänzer, mit denen wir uns Magnesium zuführen können. Dann kommt es oft noch auf die jeweilige Magnesiumverbindung an, aber dazu später mehr.

Nicht nur die Entzündungswerte gingen zurück, sondern auch der Gesundheitszustand besserte sich mit steigender Magnesiumzufuhr. Die Nebeninformation, die darin steckt: Die Wirkungen von Magnesium scheinen in der Tat sehr vielfältig, teilweise noch gar nicht entdeckt worden zu sein. Als Probanden stellten sich mehrere Tausend Frauen in der Menopause zur Verfügung.

Die Untersuchungen brachten noch weitere überraschende Resultate zustande. So konnte sogar beobachtet werden, dass die Gabe von Magnesium auch die Entzündungen an den Arterienwänden zurückgehen lässt. Warum ist das besonders in den Arterien wichtig? Weil sich durch diese Entzündungen die gefährlichen Ablagerungen wie Plaque an den Wänden bilden. Diese wiederum erhöhen das Risiko für Herzerkrankungen und des Herz-Kreislauf-Systems im Allgemeinen. Als Ergebnis dieser Studie kann man festhalten, dass die Erhöhung der Magnesiumzufuhr die Bildung von Plaque verhindert oder zumindest stark verlangsamen kann.
Nebenbei bemerkt: Der regelmäßige Gebrauch von Magnesium trägt zu einem gesünderen Blutkreislauf bei.

Magnesium bei Kalkschulter
Wer kennt das nicht? Plötzlich zieht und zwickt es in der Schulter. Dauern diese Schmerzen an oder werden schlimmer, könnte dies auf eine sogenannte Kalkschulter hindeuten. Der Calciumstoffwechsel ist gestört und es kommt zu gefährlichen Ablagerungen, insbesondere in den Schultersehnen. Die Folgen: Schmerzen, Operation, jahrelange Einschränkungen. Was hat das mit Magnesium zu tun? Nun, der Calciumstoffwechsel funktioniert ohne Magnesium nicht. Magnesium ist der sogenannte Gegenspieler des Calcium. Magnesiummangel führt dazu, dass Vitamin D 3 nicht richtig wirken kann – auch dann nicht, wenn man genügend davon einnimmt. Vitamin-D-3-Mangel wiederum führt zu Störungen im Calciumstoffwechsel, so dass sich Kalk auch in Körperbereichen einlagern kann, wo man ihn nicht benötigt.

Komplex denken

komplex denken bedeutet, es genügt nicht, sich nur auf die ausreichende Zufuhr von Vitamin D oder Calcium zu konzentrieren. Oft wirken die Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme, Hormone in komplexen Vorgängen miteinander. So auch hier: wer nun meint, er müsse die Calciumzufuhr verringern, der könnte auf dem Holzweg sein. Denn mit fast einem Kilogramm ist Calcium das am häufigsten vorkommende Mineral in unserem Körper. Im Vergleich dazu kommt Magnesium mit 20 g nur relativ wenig vor. Die zusätzliche Gabe von Vitamin D in der sonnenarmen Winterzeit verpufft, wenn das Milieu für eine Aufnahme im Körper nicht vorhanden oder sehr ungünstig ist. Zumindest bei Vitamin D und Calcium ist ein wichtiger Schlüssel die ausreichende Magnesiumzufuhr. Die Kalkeinlagerungen im Ansatzbereich der Schultersehnen müssen nicht auf eine Überversorgung mit Calcium zurückgehen. Ganz sicher aber haben sie etwas mit einer Störung des Calciumstoffwechsels zu tun und dieser wiederum funktioniert bei Magnesiummangel schlecht oder nur ungenügend.

Magnesium wirkt gleich zweifach
Die Schmerzen bei einer Kalkschulter rühren von den entzündlichen Prozessen durch die Kalkeinlagerungen. Hier setzt Magnesium jetzt gleich zweifach an. Zum einen aktiviert es das Vitamin D – als wichtiger Helfer des Calcium – und zum anderen wirkt es direkt entzündungshemmend. Eine gesteigerte Gabe von Magnesium gerade in Wintermonaten kann also auch hier vorbeugend helfen.

Magnesium Brain - gut fürs Gehirn und gegen Demenz

Magnesiummangel ist weit verbreitet
Wir leben mit Deutschland in der EU. In beiden gibt es Institutionen, die sich dem Thema Ernährung widmen. Insbesondere die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) betont bei jeder Gelegenheit, dass eine ausgewogene Ernährung ausreicht, um uns mit den nötigen Vitaminen und Mineralstoffen zu versorgen. Diese Ernährung sollte möglichst nachhaltig und möglichst „bio“ sein. Schaut man sich unsere Studie an, so bestätigt sie die Vermutung, dass viele Zivilisationskrankheiten durch die heute praktizierte vitalstoff- und mineralstoffarme Ernährungsweise begünstigt werden.

