Demokratie ohne Volk: Der westliche Parlamentarismus verfault

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Einige grundsätzliche Anmerkungen zum Betrug am Wähler in Sachsen, Großbritannien, Italien und Österreich

Die Parallelität der Ereignisse macht es schlagartig klar: Mit der Demokratie ist es vorbei, ohne dass sie abgeschafft wurde. In wichtigen Teilen Europas wird Volkes Wille ignoriert. Egal, was der politische Souverän wählt – die Exekutive macht das Gegenteil.

* In Sachsen gibt es eine stabile bürgerliche Mehrheit von 60 Prozent CDU plus AfD. Kretschmer bildet aber lieber eine Regierung mit SPD und Grünen. Betrug am Wähler!

  • In Italien lag Salvinis Lega in Umfragen zuletzt bei 38 Prozent. Anstatt Wahlen anzuberaumen und dadurch dem Volk die Möglichkeit zu geben, den Kurs des Landes zu bestimmen, wechselten die abgestürzten Fünf Sterne lieber die Seiten und regieren nun mit den Linksdemokraten weiter, die sie zuvor jahrelang verhöhnt hatten. Betrug am Wähler!
  • In Österreich war Schwarz-Blau die beliebteste Regierung seit den seligen Kreisky-Jahren in den 1970ern am Ruder. Doch Sebastian Kurz brach das Bündnis und will auch nach den Neuwahlen Mitte September nicht mit der FPÖ weitermachen (oder nur nach ihrer Selbstkastration, indem neben Strache auch Kickl entmachtet wird). Eine Regierung aus ÖVP plus Grüne plus NEOS – Betrug am Wähler!
  • In Großbritannien hat das Volk 2016 für den Brexit gestimmt, und das Votum wurde in der EU-Wahl 2019 bestätigt (Mehrheit für Brexitpartei plus Tories). Trotzdem darf der Brexit nicht stattfinden. Ein Student sagte (ausgerechnet im linken „Bento“-Portal): „Die Abgeordneten, die für den Verbleib in der EU sind, verhalten sich so undemokratisch wie nur möglich: Sie verhindern den Brexit, ignorieren die Erklärungen, mit denen sie angetreten sind, und lehnen es dann ab, den Wählern das Mitspracherecht durch eine Neuwahl einzuräumen. Und all das, während sie den Premierminister als Möchtegerndiktator verdammen. “ – Betrug am Wähler!

In allen diesen Beispielen sehen wir den parlamentarischen Absolutismus am Werk – die gewählten Volksvertreter verschwören sich gegen das Volk. Das NWO-Regime befindet sich in einem verzweifelten Abwehrkampf gegen eine Mehrheit, der noch die Machtmittel fehlen. Wie Ende der 20er, Anfang der 30er Jahre wird die Demokratie de facto suspendiert – wenn auch nicht durch ihre Abschaffung mittels offen diktatorischer Systeme, sondern durch ihre komplette Aushöhlung: Demokratiesimulation ohne Volk.

Doch wie lange kann der faule Zauber wirken? Wenn die CDU in Sachsen mit den Grünen ins Lotterbett steigt, werden schon bei den nächsten Wahlen Ende Oktober in Thüringen enttäuschte CDU-Wähler zur AfD überlaufen. Höcke kann schaffen, was Kalbitz und Urban nur knapp misslang: dass die Blauen stärkste Partei werden. Ähnlich in Italien: Die nächsten Regionalwahlen dürften den Trend zur Lega verstärken. Oder Großbritannien: Der Brexit kann verschoben werden – aber nur bis zur nächsten Wahl, wo Boris Johnson einen Erdrutschsieg gegen die Betrüger einfahren wird. Erst die totale Abschaffung der Wahlen, also der offene Übergang zur Diktatur, bietet den Multikulti-Globalisten die Gewähr der Machtsicherung.

Fieberhaft wird nach einem Ausweg gesucht: die Spaltung der aufstrebenden patriotischen Parteien. Solche Versuche zeichnen sich in FPÖ und AfD bereits ab, und ich wette, man wird sie auch bei der Lega und den britischen Konservativen erleben. Wir werden in den nächsten Wochen Zeugen eines schmutzigen Spiels mit Fake News und Verleumdungen werden, in Deutschland vor allem gegen Höcke und Kalbitz.

