Das Spiel um Macht – eine KURZgeschichte

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Warum konnte ein Video eine Regierungskrise auslösen? Wer zieht die Fäden? Wem nützt der Putsch durch Kanzler Kurz? Und warum wurde der erfolgreiche FPÖ-Innenminister aus dem Amt gekickt? Der Artikel beleuchtet die wahren Hintergründe des vorzeitigen Endes der türkis-blauen Regierung.

Der folgende Artikel aus dem österreichischen Magazin „Alles Roger“ beleuchtet die Vorgänge hinter den Kulissen. Wir danken dem Magazin für die Nutzungsgenehmigung.

Die aktuelle Ausgabe des Magazins „Alles Roger“. | Foto: Alles Roger


Es war ein innenpolitisches Erdbeben, als Bundeskanzler Sebastian Kurz am 18. Mai 2019 mit den Worten „Genug ist genug!“, die Koalition mit den Blauen aufkündigte. Damit beendete er nach genau 517 Tagen die türkis-blaue Regierung und rief Neuwahlen aus. Wie schon zwei Jahre davor – damals stellte er allerdings der SPÖ die Sessel vordie Tür. Den Koalitionsbruch nehmen ihm nicht nur die FPÖ-Wähler übel. Kritik hagelte es aus allen Ecken, denn Kurz beendete damit auch das erfolgreiche Reformprojekt von Türkis/Blau.

Türkis-blaue Bilanz

Diese Regierung brachte beinahe im Wochentakt Reformvorhaben aufs Tapet. Ob Arbeitszeit-flexibilisierung, die Aufhebung des von der Vorgängerregierung beschlossenen Rauchverbots, die Reform der Sozialversicherungen oder die Mindestsicherung neu – Man übte sich in demonstrativer Harmonie, lebte einen „neuen“ Stil mit abgestimmtem Wording und Message Control. Auch beim Budget gelang der Kurz-Strache-Regierung erstmals seit 44 Jahren ein Nulldefizit. Erst vor kurzem präsentierte der ÖVP-Finanzminister Hartwig Löger die geplante Steuerreform. Die ist mit dem Ende der Koalition aber nur noch Schall und Rauch, so wie auch andere wichtige Entlastungen für die Bürger.

Damit stellt sich aber die Frage: Warum wollte Kurz nach dem Strache-Rücktritt nicht mit einer FPÖ unter neuer Führung, etwa mit Norbert Hofer als Vizekanzler weiterregieren und die geplanten Reformen im Sinne der Bürger umsetzen? Weil er diese Regierung lieber aus eigenem Machtinteresse sprengte. Nicht das erste Mal. Zwei Jahre zuvor war die SPÖVP-Koalition von ständigen Querelen und gegenseitigen Schuldzuweisungen überschattet. Der Rücktritt von ÖVP-Chef Reinhold Mitterlehner machte den Weg frei für Shooting-Star Sebastian Kurz. Der nutzte die Gunst der Stunde und stellte ein beinhartes Forderungspaket an seine Partei.

Er wollte volles Durchgriffsrecht sowie die Oberhoheit bei Personalentscheidungen und in Budgetfragen. Macht mit allen Mitteln. Den schwarzen Granden blieb keine andere Wahl, denn Kurz schien die einzig vernünftige Alternative, um das angeschlagene Image der Schwarzen zu polieren.

Jörg Haider, ehemaliger Kärntner Landeschef, kurz vor seinem Tod; Foto Youtube „Pfiat Gott, liabe Alm“

Türkis ist das neue Schwarz

Für Kurz war an eine Weiterführung von Rot/Schwarz nicht zu denken, Neuwahlen mussten her. Auch die Parteifarbe der ÖVP wurde kurzerhand in ein frischeres Türkis getauscht. Und Kurz sollte seinen Ziehvater Wolfgang Schüssel nicht enttäuschen – die Wahl 2017 wird zum vollen Erfolg für die Türkisen unter Kurz, er selbst zum jüngsten Bundeskanzler in der Geschichte der Republik.

