Dänemark schickt Militär an die Grenze nach Deutschland

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In Dänemark geht die Angst um. Angst vor dem großen Nachbarn im Süden. Die chaotischen Zustände beim anderen Nachbarn Schweden und die zunehmende Militanz der Asylforderer bringen neue Sorgen um die Sicherheit und Souveränität des Königreiches. Die Furcht, dass Migrantenmassen die Grenzen überwinden, um Forderungen nach Teilhabe an den ausgezeichneten dänischen Sozialleistungen zu stellen, wächst. Und natürlich ist bei unserem Nachbarn auch die rasante Steigerung der Ausländerkriminalität, für die die Silvesternacht in Köln ein Symbol ist, zur Kenntnis genommen worden.

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_von Stefan Lüdemann

Daher hat die Minderheitsregierung (Venstre) sich entschlossen, künftig zur Grenzsicherung auch Militär heranzuziehen. Mit dieser Aufgabe wurde die dänische Heimwehr („Hjemmeværnet“) – eine überwiegend aus freiwilligen Reservisten bestehende Teilstreitkraft des dänischen Militärs – betraut. Die Heimwehr besteht aus 16.000 Aktiven und 32.000 Reservisten. Die wachsende Bedrohung hat die politischen Lager zusammen rücken lassen. Nicht gerade überraschend, erklärte sich die Dansk Folkeparti mit der Maßnahme der Regierung einverstanden. Ihr rechtspolitischer Sprecher Peter Kofoed Poulsen: „Alles in allem war das ein gutes Treffen, wo Fortschritte gemacht wurden, aber wir drängen selbstverständlich immer noch auf mehr“. Die linksgerichteten Sozialdemokraten unterstützen die Regierung aber auch. Deren rechtspolitische Sprecherin Trine Bramsen: „Uns wurde eine Lösung präsentiert, die die Polizei bei der Grenzbewachung entlasten soll und wo die Leute von der Heimwehr die Polizei unterstützen sollen. Das ergibt Sinn… Wir sind bei der Entlastung der unter Druck geratenen Polizei einen Schritt weiter gekommen“.

Auch von der Polizeigewerkschaft kam Zustimmung. Ihr Vorsitzender Claus Oxfeldt begrüßte die Entscheidung der Venstre-Regierung. Doris von Sayn-Wittgenstein, Mitglied des AfD-Landesvorstandes von Schleswig Holstein, kommentierte das dänische Vorgehen: „Der dänische Justizminister zeigt, wie es geht: Grenzen schützen, Bürger einbinden, gleichzeitig das Ansehen der Armee inklusive der Reservisten stärken. Der Freiwilligendienst zeigt Gemeinsinn, der hierzulande verloren zu gehen scheint. Die Dänen schützen ihr Land, wenn Not am Mann ist: Vorbildlich.“ Bereits im vergangenen Jahr hat die Heimwehr die Polizei in 1.364 Fällen unterstützen müssen. Dänemark hatte Anfang 2016 stichprobenartige Grenzkontrollen eingeführt und von Monat zu Monat immer wieder verlängert. Tag für Tag sind durchschnittlich 290 Polizisten damit beschäftigt, Asylforderer ohne Papiere aufzuspüren. Dies hat wiederum zu einer deutlich geringeren Polizeipräsenz für „normale“ Einsätze geführt.

Der Einsatz der Heimwehr soll also auch dazu führen, die mit der Grenzsicherung befassten Polizisten teilweise wieder für ihre eigentlichen Aufgaben frei zu stellen. Die Freiwilligen sollen allerdings unter Führung der Polizei, und nicht eigenverantwortlich, Grenzdienst versehen. Andererseits ist die Verpflichtung der Heimwehr ein sicheres Zeichen dafür, dass Dänemark seine Grenzkontrollen weiter verlängern wird. Ursprünglich sollten diese am 3. Mai 2016 auslaufen.


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17 Kommentare

  1. Reservisten in Deutschland sollten auf freiwilliger Basis zu ähnlichen Aufgaben herangezogen werden dürfen.

  2. Geehrte red., die ‚ausgezeichnten‘ sozialleistungen sind nicht mehr für sogenannte flüchtlinge ‚greifbar‘. Zum glück wurde reagiert; -50%!
    Und! In dänemark darf man noch patriot sein, ohne als nazi beschimpft zu werden.
    Viel zu lernen, vom kleinen nachbarn! 😉

  3. Der Herzkranke am

    Am Ende steht Deutschland vollkommen isoliert da. Und die Kriegsgefahr wird von Tag zu Tag größer.
    Wer jetzt nicht erkennt, wie das deutsche Volk schon jetzt mit dem Rücken an der Wand steht, der wird dann mit untergehen. Ich gebe diesem Land noch 6 Monate. Dann bricht hier die Anarchie los, denn ab Juni werden die Schleusentore weit aufgemacht für hunderttausende Kurden. Es wird der türkischkurdische Konflikt auf deutschem Boden ausgetragen. Die Sicherheitskräfte werden komplett überfordert sein. Zeitgleich werden die anderen, mittlerweile total frustrierten Migranten, und die 300000 abgetauchten Migranten die Gunst der Stunde nutzen, und sich das holen was ihnen, nach ihrem Denken zusteht. Ich kann nur sagen rette sich wer kann!