Dagegen hilft nur die Verbreitung der Wahrheit – und der Mut des Volkes. COMPACT ist der Fels in der Brandung der Desinformation.

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Über den Autor

Jürgen Elsässer

Jürgen Elsässer, Jahrgang 1957, arbeitete seit Mitte der neunziger Jahre vorwiegend für linke Medien wie Junge Welt, Konkret, Freitag, Neues Deutschland. Nachdem dort das Meinungsklima immer restriktiver wurde, ging er unabhängige Wege. Heute ist er Chefredakteur von COMPACT-Magazin. Alle Onlineartikel des Autors

38 Kommentare

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    Wenn die Gesellschaft zu groß ist, funktioniert Demokratie nicht – mehr! Demokratie wurde in griechischen Stadtstaaten erfunden und funktionierte da auch gut. Als Rom noch ein Stadtstaat war dort auch. Aber mit der Vergrößerung zum römischen Reich wurde das erst eine Oligarchie, dann eine Erbmonarchie und Zuletzt eine Militärdiktatur. Nur mit anderen Feinheiten wiederholt sich das überall und immer wieder. Am Ende stand eine aggressive Religion und ihre Diktatur! Selbst das scheint sich zu wiederholen.
    Eine Regierungsform zwischen absoluter Demokratie – im Kleinen – und einer wohlwollenden Tyrannis – im Großen – hat noch niemend hinbekommen. obwohl bereits die alten Griechen geahnt hatten, daß nur dies für größere Staaten wirklich in Frage kam.

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      Das Prinzip stimmt wohl.Ich habe das bei den den Kommunalwahlen erkannt.Selbst meine kleine Kommune ist schon so groß,daß Ich die Kandidaten alle nicht kannte,folglich auch nicht beurteilen konnte.Solche Wahlen sind sinnlos. Aber warum so skeptisch in Bezug auf Monarchen?Deutschland hatte viele gute,und selbst der letzte machte, trotz großer Hummel unterm Scheitel, einen guten Job,den man,in summa, kaum besser hätte machen können.

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    Deutschösterreicher aus dem Wienerwald am

    Diesen Betrachtungen ist fast nichts hinzuzufügen. Außer vielleicht, daß diese Entwicklungen vorhersehbar gewesen wären, weil sie nämlich ein Systemfehler der sogenannten "repräsentativen" Demokratie sind. Warum wollte fast niemand das Weimarer System verteidigen? Weil die Menschen sahen, dass ihre Nöte und Sorgen nicht ernst genommen wurden. Erst im Rückblick nach 1945 erschien die parlamentarische Demokratie wieder attraktiv, weil sich das NS-System nicht bewährt hatte und im Vergleich zur SED-Herrschaft ja auch besser funktionierte (abgesehen davon, dass die Deutschen sowieso nicht gefragt wurden). Wo wird das diesmal hinführen? Jedenfalls müsste jeder, der für diese Staats- und Regierungsform ist, auf eine Einbindung der AFD drängen, denn deren Ausgrenzung delegitimiert das ganze System. In Wahrheit aber sollte dieses System stürzen und einer direkteren Demokratie nach Schweizer Vorbild Platz machen.

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      Jein,bei einer Revolution ist am Anfang direkte Demokratie unvermeidlich,weil Chaos herrscht. Chaos kann aber nicht auf Dauer bestehen und beim Aufbau einer neuen Ordnung ist direkte Demokratie dann kontraproduktiv. Direkte D. ist bei einem tugendhaften Volk in überschaubarem Rahmen noch dauerhaft möglich,aber solche Bedingungen sind Historie,schon lange.

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    Merkelt doch jeder, daß die westlichen Demokratien samt ihrer Partei-Diktaturen am Ende sind und den Bach runter gehen. Schon heute gibt es die alten System-und Volksparteien so gut wie gar nicht mehr. Sind sind zum Glück ausgestorben.
    Beispiel: Die SPD-Sozialdemokraten marginalisieren sich zu einem kleinen Häufchen Elend unterhalb der 5-Prozent-Hürde, weil das Volk diese übelste Art des Volksverrates nun überhaupt nicht mehr haben will.

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    Die "Spaltung der patriotischen Parteien" ist nicht der "Ausweg" für die Systemparteien und wird auch nicht von diesem betrieben,Es ist vielmehr ein notwendiger Klärungs- und Reinigungsprozeß. Wenn die Guten meinen ,sie müßten um taktischer Ziele willen mit den Schurken zusammen gehen,werden sie nur selbst zu Schurken und erreichen nichts. Einer Partei das Etikett "patriotisch" anzuhängen,die mit jedem Furz das Gegenteil beweist liegt ganz auf dieser falschen Linie.