Die FPÖ, nur knapp hinter der SPÖ Dritter, war plötzlich ein vorstellbarer Koalitionspartner. Die Chancen auf eine Regierungsbeteiligung der Blauen waren hoch wie seit Haider nicht mehr. Kurz ging die türkis-blaue Zweckgemeinschaft ein. Es begann ein Poker um die Ministerien und was völlig undenkbar schien: Außen- und Innenministerium sollten fortan in Hand der FPÖ sein. Gerade das Innenministerium galt bis dahin als schwarze Bastion, wurde seit dem Jahr 2000 durchgehend mit ÖVPPolitikern besetzt. Ein folgenschwerer Fehler des unerfahrenen Jungkanzlers, der die schwarzen Altvorderen auf den Plan rief.

Ein Möchtegern-Salvini

Über die Jahre zeigte Kurz große Flexibilität bei seinen politischen Ansichten. In seiner Funktion als Staatssekretär forderte Kurz noch „Integration durch Leistung“ und mehr Willkommenskultur. Dann setzte 2015 die Flüchtlingswelle ein und Kurz, in seiner Rolle als Außen- und Integrationsminister, vollzog einen politischen 180-Grad- Schwenk und setzte sich plötzlich auf ein bis dahin „rechtes“ Thema drauf, machte als Erster in der Regierung Druck in der Flüchtlingsfrage.

Kurz wollte den Flüchtlingsstrom nach Österreich eindämmen, die Zuwanderung strenger kontrollieren und die Balkanroute schließen. Er überraschte als konservative Ausgabe eines Populisten. Seine Gratwanderung brachte ihn schließlich auf den Kanzlerthron. Seit seiner Angelobung glänzte er dann mehr durch Schweigen. Nicht so der Koalitionspartner FPÖ, die blauen Minister machten hervorragende Arbeit. Allen voran Innenminister Herbert Kickl, der souverän in den Fragen der Asyl- und Zuwanderungspolitik agierte. Kickl polarisierte, aber er hatte Erfolg. Die FPÖ wurde immer stärker. Der blaue Innenminister dominierte mit den populären Themen Sicherheit, Kampf gegen Asylmissbrauch, Zuwanderungsstopp und Grenzüberwachung die Schlagzeilen und nahm dem Kanzler damit quasi das Zepter
aus der Hand.

Das Putsch-Drehbuch

Dem türkisen Kurz und der alten ÖVP-Garde war das ein Dorn im Auge. Denn der Verlust des Innenministeriums bedeutete einen Machtverlust, das konnte man nicht hinnehmen. Die Volkspartei musste das BMI zurückholen, um jeden Preis. Da kam #Ibizagate wie gerufen. Konnte bis dato nichts und niemand das Duo Kurz-Strache vom gemeinsamen Weg abbringen, war ein zwei Jahre altes Video, das HC Strache und Johann Gudenus in einer Privatvilla auf Ibiza zeigt, Auslöser für eine Regierungskrise. Mit dem vielgepriesenen guten Gesprächsklima zwischen den beiden Regierungspartnern war es schlagartig vorbei. Vizekanzler Strache zog die Konsequenzen aus seinem Fehlverhalten und verkündete seinen Rücktritt.

Er wollte die Fortsetzung der türkis-blauen Koalition nicht gefährden. Man schlug dem Koalitionspartner einen Austausch an der Parteispitze vor, Norbert Hofer sollte übernehmen. Kurz war das nicht genug. Er forderte auch noch das „Haupt“ von Innenminister Kickl, der am sogenannten Ibiza-Video völlig unbeteiligt war. Darauf stieg die FPÖ nicht ein und Kurz deshalb aus. Bis dahin überzeugte Türkis/ Blau mit guter Arbeit, waren knapp 60 Prozent der Österreicher zufrieden mit der Regierung. Und auf einmal erklärte Kurz in seinem Statement zum Koalitionsende: „Die FPÖ kann es nicht.“

Vor diesem Hintergrund erscheint es nicht abwegig, dass der Absprung in die Neuwahl von langer Hand generalstabsmäßig geplant gewesen war.