Dass die oben angeführte Aussage der DGE zunehmend wertlos wird, zeigt die Versorgung mit Magnesium.
Gerade Magnesium ist ein Mineralstoff, der in der heutigen Ernährung zunehmend fehlt, im Vergleich zu früher.
Zu diesem weit verbreiteten Magnesiummangel trägt einerseits die industrielle Landwirtschaft mit ihrem gewohnheitsmäßigen Kunstdüngereinsatz bei und andererseits die starke industrielle Verarbeitung vieler Nahrungsmittel. Wer nun darauf setzt, durch qualitativ hochwertige Lebensmittel aus biologischen Anbau diesen Mangel auszugleichen, könnte auf dem Holzweg sein.

Magnesiummangel liegt höher als bei 25 Prozent

Schätzungsweise essen etwa 40 Prozent der Menschen in Industrienationen heute nicht mehr genug Obst und Gemüse, um ihren empfohlenen Tagesbedarf an Magnesium zu decken. Der offiziell festgelegte Tagesbedarf (NRV) ist sowieso schon sehr niedrig angesetzt, weshalb ein Vitalstoff- und Mineralstoffmangel heute weiter verbreitet ist, als gemeinhin zugegeben wird.

Zwar ist die Versorgung mit Magnesium z. B. bei Amaranth, Quinoa, Meeresalgen, Kürbiskernen, Mohn, Sonnenblumenkernen, Mandeln und der Sango Meereskoralle besser. Aber ist sie auch ausreichend? Es gibt Studien die nahelegen, dass unsere Böden inzwischen allgemein weniger Mineralstoffe beinhalten als früher, auch bei denen im biologischen Anbau. Zum weiteren muss man bei all diesen Betrachtungen unsere moderne Lebensweise in Betracht ziehen: Stress wird zum Dauerstress. Dieser lässt den Magnesiumverbrauch  stark ansteigen. Unter Stress verändern sich auch unsere Essgewohnheiten. Daher muss man bei allen Vorgaben der DGE konstatieren: Unsere Ernährungsgewohnheiten haben sich im modernen Alltag nun einmal verändert. Ein Zurück zu Uromas Zeiten oder zu nachhaltig und „bio“ scheint für immer mehr Menschen nicht möglich. Die Folge: Magnesiummangel, der sich beständig ausbreitet.

Empfehlung
Setzen Sie wenn möglich auf gute magnesiumreiche Ernährung:
Magnesium ist in Hafer, Dinkel, Hirse und Vollkornreis enthalten. Magnesiumreiche Gemüse sind grüne Blattgemüse wie Mangold, Spinat, Brennnessel sowie Kräuter wie Basilikum, Majoran und Salbei. Nutzen Sie Hülsenfrüchte wie Bohnen, Erbsen, Linsen und Sojabohnen sowie reinen Kakao und Ingwer.
Jedoch haben Sie im Blick, dass viele Beschwerden auf Mangelversorgung mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen zurückzuführen ist. Da Magnesium an mehr als 300 Stoffwechselvorgängen beteiligt ist, wirkt sich hier ein Mangel besonders fatal aus. Eine zusätzliche Gabe von Magnesium kann Ihr Wohlbefinden relativ einfach wiederherstellen und wirkt außerdem vorbeugend.

Welches Magnesiumpräparat?
Der Tagesbedarf an Magnesium wird mit etwa 400 mg angegeben. Wer diesen über Nahrungsergänzungsmittel decken will, wird zu entsprechenden Magnesiumverbindungen greifen. Da Magnesium sehr reaktionsfreudig ist, liegt es immer in gebundener Form als Salz vor, dass es hier neben der allgemeinen Wirkung auch noch spezielle gute und erwünschte Nebenwirkungen gibt, haben wir hier erklärt.

Zusammenfassung
Magnesium könnte nicht nur eine große Hilfe für solche Menschen sein, die lieber auf die gefährlichen und teilweise unvorhersehbaren Nebenwirkungen pharmazeutischer Entzündungshemmer verzichten wollen. Bei chronisch entzündlichen Erkrankungen sollte daher zunächst einmal die Magnesiumversorgung überprüft werden. Die zusätzliche Gabe von Magnesium könnte auch hier Wunder bewirken. Für alle anderen gilt: Magnesiummangel kann die Ursache für viele Beschwerden sein. Dem kann man mit der zusätzlichen Gabe von Magnesium vorbeugen.

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