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    Greift alles viel zu kurz. Die moderne westliche Demokratie funktioniert nicht,weil die Kapitalisten,deren Interessen nun mal nicht die des Demos sind, sich nach der Wahl die gewählten Volksvertreter kaufen.Es ist egal,wer gewählt wird,jeder ist ab einer gewissen Summe bestechlich,faßt Euch mal an die eigene Nase,na? Ehrlich! Demokratie kann erst funktionieren,wenn niemand mehr genug Geld hat,auch nur einen Parlamentarier zu kaufen. Und selbst dann ist höchst fraglich, ob einer hochspezialisierten und gerade dadurch verdummten Masse Demokratie überhaupt nützt.

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      Danke für die Erklärung, warum Sozialisten grundsätzlich daran arbeiten, dass es ALLEN schlecht geht. Kein Klassenkampf mit vollem Bauch, Wähler schon mal gar nicht.

      Neben der total gleichen Armut für alle (außer für die Honeckers selber) stören mich am Sozialismus noch weitere Dinge.

      Mordlust (empirisch bewiesen) und Totalüberwachung. Der Klassenfeind lauert hinter jedem Gebüsch.

      Auf Bananen würde ich, zugunsten einer besseren Welt, natürlich verzichten.

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        Es gibt 2 Sorten Feinde .1. die Kapitalisten,Vermieter usw. selbst. Dann die Lohnsklaven,die sich in der Slavenhierarchie soweit hochgearbeitet haben,daß sie sich von der sozialen Revolution keinen persönlichen Vorteil mehr versprechen und eher einen Nachteil befürchten. Da sie ebenfalls gegen die Revolution arbeiten,müssen sie entsprechend behandelt werden,genau wie ihre Herren. (Zu welcher Sorte zählt nun der Hut ohne ohne Kopf drin?

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        Noch nicht gemerkt,daß alles relativ ist? Wenn es allen gleich geht,gibt es kein gut oder schlecht,weil ein Bezugspunkt fehlt. Formale Logik-üben,üben!

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    Markus Niebel am

    Ich halte es derzeit für unmöglich dass die AfD in Thüringen stärkste Kraft wird. Dafür ist Ramelow noch zu stark und zu beliebt – leider! Aber der zweite Platz ist schon realistisch. Allerdings ist es noch einige Wochen hin. Und die Hetzpropaganda der Medien gegen die AfD in Thüringen hat noch nicht angefangen – und deren Wirkung ist nicht zu unterschätzen.

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    Heinrich Wilhelm am

    Parlamentarischer Absolutismus… – ist das nicht eher ein administrativer Absolutismus, also schon Diktatur? Merkels schlimme Entscheidung vom 4. September 2015 fand ohne Parlament statt. Ob da nun ein Missverhältnis zwischen den Staatsgewalten vorlag, war in dem Moment egal. Ein solches Missverhältnis lag/liegt ohne Zweifel vor. Aber sie tat es einfach per Ordere Mufti.
    Trotzdem gehe ich da mit, weil sich das in den letzten vier Jahren tatsächlich herauskristallisiert hat. Leider inklusive Mediengleichschaltung. Den Hauptgrund sehe ich in einer, nicht von Volk sanktionierten, Abgabe von wesentlichen Teilen der Staatsgewalt an Brüssel.
    War vor einiger Zeit noch nicht vorstellbar, dass es mal soweit kommt. Da waren die Briten wesentlich wachsamer!

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    "Die Hälfte aller in Armut lebenden Kinder wächst bei Alleinerziehenden auf. Bemerkenswert ist hier, dass die Armutsquote der Alleinerziehenden steigt, obwohl ihre Erwerbstätigenquote seit Jahren zunimmt. Das heißt: Arbeit schützt nicht unbedingt vor Armut.Es ist die Aufgabe von Politik und Gesellschaft alle Familienformen anzuerkennen und gleichwertig zu fördern. Eine Benachteiligung von Alleinerziehenden, nur weil eine Partei sich auf altmodische Familienformen beruft? Das darf nicht sein.