  4. Wir kommen gerade aus dem Urlaub in Dänemark, auf dem Hinweg sowie auf dem Rückweg kein einziger Grenzposten. Weder Polizei noch Militär…. ob das so stimmt?????

  5. Denke die eigentliche "Saat" wird erst in 5-10 Jahren aufgehen. Nämlich wenn diese "Flüchtlinge" hier richtig "angekommen" sind. Jetzt sind sie noch stille, weil sie sich noch fremd fühlen. Fremd in dem Sinne, dass es hier ja wirklich eine ganz fremde Kultur für sie ist, ja, so banal es klingt, alles ist fremd, Wetter, Lebensgewohnheiten, Aussehen, etc.
    Und eigentlich können die uns doch gar nicht leiden. Gekommen sind die meisten doch wirklich nur um abzusahnen- 85% wollen sich doch wahrscheinlich gar nicht integrieren. Und falls doch sind die Möglichkeiten doch gar nicht da. Vieles was diese Politiker sagen ( auch ihnen gegenüber), ist doch schlichtweg unwahr.
    Wenn die lieben Migranten dann aber merken, dass ihnen auch hier nichts mehr geschenkt wird ( das ist auf Dauer unmöglich), dann werden sie anfangen Forderungen zu stellen….
    Werden diese dann nicht erfüllt, naa, dann werden die bestimmt gar nicht mehr sooo lieb sein.
    Wir werden sehen…
    Und was diese ganzen "Politiker" und die ganzen veganen-öko-yoga-Tussen , nebst ihren degenerierten Stechern, dazu sagen ist eigentlich absolut egal. Die werden sich wahrscheinlich auch noch dann, wenn sie einen Finger im A…. haben, entschuldigen dass sie Deutsche sind.
    Wenn ich die sehe muss ich nur grinsen. Kommt übrigens gut, dieses " nur-grinsen". Dann sind die meist voll angepi….. Weil sie sich irgendwie in ihrem 100% übersteigerten EGO angegriffen fühlen. Na ja, aber "lächeln" kann ja nun wirklich niemand als irgendwelchen Angriff bewerten wollen. Hä,hä-jedenfalls gibt es dagegen noch keine Gesetze.
    Jedenfalls sprechen ihre Gesichter dann Bände. Sehen ja auch alle gleich aus – dieser Gesichtsausdruck… So wie die Quoten-Weiber in diesen SFi-, Aktion-,Historie -Amischinken : wichtig.

    • dasMordschaf am

      "veganen-öko-yoga-Tussen" wasn das für ne bescheuerte Aussage?
      Ich lebe auch vegan, achte auf die Umwelt und mache Yoga (bin allerdings keine Frau) und bin trotzdem nicht für eine unkontrollierte Grenzöffnung und MultiKulti.
      Bitte keine BildZeitungsNiveau, Das ist genau so bescheuert, wie andere gleich als Nazi zu beschimpfen.

      • Hallo 🙂
        Eigentlich habe ich gar nichts, gegen bestimmte Ernährungsformen.
        Und gegen Yoga auch nicht -im allgemeinen.
        Denke da so, wie unser alter großer König : Jeder nach seiner Facon.
        Habe aber des Öfteren festgestellt, dass gerade besagte Gruppe sehr oft ihre Ernährungsform als Dogma hinstellt, und alle anderen als Fast-Verbrecher. Und da bauen sich eben bestimmte Denkmuster auf…
        Zumal gerade ja auch in diesen Kreise die Willkommenskultur sehr-sehr forciert wird, und jegliche andere Meinung als Verbrechertum hingestellt wird.
        Wenn es bei Dir anders ist, dann ist es doch ok. Brauchst Dich also nicht angesprochen fühlen.
        Wollte es nur klar stellen, auch dass Du Dich nicht ärgern sollst :-).
        Weitere Kommentare dazu gebe ich aber nicht mehr ab.