Ziel war immer die Absolute

Kurz sah seine Chance gekommen, seine Macht noch mehr auszubauen und die FPÖ zu schädigen. Man kann sich des Verdachts nicht erwehren, dass Kurz „Knittelfeld 2.0“ plante. Dass er nach dem Schüssel- Drehbuch von 2002 vorgegangen ist, mit dem Ziel der absoluten Macht, koste es was es wolle. Dafür entledigte er sich auch mal über Nacht seines Koalitionspartners. Die heutige FPÖ ist aber nicht mehr vergleichbar mit der damaligen Haider-FPÖ. Sie präsentiert sich geschlossen und kämpferisch. Die Legende, wonach die FPÖ nicht regierungsfähig sei, erweist sich als unrichtig. Denn es waren immer die

Koalitionspartner, die eine gemeinsame Regierung beendet haben. So wie auch diesmal Sebastian Kurz es getan hat, ohne Notwendigkeit. Und damit wären wir bei der Frage: Was und wer steckt wirklich hinter dem Putsch? Wem nützt er? Zum einen ist es der Griff nach Macht und Posten. Es gab nämlich keinen nachvollziehbaren Grund, Innenminister Kickl abzuberufen. Schon mit dem BVT-Skandal wurde ein Versuch unternommen Kickl auszuschalten. Kurz argumentierte damit, dass Kickl nicht gegen sich selbst ermitteln könne, weil er 2017 FPÖ-Generalsekretär war.

Bei den Freiheitlichen ist die Funktion des Generalsekretärs aber eine rein politische. Die FP-Finanzen fallen in die Kompetenzen eines Bundesgeschäftsführers. In der Causa des ehemaligen ÖVP-Innenministers Ernst Strasser (Lobbyisten-Affäre, 2011, Anm. d. Red.) war während der Ermittlungen ein VP-Minister im Amt – da war aber keine Rede von Unvereinbarkeit. Das war damals nicht von Belang und wäre es auch heute nicht bei Herbert Kickl, denn nicht das Innenressort, sondern Justiz und Staatsanwaltschaft sind Herren eines Verfahrens.

Am 3. Juli 2018 gab Bundeskanzler Sebastian Kurz (m.) gemeinsam mit Vizekanzler Heinz-Christian Strache (r.) und Bundesminister Herbert Kickl (l.) eine Pressekonferenz zu den deutschen Asylplänen. Foto: Andy Wenzel / BKA

Ebenfalls nicht erklären konnte man, weshalb nicht einfach ein anderer FPÖ-Politiker das Innenressort übernehmen hätte können. Fakt ist, dass Kickl drauf und dran war, die Machenschaften seiner Vorgänger im Amt aufzudecken. Kurz stand unter massivem Druck, musste dem Anschein nach dem „Befehl“ einiger ÖVPGranden folgen, die Kickls Absetzung forderten. Er spielte mit und verzockte sich im Spiel um Macht und Gier.

Des Kanzlers Glück und Ende

Es war aus VP-Sicht anscheinend schon Anfang Jänner klar, diese Regierung zu beenden – das unsägliche Video war dann ein „Gottes-Geschenk“, denn es gab wohl keinen besseren Zeitpunkt, als knapp vor der EU-Wahl damit an die Öffentlichkeit zu gehen. Für Kurz schien die Möglichkeit, sein eigentliches Ziel, die „Alleinherrschaft“ zu erreichen, plötzlich zum Greifen nah. Die Türkisen erklärten die EU-Wahl kurzerhand zur Kanzler-Wahl. Aber da hatte man die Rechnung wohl ohne den Wirt gemacht. Denn vergleicht man die EU-Wahl mit der letzten Nationalratswahl, dann hat die Kurz-ÖVP deutlich an Stimmen verloren. 2017 erreichte die Kurz-Partei fast 1,6 Millionen Stimmen, bei der EU-Wahl 2019 hingegen „nur“ knapp über 1, 3 Millionen.

Damit ergibt sich ein Verlust von 300.000 absoluten Stimmen. Legt man also das Ergebnis auf die NR-Wahl von 2017 um, dann wären die Türkisen bei 26 Prozent (2017: 31,5 Prozent). Wie es aussieht, hat sich Kurz am Ende verspekuliert, denn jetzt hat er auch keine Mehrheit mehr im Parlament, wurde folgerichtig von einem Großteil der Volksvertreter abgewählt und ist damit der kürzest dienende Kanzler der Geschichte Österreichs. Was Sebastian Kurz aber tatsächlich gelungen ist: das Land in einer Weise zu spalten, wie das noch kein Regierungschef vor ihm geschafft hat.


In der Juni-Ausgabe schaut COMPACT nach Europa: Wo gibt es Hoffnung für Patrioten, an welchen Ländern kann sich Deutschland ein Vorbild nehmen? Mit Exklusiv-Interview mit Matteo Salvini.