    "Die AfD ist weit weg von den „kleinen Leuten“
    Sozialleistungen sollen gekürzt und die Erbschaftssteuer für Superreiche abgeschafft werden. Familien, die von der klassischen Konstellation Vater-Mutter-Kind abweichen, werden gesellschaftlich an den Rand gedrängt. Sozial geht anders."

    Die AfD versucht den Unmut der Menschen sehr clever auf die umzuleiten, die am wenigsten dafür können: Minderheiten, darunter Geflüchtete, Muslim*innen, Homosexuelle. Das ist ihr bisher vorzüglich gelungen. Sie bedient sich dabei der Urängste der Menschen. Ihr Spitzenpersonal bricht bewusst Tabus und spielt seine Aussagen hinterher herunter. Auch das ist überaus clever. So lenkt die Partei von ihrer politischen Unfähigkeit ab und steht dennoch permanent im Mittelpunkt der Öffentlichkeit.

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      So ist neben der Erbschaftssteuer auch eine Abschaffung der Vermögens- und Gewerbesteuer die Rede, sowie das AFD-Stufentarif oder eine verbindliche Steuer- und Abgabengrenze im Grundgesetz die vor allem den Vielverdienern nützt. Am deutlichsten halte ich den Vorschlag die Jobcenter an die ohnehin schon klammen Kommunen auszulagern. Selbstverständlich gibt es nicht den Hauch eines Hinweises auf eine Vermögenssteuer, dafür aber überall auf noch mehr Deregulierungen. Da bringen Volksentscheide aber viel, wenn die Politik immer weniger kompetenzen hat und die Privatwirtschaft nicht an die Ergebnisse gebunden ist. Da ist natürlich noch weit mehr, das waren nur Beispiele. Vor allem vieles nach der Marke "wir wollen zwar … aber …" wo ich bei der sonstigen Ausrichtung des Programms nicht wirklich damit rechne, dass das "aber" nach einer Wahl noch eine große Rolle spielen würde, wie z.B. Freihandelsabkommen oder ÖPP-Projekte. Das muss man sich mal geben, auch eine Partei die trotz Negativzinsen aktuell ÖPPs befürwortet und von einem deutschlandweiten und von einem "deutschlandweiten Investitionsfonds oder Anleihenfonds zur Finanzierung von Infrastruktur-Investitionen unter Beteiligung der Öffentlichen Hand, der Wirtschaft, Versicherungen und privaten Anteilseignern" faselt. –

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      Da ist schon was dran.

      Man kann nicht einerseits den Untergang der SPD (linker Parteien) abfeiern (Ursachen sind bekannt), andererseits aber an deren "Errungenschaften" festhalten. Auch wer schweigt stimmt zu! Nach 5 Jahren hat sich die AFD zu diesen Themen nicht eindeutig positioniert. Meiner Ansicht nach ist das kein ehrlicher Umgang mit ihren Wählern. Erst Stimmen von links einsacken und dann FDP2.0 werden wäre keine feine deutsche Art. Das geht dann auch nach hinten los. Nur auf "Flüchtlinge" machen wird so langsam auch langweilig und gibt dem politischen Gegner teilweise Recht (Einthemen-These, Ängste schüren,…).

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    Die neoliberale Ausrichtung der AFD wird in Deutschland noch mehr soziales Elend schaffen , die Leute sind so dumm wenn sie glauben das die Partei der kleinen Leute sei.

    https://www.boell.de/sites/default/files/2016-6-wie-sozial-ist-die-afd.pdf

    Wer denkt, die AfD würde sich für Arbeitende, Erwerbslose, Sozialhilfeempfangende, Rentner*innen einsetzen, liegt falsch. Der Fokus der AfD liegt darauf, die Reichen zu stärken und den Rest einfach so zu belassen, wie er ist. Die Partei gibt nichts auf den Sozialstaat, es ist ihr egal, ob Renten- oder Sozialgelder armutsfest sind, es ist ihr egal, wie hoch der Mindestlohn ist. Stattdessen sprechen die Mitglieder doppelt so oft von Migration und Zuwanderung, als alle anderen Parteien es tun. Aus einem einfachen Grund: Es ist leichter, ein Feindbild zu pflegen, als reale Probleme zu lösen.

    https://m.youtube.com/watch?v=L9EWJOC_Cas&time_continue=67

    https://blog.campact.de/2016/09/so-sozial-ist-die-afd/

    Ich sehe die AFD als eine Art nationalistische FDP in extrem. Und ja, den Wahlerfolg haben sich die etablierten Altparteien selber auf die Fahne zu schreiben. Deshalb wähle ich aber mit Sicherheit keine Partei die noch neoliberaler ist als FDP oder auch CSU…

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      Auch richtig.

