COMPACT verklagt die Bild-Zeitung

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Wegen Lügen-Berichterstattung über unsere „Konferenz für Meinungsfreiheit“ am vergangenen Samstag in Berlin.

_ von Jürgen Elsässer, Chefredakteur

Was zu viel ist, ist zu viel. Wir sind ja so Einiges gewohnt von der Lügenpresse. Die Journaille manipuliert nach Belieben – in der Regel durch selektiven Schnitt und Auslassungen, durch freihändiges Vergeben von Schmuddel-Etiketten wie „rechtspopulistisch“ und „rassistisch“.

Nun aber hat das Boulevardblatt Bild eine strafrechtlich relevante Grenze überschritten und wir haben unseren Anwalt in die Spur geschickt, um das Blatt zu verklagen. Bei ihrer Berichterstattung über unsere „Konferenz für Meinungsfreiheit“ am vergangenen Samstag in Berlin haben die Springer-Journalisten nicht nur ihre abfällige Meinung kundgetan (das wird vom Recht auf Meinungsfreiheit geschützt), sondern sie haben falsche und verleumderische Tatsachenbehauptungen aufgestellt. Das ist gesetzlich verboten.

Es geht um den Artikel „Bild bei den neuen Rechten – der Gipfel der Ignoranz“, der nach unserer Konferenz auf bild.de veröffentlich wurde, insbesondere um das im Text eingebettete Video. Wir wollen uns nicht mit den üblichen Schlampereien der hochbezahlten Kollegen aufhalten – etwa, dass sie behaupten, unser Geschäftsführer Kai Homilius sei der Besitzer von COMPACT. Niedlich ist auch das Intro zum Video, wo vollmundig angekündigt wird: „Wir sind reingekommen in die streng abgeschirmte Veranstaltung“ – und im Weiteren sieht man ausschließlich Aufnahmen, die vor dem Eingang entstanden sind, wo die Springer-Leute unsere Gäste und Referenten belästigten. Da ist COMPACT nämlich seit zwei Jahren ganz konsequent: Seit der COMPACT-Konferenz im November 2014 hat die Lügenpresse keinen Zutritt mehr zu unseren Veranstaltungen, damals setzten wir die Bild-Rabauken kurzerhand an die frische Luft. Das hat ihre Bösartigkeit uns gegenüber angestachelt – und vermutlich auch die Tatsache, dass der frühere Bild-Chefredakteur Peter Bartels in der aktuellen COMPACT-Ausgabe vom November erstmals einen Artikel in COMPACT veröffentlicht hat.

Strafrechtlich relevant ist das Bild-Video in den Passagen, wo COMPACT bzw. der Geschhäftsführer Kai Homilius und der Chefredakteur Jürgen Elsässer in Beziehung zu der kriminellen Webseite migrantenschreck.ru gebracht werden, die illegale Waffen zur Jagd auf Ausländer vertreibt, vor allem an deutsche Kunden. Unsere Zeitschrift, die sich der Verteidigung von Recht und Ordnung gerade gegen die Ungesetzlichkeiten des Merkel-Regimes verschrieben hat, in die Nähe dieser gesetzwidrigen und abstoßenden Praktiken zu rücken, ist ruf- und geschäftsschädigend – und dafür wird Bild bezahlen müssen!

Folgende Lügen verkaufen die Bild-Reporter in dem Video als Tatsachen:

„Er [Elsässer] ist sogar so patriotisch, dass er sich nach unseren Informationen unterstützen lässt von Migrantenschreck, einer Seite, die (….) dafür wirbt und die Waffen verkauft gegen Migranten.“ (ungefähr bei Minute 2:20)

„Der Mann [Migrantenschreck-Betreiber] finanziert das hier mit übrigens.“ (bei ungefähr Minute 3:00)

Tatsache ist das Gegenteil von dem, was die Bild-Zeitung behauptet. COMPACT und seine Macher haben nicht nur nichts mit Migrantenschreck zu tun, sondern haben in einem Artikel vom 11.Oktober 2016 sogar öffentlich vor Migrantenschreck gewarnt:

Warnung vor „Migrantenschreck“ – oder: die Sache mit dem Honigtopf

Aber die Kollegen der Bild-Journalisten waren offensichtlich zu faul, sich im Vorfeld ihres Konferenz-Besuches sorgfältig über die Positionierung unseres Magazins zu informieren. Offensichtlich ging es nur darum, schnell Munition gegen COMPACT zu verfeuern, um uns in die kriminelle Ecke von Migrantenschreck zu rücken – und damit der Kriminalisierung der größten deutschen Oppositionszeitung Vorschub zu leisten. Aber das wird nicht gelingen! Sich mit COMPACT anzulegen und uns zu verleumden, kann teuer werden, werte Bild-Kollegen! Ein Anruf bei Jutta Ditfurth, die unserem Anwalt vor kurzem 4.000 Euro überweisen musste, hätte sie vielleicht etwas vorsichtiger gemacht – nun ist es zu spät….

Wir bitten unsere Leser, COMPACT im Kampf gegen die Bildzeitung – „David gegen Goliath“ – nach Kräften zu unterstützen! Die beste Unterstützung ist die Weiterverbreitung unserer Zeitschrift – jedes Abonnement verbessert unsere finanzielle Basis und damit unsere Schlagkraft gegen die Verleumder. Bitte hier abonnieren

Auch eine Spende in unseren Prozesskostenfonds wird gerne gesehen: COMPACT-Magazin GmbH, Mittelbrandenburgische Sparkasse, IBAN: DE74 1605 0000 1000 9090 49, Kennwort: Prozesskostenhilfe.

Über den Autor

Jürgen Elsässer

Jürgen Elsässer, Jahrgang 1957, arbeitete seit Mitte der neunziger Jahre vorwiegend für linke Medien wie Junge Welt, Konkret, Freitag, Neues Deutschland. Nachdem dort das Meinungsklima immer restriktiver wurde, ging er unabhängige Wege. Heute ist er Chefredakteur von COMPACT-Magazin. Alle Onlineartikel des Autors

 

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