Aktuell verhärtet sich der von Kickl geäußerte Verdacht, das österreichische BVT könnte in den Skandal verwickelt sein (COMPACt-Onlie berichtete). Laut OE24 gab es einen SMS-Verkehr zwischen dem ehemaligen BVT-Spionagechef P. und ÖVP-Bundesgeschäftsführer Axel Melchior: „Hast du mal wieder Zeit? Es gibt neue Filme!“, soll P. 2015 an Melchior – damals Kabinettschef von Kurz im Außenministerium – geschrieben haben. Schon damals sollen kompromittierende Videos gegen FPÖ-Spitzen in Umlauf gewesen sein. Daraufhin gab es Treffen, eines von ihnen war in P.s Kalender mit „Video Axel“ betitelt. „Diese Spur führt direkt ins Kabinett von Sebastian Kurz“, sagte Liste-JETZT-Gründer Peter Pilz gegenüber OE24… Lesen Sie in der aktuellen Juni-Ausgabe von COMPACT alles über das „Strache-Video“, die Europawahlen und die patriotischen Hoffnungsträger, wie Salvini, Organ und Le Pen. Jetzt am Kiosk oder direkt hier bestellen.

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22 Kommentare

  1. Avatar

    Sebastian Kurz ist ein Machtmensch. Dafür fehlt ihm Verantwortungsgefühl und Geschichtswissen. Siehe dazu: "Die dunklen Seiten des Sebastian Kurz" in <heurein.wordpress.com>

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      "Sebastian Kurz ist ein Machtmensch. Dafür fehlt ihm Verantwortungsgefühl und Geschichtswissen. Siehe dazu:"

      H.C. Strache ist ein Machtmensch. Dafür fehlt ihm Verantwortungsgefühl und Geschichtswissen. Siehe dazu: jede seiner Äusserungen jemals. Ob nun nüchtern, besoffen oder zugekokst

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    Deutschösterreicher aus dem Wienerwald am

    Die rechnen sich aber die Ergebnisse schön! EU-Wahlen haben nun mal eine niedrigere Wahlbeteiligung, daher gibt es auch weniger Stimmen. Der Anteil der ÖVP ist trotzdem gestiegen und wird, fürchte ich, bis zum Herbst weiter steigen.

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    Hier wird ein Drogen konsumierender korrupter ex Minister entschuldigt. Oh Mann wie billig.

    Und Verlierer Sozialisten welche einen Kanzler durch nachtreten in die Weichteile zu Fall brachten. Noch billiger.

    Aber der zukünftige Kanzler Kurz lacht euch im Herbst aus.

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    Loge der Lügen am

    Kurz ist ein Trojanisches Pferd von Soros. Er ist Mitglied beim European Council of F.R., die von der Open Society und vom DAA gepimpert wird. Wie Barley trifft er ihn sogar öffentlich wg. der Kaderschmiede, die Orban verbannt hat. Klartext: Merkel, Junker, Kurz, AKK, Grüne u.s.w. u.s.f. sind alle Illuminaten-Schuhputzer, welche die satanistische NWO für Europa durchboxen sollen. Sie spielen "guter Polizist – böser Polizist" – nur Idioten fallen noch darauf herein!
    Es war Ungarn, das den Satanisten in die Suppe gespuckt hat – und die Balkanroute geschlossen hat. Kurz sollte nur nicht enttarnt werden – und ist aufs Trittbrett aufgesprungen.

    Strache bekam einen Denkzettel – die Demokratiefeinde konnten zwei Jahre warten. Sie sammeln immer und überall! Aber vielleicht geht er jetzt gestärkt daraus hervor. Und besinnt sich wieder aufs Hambacher Fest, auf die Burschenschaften, auf die echten Deokratiefreunde …

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    heidi heidegger am

    "Warum konnte ein Video eine Regierungskrise auslösen?"

    Nun, es geht auch ohne Visuelles: Nixons *schmoking gun-Tonband* ohne Bild jibbett im www zu findään (natürlich manipuliert und vaschwört und so..). Also N. sagt darauf in etwa zu seinen "All the President’s Men": "..eine Million (Schweigegeld)? kann ich auftreiben..Das FBI soll die CIA (oder umgekehrt) stoppen zu wühlen, weil es um die Sicherheit der Nation geht und blah und blubb.."