      Ohne "Flüchtlingskrise" würde die AFD keine 3% reißen und bei Stand Lucke verharren. Mich stört dieses Wischiwaschi, sollen sie doch klare Ansagen machen. Ihre Wähler haben es verdient!

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    Archangela Gabriele am

    》Fieberhaft wird nach einem Ausweg gesucht: die Spaltung der aufstrebenden patriotischen Parteien.

    Diese Taktik wirkt seit über 100 Jahren. Die sogenannte "Demokratie", die als Allheilmittel angepriesen wird, ist in der Neuzeit wohl nie und nirgends eine wirkliche Demokratie gewesen.

    "Quo bono?", ist die Frage und da jede Demokratie von den globalen Geldgebern abhängt, die im Hintergrung die Leitplanken festlegen können, in denen "Demokratie" zu laufen hat, kann diese jeweils nur eine Schein-Volksherrschaft sein. Essentielle Fragen befinden sich außerhalb des Entscheidbaren.

    Wie sagte schon Drehhofer 2010 bei Pelzig: "Diejenigen die gewählt wurden, haben nichts zu entscheiden … und diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt.“

    Es hat in den letzten 100 Jahren mehrere Versuche gegeben, sich von der Knechtschaft der Geldgeber frei zu machen. Sie sind alle grandios gescheitert. Entweder durch Putsch, Krieg oder durch Mord. Die Versuche, die zur Zeit laufen, Argentinien, Venezuela, Ungarn, Iran, Russland, China, … werden massiv boykottiert und/oder zu Schurkenstaaten erklärt.

    Selbst wenn nur die Gefahr besteht, dass Parteien oder Regierungen das Wohl des Volkes in den Vordergrund stellen könnten, wird intrigiert und auf Nebenschauplätzen gespalten, was das Zeug hält.

    Divide et impera, Spalte und Herrsche, war schon zu Zeiten der Eliten Roms die Devise, die Macht in Händen zu behalten.

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      Archangela Gabriele am

      Quo bono?

      Sicherlich nicht die Linken, die sich zwar intellektuell dünken, sichaber in Klassenkampf- und Hassphantasien zersplittern.

      Sicherlich nicht die Sozis, die sich immer schon nicht einmal auf eine gemeinsame Führung einigen können und bislang jedem eigenen Kanzler die Gefolgschaft versagt haben.

      Und schon gar nicht die CDU/CSU, die sich mit Merkel das gefährlichste muttiresistente Spaltvirus eingefangen haben.

      Die F.D.P.? *ggg*

      Die Geldgeber, die wahren Strippenzieher, die Deutschland ständig ermahnen, doch noch mehr Schulden zu machen, sind die Einzigen, die profitieren.

      Leider hat auch eine AfD bislang keinerlei Ambitionen gezeigt, an die Wurzel des Übels die Axt anzulegen, obwohl eine Alice Weidel die Strukturen der wirklich Mächtigen kennen muss. Schade.

      Trump zeigt einige Ansätze, aber das kann auch Aktionismus sein.

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    Jeder hasst die Antifa am

    Diese Demokratie Marke Merkel und EU ist verfault bis ins Mark da hilft nur eine Totaloperation.

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    Wieso berichtet ihr nicht von der Demo in Mönchengladbach, 27 verschiedene Gruppen haben sich dort zusammen-
    gefunden. Zeitweilig mehr nicht aufrufbar, Tonstörung etc. Aber ich denke ihr seid Patrioten, wieso muß man sich die Finger wundschreiben um so etwas herauszufinden.

    https://www.youtube.com/watch?v=YnRXDw5cW30

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    Auch wenn die Demokratie am Ende ist, läuft die große Mehrheit der Wahlberechtigten FREIWILLIG in die nächste Wahlzelle, um Zugabe zu fordern.
    Was sagt uns das? Demokratie ist die Diktatur der Dummen. 80% in Österreich, 76% in Deutschland, 87% in Schweden, usw.

    Buchtipp: Sicher ohne Staat, von Oliver Janich.