  6. wanderfreund01 am

    Natürlich handeln die Dänen mit den getroffenen Maßnahmen richtig. Aber in Deutschland sind eben Personen bedingt andere Verhältnisse. Hier herrscht eine den Amis und den Türken hörige ehemalige IM und hat mit ihrem Lakaien Kauder ein System installiert, welches unterwürfige Abgeordnete zu Beifallklatschern (Bundesparteitag Nov. 2015) degradiert. Und die lassen sich das, bis auf wenige Ausnahmen, natürlich gerne gefallen..
    In Deutschland könnte man z.B. Reservisten mobilisieren, um die Polizei zu entlasten oder Grenzen zu schützen. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Aber diese Kanzlerin will Deutschland offensichtlich vor die Wand fahren. Und wenn alles in Scherben liegt, bleibt zur Schadensbehebung nur die zu kleine AfD als Alternative zu den Blockparteien. Es ist eine Schande, dass durch die Groko und deren willfährige Ministerriege die Opposition faktisch kaltgestellt ist. Mein einziger Trost dabei ist, dass die SPD sich völlig überflüssig gemacht hat und als Koalitionspartner für die CDU im Vergleich mit den Grünen nicht mehr benötigt werden wird. Dort wird man 2017 feststellen, dass sich die SPD durch ihr Toppersonal zu Tode koaliert hat.

  7. Beobachter am

    Die Angst ist mehr als berechtigt.
    Wien: Afrikaner erschlägt Frau mit Eisenstange. Tot.
    http://www.krone.at/Oesterreich/Passantin_in_Wien_erschlagen_Asylwerber_verhaftet-Auf_offener_Strasse-Story-508585

  8. Langsam werden die Völker wach!

    Merkel wird von den "normalen" Menschen im Ausland (England) sehr kritisch wahrgenommen!
    Sie spielt wieder die Rolle für Deutschland, die im Ausland so verhassst ist – die grosse Vormacht.

    Aber eigentlich ist Merkel überhaupt nicht für die deutschen Menschen (auch nicht die EU), sondern sie wollen nur deren Geld und ihre Arbeitskraft (der Deutsche ist eben nur der Mensch, der schon länger hier ist).

    Man führt jetzt mit dem ESI-Plan (u.a. von Rockefeller/Soros= amerikanische Milliardäre), den Merkel, man kann sagen heimlich (sie verschwieg ihn bis nach den Landtagswahlen) ausarbeiten ließ, das ein, was Th. Barnett verlangte: die Vermischung der Rassen.

  9. Und diese Maßnahmen sindrichtig so,aber sie zeigen zugleich,wie verblödet unsere
    deutsche Regierung geworden ist !

    • Schön wäre es, wenn unsere Regierung wirklich verblödet wäre…
      Das ist lange geplant und teilweise durchgesetzt.

  10. Paul_von_Vreden am

    "In Dänemark geht die Angst um. Angst vor dem großen Nachbarn im Süden." Oh je, wenn das der Kanzlerin zu Ohren kommt! Liebe Dänen, wir bestehen darauf, gegenüber jeder Form kultureller Bereicherung ein freundliches Gesicht zeigen zu dürfen. Das ist für uns Deutsche alternativlos, weil sonst sagt uns unsere Kanzlerin, seien wir nicht mehr ihr Land. Und das geht natürlich gar nicht. Denn unsere Solidarität ist im wahrsten Sinne des Wortes grenzenlos – nicht nur mit unserer Kanzlerin.

  11. Volker Spielmann am

    Die europäischen Völker müssen nun einen Wettlauf gegen die Zeit gewinnen

    Wollen die europäischen Völker auch im XXI. Jahrhundert fortbestehen, so müssen sie sich im Zuge der morgenländisch-afrikanischen Völkerwanderung eine rechtschaffen-vaterländische Regierung geben, bevor sie von den fremdländischen Eindringlingen überwältigt werden. Die wackeren Ungarn haben dies bereits getan und ihre neue Regierung hat umgehend die Grenzen schließen lassen. Das Gemeine bei diesem Wettlauf ist freilich, daß es sich um einen Mannschaftskampf handelt. Es hilft also den wackeren Ungarn nichts, wenn nur sie sich retten können, weil das kleine Ungarn in einem mohammedanisierten Europa zugrunde gehen würde. Daher müßten sich zumindest die großen Staaten, sprich das Welschenland, Spanien, Italien, England und der deutsche Rumpfstaat, eine neue Regierung geben. Und wie immer im Leben gibt es auch bei diesem Wettlauf keinen zweiten Sieger. Im Falle des Erfolges könnte sich das Ganze übrigens zum Mehrkampf entwickeln, wenn die Scheinflüchtlinge nicht klein beigeben wollen.

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

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