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      heidi heidegger am

      will sagen: jedes Landratsamt sollte den Polit-führerinnenschein einziehen, wanns die Person charakterlich und sittlich-geistig-moralisch untauglich sich zeigt. Ich spreche von Nahles und ihrer halb-vertuschten Unfallflucht (ohne Personenschaden) von vor ca. 20 jahren. so!

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        heidi heidegger am

        OT: Das Spiel um Macht usw.

        SPD -> was haltet ihr vonner Doppelspitze Edathy+Scharping, häh?

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    Friedolin Semmelweiss am

    Warum wurde der Ibiza-Vorfall erst jetzt aus der Schublade hervorgeholt ?

    Und warum gerade dieser Vorfall, wo sicher auch andere Vorfälle in der Schublade lagen bzw. noch liegen.

    So auch die Frage:
    Warum ist die SPD plötzlich von Fr. Nahles zurückgetreten ?
    Denn Frau Nahles ist selbst eigentlich nie zurückgetreten.
    Sie durfte lediglich die Rücktrittsentscheidung der SPD der Öffentlichkeit mitteilen.

    Gibt es einen Generalstabsplan – der durch die ultimative Verkettung: Strache – Kurz – Nahles – …. – andere werden Folgen,

    auf den "Großen Bums" hinlenken … ?

    oder sogar Merkel am Ende abdanken… weil in Chile vor drei Jahren ein Nachfalter – zufällig – zweimal zuviel mit den Flügeln schug …

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      DerSchnitter_Maxx am

      Die, welche jedes Mal … den Dreck aus der Schublade holen, sind jene, XXX … welche den übelsten Dreck am Stecken haben 😉

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    Sonnenfahrer Mike am

    Traurig, sehr, sehr traurig, daß Kurz diese erfolgreiche ÖVP/FPÖ-Regierung gesprengt hat.
    Und am meisten tut es mir um Herbert Kickl leid, der so eine hervorragende Arbeit im
    Sinne der Österreicher und aller anderen Europäer geleistet hat und nichts, aber auch
    überhaupt nichts mit diesem Video zu tun hatte und dem man keinen einzigen
    Vorwurf angesichts seines tadellosen Verhaltens machen kann.
    Ich wünschte, nicht nur die FPÖ-Mitglieder, -Unterstützer und -Wähler, sondern auch
    die große, breite Masse aller Österreicher wäre zumindest etwas national- und
    verantwortungsbewusster sowie einen Ticken interessierter und heller im Kopf,
    denn dann bekäme Österreich im September endlich eine von der FPÖ geführte
    Regierung und Herbert Kickl könnte seine prima Arbeit wieder aufnehmen
    und im Interesse von uns allen fortsetzen. Also wünschen würde ich mir
    dies sehr, vom ganzen Herzen sogar. Aber schauen wir mal, denn ist Österreich
    ist die große, breite Masse leider nicht viel schlauer, als die große, breite Masse
    im Westen Deutschlands. Über 70 Jahre gezielte Propaganda und Volksverblödung
    hinterlassen halt ihre Spuren, insbesondere wenn es, wie bisher, immer neues,
    buntes Spielzeug gab und es vielen leider zu leicht gemacht wurde, sich selber
    abzulenken und alles und jeden ringsherum, so auch die Grundlagen und
    Notwendigkeiten zum Überleben völlig zu vergessen / total auszublenden.

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      Ich bleibe dabei: Kickl war das eigentliche Ziel, das der kriminelle Iraner und Kurz im Visier hatten.
      Die Motivation war und ist, die Illegalenflutung um jeden Preis wiederanzuwerfen.
      Die Tatsache, daß es Kurz und niemand anders war, der gegen Kickl intrigiert hat, beweist, daß er nach wie vor eine dienstwillige Marionette von Soros ist.

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    Wobei ja wie Martin Sellner wiederholt hat bei den Untersuchungen offenbar wurde, daß Strache von den Kriminellen absichtlich unter Drogen gesetzt wurde und somit vollkommen schuldunfähig war. Daß er unter Drogen gesetzt wurde konnte er damals vielleicht nur ahnen, jetzt aber wird aus der Vermutung Gewißheit.