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      Wären die Nichtwähler Sonntags 1x früher von der Mutti gestiegen, könnte das Ergebnis anders lauten.

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        Andererseits haben sich die Wähler "Mutti" selbst eingebrockt. Und diese konnte argumentieren, dass Kritik an ihrer Willkommenskultur undemokratisch sei. Hätte sie das bei 40% Wahlbeteiligung gesagt? Wir sehen ja täglich, was in Frankreich läuft, die hatten unter 50% Wahlbeteiligung.
        Frohes Kreuzchenmalen!

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    Man muß aber auch fragen, wie es dazu kommen konnte und wann das alles begann. Und daß sie so frech den Volkswillen verachtend ihre Hetze betreiben, das ist relativ neu. Das hat erst Fahrt aufgenommen unter Merkel und international seit der Inthronisierung des "Heilsbringers" Obxxxxx. Die Zeit der dumpfen Parolen a la "yes we can", "wir faffen daff" oder in Spanien die Linkspartei "Podemos" begann damit, daß blut- und geldgierige Oligarchen, aber auch andere Monopolkapitalisten zu Gesinnungskommunisten mutierten und über ihre Stiftungen immenses Geld zur Wählerbeeinflussung und Abgeordnetenschmierung in die Hand nahmen. So Leute wie Bill Gates (Microsoft), Eric Schmidt (Google), die wie Soros die Welt angeblich "besser machen" wollten und doch nur Tod und Verderben unter die Völker brachten. Handelsoligarchen wie Jeff Bezos, die wenn sie erst einmal die Konkurrenz verdrängt haben, mit ihrer Marktmacht patriotische Bücher zensieren. Oder ein Elon Musk, der mit hochexplosiven Giftakkus nicht löschbare Bomben in unsere Städte trägt (und der nicht einmal profitabel wirtschaften kann). All die Strippenzieher, an deren Fäden die volksverratenden Politiker wie Marionetten tanzen und zappeln, wenn ihnen wie in Berlin die Macht entgleitet. Nicht zu vergessen die billigen linken Huren, die es umsonst machen, also KIrchen und Gewerkschaften.

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      Sowohl in Österreich als auch in Italien ist es nicht gelungen, den tiefen Staat mit seinen korrupten Richtern zu brechen. Nicht weil man zu schwach gewesen wäre. Sondern weil man es gar nicht versucht hat. Wie man es in Deutschland nach 1990 gar nicht erst versucht hat, mit SED, Stasi, RAF und 68ern abzurechnen, sondern Appeasementpolitik gegen links betrieben hat. Ein Konzept, das nicht aufgeht, darf nicht wiederholt werden, sondern sowohl der tiefe Staat als auch die globalen "Eliten" müssen zerschlagen werden so schnell und so hart und so radikal wie möglich!

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    Danke für die Blumen, Frau Masson (-:
    Gebe ich angesichts ihrer literarischen Fähigkeiten und ihrer Haltung wider den Mainstream gerne zurück…

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    Es gilt hierzulande fast schon die Faustformel: alle Staaten, Politiker und Systeme, welche in den Medien und von den "Eliten" gebrandmarkt werden, sind in Wirklichkeit demokratischer als der hiesige Parlamentarismus und das System. Beredtes Beispiel heute mal wieder die WDR-Presseschau, eine Propagandashow der besonders einseitigen Art. Thema Brexit, alle vier Presstituierte sind einer Meinung, die Moderatorin stößt ins gleiche Horn, Johnson ist natürlich der böse Autokrat wie Trump, die Situation in GB wurde sogar mit "Weimar" verglichen und die EU ist selbstredend das getriebene Opfer. Die Krönung das "Demokratieverständnis" der Beteiligten: das britische Parlament ist toll, da wechselt sogar jemand heldenhaft binnen Sekunden die Fraktion und Johnson wird dadurch ausgebremst. Dumm ist natürlich das Volk, welches einem Demagogen, der nur konsequent die No-Deal-Linie fährt, nachfolgt. Die Arroganz der EU-Fetischisten und BRDlinge ist kaum zu ertragen, zumal sie genau wissen, dass Volkes Wille bei ihnen ohne Bedeutung ist. Als mündiger Bürger dieses Staates, und das ist der zweite Teil der Faustformel, liegt man immer richtig, wenn man vom Gegenteil der medialen und politischen Aussagen des Mainstreams ausgeht…

  17. Avatar

    Das ist eine harte Nuss!
    Ich biete folgende Erklärung an: Die letzten 70 Jahre nahm sich die westliche Welt eine Auszeit, indem sie beschloss, alle geopolitischen und elitären Machtinteressen zu negieren.
    Nun allerdings ist dieser Konsens zerbrochen. Von den Erfahrungen ihrer Vorfahren abgeschnitten, sind die Untertanen verblödet.