    Daß dieses Video wegen Schuldunfähigkeit Straches niemals hätte beauftragt und von der ÖVP und von Kurz hätte genutzt werden dürfen, liegt hier auf der Hand. Ebenso, daß Kurz mindestens ein Nutznießer von schwerer Körperverletzung (Drogenverabreichung) und eines illegalen Lauschangriffs ist. Wenn er nicht nur Nutznießer, sondern Mitwisser oder gar Auftraggeber war, dann kann gar nichts anderes auf der Tagesordnung stehen als seine politische Enthauptung.

    Die Nutznießerschaft ist jedenfalls evident. Und seitens Kurz, daß er um jeden Preis Kickl von seinem Posten killen wollte. Weil Kickl nicht nur Klartext geredet und auch gehandelt hat, kam da der Zögling des Generalüberfremders Soros in Bedrängnis und wollte, um den eigenen Hals aus der Schlinge zu ziehen, die FPÖ vernichten? Die Chronologie und jeweils Kurz‘ verbale Entgleisungen dazu sprechen eine klare Sprache:

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      – Zuerst wird Martin Sellner ein völlig abstruser Terrorvorwurf seitens der korrupten Staatsanwaltschaft der Kommunistenstadt Graz gemacht. Kurz hätte schweigen können, nein, müssen, da bis zum Beweis der Schuld die Unschuldsvermutung zu gelten hat. Kurz selbst war es, der die illegale Vorverurteilung Sellners erst befeuerte und nebenher Druck auf die FPÖ aufbaute.

      – Bei dem sogenannten Rattengedicht eines FPÖ-Kommunalpolitikers war es Kurz, der völlig sachgrundlos weiter ins Öl goß, zu diesem Zeitpunkt war schon zu erahnen, daß hinter so vielen Zufällen und der aggressiven Kurz-Rhetorik ein Plan stecken mußte. Lediglich welcher Plan sollte zu dem Zeitpunkt noch im Unklaren bleiben

      – Just eine Woche vor der EU-Wahl wird mit der deutschen Relotius- und Lumpenpresse Spiegel und SZ ein Video eines Lauschangriffs eines iranischen Halbweltanwalts und eines vorbestraften Spitzels lanciert mit dem Erstziel der Vernichtung Straches und dem Hauptziel, die Koalition seitens der ÖVP zu zerschmettern und Kickl zu feuern

      – Kaum sind die Marionetten installiert werden Kickls Reformen zurückgenommen und die Flutung mit Illegalen wird wieder aufgenommen, die Ausreisezentren werden wieder in Willkommenszentren verwandelt

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      Man muß ja völlig mit dem Klammerbeutel gepudert sein, wenn man hier an eine Kette von Zufällen glauben mag. Wahrscheinlich wird genau zu diesem Zweck die Bildung durch linke Lehrer, Gretels und Rezos sabotiert, damit die Masse gar nicht mehr merkt, wie sie ausgetauscht werden soll.

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      Drei Kommentare beginnen mit solch einem Schwachsinn =

      ".. daß Strache von den Kriminellen absichtlich unter Drogen gesetzt wurde und somit vollkommen schuldunfähig war. …"

      und enden in völliger Blödsinnigkeit.

      Mein Gott, was ein zusammengeschriebener Schwachsinn. Das sie hier Politik bewerten. Über eine Schulbildung und Allgemeinbildung verfügen sie definitiv nicht !

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    Bei Herrn Kurz brauche ich nicht viel zu analysieren. Mir hat noch nie gepasst, dass er keinen Berufsabschluss hat. Nach zwei Semester Jura war halt fertig. Demnach hat er nie produktiv gearbeitet. Diese Leute haben gar keinen Bezug zu einer ordentlichen Arbeit. Er ist für mich ein typischer globalistischer ÖVP-Apparatschik. Ich habe noch keine einzige Sekunde etwas von dem gehalten.

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      Wäre mehr als genug gewesen,wenn er als Kanzler produktiv gearbeitet hätte.

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      Deutschösterreicher aus dem Wienerwald am

      Ich auch nicht, aber was hilft das? Ein verrottetes System mit einem Jüngling auf neu zu machen, funktioniert in Österreich meist. Das haben die Habsburger 1848 mit den 18jährigen Franz Josef erfolgreich gezeigt. Unser Trost bleibt: 68 Jahre, wie dieser, wird Kurz wohl doch nicht regieren.

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