  18. Avatar
    ship of fools am

    Höcke (find ich gut!!!) gehört in de AFD Vorstand (als Vordenker und graue Eminenz im Hintergrund, da leider zu "verbrannt" und zu polarisierend für Gesamtschland). Kalbitz..sagen wir mal so…mit dem werden wir noch viel Freude haben. Meiner Ansicht nach ein opportunistischer Systemling (U-Boot?) und nicht wirklich AFD-förderlich. Der liefert alles und jeden ans Messer (auch Ideale), wenn es ihm persönlich nützt. Somit charakterlich völlig ungeeignet da kein "Echter". Derartiger (bereits vorherrschender) Politiker-Typus schafft die Probleme erst so richtig.

    Keine Hetze, nur Meinung.

    Ging ja im Kern darum, dass die AFD mit 15% nichts ausrichten kann.

    Ich drücke der AFD Thüringen und insbesondere Höcke die Daumen!!! Die Thüringer haben es in der Hand, ob sich der AFD-Kurs ändert, oder ob alles beim Alten bleibt.

  19. Avatar
    DerSchnitter_Maxx am

    "Nichts ist so wie es scheint … und manchmal scheint alles nichts zu sein" (M. Förster)

    Es ist und war mitnichten jemals eine "Demokratie" … aber schon immer … eine Kapital- Schulden – und Finanz-Diktatur ! 😉

  20. Avatar
    heidi heidegger am

    Nun, für "Kenia" oder "Jamaica" ist m. E. das Volk/der Volkswillen mehrheitlich zuu äh vernünftig-konservativ. Es/Er will Haiti, aber unblutig (auch dank der schlauen DDR-ler). Ich spreche hier von der gelenkten Demokratie mit haufenweise Voodoo/Charisma und sogar Wahlen kann es geben (mit lauter blauen Stimmzetteln allerdings..ämm). Die friedlich-kreativen TongTongMacoutes sind dann hier die IB äh die FDJ2.0, hah!

    Findet ihr meinen Vorschlag auch so supi, wie ich selber, häh? 🙂

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    Was ist das für eine Demokratie? Was ist das für ein "freies" Land, in dem man seine Meinung nur noch hinter vorgehaltener Hand äußern kann, ohne Repressalien privat und im Beruf befürchten zu müssen, zb. als AfD-Wähler?

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      Paulchen, Hans-Hermann Hoppe weist in dem Interview: "„Der Übergang vom Minimalstaatler zum Anarchokapitalisten ist nicht mehr als das Ergebnis einer halben Stunde intensiven, vorurteilsfreien Nachdenkens.“ nach, dass nur noch unter kommunistischen Parteien ausgewählt werden kann. Dazu zählt nach meiner Meinung auch die AfD.

      Somit hoffe ich, Ihre Frage beantwortet zu haben.

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      A. BENJAMINE MOSER am

      LIEBES PAULCHEN
      NUN WENN SIE GLAUBEN, DASS POLITISCHE VERÄNDERUNGEN MIT FAHRKARTEN LÖSEN VON STATTEN GEHEN, DANN STELLE ICH MIR SIE ALS EINEN NAIVEN VOR. VIELLEICHT HILFT IHNEN FRIEDRICH SCHILLER. BEVOR ER ZUM SCHRIFTSTELLER WURDE, HATTE ER VORERST MAL GEGEN DIE HERRSCHENDE ORDNUNG REBELLIERT UND WURDE DAFÜR IN ARREST GESETZT… ALSO, OHNE PERSÖNLICHEN EINSATZ UNTER MÖGLICHER INKAUFNAHME VON NACHTEILEN GEHT ES LEIDER NICHT… SCHILLER HAT SICH DANN DEFINITIV AUFS DICHTEN VERLEGT UND JENE GROSSE LITERATUR GESCHAFFEN, DIE ABER IMMER NOCH INSPIRIEREND GENUG IST FÜR AUFSTÄNDE UND CO. MHG ABM

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